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Hormonschub wie umgehen damit?

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

25.09.2020 | 08:19 Uhr

Hallo,

ich bin auch seit über 5 Jahren mit verschiedensten Beschwerden unterwegs, am schlimmsten waren und bleiben die Schlafstörungen. Hatte jetzt einige Wochen Ruhe,ohne irgendwas einzunehmen, hatte Anfang des Jahres Progesteron Kapseln und danach Creme genommen, was aber nachher nicht mehr viel brachte, Östrogene darf ich wegen familiärer Vorbelastung nicht nehmen. Seit vorgestern wieder Unruhe nachts, und dann am morgen die Gewissheit, dass der Tag gelaufen ist bevor er anfängt. Das zermürbt mich so, dass ich merke, wie wenig Lust ich noch auf irgendwas habe, den ständigen Schlafmangel aushalten. Verspannungen etc. sind auch Thema, Kopfschmerzen ebenso, es nimmt kein Ende, und schränkt mich so ein, dass ich manchmal regelrecht kapitulier und nur noch heulen könnte. in Corona Zeiten sind die üblichen Aktivitäten auch eingeschränkt, und ich merke, dass ich keine Energie mehr habe.

Wer von euch war oder ist auch an so einem Punkt und kann mir vielleicht noch den ein oder anderen Tipp geben, das alles irgendwie durch zu stehen? 
ich mag mich selbst nicht mit dem Selbstmitleid und Gejammer, aber mehr geht zur Zeit nicht. 

LG 

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25.09.2020, 09:07 Uhr
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Liebe Greta, 

Viel raten kann ich dir leider nicht, aber vllt hilft schon ein bisschen zu wissen, man ist nicht alleine... 

Mir geht es ganz genau so wie dir, die Schlafstörungen bzw Schlaflosigkeit zermürben mich auch dermaßen, dass ich auch oft nur noch heulen könnte bzw es auch tue, schlicht aus Verzweiflung, weil ich denke, ich halte diese Zustände einfach nicht mehr aus.

Von Ärzten gibt es - so war/ist es bei mir zumindest - nur entweder AD's oder gleich Benzodiazepam und vor beidem habe ich ehrlich gesagt Angst...

Ich war jetzt vor 2 Tagen in einem Hormonzentrum und warte auf die Ergebnisse, um zu wissen, wo ich s.z.s stehe und werde dann evtl doch, engmaschig kontrolliert, eine HET machen. SO kann es ja nicht weiter gehen. 

Was mir manchmal schon ein bisschen hilft ist Passedan und Baldrian (Tinktur), das mische ich in ein Glas mit Wasser und stelle es auf den Nachttisch und wenn ich nach ca 1-2 Std (mehr Schlaf ist es kaum, am Stück - nehme ich gleich einen Schluck und ab und zu kann ich dann wieder für ca. 2 Std einschlafen... So komme ich manchmal doch auf insg. 5 Std, wenn's gut geht (die letzten Tage aber wieder leider nicht)

Liebe Grüße und das einzige, was man sich sagen kann, irgendwann muss es ja vorbei sein mit diesem WJ-Drama!

Uschi

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25.09.2020, 10:42 Uhr
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Hallo Uschi,

