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Negative Gedanken

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

07.06.2021 | 10:37 Uhr

Hallo ihr lieben Frauen,

ich wollte mal fragen ob es bei euch auch so ist das seid den WJ immer so negative Gedanken in den Vordergrund rücken?

Also wenn es mir zum Beispiel nicht gut geht, mich körperliche Symptome plagen, wie nicht belastbar sein oder schnell aus der Puste kommen o.ä., mir sofort der Gedanke kommt das ich nicht mehr lange leben werde.

Oder das die guten Jahre vorbei sind usw...

Ich muss dann immer mit mir selbst reden um den Gedanken nicht so viel Raum zu geben. 

Sehr anstrengend.

 

LG Shonah

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07.06.2021, 14:44 Uhr
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Hallo Shonah,

Ganz genau so geht es mir auch. Damit plage ich mich seit 2 Jahren.  Sobald was zwickt oder komisch ist, denke ich das gleiche wie du. Es ist wirklich eine sch... Zeit die wir da durchmachen. Manche Tage sind mega schlimm,  dann geht's mal wieder bissel besser.

Ich hab von meinem Arzt Opipram 50 verschrieben bekommen. Da nehme ich 1 Tabletten zur Nacht und ich meine dass es  besser wird mit den negativen Gedanken und Heulatacken. Zudem machen die Tabletten nicht abhängig,  was mir sehr wichtig ist. 

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute

Angelika 

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07.06.2021, 15:02 Uhr
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Liebe Angelika, 

vielen Dank für deinen Beitrag.

Genauso ist es bei mir auch, wobei ich mir einbilde das die schlechteren Tage jetzt überwiegen.

wenn es mir richtig richtig gut ging, denke ich abends: "man was für ein Tag, endlich mal wieder" " es ist also noch in Dir meine Gute:GIRL 252:)

und am nächsten Tag kommt dann meist wieder der Hammer mit irgendwelchen komischen Symptomen.

alles Liebe für dich Angelika

 

LG Shonah

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07.06.2021, 21:05 Uhr
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Liebe Shonah,

 

mir geht es seit ca. enem Jahr auch so. Ich war immer ein sehr positiver Mensch, aber jetzt habe ich manchmal Tage, wo ich so im Gedankenkarusell mit negativen Gedanken festhänge.

Bei mir ist es bei körperlichen Schmerzen so, dass der Gedanke ich werde nicht mehr lange leben sofort aufkommt. Wenn es nachts ganz schlimm wird, checke ich sogar, ob im Falle meines "frühzeitigen Ablebens" alles erledigt ist und mein Mann dann auch allein klar kommt. :,( Total verrückt und es ist anstrengend. Sehr anstrengend. :,(

Aber es gibt auch Tage, da verschwende ich keinen Gedanken daran, da ist alles super. Grad überwiegen leider aber auch gerade die schlechten Tage.

Ich hoffe, es wird jetzt im Sommer mit viel Sonne und so etwas besser. ;-)

Alles Liebe Dir

now

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07.06.2021, 23:27 Uhr
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Hallo liebe Wechselmädels!

Ich kann mich da nur anschließen.Bis vor kurzem hatte ich jeden Tag ganz böse/negative Gedanken,war morgens nur am heulen,aggro,wütend,Angst,daß dieser "Mist" ewig so weiter geht u. ich es nicht mehr packe.Manchmal hab ich mir die Bettdecke über`n Kopf gezogen u. hab einfach mal meine Wut herausgeschrieen.Komisch,was die Hormone mit einem so anrichten können.Nehme seit knapp 1/4 Jahr biH u.der Psyche geht`s auf jeden Fall besser..Im Moment überwiegen die wieder besseren Tage,auf Arbeit die letzten beiden Tage viel gelacht u. auch Muskelbeschwerden u. nächtliche Hitzewallungen sind besser.Das tut sooo gut!Was mir noch zu schaffen macht sind Hitzewallungen u. Schwindel auf Arbeit,liegt wohl auch mit an hohen Außen-,Umgebungstemperaturen.

Alles Gute Euch!

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08.06.2021, 07:38 Uhr
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Liebe now,

das tut mir leid das es dir gerade so schlecht geht, aber ich kenne das auch das man alles so fertig wie möglich macht falls man denn doch frühzeitig verstirbt.

 

früher bin ich noch sehr oft zum Arzt gegangen um mir bestätigen zu lassen das mit mir alles ok ist.

aber auch das mach ich nicht mehr, diese ganzen ärztlichen Untersuchungen sind eh alle Momentaufnahmen und Garantien gibt es nicht.

 

ich wünsche dir baldige Besserung!

 

LG Shonah

 

 

Liebe Sunflower,

das mit unter der Bettdecke schreien finde ich richtig gut, das werde ich auch mal probieren. Vielen Dank für den Tipp!

und auch Dir schnelle Besserung deiner Symptome!!

 

LG Shonah

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08.06.2021, 08:00 Uhr
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Guten Morgen Shonah,

 

Deine Zeilen beruhigen mich jetzt total. Dachte mir schon, ich bin die Einzigste, die solche Gedanken hat und dann noch logisch alles vorbereitet, falls man verstirbt. ;-)

Das habe ich früher auch gemacht, ich war "Dauergast" beim Arzt, bis ich mir dachte, die Zeit, die ich im Wartezimmer verbringe, kann ich zu Hause besser verbringen. Ich hatte eine Zeit, da war ich erst beruhigt, wenn das EKG gemacht wurde und die Blutwerte gecheckt waren. Als ich mal nachgeschaut habe in den Behandlungsunterlagen, war das mindestens einmal im Monat. Total unsinnig eigentlich.

