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nach der Gebärmutter entfernung.....

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

13.09.2011 | 12:21 Uhr

hallo,
bei wem wurde uch die GB entfernt und wie erging es euch danach , vorallem wie lange danach gut bis die ersten beschwerden wieder kamen ?
mir wurde vor genau 4 wochen die GB entfernt, dauerbluten, myom und eine vergrößerte GB waren der anlass. monate lang hatte ich senkungbeschwerden die keine für voll genommen hat.....
die op selber war wirklich überhaupt nicht schlimm, die blutungen sind nun entlich ganz weg und die schmerzen im LWS bereich auch.
gestern bin ich das erstmal nach langer zeit wieder in den unterzucker geraten und heute morgen war ich innerlich zittrig, unruhig und panisch es könnte wieder von vorn losgehen. hab dann was gegessen und es wurde auch besser.
vermutlich war stress der auslöser den ich leider nicht aus dem weg gehen konnte.
gibt es hier jemand die auch durch stress in den unterzucker kommt oder durch was macht sich das bei euch bemerkbar ?
LG ines

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13.09.2011, 05:58 Uhr
Antwort

Hallo Ines,

eine GB-Entfernung kommt einer Kastration gleich, wie meine Hausärztin es ausdrückte. Die gesamte Hormonproduktion und auch der Stoffwechsel müssen sich erst mal an die veränderten Gegebenheiten anpassen. Von jetzt auf gleich in die Menopause zu kommen ist für den Körper Stress pur. Du scheinst darauf mit Unterzuckerung zu reagieren.

Bei mir war das Myom bereits am Harnleiter und an der Blase angewachsen. Ich bin am 5. Tag nach der OP entlassen worden, mir ging es bis auf Stimmungsschwankungen super gut. Nach 10 Tagen sass ich bereits wieder am Schreibtisch. Nach 14 Tagen hat sich die Verbindung Harnleiter-Blase als löchrig erwiesen, ich habe erst Wundwasser und dann auch Urin verloren, so dass zwei weitere Eingriffe notwendig wurden.

Zur Stärkung des Beckenbodens habe ich nach der GB-Entfernung Östrogengel bekommen. Das hat mir 3 Wochen lang geholfen und dann fingen die Wechseljahrssymptome in aller Heftigkeit an, der Progesteronmangel machte sich bemerkbar.

Ich habe insgesamt 4 Monate gelitten. Mein Gynäkologe wollte jedoch nicht mehr machen. Die Stimmungschwankungen und Schlafprobleme wurden aber immer schlimmer. Daher bin ich dann zur Hausärztin, die erheblich mehr Verständnis für meine Symptomatiken hat. Jetzt bekomme ich Activelle und einen Betablocker. Diese Woche steht noch eine Blutanalyse bezüglich Schilddrüsenhormonen an. Je nach Ergebnis werde ich dann mit meiner Hausärztin entscheiden, wie die Behandlung weitergeht.

Nach 5 Jahren mit sehr heftigen psychischen Reaktion, dem Aufbrechen alter Traumata, etc. bin ich jetzt positiv gestimmt. Trotz HET spüre ich die Wechseljahre, aber mit erträglichen Hitzewallungen. Ich will das auch gar nicht töten sondern möchte emotional stabil und schmerzfrei durchs Leben gehen sowie nachts schlafen können. Und das habe ich geschafft. Es ist herlich, wieder weiße Hosen/Röcke/Kleider tragen zu können ohne die Angst, durchzubluten.

Dir würde ich raten, deinen Hormonstatus bestimmen zu lassen, evtl. auch die Schilddrüsenhormone überprüfen und mit dem Arzt/Ärtzin dann das weitere vorgehen abstimmen.

