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gewichtszunahme nach entfernung der eierstöcke

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

29.06.2005 | 02:22 Uhr

HALLO
HABE VOR ANDERTHALB JAHREN WEGEN ZYSTEN BEIDE EIERSTÖCKE ENTFERNT BEKOMMEN:JETZT NEHME ICH ZU HABE DEPRESIONEN;HITZEWALLUNGEN BIN SCHLAPP UND SEHR UNZUFRIEDEN:MEINE FRAUENÄRZTIN HAT MIR GYNOKADIN HORMONTABLETTEN VERSCHRIEBEN:ES WURDE SCHLIMMER UND DIE DOSIS AUF 2X 1TABL ERHÖHT HABE SEITDEM 5KG ZUGENOMMEN GANZ BESONDERS AN DAUCH UND BEINEN BIN TOTAL UNZUFRIEDEN HABE DIE DOSIS WIEDER AUF 1X 1TABL REDUCIERT:WER HAT ÄHNLICHE ERFAHRUNG UND KANN MIR WEITER HELFEN
GRUß DORIS

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29.06.2005, 07:25 Uhr
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Hallo Doris
ich denke fast jede die in den WJ ist hat mit dem Gewicht zu kämpfen ,ich hab noch einen Eierstock und habe auch schon durch meine OP einen kleinen Bauch bekommen ,bitte hol dir Rat oben rechts beim Expertenrat,unser Doc wird sicher ein paar gute Tips geben können
LG Julchen

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30.06.2005, 05:32 Uhr
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Hallo Doris,
ich kenne das Präparat Gynokadin leider nicht.
Habe selbst vor einigen Jahren 1 Eierstock entfernt bekommen,der andere hat mittlerweile seine Tätigkeit auch aufgegeben. Habe seither leider auch ein Bäuchlein bekommen, das ich jedoch ständig bekämpfe.Hatte letztes Jahr auch ziemlich Depressionen usw.usw.Ich habe dann mit der Pille aufgehört, danach wurde innerhalb von 8 Monaten 3 x ein Hormonstatus erstellt. Mein FA der sich sehr viel mit Hormonen beschäftigt hat mich dann über bestimmte Dinge aufgeklärt und wir haben die Probleme in den Griff bekommen.Hier sind einige die sich mit pflanzl.Präparaten sehr gut auskennen, ich für mich habe damit jedoch abgeschlossen, bin es auch leid ständig irgendwas anderes auszuprobieren. Liebe Grüsse moni2

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01.07.2005, 11:53 Uhr
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hallo moni
wen es nur das bäuchlein wäre.bin total depremiert.danke die auf jeden fall für deine nachricht.hoffe das dieser zustand sich auch irgendwan mal ändert
gruß doris

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01.07.2005, 12:28 Uhr
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Hallo Doris,
hey Du hörst Dich heute aber auch nicht besser an, ich kann Deine Depris richtig mitfühlen.Wenn Du noch mehr erzählen möchtst, schreib nur.
erstens bin ich ein guter Zuhörer, zweitens hilft es (manchmal zumindest)wenn man sich den Frust von der Seele schreibt, und drittens vielleicht fällt uns irgendetwas ein was Dir helfen könnte oder dich zumindest wieder etwas aufbaut.
Schau mir geht`s heute auch nicht gut. Ich habe einen Neufundländer der ist 5 Jahre alt und schon sehr sehr krank. Er wurde am Montag operiert, heute Abend darf ich ihn endlich wieder abholen, ich könnte gradaus losheulen. Die Tierärztin wird mir die Röntgenbilder zeigen und mir wiederholt erklären dass er nicht alt wird. Ich weiss viele denken, ist doch nur ein Hund, aber ich war in meinem Leben noch nie ohne Tiere, und sie sind für mich sehr wichtig. Sie heucheln dir nichts vor, ihre Liebe ist echt, und sie trösten einen wenn es einem mal nicht so gut geht.Ich war am Montag schon am Boden zerstört als nicht klar war ob unser Xeres die Narkose überhaupt überleben würde, und als mein Mann dann noch über eine Std. auf mich eingeredet hat, wenn er nicht mehr ist, dann kommt ihm kein Hund mehr ins Haus, er wollte schon nachdem unser letzter Hund (Berner Senner)gestorben war keinen Hund mehr, und nur mir zuliebe hat er noch mal nachgegeben, usw. usw.Das habe ich echt gebraucht an diesem Tag. Ich weiss das hilft dir nicht wirklich weiter, aber siehst Du es hat Jeder so seine Probleme. Ich wünsche Dir auf jeden Fall einen schönen Tag, liebe Grüße moni2

