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Wieviele "Krankheiten" habt Ihr denn so?

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

07.09.2020 | 09:34 Uhr

Wollte mal so in die Runde fragen, wie Ihr damit umgeht, dass sich plötzlich sooo viele Beschwerden im Körper "anhäufen". Früher hat mir mal was weh getan, dann war es aber wieder gut. Wurde es nicht besser, dann ging ich halt zum Arzt. Das hat sich im Lauf der Wechseljahre komplett gewandelt.

Sobald irgendwo was wehtut, wird drauf los gegoogelt und dann bin ich überzeugt, dass ich schwer krank bin.Z.B.:

- Schmerzen linke Brust- klarer Fall ein Herzinfarkt

- Schmerzen Oberbauch- klarer Fall eine Gallenkollik

- Kopfschmerzen - Gehirntumor usw. usw. usw.

Gefühlt sterbe ich in so manchen Nächten an drei Herzinfarkten und mind. noch zwei anderen Krankheiten. Woher kommt das denn, dass das logische Denken so versagen kann? :-|

Ich war immer ein sehr klar denkender Mensch, eher gefühlsmäßig nicht so sensibel und war auch immer der Meinung, sterben muss halt jeder mal. Und jetzt habe ich wahnsinnige Angst davor, was jedoch auch oft jeglicher Realität entbehrt.

Habt Ihr das auch und was macht Ihr dagegen? Ich zweifel manchmal echt an meinem Verstand. :,(

LG now

 

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07.09.2020, 10:18 Uhr
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Liebe Now

Bei mir ist es so, das ivh gefühlt tausend Mal beim Arzt sitze wegen irgendwelchen merkwürdigen Symptomen. Früher hab ich mich innerlich amüsiert, wenn Frauen in meinem Alter, 53 , sich nur noch über ihre Wehwechen unterhalten haben. Nun bin ich auch eine von diesen Frauen. So kann sich das ändern....ich hab auch wie du schon mehrere Herzinfarkte, Krebserkrankungen etc " überlebt". Erst neulich hab ich mir geschworen, nicht mehr jedes Symptom ernst zu nehmen. Damit mir das gelingt, mache ich wieder mehr Sport und zusätzlich Meditation. Das hilft mir dabei ruhiger zu werden.

Lg Summer52

 

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07.09.2020, 11:40 Uhr
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Hallo Now,

Ich kenne das leider auch mit dem verrückt machen wenn es hier und dort mal zwickt. Vorallem mein großer Fehler ist es auch bei Dr. Google nachzuschauen was es denn sein könnte und mit Garantie kommt da nicht gutes raus. Ich hatte Mal ziemlich ein halbes Jahr lang ständig wie einen Druck auf der linken Seite vom  Hals das ganze war ab und zu mit einer leichten Heiserkeit verbunden. Ich natürlich zu meinem Arzt ein großes Blutbild gemacht Schilddrüse untersucht aber alles ok. Da war ich auch schon an Kehlkopfkrebs erkrankt.:-|. Das ganze ist so wie es kam auch wieder verschwunden. Oder dieses Jahr im Februar Postmenopause und plötzlich wieder leichte Blutung was liest man Gebärmutterhalskrebs. Aber auch im Moment spinnt ja meine Psyche wieder was denkt man man wird verrückt oder hat schon Demenz nur weil es einem sowas vorgaukelt. Mir fällt es leider auch sehr schwer mich dann davon abzulenken. Trost spendet mir dieses Forum da sehr viel ,auch schreibe ich mir jetzt mit einer Frau aus dem Forum hier noch privat was mir auch sehr gut tut. Weil man merkt es geht anderen Frauen genau so auch schon weit vor meiner Zeit hatten Frauen hier damit zutun wenn man mal in älteren Beiträgen stöbert. Ich will froh sein wenn dieser Spuck mal vorbei ist. LG Biene

 

 

 

 

 

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07.09.2020, 11:54 Uhr
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Liebe Now!