LG
Llombardera

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14.09.2011, 08:03 Uhr
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Hallo Ines,

bei mir wurde die GB im Mai 2007 entfernt. Die Heilung verlief eigentlich ganz nach dem Lehrbuch - acht Tage Krankenhaus, sechs Wochen Krankschreibung. Schmerzen hatte ich eigentlich keine. Wenn nur die GB entfernt wurde, solltest du eigentlich keine große Hormonprobleme haben - natürlich müssen sich die Eierstöcke erst vom Schock der Operation erholen. Eine Freundin von mir hatte etwa sieben bis acht Wochen leichte Stimmungsschwankungen, die dann aber wieder weg waren. Bei mir folgte auf die OP, allerdings eine Strahlentherapie, so dass die Funktion der Eierstöcke wohl gleich null ist. Probleme habe ich aber trotzdem kaum welche. Ich ernähre mich gesund, treibe Sport und achte auf regelmäßige Entspannung. Vielleicht nehme ich die Wechseljahre auch nicht so ernst, weil ich mehr Angst davor habe, dass der Krebs wieder auftritt. Dies könnte ich mir schon vorstellen.

Das Problem mit dem Unterzucker kenne ich allerdings auch, aber unabhängig von der GB-Geschichte. Bei mir entstand der Unterzucker auch immer nach Stresssituationen. Seit ich aber meine Ernährung umgestellt habe, mich (fast) nur noch vollwertig ernähre und weißen Zucker und Produkte, die ihn enthalten, meide, habe ich eigentlich keine Probleme mehr. In der Anfangszeit hatte ich aber immer etwas Traubenzucker dabei - man konnte ja nie wissen! Als ich das erste Mal Unterzucker hatte, musste ich sofort zum Arzt - ganz ehrlich, ich dachte ich sterbe! Leider hatte ich damals den Fehler gemacht, dass ich meinen ganzen Schokoladenvorrat aus dem Schreibtisch aufgegessen hatte, was das Problem natürlich noch vergrößert hat, d.h. der Blutzucker ging durch die Insulinausschüttung noch weiter runter. Das passierte mir aber wirklich nur einmal. Wie gesagt, seit der Ernährungsumstellung habe ich - trotz regelmäßigem Stress - keine Probleme mehr mit dem Unterzucker. Schlimm ist natürlich auch die Angst vor einer erneuten Unterzuckerung. Ich habe das damals nie so richtig aus dem Kopf bekommen - daher auch der Traubenzucker, den ich wirklich überall verteilt hatte! Diese Angst führt natürlich auch wieder zu vermehrtem Stress und die Möglichkeit einer Unterzuckerung steigt. Ich bin der Angst immer damit begegnet, dass ich versucht habe, mich mit Autosuggestionen, wie z.B. Ich bin ganz ruhig und gelassen und ruhigem, gleichmäßigem Atmen zu beruhigen. Dies hat schließlich auch gut funktioniert. Aber, wie gesagt, entscheidend war die Ernährungsumstellung.

Liebe Grüße
Eilidh

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14.09.2011, 08:09 Uhr
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guten morgen Llombardera,
meine fä und die ärzte im KH sagen das ich deswegen NICHT automatisch in die WJ kommen würde und sie sagen auch, solange man die mens noch hat ist man NICHT in den WJ. vor der op hab ich für meine beschwerden ein pflaster bekommen, mehrere meinungen eingeholt und ich hatte sogar die blutwerte die eindeutig sagen es sind die WJ. nun sagt man mir, NEIN vorher nicht und auch danch nicht, denn die eierstöcke produzieren noch hormone und wenn die die versagen DANN kann man behandeln. in dem fall da ich ja keine blutungen mehr bekomme wäre es einfacher als hätte ich sie noch.
nun hatte ich gestern diese probleme auch eine art phantombeschwerden wie vor der op ( mitte des zyklus oder kurz vor der mens)<<<<Ich will das auch gar nicht töten sondern möchte emotional stabil und schmerzfrei durchs Leben gehen sowie nachts schlafen können>>>> mehr möchte ich ja auch nicht.
den hormstatus prüfen lassen bringt wenig da es ja nur eine momentaufnahme der hormone ist ;) SD wurde auch geprüft als die hormone bestimmt wurden und es ist alles ok, sagte soagr unser doc dossler. meine organe wurden im juni geschallt, das herz ebenfalls, blutbild sowieso im KH zur op, es ist alles bestens.
werde aber meine FÄ doch nochmal in anspruch nehmen bevor das ausartet und shclimmer wird. vielen dank für deine antort auf meine frage, dankeschön !
MfG ines

