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Ständig krank, wer kennt das?

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

07.09.2020 | 17:28 Uhr

Hallo,

bin ich, oder bin ich nicht in den Wechseljahren? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich ständig am kränkeln bin.

Seit 3 Jahren habe ich immer wieder Blasenentzündun. Ist diese auskuriert, habe ich eine Scheideninfektion. Ein Teufelskreis, aus dem ich nicht mehr raus komme. 
Kennt das jemand und kann mir brauchbare Tipps geben?

 

VG, Marie

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08.09.2020, 10:20 Uhr
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Hallo Marie,

kenne das sehr gut, seit ungefähr 3 Jahren fast ständig Entzündungen im Genitalbereich. Bin dann auf einen Artikel gestoßen bei www.easy-50.de "Gefahr Übersäuerung". Dort steht ziemlich treffend die Situation in den Wechseljahren beschrieben. Während wir mit der Monatsblutung überschüssige Säuren aus unserem Körper gespült haben, sammeln diese sich jetzt an und führen zu Entzündungen und Entmineralisierung. ein geeignetes Mittel ist unter anderem chlorella, entsäuert UND mineralisiert. Schau mal rein, da gibt es jede Menge toller Tipps!

Viel Erfolg!:-)

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08.09.2020, 12:10 Uhr
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Super-vielen lieben Dank.

Das sehe ich mir mal an.

Hat es Dir geholfen? 

VG, Marie

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08.09.2020, 18:03 Uhr
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Hallo!

Ist bestimmt nicht DAS Wundermittel, aber mir hilft bei Entzündungen am Unterleib "Hamasana" sehr gut. 

LG

Kröte4

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08.09.2020, 18:52 Uhr
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Danke

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09.09.2020, 10:05 Uhr
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Huhu! Habe heute in der Apotheke eine Probe von "Femannose N" bekommen. Bei Blasenentzündung und zur Prävention. Weiß nicht, ob Du das kennst. Dachte aber gleich an Dich und wollte es noch kurz hier reinschreiben.

LG

Kröte4

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09.09.2020, 12:45 Uhr
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Lieb von Dir. Nehme ich bereits seit 1 Jahr mit mäßigem Erfolg.

VG

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09.09.2020, 18:52 Uhr
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Hallo Marie!

1967 ist wohl dein Geburtsjahr? Dann wärst du jetzt 53 und in diesem Alter bist du natürlich in den Wechseljahren, auch wenn du noch Blutungen hast. Ich bin 55 und habe noch immer ziemlich regelmäßig Blutungen, aber in den WJ bin ich auf jeden Fall schon seit einigen Jahren. Ich bin jetzt seit vier Jahren hier im Forum, zu dieser Zeit damals hatte ich das erste Mal Beschwerden die ich hatte mit den WJ in Verbindung gebracht.

Wegen deiner Blasenentzündungen: Diese können durch den Abfall des Östrogens, der in den WJ entsteht, ausgelöst werden. Die Schleimhäute in Scheide, Harnröhre und Blase verändern sich dadurch und man wird anfällig auf Blasenentzündungen. Ich habe vor zwei Jahren deshalb eine Zeit lang Ovestincreme verwendet, die enthält Estriol, welches örtlich wirkt und vom Körper so gut wie nicht verstoffwechselt wird. Was du noch versuchen könntest wäre omnibiotic flora plus, das die Vaginalflora aufbaut. Falls du in letzter Zeit öfters Antibiotika genommen hast, dann ist auch deine Darmflora angegriffen, diese ist generell auch wichtig für die Immunabwehr, zum Aufbau der Darmflora kann ich dir ebenfalls omnibiotic empfehlen. Nach einer Behandlung mit Antibiotika bekommen viele Frauen, da die Scheidenflora zerstört wird, einen Scheidenpilz, ich nehme mal an du meinst das mit der Scheideninfektion die du nach einer Blasenentzündung immer bekommst. Um dem vorzubeugen sollte man Mittel wie zB Gynoflor  oder GynopHolzstamm anwenden. Während einer AB-Behandlung sollte man schon gleichzeitig omnidictionary 10 AAD einnehmen, das ist speziell für die Einnahme zur AB-Behandlung.

