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Nebenwirkungen Hormonspirale Kyleena

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

05.01.2021 | 23:24 Uhr

Hoi zusammen

Da mein letzter Thread ein gutes Stück hinunter gerutscht ist, habe ich einen neuen eröffnet.

Möchte euch nur schnell für eure Antworten danken. Ich habe leider keine Erfahrung mit der Spirale, habe immer nur mit Pille verhütet. Diese habe ich stets gut vertragen, bis ich dann mit etwa 43 J. das Gefühl hatte, dass sie mir nicht mehr gut und ich sie absetzte. 

Zurück zu meiner Tochter. Kurz nachdem ich hier geschrieben habe, hat sie wieder eine Schmierblutung bekommen. Ansonsten ging es ihr wieder gut, die Angst/Nervosität war verschwunden. Wir werden das jetzt mal beobachten und allenfalls mit der Gynäkologin besprechen. 

Mir geht es im Moment recht gut, aber es stresst mich doch sehr, dass meine Tochter nun ähnliche Probleme haben soll, die ich in den letzten Jahren hatte.

Ich grüsse euch herzlich und wünsche eine gute Nacht.

Bürogummi68

 

 

 

 

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06.01.2021, 10:49 Uhr
Antwort

Hallo liebe(s) Bürogummi (was für ein Name! :D)

wie alt ist denn Deine Tochter?

Liebe Grüße

Joana

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06.01.2021, 12:31 Uhr
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19 Jahre  :-)

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06.01.2021, 13:57 Uhr
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Oh, das ist so ein schönes, aber auch ein  ziemlich beängstigendes Alter.

Der Hormonspiegel hat sich bei ihr vielleicht noch nicht ganz eingepegelt und zusammen mit dem "wo will ich hin", das einem in diesem Alter oft durch den Kopf geht, können Ängste und Anspannung ganz schnell entstehen.

Außerdem kennt man da ja seinen Erwachsenenkörper und all die neuen Signale, Gefühle und Wehwehchen noch nicht so gut und kann sie schlecht einschätzen.

Als Elternteil ist es gut, mit den jungen Erwachsenen zu reden (wenn sie es zulassen) und vielleicht gemeinsam in  die Zukunft zu blicken, Möglichkeiten zu erläutern. Einen positiven Punkt zu finden, an dem sich die Gedanken festheften können, falls Anst und Unsicherheit entsteht.

Ich kenne beide Seiten. Die der Jugendlichen, die mit Angst und Panik zu kämpfen hatte, und die der Erwachsenen, die sich nun in der Menopause fühlt, als hätte man sie direktemente in die Jugend zurückkatapultiert (wäre das bloß auch optisch so! :-[)

Meine Mutter war zwar nicht in dem Sinne in den Wechseljahren, als ich in der Pubertät war. Sie hatte mit Anfang 30 eine Totaloperation gehabt un danach Ersatzhormone bekommen, die dann mit 50 Jahren ausgeschlichen wurden. Angeblich hatte sie keine Probleme.

Ich weiß aber, dass sie damals auf eine für mich damals nicht nachvollziehbare Weise mit sich selbst beschäftigt war (sie war oft vorwurfsvoll allen anderen gegenüber, schnell eingeschnappt und weinerlich). Das wäre für mich gar nicht schlimm gewesen, hätte sie mit mir darüber geredet. Also auch über sich selbst, und dass man eben im Leben Phasen hat, wo es einem nicht so gut geht, die dann aber auch wieder vergehen.

Heute leugnet sie, je eine schlimme Phase in ihrem Leben gehabt zu haben und ich höre nur immer "ach Kind, es tut mir so leid, dass Du Dich psychisch so fühlst - ich kann mich da selber gar nicht so reindenken, ich hatte so etwas ja zum Glück nie.

Und ich sag Dir ... sie hatte!!! 

Ich kann Dir, als Mutter einer jugendlichen Tochter, die sich gerade selber im Wechsel befindet, nur raten, authentisch zu sein. Sprecht über eure Beschwerden, lacht auch mal zusammen darüber (ganz wichtig!), wenn  ihr beide euch im Jammern übertrefft und habt euch einfach lieb.

Für mich selber wurde es als junges Mädchen besser, als ich einen Freundeskreis mit einer Freundin fand, der es ähnlich ging wie mir, und die mich verstand.
Komplett aufgelöst haben sich die Probleme für mich damals, als ich dann eine richtige Beziehung hatte, sehr früh schon mit Haus und Garten und Stiefkind und Ausbildung "so nebenbei". Da hatte ich dann meinen Kopf so voll mit anderen Dingen, dass meine Gefühle auch wieder zur Situation passten und nicht nur von Hormonen abhängig waren. Es ging mir da auch nicht immer gut, aber ich habe es dann nicht mehr als so dramatisch wahrgenommen, weil es einfach ganz andere "dramatische" Dinge in meinem Leben zu erledigen gab.

Das wird bei Deiner Tochter bestimmt auch so sein.

 

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10.01.2021, 10:44 Uhr
Kommentar

Hallo Joana

Herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort, war sehr interessant. Ich hatte zwischenzeitlich Geburi, war weg, bin deshalb noch nicht zum Antworten gekommen.

Meiner Tochter geht's gut. Hoffe, das bleibt so. Einen Dtresspunkt habe ich gefunden. Sie besucht seit letztem Herbst berufsbegleitend eine Berufsmaturitätsschule und diese ist recht anspruchsvoll. In wenigen Wochen stehen Zeugnisse an und sie steht im Moment nicht so gut da. Hat jetzt noch Prüfungen, die unbedingt gut ausfallen müssen, sonst sieht es mit der Weiterführung der Schule nicht gut aus.

Da sie noch kein def.  Ziel vor Augen hat, was sie nach der Schule machen will, haben wir ihr schon gesagt, dass es kein Weltuntergang ist, wenn sie aufhören muss. Sie kann es später nochmals probieren oder andere Weiterbildungen machen. Einen abgeschlossenen Beruf hat sie ja bereits.

Und gegebenenfalls müssen wir halt dann doch mal mit der Gynäkologin sprechen wegen der Spirale.

Schönen Sonntag und Gruss

Bürigummi68

 

 

 

 

 

 

 

 

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