danke für deine Nachricht. Du hast recht, es ist schwer, jemanden etwas zu raten, auch wenn viele die gleichen Beschwerden haben, jeder kämpft irgendwie allein, bzw. fühlt sich, als wenn er ganz allein damit ist, besonders nachts, wenn man dauernd wach ist, da fühl ich mich oft so allein mit allem, und ich versuche mir positive Gedanken zu machen, aber das funktioniert eben nicht immer. 
Hab Ähnliches erlebt wie du mit Ärzten, waren zwar stets nett und verständnisvoll, aber genau, Empfehlung war AD's zum schlafen oder "machen sie sich weniger Stress" etc. :HEADSHOT:, ja Dankeschön, gut gemeint aber untauglich. Ich hatte mal eine Weile ein AD genommen zum schlafen, hatte aber große Probleme, es wieder abzusetzen. Ich habe auch AD-Tropfen (APONAL) zum einschlafen, die kann man als Tropfen sehr gut dosieren und helfen auch mal wenn's garnicht mehr geht. Pflanzliche Mittel habe ich glaub ich durch was der Markt hergibt. Und eben auch die Progesteron Kapseln bzw. die Creme. Vor ein paar Wochen nach Termin Frauenärztin wusste diese auch nicht wirklich weiter und da hatte ich irgendwie sowas von die Schnauze voll von all dem probieren und rumdoktern und hin und her, dass ich alles weg gelassen habe, und dachte, schlimmer kann's eh nicht mehr werden. Das hatte wohl auch den Psychoeffekt, dass ich ein paar Wochen relativ gut durch die Nächte kam, die Ansprüche dahingehend sind ja mittlerweile stark gesunken, es war okay. Jetzt aus dem nichts hat mich der nächste Hormonschub eingeholt, und ich finde mich wieder in einer Mischung aus Wut ( warum ich?), Resignation ( es hört nieeee auf) und Verzweiflung (was kann ich NOCH tun?). Am schlimmsten empfinde ich das realisieren,  dass ich das, was ich mir für einen Tag vorgenommen habe oder worauf ich mich gefreut habe, wie weg gewischt ist, dass mir diese Freude einfach genommen wurde. Manchmal schaffe ich es, mich auf zu raffen und es versuchen zu ignorieren und trotzdem durch zu ziehen, ich komme da aber immer mehr an meine körperlichen Grenzen, weil der Schlafmangel eben auch seine Konsequenzen zeigt. 
Dieser Dauerzustand mit gefühlter Perspektivlosigkeit macht mir echt zu schaffen. Die Tage an denen es mir gut und besser geht sind mit den Gedanken gepaart, wie lange bleibt das wohl so und die Sorge es könnte morgen wieder anders sein...

Mein Mann ist zwar auch mitfühlend, weiß oft aber nicht, wie er damit umgehen soll und ist auch genervt, weil ich wieder schlecht drauf bin. Dann versucht er sich abzulenken, haben grad ein Haus gekauft und renovier, er ist Rentner, und das werte ich dann oft als fehlendes Interesse seinerseis,  wie es mir geht, auch wenn er nichts konkret machen kann, er ist dann irgendwie hilflos, denke, ich spreche hier für viele Männer...

Liebe Uschi, danke, dass du dir das grad alles angehört hast von mir, ich werde deine Empfehlung mit der Tinktur auch probieren. Ich habe auch noch zwei Empfehlungen: CBD-Öl (von Rossmann, 10%) und orthomol nemuris, ist mit Melantonin, beides für Info googlen. Das hat mir auch ab und an geholfen, ist bei jedem eben anders.

ich wünsche dir auch viel Kraft das alles durch zu halten, ja, es MÜSSEN auch wieder bessere Zeiten kommen :-)

LG greta 

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25.09.2020, 13:22 Uhr
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Liebe Greta, 

was Du in deiner Antwort geschrieben hast, könnte im Grunde 1:1 von mir stammen :SORRY:, ganz besonders diese Verzweiflung "warum ich? Wie lange noch etc.?

Ich habe z. Z oft so Phasen, wo ich denke, ich kann nicht mehr bzw., ich halte das schlicht nicht mehr aus (ganz besonders die Schlafprobleme) Inzwischen habe ich wirklich oft Angst, dass sich da eine Depression mit eingeschlichen hat, Wunder wäre es ja keines....

Das mit den Ärzten halte ich für ein generelles Problem, da ganz besonders Psychopharmaka unglaublich schnell verschrieben werden. 

Ich bin überhaupt nicht grundsätzlich gegen Medikamente dieser Art, aber sie gehören eindeutig in wirklich verantwortungsvolle Hände, seitens der Ärzte... und das kann ich so leider nicht sehen. Allein was mir in den letzten Monaten von Hausarzt bis zu s.g Spezialisten alles "schnell, schnell" vetschrieben wurde ist UNGLAUBLICH... Das meiste nat. im Psychopharmaka - Bereich, aber auch Testosteron-Derivate und weitere Medikamente aus dem hormonell wirksamen Bereich.

