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POST-menstruelles Syndrom

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

08.01.2021 | 22:29 Uhr

Hallo ihr lieben, 

bei mir hat sich seit ein paar Monaten ein POST-menstruelles Syndrom eingestellt. Ich leide seit ca 2 Jahren unter PMS, immer zuverlässig 1 Woche vor Menstruationsbeginn und mit Einsetzen der Menstruation war der Spuk vorbei. 

Jetzt habe ich bis zum Einsetzen und während der Menstruation so gut wie keine Beschwerden mehr, dafür aber hinterher!

Im Internet findet man kaum etwas dazu. Immer nur zu PMS. 

Meine Frauenärztin habe ich vor ein paar Tagen aufgesucht, sie hat mir versichert dass es das NICHT gibt. Ebenso wenig wie Muskelverspannungen als Form von PMS oder nun in meinem Fall Post-MS... so frustrierend! 

Kann einer ähnliches berichten?

Habe jetzt mehrfach in Foren gelesen, dass andere Frauen sehr wohl von Beschwerden unmittelbar NACH der Menstruation berichten und einen Progesteronmangel bzw eine Östrogendominanz dahinter stecken kann.

Ich freue mich von euch zu hören!

Liebe Grüße 

Jojomama (37, 1 Kind)

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08.01.2021, 22:58 Uhr
Antwort

Hallo Jojomama, 

genau diese Beschwerden hatte ich auch ab dem 37. Lebensjahr...

Nimmst du die Pille oder andere hormonelle Verhütungsmittel?

Bei mir war das der Auslöser. Nach Absetzen der Pille ging es weiter, am besten ging es mir während der Blutung. PMS hatte ich nur noch minimal, z. B. schlechte Laune unmittelbar zu Beginn der Periode. Aber danach war es schlimm. Deine Ärztin finde ich...nein, ich sags nicht :-[

LG

Claudia

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08.01.2021, 23:08 Uhr
Antwort

Hallo Claudia,

vielen vielen Dank für deine rasche Antwort. Nein, seit ca 1 Jahr vor der Schwangerschaft, das sind dann jetzt etwa 7 Jahre nehme ich die Pille nicht mehr. Ich werde wohl die Gynäkologin wechseln müssen. Ich finde  ich finde das sehr traurig, weil ich schon seit mind. 10 Jahren bei ihr bin... 

Wie alt bist du denn heute? Und wie hast du deine Beschwerden in den Griff bekommen?

Ganz liebe Grüße

Jojomama

 

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08.01.2021, 23:20 Uhr
Antwort

Hallo,

ich habe so ziemlich alles versucht, hat auch teilweise gut geholfen.

Frauenmanteltee

Mönchspfeffer

Bonasanit plus

Ich bin mittlerweile 50 und nehme Hormone. Auch hier habe ich schon einiges durch  aber aktuell ist es so lala...

Ich denke auch, dass du evtl. den Arzt wechseln solltest. 

LG

Claudia

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09.01.2021, 09:35 Uhr
Antwort

Hallo Jojomama,

das hatte ich mit 40 noch unter der Dreimonatsspritze (ich hatte trotz der Spritze mehr oder weniger Blutungen oder Schmierblutungen) immer direkt nach den Blutungen.

Die Dreimonatsspritze hatte ich dann kurze Zeit später abgesetzt, aber das Problem war trotzdem noch da, hatte sich dann aber irgendwann mal auf die Zeit um den vermeintlichen Eisprung herum verschoben.

Hatte dann irgendwann mit Mönchspfeffer begonnen (das hatte noch andere Gründe), und damit wurde es besser.

Liebe Grüße

Joana

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09.01.2021, 12:46 Uhr
Antwort

Liebe Jojomama,

 

ich kenne auch post-menstruelle Beschwerden. Ich hatte diese eine ganze zeitlang mit etwa Mitte 40 (jetzt bin ich 53). Ich kann mich gut daran erinnern, wie sehr mich das geschlaucht hat und ich das schlimmer fand als PMS. Leider kann ich Dir nicht den genialen Tipp geben. Ich habe es damals ausgehalten, da meinem Frauenarzt damals nicht wirklich viel dazu eingefallen war. Dabei kennen so viele Frauen das Problem! 

Heute habe ich das nicht mehr, dafür stärkere Beschwerden während der Periode, die ich immer noch regelmäßig habe.

