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Nebenwirkung

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

12.10.2020 | 19:48 Uhr

Hallo Zusammen,

mir geht es zur Zeit nicht gut, weder körperlich noch mein Kopfkino.

Zur Zeit plagen mich starke Schmerzen im Handgelenk. Denke mal Sehnenscheidenentzündung. Morgen geht es zum Hausarzt, der ist zwar Internist, wird aber wohl etwas sagen können.

Habe jetzt eine Diclofenac 50 mg genommen und leider im Anschluss erst den Beipackzettel gelesen. Jetzt habe ich ganz vor Nebenwirkungen. Die Einnahme war um 14.30. Bis jetzt merke ich nichts. Der Schmerz ist etwas weniger geworden haber nicht viel.

Muss ich jetzt noch mit Nebenwirkungen rechnen.

Dieses Kopfkino ist ganz furchtbar.

LG

Andrea

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12.10.2020, 22:38 Uhr
Antwort

Hallo Andrea!

Ich kenne das auch, diese panische Angst vor Nebenwirkungen bei Medikamenten. Aber nur bei Medis die ich noch nie genommen habe und neu verschrieben bekommen habe. Wenn ich ein Medi schon kenne und vertragen habe, dann ist diese Angst weg. Mir ist aber auch bewusst, dass das rein psychisch ist und ich mich da einfach reinsteigere. Eigentlich kann ich mich nicht daran erinnern jemals schwerwiegende Nebenwirkungen auf irgendein Medikament bekommen zu haben. 

Also ich würde sagen, du bekommst ganz sicher keine Nebenwirkungen auf die Diclofenac mehr! Nur unsere Psyche spielt verrückt und macht uns Angst. Das ist belastender als so manche Nebenwirkung....

LG

Toffifee

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13.10.2020, 10:04 Uhr
Antwort

Hallo,

auch ich kenne die Angst vor Arzneimitteln die ich nicht kenne.

Allerdings kommt es daher, dass nach der Schwangerschaft Abstilltabletten bekommen habe, die mich umgehauen haben.

(Präparat wurde in Amerika vom Markt genommen, da 13 Frauen an Herz-Kreislaufversagen verstorben sind )

Da du es nachmittags genommen hast und es jetzt abend ist, glaube ich auch nicht, dass du da drauf reagierst. Das ist die Angst die einem im Nacken sitzt...wie Toffifee schon geschrieben hat.

Gute Besserung für dich.

lg gigon

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13.10.2020, 18:31 Uhr
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Danke für Eure netten Worte.

Hoffe, dass wird irgendwann mal besser mit diesem miesen Kopfkino.

LG

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14.10.2020, 13:24 Uhr
Antwort

Hallo Andrea,

Oh dieses Gefühl kenne ich auch mit diesen Medikamenten eine Tablette nehmen die ich noch nicht kenne ist auch ein Alptraum für mich. Die ist noch garnicht ganz auf der Zunge schon gehen die Nebenwirkungen los. Am schlimmsten sind dann die die eventuell mit der Psyche zusammen hängen könnten. 

Ich mache das jetzt oft so das ich erstmal nur eine halbe nehme bevor ich mich an eine ganze wage und wenn ich merke da tut sich nix an Nebenwirkungen nehme ich ca.ne halbe Stunde später den Rest.

Die Nebenwirkungen treten bestimmt nicht erst nach Stunden auf wenn würde das eher los gehen denke ich Mal so.

Aber das habe ich nicht erst seit den WJ . Meine Mutter hatte schon wo ich noch ein Kind war Probleme mir Medikamente zu geben . Aber wenn ich dann weiß es passiert nichts nehme ich sie ohne Probleme. 

Meine Psychologin hatte mir mal gesagt ich soll den Beipackzettel garnicht erst lesen oder jemanden in der Familie geben zum Durchlesen falls doch mal was sein sollte. Die Pharmaindustrie würde sich auf der ganze Linie absichern lieber mehr reinschreiben als zu wenig falls doch mal ein Fall eintreten sollte.

Ich soll am Montag zu meinen Hausarzt kommen wegen Zucker Kontrolle war beim letzten Mal leicht erhöht aber er will meinen Impfpass mal mit durchchecken. Mir geht jetzt schon die Muffe falls ich ne Spritze brauche. Nicht wegen dem impfen nee wegen vielleicht Nebenwirkungen:-|.