Selbst bioident wurde mir eine Creme "speziell" zubereitet mit 5 verschiedenen "Zutaten", die letztlich viel zu hochdosiert war und mir in Folge 6 Wochen nur noch extrem übel war...

Das Hormonzentrum in Mchn. wo ich jetzt war, ist definitiv mein letzter Versuch in der Richtung :HEADSHOT:

Bzgl deinem Mann, ja, das ist hier auch so... Er ist im Grunde auch sehr verständnisvoll, aber auch immer mehr genervt und ich fühle mich dann noch schrecklicher als ohnehin schon :SORRY:

Im Moment wäre ich einfach nur unendlich dankbar für eine Nacht erholsamen Schlaf - aber das kennst Du ja...

Ganz liebe Grüße (es MUSS ja irgendwann besser werden)

Uschi 

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25.09.2020, 13:39 Uhr
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Ach so, ja, was ich dich noch fragen wollte, welches AD hast Du denn bzgl Schlaf bekommen... Mir wurde nämlich vorgestern, als ich nach 3 nahezu komplett schlaflosen Nächten, von meinem HA Mirtazepan in die Hand gedrückt, ey liegt seitdem hier und ich starre es an, wie eine Maus die Schlange ; )

Mein Problem ist, ich habe Zeit meines Lebens eigentlich keinerlei Medikamente genommen (auch nicht gebraucht) und reagiere entsprechend empfindlich. Allerdings habe ich, wie Du, auch schon alles "pflanzliche" durch... erfolglos : (((

CBD öl hab ich auch hier, 15% iges... Viel bringt es mir aber leider auch nicht.

Tryptophan wurde mir noch empfohlen und Aminosäuren grundsätzlich, werde ich wohl versuchen, man klammert sich ja an jeden Strohhalm.

Liebe Grüße 

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25.09.2020, 15:40 Uhr
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Hallo liebe Leidenden;-)

also, ich habe damals auch Mirtazapin bekommen, 15mg Tabletten, die habe ich geviertelt und das hat zum Schlafanstoss mit gutem Schlaf dicke gereicht, der Arzt hatte mir 1 Tablette abends empfohlen, die hat mich aber komplett aus den Socken gehauen mit Hang-over am nächsten Tag. Mirtazapin ist auch DER Klassiker unter den AD, die für Schlafstörungen verordnet werden. Ich reagiere auch empfindlich auf Medikamente, ich nehme "nur" seit Jahren ein niedriges Blutdruckmedikament als Prophylaxe wegen eines HerzklappenFehlers, sonst auch nie was. Ich kann Mirtazapin mit der Wirkung und der Verträglichkeit empfehlen. Ich hatte schon vorher Probleme mit unruhigen Beinen, restless legs, und die haben sich unter Einnahme von Mirtazapin leider verschlimmert, ist auch eines der häufigeren Nebenwirkungen dieser Sorte von AD, habe es dann ausgeschlichen. 
Die APONAL Tropfen, AD DIOXEPIN, wirken ähnlich und ich nehme die nach Bedarf, günstiger, weil man mit den Tropfen sehr individuell dosieren kann und somit selbst testen kann, wieviel man benötigt. Bei mir reichen 5-6 Tropfen ca. 1 Stunde vorm schlafen gehen, man ist zwar etwas müde noch am nächsten Morgen, aber okay, und mein Tipp ist die Tropfen schon vor 20 Uhr zu nehmen, dann ist das mit der Müdigkeit besser am nächsten Tag. Die AD sind ja eigentlich in ihrem ursprünglichen Zweck für Depressionen, Ängste etc. sinnvoll, und sollten ja langfristig genommen werden, aber als Schlafanstoßer kann man sie auch gelegentlich wie eine Schlaftablette nehmen, so mache ich es, und riskiert keine Abhängigkeit oder Gewöhnungsüffelt. Das finde ich eine gute Alternative. Natürlich ist es generell wichtig abzuwägen, was man einnehmen möchte, ich finde, in unserer misslichen Lage darf man schon vieles ausprobieren, was einem hilft, und ein AD als Mittel zum Zweck finde ich völlig legitim und möchte dich ermutigen, das für dich zu testen, wenn es dir damit besser geht, ist das doch super. 