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01.07.2005, 12:39 Uhr
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Hallo Moni,

man leidet richtig mit mit so einem Tier, das kann ich verstehen. Wir hatten ein Zwergkaninchen, das wollte auf einmal nicht mehr fressen. Das hat er aber schon öfters gehabt, deshalb haben wir uns erst nichts dabei gedacht.

Dann wurde er immer schlapper und schlapper und dann sind wir zum Tierarzt gefahren. Unser Kaninchen hatte eine Lungenentzündung. Wie das so elend da beim Tierarzt lag auf der Liege, ich hätte heulen können. Nur weil meine Tochter dabei war, habe ich mich zusammengerissen. Wir haben ihn dann dagelassen und nachts ist er da gestorben.

Meine Tochter war in der Schule, als der Tierarzt angerufen hatte. Ich bin dann gleich hin und habe alles von ihm in den Keller gepackt, damit sie das nicht mehr sieht.

Und ich habe mir geschworen: nie wieder ein Tier! Das hat so weh getan, das kann man sich gar nicht vorstellen. Dabei war der alles andere als verschmust sondern sehr wild, aber lieb hat man ihn doch gehabt.

Och... jetzt werde ich hier ganz traurig. Irgendwie ist heute Depri-Stimmung angesagt.

Gruß... Mauserl

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01.07.2005, 13:38 Uhr
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Hallo moni
Tut mir echt leid mit deinen Hund. Aber vielleicht wird es doch noch so gesund dass er ein einigermaßen beschwerdefreies Leben hat. Wenn auch mit Hindernissen wie nicht mehr lange laufen oder so?
Aber wenn es ihn gut geht das ist das wichtigste.
Meistens helfen sich die Tiere mehr selbst als wir uns.
Hat man schon oft gehört das dies oder jenes Tier keine Heilung mehr finden konnte und doch ist es wieder gut geworden.
Ach ja und das dein Mann dies sagte ist halt seine Art so seinen Schmerz darüber aus zu sprechen.
Mein Mann sagt es kommt kein Tier mehr ins Haus da hängt man sich hin und dann wenn es tot ist, ist es so schwer zu ertragen.
Nun das sagte er bei jedem. Inzwischen haben wir wieder eine Katze.
Er hat zwar gesagt was soll das aber unser Benny hat sich in sein Herz eingeschlichen wie die anderen auch.
Kopf hoch und denn Mut nicht verlieren wird schon werden.
Das schlimmste von der OP hat dein Hund ja hinter sich nun.
Ich halte dir beide Daumen das es gut wird.
LG Karina

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01.07.2005, 13:44 Uhr
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Hallo Doris
Ich habe diese Mittel zwar nicht aber ich weiss aus Erfahrung das es eine gewisse Zeit braucht bist der Körper sich damit einpendelt.
Mir ist mal gesagt worden man sollte 6Monate damit Zeit lassen.
Leider wären wir Frauen immer wieder zu ungeduldig.
Sind halt alle keine Wundermittel,was für denn einen gut ist kann für denn andern schlecht sein.
Wenn man nur das wüsste was gut für einen ist.
LG Karina

