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Schwindel, Benommenheit und Schwäche

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

19.11.2022 | 11:22 Uhr

Liebe Frauen,

ich (55) habe mal wieder eine schreckliche Periode. Gestern hatte ich hämmernde Kopfschmerzen und mir war total schwindelig und schwach. Der Kopf ist heute besser, aber diese Benommenheit, der Schwindel und die Schwäche setzen mir so zu. Auch habe ich verstärkt Herzstolpern. Hatte diese Woche ein Langzeit-EKG, aber noch kein Ergebnis. Mein Herz wurde schon oft untersucht und bis jetzt war immer alles okay. Ich habe immer so ein Gefühl, dass ich eine Herzschwäche habe. Aufgrund eines Eisenmangels nehme ich seit September Eisen ein. Kann denn das so eine Schwäche erzeugen? Bzw. die Periode? Ich bin es so leid.... Kennt das jemand von Euch?

 

Liebe Grüße,

Elena1967x

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19.11.2022, 20:05 Uhr
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Hallo Elena,

ich habe auch immer diese furchtbare Benommenheit. Habe auch viel Kopfschmerzen. Aber diese Benommenheit und Schwindel macht mich echt verrückt. Ich kann keinen klaren Gedanken denken. Gehe immer im Wald laufen, also eher schlendern weil ich auch diese enorme Schwäche in mir habe, oder schwimmen in der Hoffnung das sich dieser Nebel mal verzieht. Aber nix, der bleibt hartnäckig. Mein Eisenspiegel ist übrigens ganz oben mit Eiseninfusionen, aber ich bin trotzdem vernebelt und schwach. Ich bekomme aber immer wieder noch meine Periode, dann wird’s immer besonders schlimm. Eine schwierige Zeit. Ich bin’s auch so leid, da hast du echt recht. 

Liebe Grüsse

Andrea

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20.11.2022, 08:57 Uhr
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Liebe Andrea,

danke für Deine Nachricht. Da geht es Dir aber auch nicht gut, das tut mir leid. Dass Du mit diesen Beschwerden schwimmen gehen kannst, bewundere ich. Ich traue mich schon gar nicht mehr, sowas zu machen. Ist sicher ein Fehler. Dadurch,dass ich längere Aktivitäten eher vermeide, werde ich natürlich immer schlapper. Daran muss ich arbeiten. Es ist halt immer die Sorge: stimmt etwas ernsthaft nicht? Man kann gar nicht glauben, dass diese Beschwerden "nichts" zu bedeuten haben. 

Aber wir werden es schaffen! Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,

Elena1967x

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20.11.2022, 09:28 Uhr
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Hallo Elena,

ich denke sehr oft das diese Beschwerden nicht von den Hormonen kommen können. Ich war 2020 ein Dreiviertel Jahr in einer Angststörungsgruppe. Ich hatte immer so viel Schwindel, es ist aber rausgekommen, ich habe oft zu viel Wasser getrunken und bin in den Natriummangel gerutscht. Hatte ja erst gedacht das sind meine ganzen Beschwerden. Aber jetzt trinke ich ja nicht mehr so viel und esse ausreichend, dann mache ich es so wie ich es dort gelernt habe. Einfach machen und nicht so viel über mich nachdenken. Manchmal klappt es und manchmal aber auch nicht. Bei mir sind die Gehirnfunktionen sehr stark betroffen. Die Erinnerung, das Denken, das Sprachzentrum, oft verwirrt, kann oft einem Gespräch nichtmal folgen. Das macht mir echt Angst. Ist das bei dir auch betroffen? Ich habe echt Angst an Alsheimer erkrankt zu sein. Nächste Woche lasse ich das Neurologisch abklären. Ich bin so froh das die Neurologin mich schon lange kennt, das war eine langjährige Kundin von mir. Da weiß ich auch das sie mich ernst nimmt, kann ja schon Jahre meinen Beruf nicht mehr ausüben. Ich hoffe einfach das nach der Menopause das Gehirn sich an die abgefallenen Hormone gewöhnt und das es dann besser wird.

Alles Gute und Dir auch einen schönen Sonntag 

Andrea, bin übrigens auch 67 Jahrgang.