So, ich werde jetzt trotz Müdigkeit die Dinge tun, die ich noch machen wollte heute, ich wünsche euch allen, dass es euch gut oder wieder besser geht [:-} LG 

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25.09.2020, 16:41 Uhr
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Vielen lieben Dank Greta, 

Ja, so ist auch mein "Plan" bzgl. Mirtazapin, es als Schlafanstoss zu nehmen und nicht regelmäßig. Mein HA hat mir 30-iger gegeben, die ich halbieren sollte, aber das erschien mir von vorne herein schon zu viel für mich und bin daher froh, dass Du mich da quasi bestätigt hast, Danke für die Tipps :IN LOVE:

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25.09.2020, 11:16 Uhr
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Hallo Greta!

Ich hab mir dein Posteingang vom August durchgelesen, um Überblick über deine Geschichte zu haben. Da ging es dir ja auch gerade schlecht. Die FA hatTe dir wegen Schlaganfällen in der Familie von Hormonen abgeraten. Diese Möglichkeit fällt also schon mal weg, außer du würdest sagen egal, es geht mir so schlecht, ich Probier es trotzdem. 

Bei mir war es so, dass ich vor zweieinhalb Jahren auch so eine Phase hatte wo es mir elend ging. Ich litt unter ständiger innerer Unruhe, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Stimmungsschwankungen, war grundlos nur noch traurig, konnte mich über nichts mehr freuen, es war furchtbar. Die Regel hatte ich zu der Zeit noch und habe sie heute mit 55 leider noch immer. Ich vermute trotzdem dass es damals zu starken Hormonschwankungen gekommen ist, gepaart mit anderen Dingen, die zusammengekommen sind, angefangen hatte es mit einer Grippe. Ich hatte damals auch das AD das ich nehme (ich bin von Jugend an Angstpatientin) ein halbes Jahr davor reduziert und das hat wohl auch nicht gut getan.

Was mir damals ein bisschen geholfen hat war Dystologes (homöopathisch) gegen die Unruhe und Baldriankautabletten zum Schlafen. Ich bin damals zu diversen Ärzten gerannt, im Endeffekt hat mir eine Erhöhung meiner AD Dosis geholfen, ab da ist es langsam wieder bergauf gegangen. Heute kann ich 12 Stunden durchschlafen, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Ich habe damals unterstützend auch eine Gesprächstherapie bei einer sehr netten Therapeutin begonnen, das hat auch etwas geholfen. Bei mir waren die Beschwerden besonders psychisch ausgeprägt, weniger körperlich. 

Du schreibst ja, dass es dir jetzt einige Wochen besser gegangen ist. Das ist ja schon ein Lichtblick, denn oft hat man ja das Gefühl, man kommt aus diesem Loch nie wieder raus, du hast aber gesehen, dass es auch anders sein kann. Wahrscheinlich hast du zur Zeit starke hormonelle Schwankungen. Schreib dir vielleicht auf, wann es dir besser geht und wann schlechter und was jeweils deine Beschwerden sind, um einen Rythmus zu erkennen. Mir hat auch der Rat geholfen, nicht dagegen anzukämpfen sondern loszulassen und zu akzeptieren, dass es einem mal schlecht geht. Das Ankämpfen dagegen ist nämlich auch sehr anstrengend. Meine Therapeutin hat mir einen hilfreichen Satz gesagt: Heute geht es mir schlecht, das ist eben so. Morgen ist wieder ein neuer Tag und da kann es schon ganz anders sein.