LG

Toffifee

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09.09.2020, 21:45 Uhr
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Wow, das war ja jetzt mal eine ausführliche Stellungnahme. Alles 1:1 richtig, was Du da schreibst. Ja, ich bin 53 und vermute schon lange, dass ich in den Wechseljahren bin. Ich habe seit Jahren diffuse Beschwerden, für die es keine Erklärung gibt. Wie zum Beispiel rheumatische Beschwerden (ohne Befund) , oder Stimmungsschwankungen. Meine Ärztin hat mal Blut abgenommen und den Östrogenwert bestimmen lassen. Sie meinte, der wäre zwar am absteigenden Ast, aber immer noch im grünen Bereich. Außerdem hatte ich bisher noch keine Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen und nachdem meine Periode bislang immer noch regelmäßig, wenn auch verkürzt, kam, habe ich gar nicht daran gedacht, dass ich schon im Wechsel sein könnte. Einzig die seit 3 Jahren immer wiederkehrenden Blaseninfekte machen mich verrückt. Zuerst nur alle 6 Monate aber zuletzt alle 6 Wochen. Ich bekomme jedesmal Antibiotika und keiner fragt sich, ob mein Körper das auf Dauer aushält. Jedenfalls ist es immer so, dass ich zuerst Blasenentzündung habe. Danach bekomme ich auf das Antibiotika entweder einen Pilz oder eine Scheideninfektion (Bakterien in der Scheide). Dagegen gibt es dann Fluomecin. Gynoflor nehme ich schon seit 1 Jahr, aber helfen tut's nicht wirklich. Ich hab mich jetzt im März Strovag impfen lassen. Zumindest hatte ich danach erst mal 3 Monate keine Entzündung. Trotzdem fühlt es sich unten immer wund an. Es brennt und juckt manchmal Und meine Harnröhre ist immer gereizt. Ich wechsle gerade meine Frauenärztin und meinen Urologen. Ich hoffe, die neuen Ärzte geben sich mehr Mühe. Vielen lieben Dank schon mal für Deine vielen Tipps. Ich werde das morgen mal mit der neuen Frauenärztin besprechen.

Viele liebe Grüsse

Marie

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10.09.2020, 14:00 Uhr
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Liebe Marie!

Berichte doch bitte, was die neue FA gesagt hat. In meinem posting hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen (blöde Autokorrektur). 

Ich meinte natürlich Gynophilus und nicht GynopHolzstamm :-D und omnibiotic, nicht omnidictionary 8-)

Was ich auch noch angenehm empfinde, wenn ich mit der Blase zu tun habe ist, einen warmen Thermofor zwischen die Beine zu legen. Den Tipp mit D-Mannose kennst du ja schon. 

LG

Toffifee

 

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10.09.2020, 15:14 Uhr
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:GIRL 101:

Ich kannte diese Medikamente schon und wusste, was Du meinst.

Genommen habe ich aber bis jetzt noch keins wirklich. Omnibiotics wird von meinem Mann belächelt. Da regt er sich immer auf, wenn ich mir von der Apothekerin so was aufschwatzen lasse. Ist nur teuer und braucht's nicht, sagt er. Der Darm würde sich auch von alleine wieder regulieren. Immer, wenn ich einen Arzt danach gefragt habe, haben auch diese abgewunken und gemeint, solange mir der Darm keine Probleme macht, braucht's das nicht. Ich selber konnte davon auch keine Besserung feststellen. Darmprobleme hatte ich bisher zum Glück eh noch nie. Ich werde jetzt gleich trotzdem noch mal nach dem Nutzen in Sachen Frauenheilkunde fragen. Danke 

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10.09.2020, 21:11 Uhr
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Hallo Toffifee,

