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Migräne

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

14.11.2022 | 19:46 Uhr

Hallo zusammen,

ich leide zunehmend unter Migräne. Hatte ich früher auch aber selten mit Aura. Jetzt war ich sogar in der Notaufnahme weil mein halbes gesicht taub war und extremer Schwindel dazu kam. Da ich unter HET noch schlimmere Anfälle bekomme darf ich laut Gynäkologin nichts mehr nehmen. 
meine Frage an euch... habt ihr Tipps ... oder wie lebt ihr damit? Natürlich hab ich auch heftig hitzewallungen und Stimmungsschwankunge. meine Schwester nimmt HET und ihr gehts gut. Ich wäre so froh wenn ich das auch könnte. Aber nach 3 versuchen... keine Chance. 
liebe Grüße 

verena 

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14.11.2022, 20:39 Uhr
Antwort

Hallo Verena, ich habe auch seit 3 Jahren heftige Migräne. Seit dieses Jahr Mai mit heftigen ständigen Auren. Ich war im Juni auch in der neurologischen Notaufnahme,nach dem ich Gynokadin, also Östrogene ein paar Tage geschmiert hatte. Sehr heftig, dachte ich habe einen Schlaganfall, mit Schwindel und totale Verwirrung. Habe mich in eine heftige Östrogendominanz geschmiert. Ich nehme jetzt nur bioidentisches Progesteron, ganz wenig, 100 mg Utrogest täglich, verteilt auf 3 mal über den Tag, mit der Nadel die Kapsel aufgepikst und auf den unteren Innenarm aufgetragen. Das bekommt mir sehr gut. Außerdem habe ich meinen Ferritinwert angehoben. Er sollte mindestens bei 80 sein. Dann nehme ich noch Magnesium und Omega 3 aus der Microalge. So hält sich die Migräne in Grenzen. Trotz alledem muss ich immer auch Triptane  nehmen. Aber es kommt zum Glück keine Aura mehr.

 

Viele liebe Grüße Andrea

 

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15.11.2022, 08:21 Uhr
Antwort

Hallo Andrea

lieb dass du mir schreibst. Das Progesteron hab ich tatsächlich auch schon so probiert und bekomme sofort nach 1 Tag heftig Kopfweh. Momentan ist es einfach sehr ätzend. Aber meine heftigste Migräne hatte ich tatsächlich nach Östrogen Spray. ich versuche es anzunehmen aber wenn man mit Kopfweh ins Bett geht und damit wieder aufsteht dass sind die nerven plank. Dazu hab ich heftig hitzewallungen... das spricht für östrogenmangel ... ich bin einfach ratlos.

LG Verena 

 

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15.11.2022, 09:05 Uhr
Kommentar

Hallo Verena

ich kenne das genau so wie du es beschreibst, Dauermigräne. Ich bin schon lange Arbeitsunfähig. Das das so Fahrt aufnimmt in den Wechseljahren hätte ich nie für möglich gehalten. Meine Nerven liegen auch blank, das ist eine Katastrophe. Es nervt auch nur noch. Das Progesteron habe ich auch erst oral eingenommen, sofort Kopfweh. Habe dann in einem Hormonbuch von 2 Medizinerinnen gelesen, kleinste  Mengen über die Haut, wirken Wunder. Gegen Kopfweh, Ängste und Schlafstörungen. Östrogenmangel habe ich auch. Das geht aber garnicht. Ich nehme kleinste Dosierungen aus der ProgesteronKapsel, ca. 20 bis 30 mg . Bei mir hilft es gut. Ich bin zwar immer noch nicht arbeitsfähig, aber ich kann mal 2 Std. etwas unternehmen. Ich war mal ein halbes Jahr, bis Mai relativ Migränefrei. Da ich hatte ich 8 Monate keine Blutung. Ich war echt so froh. Dann kam im Mai die heftigkeit der Natur zurück. Dauerblutung und Dauermigräne. Aber das lässt mich hoffen, wenn die Blutungen ganz weg sind, die Migräne auch besser wird. Für uns Migräne Geplagten einen sehr sehr schwere Zeit. Bist du denn auch noch immer in der Perimenopause?