 

LG

Toffifee

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25.09.2020, 11:33 Uhr
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Hallo Toffifee,

danke für deine Nachricht. Ich habe diese Woche Urlaub, deswegen kann ich so zeitnah antworten.

Ich hatte auch längere Zeit eine Gesprächstherapie/ Verhaltenstherapie gemacht, das hat mir auch geholfen. Vor einigen Jahren war einiges zusammen gekommen, was mich belastet hat und dann kamen eben die WJ Beschwerden dazu. Im Rückblick frage ich mich öfters, wie ich diese 5 Jahre durch gestanden habe...und zu Ende ist es eben doch nicht. Diese letzten Wochen, wo es mir besser ging, waren ein echter Lichtblick, man ist ein anderer Mensch und schöpft Hoffnung dass sich eben doch was ändern kann. 
Dagegen ankämpfen ist sicher nicht gut und kostet auch zu viel an Energie, die man eh schon wenig hat. Wenn man wie ich noch arbeitet, ist es echt schwer, das alles durch zu halten, auch, wenn ich meinen Job gerne mache. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte keinen Wecker morgens und müsste nicht los, stelle ich es mir entspannter vor, aber es ist eben nicht so. 
Ich versuche heute, das zu machen, was ich mir vorgenommen habe, mit einem dicken Kopf vom Schlafmangel und depressiver Stimmung- nicht einfach. 
Dir auch alles Gute was immer da kommen mag :-) , LG Greta 

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25.09.2020, 14:35 Uhr
Antwort

Hallo ihr Lieben,

 

ich muss hier mal wieder einklinken. So langsam kann ich auch nicht mehr. Da sind mal ein paar gute Tage und dann geht's mir wieder super schlecht. Keine Lust zu irgendetwas, am liebsten nur in der Ecke liegen und leiden. Abends geht es mir oft viel besser und voller Energie plane ich den nächsten Tag und dann geht wieder nichts. Das Genick tut weh oder ich habe das Gefühl, dass meine Beine mich unmöglich tragen können. Diese unerträgliche Schlappheit, dass kenne ich von mir überhaupt nicht. Ich nehme Laif 900 und Lasea, spüre aber keine Wirkung. Auch Dystologes und Tromcardin bringen mir nicht viel. Kardiologisch ist alles okay, nur der Blutdruck ist leicht erhöht. Mein Mann hat null Verständnis für mich und meint nur, ich lasse mich gehen. Toll, ich würde alles dafür geben mich wie vor ein paar Jahren zu fühlen. Bin jetzt seit drei Jahren ohne Mens. Daher auch meine Frage ... hört das denn nur auf ?????

Sorry für die Heulerei ... trotzdem gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.

Uns allen wünsche ich dir nötige Kraft und das wir das schnell zu Ende bringen und wieder leben können.

Liebe Grüße

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25.09.2020, 16:09 Uhr
Antwort

Hallo ihr Lieben, 

Ich glaub, hier braucht sich niemand für's Ausheulen entschuldigen... wenn nicht hier - unter uns - wo dann :,(?

Vielleicht für Euch auch interessant :

Ich hab grad per mail (s.z.s vorab) meinen aktuellen hormonellen Status bekommen (war doch im Hormonzentrum) und da wundert mich nichts mehr...

Mein Anfang Juni ohnehin schon sehr niedriger Östrogenspiegel ist in den 4 Monaten nochmals kollosal gesunken, auf 5,2, das ist deutlich unter dem niedrigsten Normwert in der Postmenopause, in der ich seit 3 Jahren bin. 2/3 weniger in so relativ kurzer Zeit =-O.

Da braucht man sich nicht über Schlafstörungen, Depris und und und (Alles auf zu zählen würde endlos werden) wundern. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich seit einigen Wochen auch richtig üblen Haarausfall habe und das ist neu, erklärt sich aber damit ebenfalls, wie auch das dauernde aufs klo müssen....

Also Gumpelchen, mit zusammen reißen ist da nix... ich leg meinem Mann nachher mal die Werte vor und dann will ich nix, aber auch gar nix mehr hören in der Richtung (macht er nämlich auch ganz gerne mal @=) Verdammt nochmal, wir "machen" das doch nicht absichtlich!!!!