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20.11.2022, 09:18 Uhr
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Guten Morgen,  ich kenne diese Schlappheit, Erschöpfung  und Schwindel seit der 3.Corona Impfung .Hatte vor 5 W. Corona sehr stark mit Lungenentzündung und allen möglichen anderen Symptomen, das dauert  bis man sich wieder halbwegs fühlt.Kenne auch dieses Zurückziehen und fast nichts mehr zutrauen, man sollte sich trotzdem aufraffen, man fühlt sich durch die Schonung noch schwächer und ängstlicher.Ich wünsche euch alles Gute und Kopf hoch!!

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20.11.2022, 09:22 Uhr
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Noch ein Nachtrag, seit diesen ganzen Geschichten habe ich auch viel mehr Herzstolpern und Extrasystolen , wurden kürzlich abgeklärt,  ist kein Grund zur Beunruhigung  sagte der Internist, ist aber sehr unangenehm und immer wieder Angst einflößend.

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20.11.2022, 10:09 Uhr
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Hallo Elena, 

Mir geht es genau so. Bei mir fingen die Schwindelanfälle vor etwa einem Jahr an. Die dauern unbehandelt wochenlang, den ganzen Tag.

Ich habe immer als "Auftakt" nächtlichen Harndrang, muss ca. 10x zur Toilette, dann weiß ich- es geht bald wieder los, dazu Muskelschmerzen im Rücken und Nacken, Kopfschmerzen, und Herzstechen. Später kommen dann Übelkeit und Sodbrennen dazu. 

Ich war von Oktober 2021 bis Februar 2022 bei zig Ärzten, MRT vom Kopf, von der HWS, BWS, LWS geröntgt, Neurologe, HNO, Internist, EKG gemacht, Darmspiegelung... Diagnose "Angstschwindel" psychosomatisch. 

Bis mich eine Bekannte zu meiner Gyn schickte.Diese verschrieb mir Gynokadin, ich trage die Mirena, deshalb habe ich keine Periode, meine Gyn erklärte mir aber, dass meine Eierstöcke nicht mehr viel tun... 

Das Gynokadin half nach etwa 3 Wochen, mir gings wieder richtig gut, bis ich versuchsweise die Dosis von 2 auf unter einen Hub verringerte, dadann ging alles von vorne los. Zuletzt hatte ich dre super gute, beschwerdefreie Monate, ging wieder zum Sport, fühlte mich fit.

Vor zwei Wochen dann ca. 5 Tage nach der 4.Corona Impfung - zack, alles auf Anfang. Gottseidank hatte ich Urlaub. 

Ich arbeite im Medizinbereich, deshalb bin ich grundsätzlich für die Impfung, nur, dass das gesagt ist... hatte auch meines Wissens noch kein COVID, und bin da ohnehin schon eine Ausnahme. 

Jetzt habe ich das Gefühl, es pendelt sich langsam wieder ein, aber die Angst, dass es etwas ernsthaftes sein könnte, ist auch bei mir immer da.

Obwohl wirklich alles abgeklärt wurde. Weil es mir jedes Mal soooo schlecht geht. Das Benommenheitsgefühl und diese Schwäche kenne ich auch. Ich bin dann immer so " zittrig", irgendwie.

Ich bin so ein Kopfmensch, und möchte immer wissen, wie das zusammenhängt, mein Beschwerdebild ist jedes Mal auch so komplex, aber niemand kann mir da wirklich helfen. 

Also Du siehst, es mangelt nicht an Leidensgenossinnen..

 Ich bin übrigens 48. Lg 

 

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20.11.2022, 12:51 Uhr
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Liebe Theres,

danke auch für Deine Nachricht. Wir sind uns da offenbar sehr ähnlich. Ich arbeite im wissenschaftlichen Bereich und auch ich will immer genau wissen, was womit zusammenhängt, warum ich dies und das habe. Wie Du habe ich auch so ziemlich alle Fachärzte durch. Nirgendwo kommt etwas entscheidendes raus. Ich habe auch massive Verspannungen im Brustkorb. Orthopäde sagt, dass sei das Tietze-Syndrom. Aber sonst sind meine Beschwerden angeblich psychisch bedingt. Okay, natürlich hat man so seine Themen und mal Belastungen. Und inzwischen machen mit die ganzen unklaren Beschwerden auch psychisch zu schaffen - was auch sonst?? 

Ich habe nun eine Ärztin gefunden, die mir zu bioidentischen Hormonen rät. Famenita habe ich schon genommen, aber ich traue mich noch nicht ans Gynokadin. Ich nehme einen Blutverdünner, daher ist das Risiko für eine Thrombose nicht so hoch, aber ich zögere dennoch noch.