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02.07.2005, 12:09 Uhr
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hallo moni
ich danke dir.was deinen hund betrifft tut mir echt leid,darin kann ich dich gut verstehen.habe auch schon immer hunde gehabt.mußte vor jahren leider mich von einem trennen da wir gastronomie hatten und der hund total auf mich fixiert warund nicht alleine blieb.als ich mir den hund angeschaft habe war er 7wochen alt.zu diesem zeitpunkt wusten wir nicht das wir einmal ein tagesgeschäft machen würden.der hund wäre dan den ganzen tag allein gewesen,da er im lokal immer nur bei mir sein wollte,was in der gastronomie nicht gerade gut ist.also versuchte ich schweren herzens einen guten platz für ihn zu finden.was mir dan auch gelang.für mich wäre es tierquälerei gewesen den hund den ganzen tag entweder im lokal an der leine zu lassen oder in zuhause alleine zu lassen.also war das denke ich die beste lösung für den hund.es geht ihm sehr gut dort wo er untergekommen ist und ich hätte jederzeit die möglichkeit ihn zu besuchen was ich aber für mich nicht gut finde.seit 1jahr haben wir keine gastronomie mehr und jetzt habe ich meinen jorky.du hast recht ein hund merkt wen es seinem herrchen nicht gut geht.ich denke das meine ursachen vielleicht daher kommen das ich in den letzten eineinhalb jahren 4x opperiert wurde und das für mich irgenwie alles zuviel auf einmal war.jeder mensch reagiert anders.da ich ja jetzt zuhause bin habe ich zuviel zeit zum nachdenken und da kommt zuviel hoch was warscheinlich noch nicht verarbeitet ist.habe 1986 meine tochter im alter von 2jahren verloren was ich bis heute noch nicht verarbeitet habe .jetzt kommt im august ihr todestag und der geburtstag.das sind alles dinge die mit eine rolle spielen.man verliert alles .freunde ect.na ja ich denke irgendwie es muß weitergehenjeder hat so sein packet das er mit sich trägt
es grüßt dich ganz lieb
doris