Was mich noch interessieren würde, wo steht ihr denn eigentlich? Postmenopausal???

Ich werde jetzt wohl doch, auch wenn ich es nie wollte, eine HET anfangen... Anders ist dem wohl nicht bei zu kommen... 

Ganz liebe Grüße an euch alle 

Uschi

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25.09.2020, 18:52 Uhr
Antwort

Uschi, 

ich habe auch schon überlegt, meinen Hormonspiegel testen zu lassen, meine Ärztin sagt, es ist egal, wie die Werte aussehen, es geht darum, wie Frau sich fühlt und welche Beschwerden sie hat. Hat sie auch irgendwie recht, aber interessieren würde es mich trotzdem.

Was meinst du genau mit deiner Frage, wo wir stehen, postmenopausal? 
meinst du da die Werte? 
ich wollte übrigens auch viele Jahre nieee eine HET anfangen, dann war es mir sowas von wurscht, Hauptsache es ändert sich irgendwas zum besseren, bei mir, besser schlafen. Leider hat das Progesteron nicht so lange gewirkt obwohl es am Anfang wie ein Wundermittel war, aber vielleicht nehme ich es auch wieder, ist halt schwierig die richtige Dosis zu finden, weil der Spiegel sich ja ständig ändert. 

schönen Abend an alle :-)

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25.09.2020, 19:20 Uhr
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Hallo Greta

Im Grunde wollte ich nur wissen, OB ihr in der postmenopause seid... Ich war ja anfangs so naiv zu glauben, da hätte man das Schlimmste hinter sich... von wegen... 

Ja, ich kenne diese Meinung vieler Ärzte bzgl dem Hormonspiegel. Wenn man denn keine Probleme hat, dann sind Werte wohl wirklich unwesentlich, wenn man allerdings so massive Probleme hat wie wir, dann macht es durchaus Sinn, zu wissen, wo man genau ansetzen sollte. Einfach nur nach der Gieskannenmethode zu substionieren ist nämlich schwierig und kann auch einiges anrichten. Hormongabe ist ja doch eine recht sensible Angelegenheit. 

Liebe Grüße 

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25.09.2020, 19:41 Uhr
Antwort

Huhu,

also wenn Postmenopause laut Medizin definiert ist als ca. 12 Monate nach der letzten Regelblutung, dann hab ich wohl ein Problem, denn ich habe seit 2013 keine Gebärmutter und somit auch keine Regel mehr, von heute auf morgen sozusagen. Gute Frage, wann MEINE Postmenopause ist und haha, überstanden war damals und heute garnix. Interessant zu wissen , wann denn die Postmenopause ist bei Frauen ohne Uterus. :-X
Die Einteilung dieser verschiedenen Phasen ist für medizinische Literatur vielleicht interessant, mir persönlich hilft es eher weniger. 
Wenn Postmenopause heißt: alles oder vieles ist wieder besser oder vorbei an Beschwerden, dann bin ich gerne schon morgen dabei :THUMBS UP:

LG 

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26.09.2020, 10:14 Uhr
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Guten Morgen Greta (Du hast ja ein nettes Profilbild ; ))

Sorry, wenn ich evtl nerve, aber ich bin ja ein völliger "Neuling" in Sachen AD...

Ich hab gestern ca. 7,5 mg Mirtazepin genommen (ich hab ja die 30mg bekommen und da dann halt "rum gehackt, bis ich auf so ein 1/4 kam : )) und dann auch gleich 5 Std am Stück geschlafen, dann wurde ich für ca. 1,5 Std wach, hab mir einen Tee gekocht, und bin wieder für 4 Std eingeschlafen (fast ein Wunder, nach dem Schlafhorror der letzten Wochen...)

In der Früh allerdings war ich echt wie benommen und steh immer noch ziemlich neben mir, als sei ich nicht wirklich "da" bzw. ich selbst... Ziemlich seltsam das Gefühl... Kennst Du das auch so?