 

Liebe Grüße, 

Elena 

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09.01.2021, 13:24 Uhr
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Ich danke euch allen für eure Mitteilungen. 
Mich verwirrt es einfach so, dass meine Frauenärztin meint das gäbe es nicht! Sie arbeitet seit 2003 in einer Gemeinschaftspraxis. Sie ist zwar immer recht zackig unterwegs und sicherlich keine Naturheilkundlerin, aber ihr wird doch in den bald 18 Jahren eine Frau mit diesen Beschwerden untergekommen sein? Erschreckend.

Ja, danke, Elena. So geht es mir auch, ich empfinde das Post-menstruelle momentan als heftiger als das PMS vorher. 

Mönchspfeffer habe ich auch schon probiert in Form von Kapseln. Habe es lange eingenommen, aber es hat leider keinerlei Wirkung gezeigt.

Danke euch allen 

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09.01.2021, 17:33 Uhr
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Hallo Jojomama!

Ich hatte diese Empfindung auch einige Zeit lang. Ich bin allerdings schon 55, hatte bisher immer noch Blutungen, stehe momentan auf ZT 49. Es wäre schön, wenn jetzt bald mal Schluss damit wäre. Vor ca. einem Jahr schätze ich ist es mir irgendwann aufgefallen, dass ich direkt nach der Blutung schon wieder PMS hatte. Mir ist dann aber auch aufgefallen, dass kurz nach der Blutung schon wieder Zervixschleim vorhanden war, was ja eigentlich total unlogisch ist, da der ja zur Zeit des nächsten Eisprungs produziert werden sollte. Ich vermute mal, dass es so sein könnte: Ab der Blutung, sollte der Östrogenspiegel langsam wieder ansteigen, bis er dann kurz vor der Zyklusmitte am höchsten ist und es zum Eisprung kommt. Ebenso sollte der FSH Wert (follikelstimulierdendes Hormon)in der Zyklusmitte am höchsten sein. Da in den WJ der Östrogenwert nach einer Blutung aber nicht mehr richtig anfängt zu steigen wird schon kurz nach der Blutung mehr FSH ausgeschüttet. Das Östrogen will immer noch nicht steigen und es wird noch mehr FSH ausgeschüttet. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Östrogenmangel bzw. der dadurch ausgelöste starke FSH-Anstieg für dieses PMS nach der Blutung verantwortlich ist.

Nun hast du geschrieben du vermutest eine Östrogendominanz bzw. Progesteronmangel hinter diesen PMS Beschwerden. Bei einem zu niedrigen Östrogenspiegel kann trotzdem immer noch eine Östrogendominanz vorliegen wenn der Progesteronwert noch tiefer ist. Es schließt also das eine das andere nicht aus. Man kann trotz zu niedrigem Ö-Spiegel eine Ö-Dominanz haben. In der Regel machen sich die ersten WJ-Beschwerden durch einen zu niedrigen Pg-Wert bemerkbar. Allerdings glaube ich dass PMS direkt nach der Blutung nicht mit zu niedrigen Pg-Wert zusammenhängt, da zu diesem Zeitpunkt der Pg-Wert am niedrigsten ist und erst ab der Zyklusmitte wieder steigt. Deshalb vermute ich dahinter einen zu niedrigen Ö-Wert, und hohe Ausschüttung an FSH und dass die PMS direkt nach einer Blutung dadurch entsteht. Aber ich bin kein Hormonspezialist, das sind nur meine Vermutungen. 

LG

Toffifee

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10.01.2021, 08:32 Uhr
Kommentar

Danke, Toffee! Dafür hast du aber viel Ahnung von Hormonen! Deine Nachricht muss ich mir noch mehrmals durchlesen bis ich sie ganz verstanden habe :)

Liebe Grüße 

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09.01.2021, 18:48 Uhr
Antwort

Ist das nicht traurig, dass uns bei so weit verbreiteten Problemen immer noch erzählt wird das es da nicht gibt.

Und dann halten wirs halt aus.:-(

Ich hab immer auch naturheilkundlich was gesucht, Agnus castus der Mönchspfeffer ist schon erwähnt worden, war für mich nix, cimicifuga so mittel und vor allem cassia siamea novea ging dann. Hilft nichts, man muss sich selber schlau machen.

Aber eine andere Ärztin für eine Zweitmeinung ist nie verkehrt.:-)

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10.01.2021, 08:34 Uhr
Kommentar

Danke auch dir, jo3!

Ja, es ist nicht zu verstehen.. Vielleicht probiere ich es mal mit cassia siamea novea.

Danke! .-)

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