Aber dass Dir die Hormone helfen, macht ja Mut! Ich habe noch keine 4. Impfung und hatte auch noch kein Corona.

Liebe Grüße 

 

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20.11.2022, 14:09 Uhr
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Hallo Elena, 

Ja natürlich schaukelt sich das dann hoch. Mir gehts da genau so, wobei ich festgestellt habe, dass ich in den Zeiten, wos mir schlecht geht, auch zu Panikattacken neige, deshalb glaub ich, auch dieese starken Ängste werden hormonell verstärkt. Ich kann da dann gar nicht mehr rational denken, sondern stecke dann in einer regelrechten Angstspirale fest. 

Denn ärztlich istt ja wirklich alles abgeklärt. 

Übrigens mit Verspannungen der BWS und daraus resultierend Atembeschwerden mit Panikattacken fing das Ganze vor 2 Jahren überhaupt erst an. Ich dachte da noch nicht groß drüber nach, habe aber immer auch zu dem ganzen anderen Mist noch Atemblockaden dazu. Auch das habe ich hier aber schon oft gelesen. 

Gottseidank gibts dieses Forum, denn sonst wüsste ich nicht, wen ich fragen könnte. 

Ich bin gespannt, ob Du Dich an die BIH rantraust, bei mir geht es definitiv nicht ohne. Ich müsste von der Arbeit zu Hause bleiben, und müsste Antidepressiva nehmen, um über den Tag zu kommen. 

Auch so nehme ich zusätzlich Johanniskraut plus BIH.... 

Ich drück Dir fest die Daumen, vielleicht berichtest Du mir mal, wie Du Dich entschieden hast.. glg 

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20.11.2022, 13:03 Uhr
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Ach je Elena, 

dich hat es aber auch wieder erwischt. 

Ich kann dir da periodentechnisch die Hand reichen. Ich hatte das auch und mich vor der P richtig gegruselt.

Meine P war schon immer rel. stark und mein Eisen/Ferritin schon deutlich niedriger, ohne diese belastenden Symptome. Das was aber mit den Wechseljahren während der P los war, ist deutlich übler als alles vorher. Ich fasse das mal unter Kreislaufschwäche zusammen. Ich schreibe das den Hormonen zu.

Ich nehme jetzt ein paar Monate meine Hormone einfach durch und meine P kam seit drei Monaten nicht mehr. Damit geht es mir nicht so schlecht. Ob nun deswegen oder ob sie so oder so ausgeblieben wären, kann ich nicht sagen.

Ich muss mal hier nachfragen, ob ich die Hormone zwischen duch mal kurz absetzen muss oder nicht. Jedenfalls wäre ich nicht traurig, wenn die P endlich wegbliebe.

Alles Gute für dich!

LG

:)

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20.11.2022, 15:35 Uhr
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Hallo, auch ich bin eigentlich immer wieder froh zu lesen das es tatsächlich Wechseljahresbeschwerden sind die unseren Körper da so nieder machen .

Habe auch alle diese Symptome gehabt , habe mir auch alles untersuchen lassen aber das ist ja jetzt auch wieder ne Zeit her und jetzt denke ich immer das vielleicht ja doch jetzt irgendetwas schlimmes ist .

Nehme seit August Gynokadin und Famenita weil echt alles andere nicht geholfen hat und es ging mir echt gut . Fühlte mich wirklich wieder viel besser und dann bekam ich Blutungen die wir gerade versuchen wieder abzustellen . Dabei wechseln wir gerade immer wieder das verhältnis von Östrogen zu Progesteron und das bringt gerade wieder alles durcheinander . Habt ihr da ggf auch irgendwelche Erfahrungen . Hätte jetzt schon ca 1 1/2 Jahren keine Periode mehr und jetzt fängt so ein Mist wieder an . 

Hätte auch wieder 2 Panikattacken. Und dann Google ich immer meine Symptome und schon bin ich schwer krank .Traue mich nicht zum Arzt aus Angst das er mir die Diagnose bestätigt.  Ich denke immer warum sind alle normal und du bist nur am grübeln ?!

 

Hätte nie gedacht das ich mal so abkacke. Ich war nie krank , immerlebensfroh und munter und nu ???  Das kann doch nicht alles an diesen mist Hormonen liegen ???!

Liebe Grüße an Euch alle

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