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Vertrauen im eigenen Körper fehlt

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

10.09.2021 | 10:27 Uhr

liebe Leserinnen wer kennt das noch: Kein Vertrauen in den eigenen Körper. Reagiert mein Körper anders als ich es meine schleicht sich sofort Angst ein. Wie auch viele von euch schreiben man lässt sich untersuchen (Arzt) o.Befund und trotzdem die Angst es könnte was sein. In meinem Fall denke ich immer es ist das Herz. Ich habe immer mal wieder Bauchschmerzen so aif der linken Seite oft bei Bewegung (in den vergangenen Tagen) habe mir heute einen Termin mit Wartezeit beim Arzt geholt. Da ich Tagebuch schreibe habe ich nachgelesen das ich das im April auch schon mal hatte allerdings auf der anderen Seite da bin ich auch zum Arzt ohne Befund. Man will sich ja auch nicht lächerlich machen oder dieses gefü vermittelt bekommen, ach die schon wieder. Ich kann da mit meinem Mann drüber reden aber seine Meinung ist das ich mir doch mehr vertrauen sollte. Ja leicht gesagt aber wie bekomme ich das Vertrauen in diesen sch...... Momenten?????? Wie macht ihr es dann?. ich übe mich tägl in Meditation mache Entspannungsübungen und und und das letzte bisschen fehlt mir wohl

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11.09.2021, 00:36 Uhr
Antwort

Hallo Lilavendel,

oh ja, das kenne ich sehr gut. Alles was in meinem Körper, meiner Meinung nach, "verkehrt" läuft, kann sehr schnell in einer Unruhe, Angst und Panik enden.
Manchmal schaffe ich es rechtzeitig mit der Wechselatmung, mir gut zureden ( Das sind NUR meine Gedanken, nicht die Realität) oder einem guten Gedanken die Spirale zu durchbrechen. Klappt manchmal, leider nicht immer.
Im Grunde fehlt mir das Urvertrauen in die Funktion meines Körper, dazu eigentlich noch die medizinische Unwissenheit und damit eine völlig falsche Intepretation vermeintlicher Symptom, die - teilweise nehrfach untersucht, ohne Befund und weil ich ja immer noch lebe - überhaupt nicht existieren.
In Zeiten in denen es mir gut geht, ist mir das auch völlig klar und trotzdem gibt es Tage die schon in der Nacht oder Früh Anzeichen innerer Unruhe zeigen, dann weiß ich oft schon das wird kein guter Tag. Und manchmal glaube ich, genau diese meine Gedanken verursachen oder befeuern mein Unwohlsein. 
Ich kann bei meiner Unruhe und/oder Angst manchmal rational denken, dann ist es meistens auch schnell besser, aber wenn ich denke ICH müsste es kontrollieren (können) und bin dafür verantwortlich dass mein Körper macht was er soll (Herz muss doch langsamer/schneller/leiser/lauter und überhaupt anders schlagen..) , dann wird es oft eine richtig angstvolle Situation, bis es sich wieder beruhigt. 

Im Grunde haben wir dieses Wunderwerk von Körper und es laufen so viele Prozesse ab, die uns das Leben ermöglichen und wir denken es steuern zu können, sobald es irgendwo kribbelt oder zwickt oder "irgendwas" macht (mal das Herz, dann Lunge, ggf doch Leber? Könnte aber auch ALS, MS oder was auch immer ich vielleicht wo lese...) das wir mit Fehlinterpretationen als Gefahrsituation ansehen. Es ist irgendwie ein ZU VIEL damit beschäftigen anstelle eben einfach darauf vertrauen dass es okay ist).

Ich für mich versuche mit guten Gedanken, sanft mit mir selbst umzugehen, viel lesen (auch hier die Erfahrungen anderer), gesunde Ernährung und Entspannung um mein (Körper)Vertrauen wieder zu stärken und vor allem den Befindlichkeiten nicht ZU VIEL Bedeutung beizumesse. Klappt mal mehr mal weniger. Aber wenn es klappt dann fühlt es sich richtig an!
In verschiedenen Phasen des Lebens wird es wohl schwieriger sein Vertrauenslevel aufrechtzuerhalten, und ich denke aktuell sind diese Hormonschwankungen natürlich ein Vorgang der dem Körper einiges abverlangt und sich neu einpendelt. Ich fürchte wir brauchen noch Geduld bevor es wieder besser wird. 
So wie Du das beschreibst machst Du das auch sehr richtig.
Alles Gute für Dich und viele Grüße :-)

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14.09.2021, 11:09 Uhr
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Vielen dank für deine Antwort Neeni. Das mit dem "fürchten Geduld zu brauchen" trifft es wohl.