In den 50er habe ich mir nicht ganz so viele Gedanken gemacht, was die Wehwechen betrifft. Aber je älter ich wurde (jetzt 63), schon. 

Die ab und an schmerzenden Hände, Hüften ,Beine, gleich schlimme Arthrose. Brüste schmerzen, Brustkrebs.
Am Freitag bekam ich links in der Leiste starke Schmerzen und der Toilettengang tat höllisch weh. Musste die Leiste feste drücken, sonst hätte es nicht funktioniert. Am Samstag nur gelegen vor Erschöpfung. Um 15 Uhr15 habe ich einen Termin beim HA und nun gehen mir alle Knochen. Denke mal wieder nur an das Schlimmste. Dabei könnte ich es nicht ändern, selbst wenn ich wollte.

Meine Gedanken dazu sind. Wir schauen auf unser Alter und merken, dass unsere Lebenszeit so langsam begrenzt ist. Meine noch mehr. Ich zum Beispiel sehe meine Kinder und Enkelkinder und habe Angst, dass dem irgendwann nicht mehr so sein wird. Dann hört man im Bekannten und Freundeskreis viel, einfach zu viel. Besonders die tollen Diagnosen. Ich habe laut einiger Personen

Divertikel
Schlimme Verstopfung
Leistenbruch
Dickdarmentzündung

eigene Diagnose , Darmkrebs

diese Gedanken sind es, die uns verzweifeln lassen.

Wenn ich dann meine Kinder, Nichten und Neffen höre, die sagen, alles gehört zum Leben dazu, das ist dann einfach so. Denke ich, die haben es leichter. 

LG ... Sale

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07.09.2020, 14:27 Uhr
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Liebe Sale,

 

ich drücke Dir die Daumen für Deinen Arzttermin.

Tja, ich kann verstehen, dass Deine Kinder, Nichten und Neffen so einfach sagen, das gehört zum Leben dazu. Die sehen das noch ganz anders, denn die haben noch so viel Leben vor sich. Je älter man wird, desto mehr denkt man über die Endlichkeit nach, finde ich.

Ich habe früher auch einfach gelebt, jetzt denke ich viel zu viel über das Leben nach.

Alles Gute

now

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09.09.2020, 11:23 Uhr
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Liebe Sale,

ich möchte dir hier zuerst antworten, da ich sehr wohl verstehe wie es dir geht und was du meinst. Ich bin auch schon 61 Jahre alt und denke nun sehr viel über die Endlichkeit nach. 

Nachdem der Hauptteil, so will ich es mal nennen, des Wechsels überstanden ist ,immerhin meistens mehr als ein Jahrzehnt, glaubt man nun kommen die, zwar mittlerweile älter, aber ruhigeren, entspannteren, gelasseneren Jahre.

Der große Sturm ist vorbei, aber einzelne Orkanboen und starke Winde ergreifen uns immer wieder. Die Psyche tritt immer wieder in Erscheinung, nur jetzt vermehrt auf die Endlichkeit bezogen und es schlägt sich auf das körperliche Empfinden, der körperlichen Gesundheit. 

Ich glaube, es ist nun besonders wichtig sich im positiven mit der Endlichkeit auseinanderzusetzen und mit dem Tod ebenso im positiven Sinne ins Reine zu kommen. 

Mir ist oft aufgefallen, wenn es mir "kopftechnisch" nicht gut ging/geht, es auch Auswirkungen auf meinen Körper hatte/hat. Manchmal dachte ich auch umgekehrt, oder wusste nicht was zuerst da war. Jetzt habe ich in einem völlig anderen Forum zur Holistischen Gesundheit über eine Buchempfehlung gelesen und es mir bestellt. Seit ein paar Tagen blättere ich nun darin und kann es nur empfehlen. 

