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Nichts ist mehr, wie es mal war

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

26.09.2021 | 09:33 Uhr

Hallo liebe Leidensgenossen

2014 hatte ich eine Hysterektomie.
2017 (mit 41 Jahren) wurde festgestellt, dass ich in den Wechseljahren bin.
Seitdem ist nichts mehr wie es mal war.
Mein Körper spielt komplett verrückt.
Ich habe starke Ängste, hauptsächlich Krankheitsängste.
Schlafprobleme....
Ich habe sehr intensive Träume, die sehr unangenehm sind. Die wirken sich so auf meinen Alltag aus, dass ich mich teilweise an Orten an denen ich früher sehr gerne war, mich mittlerweile sehr unwohl fühle. Als würde ich mitten in diesen Alptraum stecken...

Bitzeln, Kribbeln, ziehen, Taubheitsgefühl plagen mich seit dem. Zu 80% linksseitig.

Ich habe öfter das Gefühl ohnmächtig zu werden. Kurz davor rappelt sich mein Körper doch wieder auf.

Imense Magen-Darm Probleme.
Trockene Augen. Gereizte Brustwarzen,
gereiztes Zahnfleisch. Nicht selten öffnet sich mein Gaumen dabei.
Haarausfall, und die Haare werden immer weißer.
Stimmungsschwankungen, Herzstolpert und, Herzrasen, starker Herzschlag.
Ich fühle mich dauerhaft schwach, krank und erschöpft. Ich bin kaum noch belastbar.

Ich war in den letzten vier Jahren bei unzähligen Ärzten und Untersuchungen.
Bis auf eine Verengung im 3. und 4.HWS, war bis jetzt alles unauffällig.

Ich lasse nichts unversucht, um mich wieder einigermaßen fit zu fühlen.
Von Sport bis Meditation zu Ernährungsumstellung. Ich habe mich sogar eine Zeitlang Vegan ernährt.
Habe Vitamin B Komplex, D3 und Magnesium zu mir genommen.
Ich Habe vier Monaten von Gynokadin zu Lenzetto gewechselt, unter der Hoffnung es würde etwas Positives bewirken.

Mir würde noch mehr einfallen. Aber das sollte fürs 1. genügen.

Ich würde von mir behaupten, dass ich trotz allem, alles gut im Griff habe und stark bin.
Ich möchte dass meine Familie so gut es geht, davon fernhalten und damit nicht belasten.
Ich lächele oft, obwohl mir absolut nicht danach ist.

Ist denn zufällig jemand hier, der Ähnliches mitgemacht hat und kann mir etwas Hoffnung geben?

Danke im Voraus liebe Grüße
Hoffnungsvoll
Georga

 

 

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26.09.2021, 10:07 Uhr
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Ganz vieles von dem, was Du beschreibst kenne ich auch sehr gut... und finde es völlig schrecklich. Gerade diese Kraft- und Antriebslosigkeit, das macht mir Angst. Ich habe es jetzt seit 3 Wochen mit Rotklee versucht und es scheint zu helfen. Ich habe wieder mehr Energie und der Schwindel und das Gefühl, gleich ohnmächtig zu werden, was ich beides  ganz extrem hatte, ist auch besser.

Vielleicht hilft es Dir auch.

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26.09.2021, 20:11 Uhr
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Lieben Dank für den Tipp. Ich werde mich mal darüber informieren 

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26.09.2021, 10:25 Uhr
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Hallo Georga,

puh, Du machst einiges durch :-(

Hast Du schon mal ein Hormonblutbild machen lassen? Wie sieht es mit Cortisol aus, was macht die Schilddrüse?

Diese Werte sind immens wichtig. Nimmst Du auch Progesteron ein? Die meisten Ärzte verschreiben bei Frauen ohne Gebärmutter nur Östrogen, ist aber ein Fehler.

LG

Claudia

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26.09.2021, 20:09 Uhr
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Ja. Ich war beim Endokrinologe. Musste mein Medikament höher dosieren und bekam tatsächlich auch Progesteron. Allerdings stehen mir da meine Ängste wieder im Weg. Hab nicht so viel Gutes davon gehört. Ich hab tatsächlich schon alles durch. Schilddrüse ist in Ordnung,  Herz, Durchblutung und sämtliche Untersuchungen beim Neurologen waren auch ohne Befund.

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26.09.2021, 17:06 Uhr
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Liebe Georga

Da machst du ja auch einiges mit. Viele von uns Frauen können dir einiges bis bestimmt fast alles bestätigen. Ich auch. Vielleicht ist es dir auch ein Trost, bei mir ist es meistens so wenn man hört anderen Frauen geht's auch so. Auch wenn ich durch meine Krankheitserreger auch immer denke das letzte Stündchen hör geschlagen, dann kommen Gott sei dank wieder die guten Tage. Obwohl die letzten 3 bei mir auch nicht glänzten 

Fühle dich hier erstmal verstanden und ein bisschen getröstet

Vgh lilavendel

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26.09.2021, 20:06 Uhr
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Obwohl man es wirklich nicht seinem schlimmsten Feind wünscht,  beruhigt es einen nicht alleine damit zu sein

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26.09.2021, 17:07 Uhr
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Krankheitserreger sollte heissen=Krankheitsängste

Sorry

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26.09.2021, 19:59 Uhr
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Hallo, diese extremem Krankheitsängste hab ich auch. Kribbeln und Taubheitsgefühl hatte ich auch über sechs Monate nur rechtsseitig, eines Tages hab ich mich da so reingesteigert, das ich panisch ins Krankenhaus fuhr, MRT und CT ergaben nichts und nach 2 Tagen bin ich entlassen worden ohne Befund, Halsvenen waren auch ok. Seitdem hat ich das nur noch ganz selten. Leider hat man aber immer wieder irgendwas neues was Panik verurscht. Ich versuche mal besser, mal schlechter damit umzugehen. 