Hatte gerade 3 gute Tage heute wieder so ein naja Tag mit Bauchweh die meine Gedanken ärgern.

Vielleicht liegt es daran das ich gestern zur Akupunktur wegen meinem Rücken gewesen bin. Gestern wurden etwas dickere Nadeln gestochen weil ich nach dem 1. Mal keine große Veränderung feststellen konnte. 

Ich habe mir die ganze Zeit während und auch nach der Akup. Gedanken gemacht wieso dickere, weil die auch weh taten usw. vielleicht kommen da heute die Bauchweh her. Ich weiß es nicht, ist zum :-!

LG alles Gute für dich und alle anderen

 

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15.09.2021, 15:53 Uhr
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Und hier auch nochmal hallo Lilavendel :-)

Ich hoffe Dein Bauchweh ist weg und es geht Dir besser. Akupunktur hatte ich schon lange nicht mehr, irgendwie habe ich da leider keine wesentliche Änderung zum Zustand bemerkt. Manchmal tut mir Osteopathie ganz gut bei all den verspannungen die ich so mit mir trage.

Wie so oft sind es die Gedanken die unsere Beschwerden erschaffen und auch "festhalten". Und Bauchweh bekomme ich dann auch ganz oft. Das kenne ich zu gut.

Diese Gedanken! %) Teilweise habe ich zwischendurch ganz tolle Stunden und kaum denke ich das - ZACK! - ist es vorbei. Die Unruhe startet und ich bin in der Spirale der körperlichen Beschwerden (inneres Vibrieren, Kribbeln, Schwindel, komische Watte im Kopf....usw). Es hat keinen Plan und manchmal geht es ganz schnell vorbei und es hilft tiefes durchatmen, manchmal hält es Stunden an (mehr oder wenig intensiv). 

Und dann kommt die Sorge das geht jetzt ewig (wieder) so. Jetzt versuche ich es mehr mit gesunder Ernährung und eben dem Ashwagandha. Es ist manchmal schon sehr anstrengend weil es so gar kein Patentrezept gibt und was einmal geholfen hat hilft nicht immer und bei keiner von uns ist es gleich. Aber zumindest der Austausch hier ist sehr hilfreich und man bekommt immer wieder neue Tipps die man versuchen kann wenn "loslassen und beten" nicht mehr hilft.;-)

 

Alles Gute für Dich und viele Grüße 

Neenii

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15.09.2021, 22:24 Uhr
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Hallo Zusammen

ich kann euch Beiden so gut nachempfinden, was ihr erlebt, mir geht es genau gleich. Ich habe aufgehört "Dr Google" zu Rate zu ziehen, das macht mir immer enorm Angst. Es kommt so vieles von den Hormonen, bei mir schleicht sich dann auch noch die Psyche ein, dann fixiere ich mich derart auf das - z.B - zuckende Körperteil, dann macht es erst recht weh, bzw bilde ich es mir ein. 47 Jahre hat mein Körper mehr oder weniger sich gleich angefühlt, sogar in der Pupertät. Seit ich in den WJ bin, ist alles anders. Ich leide nicht unter den mehr oder weniger unangenehmen Symptomen, sondern vor der Angst, was sie bedeuten könnten. Was mir hilft: ich merke mir, schreibe auf, wie ich mich wann gefühlt habe. Bestimmte Symptome treten immer gehäuft auf und verschwinden dann aber wieder. Ein wenig konnte ich so die Angst reduzieren. Viel Erfolg und gute Nerven euch. eure Alexandra

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08.10.2021, 13:01 Uhr
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Hallo.willkommen im Club diese Symptome hab ich auch und genau wie du,hab ich dann Angst ums Herz.natuerlich mit panik.die Bauchschmerzen links kenne ich .durch die ganzen Symptome fehlt mir auch das Vertrauen in den Körper.bei mir ist das Problem das ich mich reinsteigern .und das verstärkt dann die Symptome .LG Kati

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