Es ist von Björn Eybl  "Die seelischen Ursachen der Krankheiten" . Auf Basis der 5 Biologischen Naturgesetze, entdeckt von Dr.med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer.                                                                      Lexikon der Krankheiten für Therapeuten und Patienten mit über 500 Fallbeispielen.                                                                                                  Sie sind überzeugt, dass Krankheiten mit unserem Seelenleben zusammenhängen? Aber sie meinen, man könne die exakte Ursache nie genau herausfinden? Dann sollten sie dieses Buch lesen! Der Autor stellt die bahnbrechenden Erkenntnisse des deutschen Arztes Dr.med.Mag.theol. Ryke Geerd Hamer für jedermann begreifbar dar. Im Einführungsteil werden die 5 Biologischen Naturgesetze als Grundlage zum Verständnis von Gesundheit und Krankheit erklärt.  Der Lexikon-Teil ist nach Organen gegliedert und beschreibt Ursache, Verlauf, Sinn und Therapiemöglichkeiten aller gängigen Erkrankungen. Über 500 Konfliktbeispiele und 65 anatomische Tafeln machen das Buch für Therapeuten und medizinischen Laien gleichermaßen interessant. 

Wer möchte, kann dazu etwas googeln. Persönlich finde ich es hervorragend und habe erst mit dem Lesen begonnen. 

Empfehlenswert soll auch Meditation über Tod und Vergänglichkeit sein "erkennen, dass die Seele unsterblich ist und der Tod ein schöner Übergang in eine andere Welt ist ". Danach habe ich noch nie geschaut, vielleicht eine gute Idee, so lange der Gedanke an die Endlichkeit erschreckt. Vielleicht enden dann auch viele, oder einige körperlichen Beschwerden.

Im Pflegeheim meiner Mom höre ich keine Angst vor dem Sterben, das ist wohltuend für den eigenen Geist und gibt auch Hoffnung, dass wir vielleicht noch immer nicht über einen bestimmten biologischen Zeitpunkt hinaus sind. 

Ich hatte nun schon sehr lange nicht mehr hier geschrieben, dafür heute gleich ein kleiner Roman und alles mit dem Handy. 

Ganz liebe Grüße, bleibt in der Zuversicht, es geht immer weiter und es gibt für Alles eine Lösung. 

 

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09.09.2020, 12:14 Uhr
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Hallo Emma, lieben Dank für deine Empfehlung. Werde einmal googlen. Ich habe mich lange mit diesen Themen beschäftigt und habe etliche Bücher dazu. Man hat es zwar verinnerlicht, denkt aber nicht immer daran.

Dass Stress bei mir körperliche Sympthome auslöst, das habe ich schon gemerkt. Und ich weiß, dass ich mir einen Ausgleich suchen muss. Z.B. weiß ich auch, wenn wir jetzt eine Woche nach Berlin fahren, zu unserem Sohn, ich keinerlei Beschwerden haben werde.

Ich glaube, loslassen ist das Zauberwort für alles. Die Kinder loslassen, damit sie ihr eigenes Leben leben können und bei sich selbst die Altlasten loslassen, damit ein neuer Lebensabschnitt beginnen kann.

Vor kurzem habe ich eine Bekannte gefragt, ob sie mit in die Stadt möchte, einfach so, nur mal Bummeln. Ihre Antwort: "Sie wissen doch, ich kann das nicht, weil ich Angst habe, umzufallen." Ich sagte ihr, dass es doch egal sei, wo sie umfällt, und dass ihr draußen doch eher geholfen würde. Sie ist noch nie umgefallen, muss ich dazu sagen. Gleichzeitig dachte ich, wenn ich solche Ratschläge gebe, muss ich sie auch selbst beherzigen. Weil, wir/ich, lassen viele schöne Dinge des Alltags einfach so an uns vorbei ziehen.

Naja, was wir jetzt nicht tun, werden wir später bereuen, wenn wir es nicht mehr machen können. Nicht mehr erleben können, da die Zeit sich nicht zurückdrehen lässt.