Im Grunde möchte ich das AD ja "nur" als Schlafmittel und nicht gleich als regelmäßige Medikation nehmen, da ich ja auch vom Endokrinologen nächste Woche die HET bekomme und zusammen.... Ich weiß nicht.... =-O da wird mir irgendwie zu viel....

Hmmmm.... das mit Postmenopause... Klar, das ist bei dir nat. schwieriger zu bestimmen. Ich habe z. B seit über 3,5 Jahren keine Regel mehr und die echt massiven Probleme fingen erst dann an, was mich echt total erschreckt hat... Damit hatte ich so nicht gerechnet :-!

Sag mal, bist du evtl aus Bayern, weil du "wurscht" schreibst? Ich bin jedenfalls eine ; )

Liebe Grüße und schönen Sonntag! 

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26.09.2020, 12:49 Uhr
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Hallöchen,

esrtmal supi dass du wieder besser und länger schlafen konntest. Die Benommenheit am Morgen und auch länger vergeht, wenn du das AD regelmäßig nimmst. Immerhin waren es ja auch 7,5 mg, bei meiner 1/4 Dosis wären es dann bei 15 mg Tablette nochmal die Hälfte. Weiß auch nicht warum der Arzt dir direkt die 30 mg aufgeschrieben hat, denke, man sollte immer mit der kleineren Dosis beginnen, aufstocken lässt sich ja immer noch. Da, wie gesagt, die Schläfrigkeit bei regelmäßiger Einnahme abnimmt, aber man das AD ja nur als gelegentliches Schlafmittel nehmen will, muss man den Hangover am nächsten Tag leider ein Stück weit mit einplanen, deswegen ist es wichtig, möglichst geringe Mengen mit bestmöglicher Wirkung ausprobieren.  
Bei den handelsüblichen rezeptfreien Schlafmittel hast du das aber auch, der Vorteil bei AD ist eben, dass sie nicht abhängig machen.

Wenn du noch den Termin beim Endokrinologen hast und mit ihm eine HET anfängst, kannst du natürlich die AD weglassen und sehen, wie du mit den Hormonen klar kommst. Ich wäre auch beim Progesteron länger geblieben, aber es hatte zuletzt nicht mehr den gewünschten Erfolg. Ich denke, wenn man begrenzt die HET macht und es damit gut läuft und regelmäßig Kontrolle macht, ist das eine gute Wahl. Meine hauptsächlichen Beschwerden waren immer die Schlafstörungen, deshalb bin ich mit AD längerfristig besser bedient als dann jahrelang Hormone zu nehmen, abgesehen eben davon dass Progesteron nicht mehr wirkte und Östrogene für mich tabu sind, habe ich da eh nicht mehr die große Auswahl, aber das ist ja bei jeder Frau anders.

Oft habe ich von der Müdigkeit des AD noch am nächsten Abend profitiert, also nur jeden 2. Abend genommen oder eben die Dosis reduziert. Bei Mirtazapin ist das mit den Tabletten und dem zerkleinern eine Fummelei, deshalb habe ich die APONAL TROPFEN, die wirken genauso und man kann sie besser dosieren.

So, das war mein kleiner medizinischer Vortrag ;-), ich hoffe, ich konnte dir etwas weiter helfen im WJ-Dschungel der Möglichkeiten :GIRL 252:

Nein, ich komme nicht aus Bayern, bin halb aus Bayern weil meine Mutter aus dem bayrischen Wald stammt :-) , wohne in Hessen bei Wetzlar, sind aber oft in Bayern mit dem Wohnmobil. 

servus LG 

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29.09.2020, 13:35 Uhr
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Liebe Greta, 

ja, mal wieder schlafen tat sehr gut... allerdings hat es dann2 tage später wieder nicht geklappt, ich verstehe es nicht mehr... 

Naja, jetzt bekomme ich erstmal meine HET und möchte erst das ausprobieren, bevor ich mit Mirtazepin weiter "experimentiere" (das ganze hin-und her ist sicherlich eh nicht so toll...)