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02.07.2005, 13:17 Uhr
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Hallo Doris,
das mit Deiner Tochter tut mir sehr leid, und ich weiß vielen Menschen meinen die Zeit heilt alle Wunden, doch ich denke auch es gibt nichts Schlimmeres für eine Mutter als ihr Kind zu verlieren.Mein Sohn ist nun 18, er fährt seit April Auto, zuvor 2 Jahre Moped und trotzdem kann ich keine Nacht schlafen bis er zuhause ist. Früher habe ich meine Mutter ausgelacht, als sie mir sagte sie könne nicht schlafen, heute geht es mir genauso.Wir haben hier im Ort am 8 Januar einen Nachbarjungen verloren, er war ebenfalls 18, ein guter Freund meines Sohnes. Er hat riskant überholt, ist dabei auf einen Baum gefahren und war sofort tot. Sein Beifahrer 19 Jahre kam verletzt ins Krankenhaus ist organisch nun wieder geheilt, ich sage Dir mir laufen heute noch oft die Tränen herunter wenn ich nur daran denke. Ich habe den Jungen aufwachsen sehen, er hatte noch nicht mal einen Flaum im Gesicht, ein richtiger Junge noch und dann sowas.
Ich sehe die Jungs noch wie sie zusammen im Kiga waren, jahrelang zusammen bei den Pfadfindern, später waren sie zusammen bei Technokonzerten mit unmöglichen Klamotten usw.usw.
Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu den Freunden meines Sohnes. Wir wohnen auf dem Land, haben ein großes Haus und ein sog. Ausgedinghaus von früher. Das haben sich die Jungs renoviert, und nun ist da fast jedes Wochenende ne Fete, ständig hat einer Geburtstag, und sonntag morgens frühstücken wir dann normalerweise alle zusammen.Es sind oft 10-15 Jungs im Esszimmer, ist aber ok. sie sind alle sehr in Ordnung. Wir haben auch den Tod unseres Nachbarnjungen versucht gemeinsam zu verarbeiten. Die Eltern wollten keine Beerdigung, es war schlimm. Mein Sohn meinte aber sie, seine Freunde wollen sich auch von ihm verabschieden, was ja sehr wichtig ist. Wir haben in dieser Zeit nächtelang zusammengesessen und geredet.Ein paar Wochen später haben wir eine Trauerfeier gemacht, die Eltern wollten nicht dazukommen, aber es waren 2 Lehrer da, ausser mir noch 3 Mütter und die ganzen Freunde eben. Es war sehr würdevoll, und jeder der wollte konnte sich von ihm verabschieden. Ich habe als einzige ortsansässige Mutter natürlich auch etwas gesagt und vor allem habe ich an die Jugendlichen appeliert, sie alle sollten, wenn sie mal in einer riskanten Situation sind, sich dies immer vor Augen führen wie es enden kann.
Auch für Dich sind Gespräche sehr wichtig, damit Du alles verarbeiten kannst. Ich weiss aus Erfahrung wie es ist wenn Du in größter Not bist und dich Deine Freunde im Stich lassen.
Wir haben vor 8 Jahren ganz überrschend meinen Vater verloren durch einen Herzinfarkt. Ich habe 2-3 Jahre gebraucht bis ich das einigermaßen verarbeitet hatte. Das schlimmste war dass niemand damit gerechnet hat. Ein Jahr zuvor starb mein Schwiegervater an Krebs, letztes Jahr meine Oma an Krebs, das war auch schlimm, aber man hatte wenigstens lange Zeit sich damit abzufinden, sich zu verabschieden, und zum Schluss war es dann mehr oder weniger Erlösung.
Ich habe die Erfahrung gemacht dass sogenannte Freunde wegschauen wenn sie einen sehen, mittlerweile weiß ich aber dass sie einfach nur Angst haben, sie können nicht mit Krankheit und Tod umgehen. Ich habe was das angeht noch nie Berührungsängste gehabt, und schon einige gute Freunde bis zum Schluss begeleitet.Ich erinnere mich noch gut an eine Freundin,als ich mal zu ihr sagte ach du hast doch so viele Freunde(sie war sehr lebenslustig und hat noch 2 wochen vor ihrem Tod gehofft, dass sie es schafft) hat sie mir geantwortet:ach moni, das dauert denen doch alle schon viel zu lange, Krankheit ist nur am Anfang interssant. Die kommen doch nur noch zum gaffen, damit sie Gesprächstoff haben.sie wollte das zum Schluss nicht mehr, sie hatte gelernt nein zu sagen wenn sei keinen Besuch woltte, ich war sehr oft bei ihr. Manchmal haben wir gar nicht viel gesprochen, ich habe sie nur in den Arm genommen, wir haben zusammen geweint, aber sie war nicht alleine!!!!!!
Jetzt schreibe ich schon wieder so einen Roman, was ist nur heute los mit mir, vielleicht weils regnet?
Mein Hund, den ich gestern Abend geholt habe liegt neben mir und stinkt vor sich hin. Er kann von den starken Medikamenten den Urin nicht halten, bzw. wenn er aufsteht verliert er ihn. Gott sei Dank habe ich überall Fliesen. Der Putzeimer steht auch bereit. Er kann ja nix dafür der Arme. Er sieht schon schlimm aus. Das ganze Fell am kompletten Hintern und Teil des Schwanzes total abrasiert, sieht aus wie ein Pavian. Aber er ist glücklich wieder da zu sein. Wir haben einen Schmerztherpieplan gemacht. Nun muss er eben bis zu seinem Ende Schmerztabletten bekommen, aber Hauptsache er kann laufen, schmerzfrei. Ich habe ihn gestern Abend schon geduscht, muss ich wahrscheinlich die nächsten Tage täglich tun. Hoffentlich bekomme ich keinen Besuch am Wochenende, er stinkt gottserbärmlich. So, nun muss ich weiterarbeiten. Dir wünsche ich einen schönen Tag, melde Dich mal wieder, vielleicht hilft es Dir wenn wir zwar nur schriftlich kommunizieren, aber man fühlt sich nicht so alleine !
Alles liebe moni2

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