Dein Beitrag hat mir sehr gefallen und auch irgendwie Mut gemacht, es anzupacken.

Lieben Dank und Gruß ... Sale

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07.09.2020, 13:41 Uhr
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Liebe Now,

ich kann auch ein Lied davon singen. Allerdings finde ich, dass es nicht jeder Realität entbehrt, wenn ich mich schlecht und krank fühle. Diese ganzen Erscheinungen sind ja auch nicht normal, sondern wechselbedingt. Gut, man kann sagen, da ist es normal, dass man allerlei hat. Ich finde aber, dass es von Frau zu Frau sehr variiert. 

Wenn ich meinen Weg so betrachte, habe ich jetzt auch schon einiges hinter mich gebracht. Von nächtlichem Schwitzen zu schwitzen morgens im Bad (super wenn man sich gerade fertig macht fürs Büro) und Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit (ist neu), Schilddrüsenprobleme, Herzstolpern, Herzrasen, totale Erschöpfung, ein Gewicht auf der Brust, Totale Verspannungen im Nacken und teils auch im Rücken...bestimmt habe ich etwas vergessen.

Heute ist auch wieder so ein Tag: ich wachte morgens schon mit Herzstolpern auf..ohne Kaffee, ohne Stress...fängt dann gut an, oder?

Ich bin jetzt grade 53 geworden, nehme bioidentische Hormone ein, denn ohne war es noch schlimmer. Da waren die Symptome stärker plus Haarausfall. Letzteres zumindest ist ganz weg. Und, ich finde die letzten 12 Monate waren am schlimmsten, seit August 2019. Ich habe das Gefühl, dass es seit 3 Wochen etwas aufwärts geht und hoffe sehr, dass heute nur eine kleine Ausnahme ist. Bei uns in Bayern ist das Wetter auch seit Tagen echtes MIgränewetter...dass ich so etwas mal sagen würde, komme mir dabei uralt vor.

Meistens ignoriere ich meine Beschwerden, kann mein Herz mit Magnesium und Kalium und Sport/Bewegung in einer guten Balance halten. Dazu kommen meine Arbeit und Familie und Haus, daher habe ich eher weniger Zeit zuviel zu grübeln. Dennoch, auch bei mir war es so, dass ich gefühlt mein Leben lang nichts hatte außer Blinddarm. Selbst meine 2 Schwangerschaften und Geburten waren gut und die Zeit danach auch. Daher ewischten mich die Wechseljahre auf kaltem Fuß. Und ich kann es noch immer nicht fassen.

Mir hilft dieses Forum sehr, immer wieder. Es bestätigt mir, dass ich nicht total spinne und auf einmal zum Hypochonder mutiert bin. An schlimmen Tagen lese ich hier öfter und bin beruhigt. Körperlich ist alles abgeklärt und in Ordnung. Ich vermute, dass mein Körper noch selbst Hormone produziert und daher an manchen Tagen alles durcheinander ist. Es wird wohl leichter, wenn das mal vorbei ist.

Wenn es ganz schlimm ist hilft mir außer diesem Forum:

Bewegung, z.B. spazieren gehen oder radeln oder Yoga etc. Ablenken durch Lesen, Dehnübungen, und natürlich meine Arbeit. Und gegen Verspannungen und fürs Herz Magnesium/Kalium Präparate und eine Wärmflasche. Und fürs allgemeine Befinden Vitamin D mit K2. Wenn ich Urlaub habe, geht es mir meist besser, weil ich mich viel mehr bewege - aber ohne meinen Job geht es nicht.

Tja Mädels, Ihr seht: aussehen tun wir noch gut, komme mir aber vor, als wäre meine Oma damals viel fitter gewesen als ich heute. Leider gibt es sie nicht mehr und ich kann nicht fragen. Fühle mich aber oft wie mit 80.

Ach ja, eine weitere Erscheinung bei mir ist eine Matschbirne. Also entschuldigt bitte, heute an meinem üblen Tag, wenn alles etwas durcheinander ist!