der Arztbesuch heute war der totale Reinfall. Die Gynäkologin machte mir keinen besonders engagierten Eindruck. Als sie gehört hat, dass ich bereits bei einer anderen Gynäkologin in Behandlung bin, war für sie der Fall erledigt. Ich hatte sie gebeten, nochmal nachzusehen, ob die Bakterien noch da sind, da die Beschwerden durch Fluomezin nicht verschwunden sind. Macht sie nicht, hat sie gesagt. Würde ja auch nichts bringen, weil sie unter dem Mikroskop die Keime nicht bestimmen könnte und einen Abstrich nehmen und ins Labor schicken dürfe sie auch nicht. Die Kosten hierfür müsste ich selber übernehmen. Außerdem wüsste Ich ja bereits, welche Keime vorhanden sind. Ihrer Meinung nach würde Fluomezin nicht helfen. Wahrscheinlich hilft da nur ein Antibiotikum. Das können sie mir gerne verschreiben. Da war wieder das böse AB-Wort. Und das, obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich schon Unmengen davon genommen habe, ich zuletzt allergisch darauf reagiert habe und ich keins mehr nehmen möchte, wenn es nicht unbedingt sein muss. Und schon gar nicht, ohne dass sie sich vorher selber nochmal davon ein Bild gemacht hat. Jedenfalls hat sie mir nahegelegt, dass ich bei meiner alten Gynäkologin bleiben soll und dort nach weiteren Behandlungsschritten fragen soll. Mich nervt das, alleine schon, weil das  jedesmal 90 Minuten Autofahrt für mich bedeutet. 
Aber über die Gabe von Ovestin hat sie sich auch gewundert. Das ist ja wirklich schon eine Hormonersatztherapie und die gibt man nur Frauen, die bereits in der Menopause sind und da wäre ich noch weit davon entfernt. Tja, jetzt bin ich wieder am Anfang. Ich werde jetzt halt morgen nochmal bei meiner Gynäkologin anrufen und fragen, was ich jetzt machen soll. Schließlich juckt und brennt es immer noch. Wenn ich das Ovestin in Frage stelle, reagiert sie bestimmt sauer. Oh Mann....

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17.09.2020, 19:33 Uhr
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Hallo liebe Marie,  habe auch lange an Blasenentzündungen gelitten, mir hat die Strovac Impfung sehr geholfen. Sind 3 Spritzen, seit dem habe ich Ruhe. Leider wurde mir das auch nicht mitgeteilt, weil gesetzliche Kassen das nicht bezahlen. Durch Recherchen im Internet bin ich darauf gekommen und habe dann meinen Arzt gefragt. Ich war entsetzt, dass er es kannte und es mir in all den Jahren nicht mal vorgeschlagen hat. Die Impfung liegt so bei 120 Euro und ich muss sagen, ich hätte sogar mehr bezahlt, weil es einfach so toll ist es nicht mehr zu haben. Jahrelang habe ich mich damit rumgequält und die Hilfe war so nah. Erkundige Dich mal. Man hat schon so genug mit all den Beschwerden, die noch so da sind zu kämpfen, alles was man beseitigen kann, damit es einem ein stückweit besser geht, sollte man auch machen.

Alles Gute für Dich. L.G. Mummilein

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17.09.2020, 21:44 Uhr
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Hallo Mummilein,

die Strovag-Impfung habe ich Anfang des Jahres auch schon bekommen.

Hat bisher nur mäßig Erfolg gezeigt. Allerdings meinte mein Urologe, dass Strovag erst nach einem halben Jahr seine volle Wirkung entfaltet.

Das wäre jetzt so weit. Bin gespannt.

Jetzt muss ich aber erst mal die Scheideninfektion los werden. Das Arilin hat nicht gewirkt. Ich bin morgen erneut bei der Gynäkologin.

 

VG, Marie

 

 

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10.09.2020, 19:34 Uhr
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Hallo Marie

Wollte mich auch melden, als ich "Blasenentzündung" gelesen habe. Hatte ich auch immer wieder. Da ich die Regel seit längerer Zeit nicht mehr habe, fand mein FA, dass es nichts bringen würde, die Ö-Werte zu bestimmen. Es war eine mühsame Zeit, da die Entzündung immer wieder kam und so landete ich beim Urologen. Es hiess, dass alles in Ordnung sei. Antibiotika hin und her und danach Ovestin (Gynoflor ging gar nicht). War danach bei einem anderen Urologen und auch dieser meinte, dass alles in Ordnung sei.Fahrradfahren ging dann nicht mehr, weil ich Schmerzen hatte und die Trockenheit machte mich verrückt.. Hier im Forum erhielt ich gute Tipps, auch von Toffifee; sie kennt sich da sehr gut aus. Ich kann sagen, dass es mir mittlerweile etwas besser geht. Denke, dass alles seine Zeit braucht. Estriol nehme ich zwei mal die Woche. Ich würde auf jeden Fall keine AB mehr nehmen, wenn es irgendwie geht. AB zerstören sehr viel !! Rama

 

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10.09.2020, 20:44 Uhr
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Hallo Rama,

ich sehe das mit dem AB genauso. Ich hab schon so viel davon nehmen müssen. Das kann nicht gut für den Körper sein. So fühl ich mich auch. Außerdem habe ich das Letzte überhaupt nicht vertragen. Ich bekam Nesselsucht. Warum ging Gynoflor bei Dir überhaupt nicht und hat Dir Ovisol dann geholfen? In welcher Hinsicht?