 

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16.11.2022, 08:58 Uhr
Antwort

Guten Morgen Andrea

ich war schon 9 Monate ohne Blutung und hab dann mit Hormonen begonnen. Nach 2 Monaten kam eine 14 tägige Blutung und mit ihr das Kopfweh. Ich hab dann irgendwann abgesetzt und es wurde besser. hatte dann nochmal ne Blutung und seitdem nichts mehr aber die Migräne bleibt. Ich arbeite auch gerade nicht aber muss jetzt wieder eine Arbeit suchen weil die krankenkasse nicht zahlt. Die glauben mir nicht und haben den medizinischen Dienst eingeschalten. Bin seit 7 Wochen ohne Geld und am verzweifeln. Klar dass da meine Nerven zusätzlich blank liegen. Habe auch schon minimal progesteton über die Haut versucht. Keine Chance... sofort Verschlimmerung. meine Frauenärztin meinte dass ich wohl zu den wenigen Frauen gehöre die Hormone nicht vertragen. Damit war die Sache für die beendet. 
also muss ich allein nach einem Weg suchen :-(

wünsche dir einen schönen kopfwehfreien tag

verena 

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16.11.2022, 09:51 Uhr
Kommentar

Oh Verena, das ist ja ein absoluter Hammer, mit der Krankenkasse hatte ich auch sehr viel Ärger. Das ist eine Stragegie, die denken die hat bisschen Kopfweh. Ich rate Dir zum Psychater zu gehen. Anders gehts nicht. Meine Neurologin hatte im Nachbachzimmer eine tolle Psychaterin sitzen gehabt ( Gemeinschaftspraxis). Die hat mich durchgehend krankgeschrieben. Ich war nicht mehr fähig zu arbeiten. Die hat sogar zu mir immer gesagt wenn die Krankenkasse sich meldet, sagen sie immer, bitte wenden Sie sich an meine behandelnde Ärztin. Sie brauchen keinerlei Auskunft über ihr befinden zu machen. Bei mir fing das im Herbst 2019 mit heftigen Blutungsstörungen an, bis heute. In einer Psychoklinik wurde mir geraten in den VDK einzutreten, die stellten mir einen Rentenberater, mit dem habe ich die Erwerbsminderungsrente beantragt und im Juli diesen Jahres bekommen. Ich bin den ganzen langen Weg gegangen mit Krankenkasse, Arbeitsamt, Reha, 2 mal medizinischer Dienst. Es war die Hölle. Ich konnte nicht arbeiten, auch meine kognitiven Fähigkeiten sind null. Ich hoffe das es mal besser wird und ich in meinen geliebten Beruf als Friseurin wieder tätig sein kann. Ich kann sogar auf meiner alten Arbeitsstelle sofort wieder anfangen, da war ich 17 Jahre lang. 

Viele liebe Grüße 

alles Gute für dich

Andrea

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17.11.2022, 00:08 Uhr
Antwort

Es tut mir sehr leid dass ihr da durch müsst, menno. 

Das mit diesen Migräneauren hatte ich für eine Weile, etwa ein dreiviertel Jahr, ganz verschärft, meist aber ohne Kopfschmerzen. Das kam anfallsweise und das Einzige was half war hinlegen, Augen zu und warten bis es vorbei ist. Nur blöd, wenn man gerade draußen unterwegs oder im Auto war.

Inzwischen ist das zum Glück weg.

Haltet die Ohren steif.

LG

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17.11.2022, 07:42 Uhr
Kommentar

Danke dir fürs mut machen. Ist total anstrengend. Und ja Andrea es ist echt fies aber ich bin schon beim Neurologen und er hat ein Attest geschrieben. Jetzt machen die dem aber so Druck dass er einknickt. Sehr schade aber so ist glaub ich momentan die Welt. Wenig Empathie und viel Ellenbogen :-(

schlnen Tag euch 

verena 

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