Habt einen schönen Tag! LG, Peleno

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07.09.2020, 14:23 Uhr
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Vielen Dank für Eure Schilderungen. Es kommt halt echt einiges zusammen.

Liebe Peleno, auch ich komme aus Bayern und mir macht das Wetter total zu schaffen. Sonst war ich bei dem kleinsten Sonnenschein draußen, jetzt mache ich zwar meine Gartenarbeit, aber es geht alles sooooo langsam und ist so mühsam geworden. Diese Matschbirne habe ich ebenso und damit kann ich ganz schwer umgehen. Hinzu kommt, dass ich den ganzen Tag keine Ansprache habe, ich bin Hausfrau und mein Mann kommt erst Abends nach Hause. So bleibt richtig viel Zeit zum Grübeln. :,(und googeln

Für Sport kann ich mich ganz schwer aufraffen, wenn alles so wehtut.

Es gibt Tage, da stelle ich mii die Frage, für was und wen stehe ich überhaupt noch auf, ich habe keine Kinder, das hat mir früher nichts ausgemacht, aber je älter ich werde desto sinnloser erscheint mir mein Dasein (lt. HA eine klassische Depression). Ich erkenne mich einfach selbst nicht mehr, diese starke Frau, die früher Vollzeit gearbeitet hat, und daheim einen perfekten Haushalt hatte, ist verschwunden.:HEADSHOT:

 

Das Forum hier hilft mir dann auch über solche Tage, denn dann fühlt man sich nicht ganz so allein. Schön, dass Ihr alle hier seid.;-)

Alles Liebe now

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07.09.2020, 15:11 Uhr
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Liebe Now und ihr anderen Leidensgenossinen,

danke für eure Beiträge. Es tut so gut zu lesen, dass man nicht komplett plemplem ist. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon dachte "das war's". Das können doch nicht nur die WJ sein. Dann lese ich hier, dass es vielen so geht. Gemein finde ich immer, wenn man denkt "nun geht's bergauf" und wumms kommt der Doppelhammer. Bei Google schaue ich kaum noch rein, dass hat alles nur noch schlimmer gemacht. Heute habe ich mal wieder arge Nackenschmerzen und mir ist schwindelig. Wann hört das endlich auf. Fühle mich heute mal wieder wie 85 statt 57. 

Ich wünsche euch allen das es endlich geschafft ist und wir wieder leben können ohne diese verrückten Ängste.

Liebe Grüße

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08.09.2020, 18:01 Uhr
Antwort

Hallo!

Ja, stimmt. Man bekommt immer mehr Wehwehchen. Ich bin noch nicht mal Mitte 50 und fühle mich "geschafft". 

Mich schaffen derzeit die Hitzewallungen, die jede Nacht für 1- 1,5 Std. kommen und mich nicht schlafen lassen.

Dazu an manchen Tagen massive Erschöpfung. Ich kann oft nicht mehr wegfahren, weil ich es nicht packe.

Dann aber auch wieder 1-2 gute Tage, da könnte ich Eisenbrocken aus der Erde reißen.

Dazu kommen Kopfschmerzen, Schmerzen in den Gelenken. Wenn ich in die Knie gehe und wieder aufstehe, dann könnte ich ausrasten, weil es so schmerzt. Ich versuche mich mit leichten sportl. Betätigungen, aber das bringt nichts. Mir geht es dann nur noch schlechter. Schmerzen in der linken Schulter usw.

Wie soll das erst werden, wenn ich älter bin?

LG

Kröte4

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10.09.2020, 12:29 Uhr
Antwort

Liebe Now und alle lieben Frauen hier,

sorry für die späte Reaktion. Bei mir in der Arbeit ist gerade extrem viel los - bin auch alleine und mache 2 Urlaubsvertretungen mit, puhhh. Meine Kollege ist auch erst ab 21.09. wieder da. ABER, ich habe schon fast 3/4 der Zeit alleine geschafft.