VG, Marie

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11.09.2020, 10:55 Uhr
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Hallo Marie

Ja, die Ärzte haben das nicht gerne, wenn man sich eine 2. Meinung holt. Diese Erfahrung hab ich auch gemacht. Die andere Ärztin sagte mir, dass ich beim anderen FA in guten Händen sei und dass sie "natürlich" nichts gefunden habe, weil bei mir alles in Ordnung sei (!!). Die Schmerzen hatte ich aber immer noch (ich bildete mir das nicht ein!). Mit Gynoflor bekam ich Schüttelfrost und Darmprobleme. Danach Ovestin. Die Schmerzen blieben, auch das Jucken. Irgendwie verspürte ich eine Reizung, doch genau konnte ich es nicht beschreiben. Danach lass ich die Nebenwirkungen von Ovestin und dort stand was von Reizung (!). Hab dann sofort aufgehört. Ich kann nicht zu 100% behaupten,  dass die Schmerzen vom Ovestin kamen, doch ich merke eine Besserung. Ich würde es mal versuchen O. abzusetzen. Schlechter kann es dir nicht gehen. Rama

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11.09.2020, 15:24 Uhr
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Verstehe. Vielen Dank. Ich hatte von dem Gynoflor eben das Gefühl, dass das Brennen und Jucken außen stärker wurde. Ich dachte ja bisher immer, dass im Gynoflor nur Milchsärebakterien enthalten sind. So wurde es mir jedenfalls "verkauft". Dabei ist da Estriol enthalten. Als ich es meiner Gynäkologin sagte, meinte Sie, dass ich das schon brauchen würde, weil alles sehr trocken wäre. Eigentlich wollte sie mir dann eine Alternative zum Gynoflor verschreiben, aber ich bekam Ovestin. Zuhause las ich dann, dass das hochdosiertes Estriol ist, ohne Milchsäurebakterien. Verstehe ich jetzt nicht. Ich warte seit heute Früh auf einen Rückruf. Ich bin total genervt, weil ich nicht mehr weiß, woher die aktuellen Bechwerden kommen. Vom Antibiotika, von den Bakterien in der Vagina oder einfach nur, weil die Haut gereizt und trocken ist. Vor allem ist meine Harnröhre gereizt. Ich hab ständig Sorge, dass die Keime wieder in die Blase wandern. Aber scheinbar kann man da nichts machen. Man kann nur hoffen, dass es irgendwann mal wieder aufhört. 

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11.09.2020, 19:35 Uhr
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Hab grad mit meiner Gynäkologin telefoniert. Fluomecin reicht nicht aus, ich muss lokal 6 Tage Arilin-Antibiotik-Zäpfchen nehmen. Jetzt kann ich nur hoffen, dass mir meine Periode nicht in die Quere kommt und die Keime nicht in die Blase aufsteigen. Und dass ich vor allem nicht wieder irgendwelche Unverträglichkeiten vom AB bekomme. Drückt mir die Daumen.

 

VG, Marie

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18.09.2020, 19:51 Uhr
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Hallo Marie

Es tut mir leid, dass Arilin nicht gewirkt hat und hoffe, dass deine Gynäkologin dir geholfen hat. Ich weiss nun, dass Ovestin mir geschadet hat; die Reizung spüre ich nicht mehr. Es ist doch viel besser. Was geblieben ist, sind Schmerzen (leichtes Brennen) bei gewissen Nahrungsmitteln. Hoffentlich geht das auch einmal vorbei. Gute Besserung! Rama 

 

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18.09.2020, 20:22 Uhr
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Hallo Rama,

meine Gyn hat heute nochmal einen Abstrich genommen. Das Ergebnis bekomme ich am Dienstag. Ich soll morgen mal Ovestin nehmen. Alle meine Bedenken hat sie vehement abgewunken. Ich würde das Estriol ja nur Lokal nehmen und an dieser Stelle würde ich es auch dringend brauchen, um die Scheidentrockenheit abzuwenden. Denn dadurch würde sich auch die Scheidenflora wieder regenerieren. Leuchtet mir schon ein, aber ich hab trotzdem Bedenken.

Ich hab noch immer nicht verstanden, warum Du Ovestin genommen hast und warum es Dir geschadet hat? Magst Du mir das vielleicht noch näher erklären. Wie lange hast Du es genommen und wie oft pro Woche?

Vielen Dank.

