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Wechseljahresbeschwerden versus Nebenwirkungen HET

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

30.08.2020 | 15:16 Uhr

ich (49) hatte meine letzte Regelblutung am 1.4. diesen Jahres. Davor hatten sich schon die Abstände dazwischen auf 6 Wochen erhöht. Mir ist klar, dass nun die Wechseljahre eingeläutet wurden. Ab Mai bekam ich die typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungstief und Gewichtszunahme. Mitte Juli hatte ich den Gynbesuch bei meiner Ärztin, wo ich meine Beschwerden vortrug. Ich bekam GynokadinGel 0,6 mg/g) und Famenita 200 mg verschrieben. Vom Gel soll ich 2 Hub morgens und von der Kapsel 1 abends nehmen. Die Beschwerden besserten sich und waren nach 2 Wochen verschwunden. Nun bekomme ich in letzter Zeit Schmierblutungen, verbunden mit Bauchkrämpfen und Darmbeschwerden (schleimige Stuhlgänge). Sind das Nebenwirkungen? Ich stelle mir nun die Frage,soll ich nun eher die Wechseljahresbeschwerden aushalten oder die evtl Nebenwirkungen der Hormone. Oder haben die jetzigen Beschwerden eine andere Ursache? Über eine baldige Rückmeldung würde ich mich sehr freuen, denn sowohl der eine, wie auch der andere Zustand sind nicht berauschend. Besten Dank.

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30.08.2020, 22:09 Uhr
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Hallo ;-)

Deine Beschwerden können viele Ursachen haben. Evtl. Eisprung oder PMS. Aber auch Nebenwirkungen von Famenita. Mir ging es vor einigen Monaten mit Progestan so, ich hatte bei der oralen Einnahme sämtliche Nebenwirkungen, wie z. B. Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, wirklich schlimm. 

Sprich vielleicht nochmal mit Deiner Gyn?

LG

Claudia

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31.08.2020, 09:50 Uhr
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Hallo, ich tippe auf Faminita,  hatte bei der oralen und später auch bei der vaginalen, Einnahme diese Probleme,  ich vertrage es leider nicht.Lg

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31.08.2020, 11:16 Uhr
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Ich danke schon mal euch beiden. Ich darf heute nachmittag bei meiner Gyn vorbei schauen. Die Blutungen sind heftiger geworden mit Bauchkrämpfen. Mal sehen, was sie sagt. Vielleicht soll ich dann das Famenita weglassen.....Nur eigenmächtig wollte ich nix machen.

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01.09.2020, 08:12 Uhr
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Progesteron, besonders oral, aber auch grundsätzlich, verträgt leider nicht jeder.

Mir ging es genauso... Ich bekam ganz üble Magenprobleme und war völlig aufgebläht und konnte den Zusammenhang erst wirklich feststellen, als ich Progesteron abgesetzt hatte.... Diese Beschwerden verschwanden  und kamen, als ich testweise wieder angefangen hatte Progesteron zu nehmen, schlagartig zurück. 

Schade, weil ja fast immer nur von den positiven Wirkungen berichtet wird (auf die ich große Hoffnung gesetzt hatte) - aber es ist halt doch so, dass nicht jeder gleich (gut) auf Dinge reagiert...

Ein befreundeter Arzt hat mir dann erklärt, dass das recht hohe Progesteron während einer Schwangerschaft z. B die sg Schwangerschaftsübelkeit mit verursacht. Eine Erklärung, die mir plausibel erscheint (auch wenn ich keine Medizinerin bin und daher nur weitergeben kann, was ich gesagt bekam ; ))

Alles Gute und LG

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30.09.2020, 01:17 Uhr
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Liebe Tweety, wie ist es dir ergangen beim Arzt?

Ich vermute, die Dosierung des Progesterons st zu hoch bei dir. Versuche es mal mit naturidentischen Hormonen. Da gibt es Gel, das kannst du besser dosieren. Wenn du das Progesteron weglässt, läufst du Gefahr, in eine Östrogen Dominanz zu geraten. LG gertrudis

 

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