Mir ging es ja seit vorletzter Woche wieder zunehmend schlechter, und das nachdem es endlich zum Sommeranfang wieder leicht und stetig besser wurde. Das ganze schlimmere Schlamassel fing gefühlt ab 10/2019 an - da ging es mir zunehmend schlechter mit allen möglichen Symptomen wie schlecht schlafen und schwitzen und total fertig sein etc...über den Winter bin ich von einem Infekt in den nächsten gerutscht bis zur Krönung im Februar mit 3 Wochen Grippe oder Corona, wer weiß das schon? Danach kam das Problem mit Herzrasen und -stolpern dazu. Seit April wird die Schilddrüse eingestellt, wie gesagt wurde es zum Sommerbeginn wirklich besser. Und dann wieder der Abstieg Richtung Sommerende...Ihr merkt schon, ich fühlte mich nur einige Wochen viel besser. Aber vielleicht haben wir den Grund gefunden:

Ich habe am 27.08. einen Hormonstatus machen lassen (muss man ja selbst zahlen) und es kam raus, dass ich 5x zuviel Östrogen habe und das zu 95% meine Beschwerden verursacht. Ich möchte Euch das wissen lassen, falls jemand so wie ich das überprüfen will. Ich nehme ja eine HET oder HRT. Und es hat lange geklappt und plötzlich war die Dosierung "falsch". Mein "Hormonarzt" erklärte mir, dass bei mir (53 Jahre) der Körper plötzlich nochmal richtig loslegen kann für einige Monate und wieder selbst Östrogene produziert. Und dann kann so ein extremes Ungleichgewicht entstehen. Da ich keine Gebärmutter mehr habe, kann ich es leider nicht an Blutungen festmachen, nur an Hormontests.

Da nicht jede Frau eine HET macht, ist die wichtige Aussage für mich an Euch: der Körper schiebt plötzlich mal die eigene Produktion an und dann kommt alles durcheinander. Das kann Wochen und Monate dauern. Und dann muss frau mit Hilfe ihrer persönlichen Wahl der Mittel versuchen Abhilfe zu schaffen oder es durchstehen mit dem Wissen, es ist zeitlich begrenzt.

Liebe Now, wo aus Bayern kommst Du her? Ich bin auch Eching, Münchner Norden und arbeite, wenn ich nicht im HO bin, on Perlach.

LG an Euch alle, Peleno

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10.09.2020, 17:15 Uhr
Antwort

Hallo Ihr Lieben,

also, ich muss hier mal was loswerden: Ich bewundere all diese Frauen hier, die tagtäglich mit all ihren "Leiden" in die Arbeit gehen. Das empfinde ich echt als eine erstaunliche Leistung und da könnt Ihr alle stolz darauf sein. :-* Hut ab, ich denke so manche Männer haben gar keine Ahnung, was Frauen so alles wuppen.

 

Als bei mir das alles so anfing wollte ich mir nur eine "kurze" Auszeit vom Berufsleben nehmen. Mittlerweile dauert meine Auszeit bereits 5 Jahre. :-)

Ich hatte erst vor zwei Wochen wieder eine heftige Diskussion mit meiner FA, da ich auch unbedingt meinen Hormonstatus wissen wollte. Sie hat mir aber erklärt, dass es wohl total "unsinnig" sei, solange ich meine Periode noch einigermaßen regelmäßig habe, da dann der Hormonspiegel sich praktisch Tag für Tag ändern kann und man so nie die richtige Dosierung für einen in dieser Phase finden kann. Nach langem Hin- und Her habe ich das dann auch akzeptiert. :-X

Liebe Peleno, wir sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Ich wohne in der Nähe von Pfaffenhofen/Ilm. In meiner "Sturm- und Drangzeit" habe ich in München gewohnt, Perlach sagt mir also was.

Ich wünsche Euch allen einen schönen, sonnigen Septemberabend.

Alles Liebe now

 

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