Ich wünsche Dir einen schönen und vor allem beschwerdefreien Tag

lg now

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08.06.2021, 12:44 Uhr
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Liebe Shonah,

Mir geht's seit 3 Wochen auch wieder so. Ich hatte jetzt ein paar Monate fast Ruhe und jetzt kreist der Kopf ständig.

Ich nehme auch Opipramol 2x tgl, das macht es wahrscheinlich etwas leichter, aber angenehm ist es trotzdem nicht.

Ich habe in meiner heutigen Therapiestunde nur Tränen vergossen, weil ich das alles so anstrengend finde. Dann stelle ich mir auch die Frage, warum andere ihr Leben so locker und leicht sehen können? Keiner meiner Freunde macht sich all diese fürchterlich Sorgen und Gedanken. Da fühle ich mich dann gleich noch schlechter.

Ich versuche mein Leben zu leben so gut es geht, aber momentan ist es wieder schwer.

Lg Anga 

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08.06.2021, 13:02 Uhr
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Hallo Anga, 

Wie lange nimmst du das Opipram schon? Ich habe es jetzt abgesetzt weil ich gelesen habe, dass man es nach 2 Monaten absetzen soll. Ich weiß nicht was ich machen soll. 

Meine Gedanken sind so fürchterlich und das 24/7.

Gestern - habe oft mit Schwindelanfälle zu kämpfen  - aber war es so von 0 auf 1000 dass gar nichts mehr ging nur noch flach hinlegen kein Blick nach rechts oder links. 

Wo kommt das her .... Meine Gedanken: jetzt kommt ein Schlaganfall.  Man wann hört das endlich mal auf. 

Es grüßt dich

Angelika

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08.06.2021, 13:31 Uhr
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Liebe Angelika,

Ich nehme das Opipram seit September letzten Jahres. Von meinem em Therapeuten in der Klinik wurde mir gesagt, dass ich es mindestens 2 Jahre nehmen soll, weil ich früher schon mal mit Angstattacken geplagt war.

Auch mein Psychologe war der Meinung, dass ich das länger nehmen soll. Also mache ich das. Ich habe noch nichts gehört, dass man es nicht länger als 2 Monate nehmen soll (was natürlich erstmal für jedes Medikament gilt, weil man die Nebenwirkungen nicht wirklich abschätzen kann).

Also nehme ich es weiterhin, in der Hoffnung, dass es meine Ängste wenigstens ein bisschen lindert.

Ich habe auch immer wieder mit (zum Glück eher leichtere Schwindel) zu kämpfen. So schlimm wie bei dir, war es bei mit letztes Jahr 2x. Da dachte ich auch, dass mein letztes Stündlein geschlagen hätte. Es war grauenvoll.

Momentan weiß ich nicht ob mir wirklich schwummrig ist oder ab das bloß wieder die Angst vor dem Schwindel und der Angst ist. Ich konzentriere mich zu sehr darauf und das macht alles schlimmer.

Wann hört das auf? Ich weiß es nicht und das frustriert mich.

Hoffentlich hast du heute einen besseren Tag.

Lg Anga 

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08.06.2021, 12:56 Uhr
Antwort

Liebe now,

wir sind mit Sicherheit nicht die Einzigen mit solchen Gedanken.

und obwohl ich in keinster Weise gläubisch bin, spreche ich dann doch mit Gott und bitte ihn mich solange auf Erden zu lassen bis mein letzter Sohn Erwachsen ist (ist jetzt 13)

manchmal bekomme ich auch so Bilder in den Kopf wie ich neben meinem Sohn umfalle oder er mich tot früh morgens im Bett findet.

sehr gruselig und anstrengend:-(

 

aber wie gesagt dann kommen wieder Tage wo nix der Gleichen ist.

also irgendwas muss da im Kopf falsch laufen.

 

LG Shonah

 

 

Liebe Anga,

auch Dir lieben Dank für deinen Beitrag!

hast du denn in deiner Therapie schon Tipps bekommen wie du mit solchen Gedanken umgehen kannst?

ich kann mir vorstellen das so eine Therapie auch nicht ohne ist und vieles auch lange nach wirkt.

alles Liebe Dir!

 

LG Shonah

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08.06.2021, 13:37 Uhr
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Liebe Shonah,

Wir sind in der Therapie gar nicht so weit gekommen, dass wir Lösungen finden, bzw hat mir meine Therapeutin schon am Anfang mal Tipps gegeben wie man so einen Kreislauf durchbrechen kann um nicht immer weiter rein zu rutschen.

Man soll sich auf 5 Dinge konzentrieren, die man sieht, hört und spürt. Dann geht dein Fokus auf etwas anderes und man kann das Karrussel stoppen.

Heute gings irgendwie nur darum, herauszufinden warum es mir wieder schlechter geht. Traurigkeit und Enttäuschung über das Verhalten meiner Schwester und 2 "Freundinnen", das löst bei mir scheinbar wieder viel Angst aus.

Lg Anga 

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08.06.2021, 17:02 Uhr
Antwort

Liebe Anga,

das mit den 5 Dingen klingt ja schon mal gut.

dann wünsche ich dir das die Therapie den erwünschten Erfolg bringt.

 

LG Shonah

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