Liebe Grüße 

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26.09.2021, 20:04 Uhr
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Genau deshalb war ich auch im Krankenhaus. Wie auch bei dir, ohne Befund. 

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26.09.2021, 21:12 Uhr
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Oh mann, ja.... danit sind wir nicht alleine. Ich habe schon so viele "Schlaganfälle" ( mit halbseitigem Kribbeln oder Kraftverlust, Wortfindungsstörungen) erlebt, ohne daß etwas war. Schwindel ohne neurologische Diagnose, Herzrasen auch ohne Diagnose etc. Die Wechseljahre sind wohl echt "ab -Weshsulngsreich". Was ein Mist, ehrlich. Aber seit ich weiß, was damit alles einher kommen kann geht es mir etwas besser, ich male mir nicht gleich das schlimmste aus.Aber die Ärzte kenne sich offensichtlich nicht aus, ich habe keinen einzigen Hinweis erhalten, mkit dem ich etas hätte anfangen können.

 

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27.09.2021, 07:20 Uhr
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Es ist echt unglaublich.  Ich hab das Gefühl,  dass meine Ängste teilweise die Kontrolle über meinen Körper besitzen. Ich kann das gar nicht wirklich erklären. Ich hoffe nur, dass ich es bald noch besser in den Griff bekomme 

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27.09.2021, 11:54 Uhr
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Liebe Georga,

ich kann es Dir so gut nachfühlen, mir geht es wie Dir. ich bin zwar schon etwas älter, jetzt 54, hatte aber auch wegen wiederholt auftretender Myome und schon mehreren OPs zur Entfernung dieserf in 2016 eine Hyterektomie. Und habe über die Jahre eine richtige Acherbahnfahrt hinter mir an verschiedensten Symptomen. Die schlimmsten für mich sind schlechter Schlaf, Kopfdruck, leichter Schwindel und das Herzrasen (hoher Puls) sowieteilweise Herzstolpern, Benommenheit, Atemlosigkeit, eine körperliche Schwere... Ich habe in diesem Forum und bei facebook in einer Gruppe viel dazu gelernt und festgestellt, dass meine Hormone stark schwankten und ich von einer totalen Östrogendominanz (in 2020) zu einem viel zu niedrigen Östrogenwert gerutscht bin. Und immer noch tut sich hier viel. zudem bekomme ich mittlerweile natürliche Schilddrüsenhormone zur Entlastung der Schilddrüse (wegen mehrerer Knoten). Aber schon vor den SD-Hormonen wurde das mit dem hohen Puls richtig schlimm. Meist direkt nach dem Frühstück is in den Nachmittag hinein. Dann rauscht es auch so unangenehm in den Ohren. Kardiologich alles i.O.

Ich nehme schon einige Zeit bioidentische Hormone, Gynokadin Gel (Östrogen) und Famenita (Progesteron) und bin glaube ich, noch immer mit zu wenig Östrogen unterwegs. Kürzlich habe ich gelernt, wenn man Stress hat, "verbraucht" Frau noch mehr Hormone. Ich nehme auch täglich vielen NEMs, Vitam D3+K2, Magnesium mehrmals, Vit C, Q10, Kalium teilweise fürs Herz, Vit B Komplex, Zink, Omega 3 und den Fatigue Complex sowie Jod. Ich kann Dir sagen, seitdem ich Jod dazu nehme, schlafe ich auf einmal (fast) so gut wie früher. Dadurch ist alles etwas besser geworden. Und bis vor 1 Woche ging es mir mal einige Wochen (relativ) gut. Und dann wurde es auf einmal wieder anders. Dann befürchte ich auch, todkrank zu sein, schiebe diese Gedanken aber weg, da ich ja mehrmals bestätigt bekamm, dass meine Gefäßefrei und mein herz organischgesund sei. Der Kardiologe sagte, die Erscheinungen seien Wechseljahres bedingt.

Was mir auch hilft (neben dem Jod) ist tatsählich Bewegung.

Noch ein Tipp für Dich: Frau sollte nie nur Östrogen nehmen, sondern braucht als Ausgleich immer auch Progesteron dazu. Kennst Du das Buch "Women on Fire"? Die Gynäkologin erklärt darin sehr unterhaltsam und verständlich die Wechseljahre und die Hormone und Behandlung mit bioidentischen Hormonen.

Ich hoffe, ich finde bald die richtige Hormon-Einstellung und dass es Dir und uns allen bald wieder besser geht!! Denn diese Zustände sind wahrlich schlimm!

Liebe Grüße Peleno

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27.09.2021, 12:42 Uhr
Antwort

Hallo Poleno

 

Danke für den Tipp. Das Buch werde ich mir anschaffen. 

Mit ständigen Ohrengeräuschen hab ich es auch zu tun.

Ich hatte bis vor zwei Wochen,  ewa zwei bis drei Wochen,  da hatte ich das Gefühl ich könnte Bäume ausreißen. Und dann peng,  jetzt hänge ich schon wieder da. Fühle mich total krank und hab jetzt zusätzlich schon seit einer Woche durchgehend Kopfschmerzen. Das mit den Kopfschmerzen lasse ich aber heute mal vom Arzt abklären. 

Und das Buch werde ich mir heute direkt bestellen  

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27.09.2021, 12:42 Uhr
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Ganz liebe Grüße 

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