VG, Marion

 

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18.09.2020, 22:02 Uhr
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Hallo Marie

Das war gegen die Trockenheit. Zuerst täglich während zwei Wo. und danach 2 x Woche. Dazu noch Linola; dies während 1 1/2 Monate. Die Trockenheit ging weg, doch ich spürte immer wieder eine Reizung und manchmal Schmerzen. Leider konnte ich es nicht genau zuordnen, ob es von der Blase oder Scheide kam. Ich hab es dann einfach mal abgesetzt, weil ich echt genug von der Reizung/Brennen/Schmerzen hatte. Auch die Salbe liess ich weg. Hatte natürlich Angst, dass die Trockenheit dann wieder auftauchen würden. Es ging mir dann viel besser. Die Reizung (Brennen) ist fast verschwunden. Dass ich immer noch etwas spüre,  könnte es an den Leukozytenim Urin liegen. Ovestin kann Reizungen und Brennen / Jucken hervorrufen. Das wusste ichdamals  nicht. Deshalb glaube ich langsam, dass die Trockenheit damals nicht hormonell bedingt war, sondern eher  auf das Ovestin zurückzuführen war. Jetzt nehme ich ab und zu Vagisan. Rama

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19.09.2020, 09:43 Uhr
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Viele Dank Rama,

jetzt habe ich es verstanden.

Ich werde das Ovestin jetzt einfach mal ausprobieren. Ich soll es Anfangs 1 mal pro Woche nehmen plus Hylofemme Und dann weitersehen. 
Was mir mehr Sorgen bereitet ist meine chronische Blasenentzündung. Auch wenn mal keine Keime nachweisbar sind, habe ich immer das Gefühl, dass ich kurz davor bin. Ich habe ständig einen Brennen und meine Harnröhre ist gereizt. Seit gestern Abend wieder ganz schlimm.

Ich seh mich am Montag schon wieder beim Urologen sitzen.

VG, Marion

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19.09.2020, 16:38 Uhr
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Hallo Marion

Dein Leiden erinnert mich sehr an die Zeit, wo ich unter Brennen und Schmerzen litt. Ich war drei Mal beim UL, weil ich dachte, er könne was tun.  Er sagte mir immer wieder, dass alles in Ordnung sei, und dass es ein hormonelles Problem sei. Auch mein FA sagte mir, dass alles in O. sei. Ich spürte ein Brennen / Jucken und hatte Schmerzen. Eine BE hatte ich nicht mehr, also keine Bakterien mehr,. Doch weisst du, ich hatte immer das Gefühl, dass ich eine BE habe, doch der Test zeigte keine Bakterien an, dafür aber etwas Blut. Bei gewissen Nahrungsmitteln hatte ich ebenfalls Schmerzen, mehr ein Brennen (das tat sooo weh). Da die Symptome bei einer Interstitielle Cystis (IC) einer BE ähneln, hab ich mein FA gefragt, ob ich nicht evtl. IC hätte,  doch er verneite meine Frage. Hast du IC auch einmal in Betracht gezogen? Was ich nicht verstehe ist, warum du O. nur einmal die Woche nimmst. Zu Beginn wird ja täglich empfohlen und danach nur 1-2 Woche. Das Brennen sowie die Reizung (Harnröhre) könnten ja von der Trockenheit kommen. Rama

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19.09.2020, 22:25 Uhr
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Hallo Rama,

bei mir sind/waren eigentlich immer Bakterien in der Blase, welche mir die Beschwerden bereiteten. Seit der letzten BE, wogegen ich mal wieder AB nehmen musste, hatte ich nicht das Gefühl, dass die BE verschwunden ist. Ich habe ständig den Urin testen lassen, aber nie war was drin. Zuletzt am Freitag bei der Gyn. Ich sagte ihr, dass meine Harnröhre immer noch gereizt ist, aber darauf ging sie nicht ein, weil der Urin ja in Ordnung war. Sie will jetzt erst den neuen Befund vom Abstrich abwarten. Ich aber glaube, dass ich gerade zwei Baustellen habe. Seit gestern ist es mit der BE ganz schlimm. Nehme Canephron und trinke viel. Ich würde mich sehr wundern, wenn da keine Keime drin sind. Was eine IC ist, weiß ich nicht. Ich hatte ja nachweislich immer Keime drin. Ovestin soll ich nehmen, weil Gynoflor nicht mehr ausreicht und ich davon erst recht immer ein Brennen und Jucken verspürte. Meine Gyn meinte, das Ovestin cremiger wäre und nicht so bröselig ist, wie Gynoflor. Eventuell wäre das die Lösung. 

VG, Marion

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