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14.09.2011, 08:17 Uhr
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hallo Eilidh,
auch dir ganz lieben dank !
meine ernährung habe ich schon umgestellt da ich auch plötzlich paar kilo mehr auf die waage bringe/ gebracht habe. aber es wird shcon so sein, eine stresssituation am we war wohl der auslöser für den unterzucker ? wie auch immer, traubenzucker hab ich natürlich auch zuhause und gleichen neben dem bett denn ab und zu hab ich das gefühl gehabt, das ich auch nachts im schlaf in den unterzucker gekommen bin. hab dann meinen traubenzucker gelutscht konnt ich prima wieder einschlafen.
meine eierstöcke hab ich noch, bin aber schon vorher sterilisiert gewesen.
LG und danke ines

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14.09.2011, 17:15 Uhr
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Hallo Ines,

Die Blutwerte wurden bei dir VOR! der OP gemacht. Ich gebe dir Brief und Siegel, dass das jetzt wieder ganz anders aussieht.

Als ich meinem Gyn beim Fädenziehen damals wegen der extremen Stimmungsschwankungen ansprach meinte er: Naja, so sind eben die Wechseljahre und verschrieb mit Östrogengel.

Bei einer Blutanalyse wird die Momentaufnahme gemacht.Bei mir war sowohl der FSH als auch das Östrogen im untersten Bereich für Frauen in der Menopause, Blutbild ist 4 Monate nach der OP gemacht worden.

Des weiteren möchte ich dir ein Buch empfehlen:
Weisheit der Wechseljahre von Dr. med. Christiane Northrup

Die Wechseljahre fangen ja nicht erst dann an, wenn den Mens ausbleibt. Rückblickend kann ich heute sagen, dass die allersten Symptome bei mir um den 40igsten Geburtstag herum angefangen haben, jetzt bin ich 46 und meiner Meinung nach fast durch.

Dir alles Gute.
Llombardera

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15.09.2011, 07:55 Uhr
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hallo Llombardera,
im februar wurde die hormone bestimmt, also recht lange vor der op.
das buch werde ich mir bestimmt besorgen, danke !
ich hab natürlich auch schon ein paar jahre vorher gemerkt das die hormone schwanken, aber für voll hat mich natürlich keiner genommen, kann man hier ja immer wieder gut nachlesen. z.Z hab ich wieder ganz stark nackenverspannungen, ohrgeräusche, schwindel und abends so ein ganz merkwürdiges gefühl, bevorzugt im linken bein. wenn ich im bett liege geht das wieder weg, das ist nur auf der coutsch im sitzen oder wenn ich mich gemütlich hinlege.
hab gestern die FÄ angerufen und sie meinte nur, ich soll mir baldrian aus der apo holen.... dazu sag ich nichts mehr.
dir auch alles gute und LG ines

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15.09.2011, 17:07 Uhr
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Hallo Ines,

Ich kann ebenfalls ein Lied von der Ignoranz singen, egal ob Ärzte oder Heilpraktiker. Hinzu kommt, dass ich seit 2005 auf Mallorca lebe, wo das gesamte Gesundheitswesen ganz anders funktioniert und ich alles in spanischer Sprache meistern musste.

Ich würde dir empfehlen, zu deinem Hausartz/Hausärztin zu gehen. Die WJ sind zwar keine Krankheit, aber die Beschwerden durch die Hormonschwankungen können schon den Altag extrem einschränken. Und das muss doch nicht sein.

Bleib hartnäckig, schildere ruhig deine Odysee mit der FÄ. Ich bin sicher, dir wird dann auch vom HA geholfen.

LG
Silke

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