LG Biene

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14.10.2020, 18:18 Uhr
Kommentar

Liebe Biene!

Na da sind wir zwei ja Zwillingsschwestern im Geiste! Dein Text könnte 1:1 von mir stammen. Dachte früher immer, dass nur ich so verrückt bin, aber zum Glück (für die anderen ist es Pech) gibt’s noch andere die so drauf sind, sonst käme man sich ja total irre vor.

Ich glaube ehrlich gesagt gar nicht, dass es der Beipackzettel ist der uns diese Angst macht, da steckt viel mehr dahinter. Ich vermute ein mangelndes Urvertrauen, das uns einfach fehlt. Wenn man generell fürs Leben und alle Geschehnisse eine bestimmte Portion Urvertrauen mitbringt, dann sieht man vieles viel weniger ängstlich und viel weniger negativ. Leute, die das haben, haben einfach gelernt, dass die Dinge gutgehen werden, dass immer jemand da ist der sie beschützt, dass man darauf vertrauen kann, dass sich Dinge in die richtige Richtung entwickeln. Dass man loslassen kann und nicht ängstlich sich selbst und die Umwelt beobachten muss um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung ist oder ob man eventuell reagieren muss um gegenzusteuern. Diese ständige “Habt Acht Stellung“, dieses auf der Hut sein, abzuchecken ob ringsum alles in Ordnung ist - das ist anstrengend und macht krank. Wenn man nicht gelernt hat zu vertrauen, loszulassen, den Dingen ihren Lauf zu lassen dann entstehen Ängste vor allem möglichen und so ist das wohl auch mit der Angst vor den Tabletten und Nebenwirkungen. Alleine das zu verstehen und sich das zu sagen hilft noch nicht, man muss lernen, mehr Vertrauen ins Leben zu haben, weniger Angst zu haben. Bei mir ging das nur mit Hilfe eines AD‘s aber völlig angstfrei bin ich trotzdem nicht. Richtiges Urvertrauen, das man in der Kindheit mitbekommen hat, ist eben durch nichts ersetzbar. Aber ich bin froh, dass es mir geht wie es mir eben geht und dass es überhaupt medikamentöse Hilfe gibt.

LG

Toffifee

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15.10.2020, 19:42 Uhr
Antwort

Liebe Toffifee ,

das habe ich auch schon so oft gedacht das wir zwei verwandt sein könnten. Du hast immer so fast die gleichen Beschwerden wie ich zumindest was die Psyche betrifft. Auch ich habe ja schon seit meiner frühsten Jugend mit Angst zu tun. Es fing schon in der Kindheit an mit Angst vor dem Erbrechen wollte schon garnicht mehr zur Schule gehen. Und dann kam mit 16 Jahren plötzlich eine Angst vorm Tod. Das war echt schlimm und so ging es immer weiter irgend eine Angst war immer da.

Ich kann aber nicht behaupten das ich keine schöne Kindheit hatte. Im Gegenteil wir Kinder sind von meiner Mutter immer bemuttelt worden und das habe ich gehört ist auch nicht gut und würde sowas wie Ängste auch fördern. 

Aber auch sowas wie Medizin oder einen Arzt gab es da selten. Kinderkrankheiten wurden Ausgesessen oder mit Hausmitteln auskuriert. Bei Fieber Wadenwickel ,gurgeln bei Halsweh und Kamillentee und Zwieback bei Bauchweh. Und wie sind auch Groß geworden. 

Aber auf der anderen Art wurde da schon der Grundstein für die Angst für Medis aufgebaut. Selber sind meine Eltern auch kaum mal zu einem Arzt gegangen. Meine Mutter hat nur mal eine Schmerztablette genommen wenn es wirklich nicht mehr ging. Sie hatte glaube ich auch WJ Beschwerden zumindest hatte sie immer einseitige Gesichtsschmerzen. Und auch solche komischen Zustände. Sie hat es auch ohne Hormone oder anderen Zeug überstanden und das nehme ich mir immer wieder zum Vorbild das ist es auch so geschafft hatte.

LG Biene

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