Ich hoffe doch, dass ein Teil des ganzen Spuks sich mit den bioidenten Hormonen bessert. 

Lieben Dank nochmal für deine Tipps, 

Uschi (hab seit neuestem auch ein Wohnmobil ; ))) 

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29.09.2020, 15:28 Uhr
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Liebe Uschi,

dann bin ich schon gespannt, wie die HET anschlägt und dass es dir dann wieder richtig besser geht. Das mit dem Wohnmobil ist ja witzig, ist jetzt unser 3. Mobil, man wird mit den Jahren stets bequemer und anspruchsvoller ( Matratze/Rücken, Platz brauchen, Annehmlichkeiten:-))

wünsche dir alles gute und würde mich freuen, wenn du mal "rückmeldest", wie es so geht..

LG Greta

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29.09.2020, 16:05 Uhr
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Hallo Greta, 

Klar melde ich mich bzgl HET 

Wenn Du magst, kannst Du über Victoria hier auch gern meine private Mail erfragen, da hier bei der Menge der Beiträge, doch leicht mal was "untergeht".

Bzgl WOMO, ist mein erstes und ich (wir... Nsja, ich wollte es primär, lach.) bin gleich recht komfortabel eingestiegen (Hymer) eben wegen schlafen etc. Leider sind wir noch nicht viel unterwegs gewesen, weil es mir die letzten 6 Monate einfach nur sch....  ging... Das ärgert mich masslos :GIRL 155:

Lg Uschi 

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29.09.2020, 17:26 Uhr
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Hi,

schön, dass du dich dann meldest wegen HET, auch immer interessant für alle hier, die Erfahrungen auszutauschen. 
Gerne können wir per Mail privat schreiben, muss ich dann einfach Viktoria anschreiben wegen Mail und sie fragt dann nach deinem OKAY, so richtig verstanden ? Oder andersrum?
Haben uns einen größeren CONCORDE als Wohnmobil gegönnt, aber älteres Modell, aber schön :-)

Schönen Abend :-)

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29.09.2020, 18:51 Uhr
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Ich glaube Victoria gibt dir dann einfach meine mail :)

Schönen abend und Lg

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29.09.2020, 19:49 Uhr
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Sorry, 

ich glaube, ich habe einen technischen Blackout %)

ich sehe die Adresse und das Profil von @victoria , aber irgendwie schaffe ich es nicht, sie anzuschreiben. Help ! 
Vielen Dank schonmal für jegliche Hilfe. 

Greta

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29.09.2020, 23:54 Uhr
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Hallo ihr beiden!

Als ich das jetzt gelesen habe mit dem Wohnmobil musste ich schmunzeln, denn wir haben für später mal ebenfalls vor, uns ein Wohnmobil zuzulegen und eine Europa-Rundreise zu machen. Also wir möchten das machen wenn wir in Pension sind. Mein Mann geht in 2,5 Jahren in Pension, bei mir dauert es noch bissl länger. Bei uns wurde das Pensionsalter für Frauen angehoben und da ich jünger bin als er müsste ich theoretisch noch 7 Jahre arbeiten gehen. Aber mal sehen, vielleicht gibt es da auch Möglichkeiten mit Abschlägen früher zu gehen.

Ich weiß nicht sicher ob das mit dem Wohnmobil etwas für uns ist, weil wir immer im Hotel waren, ich habe noch nie im Leben gecampt (obwohl das eigentlich wieder was anderes ist, mit Zelt und so, Wohnmobil ist ja um einiges komfortabler). Man muss doch sicher gut organisiert sein und braucht da jede Menge Infos was man beachten muss usw. Aber ich stelle mir das als großes Abenteuer vor, so mit dem Wohnmobil von Land zu Land zu reisen, stehen  zu bleiben, wo es einem gefällt, die Gegend zu erkunden, ein Land genauer kennenzulernen. Mein Mann schwärmt vom VW California, falls ihr den kennt. Er meint der ist so klein, dass man damit besser überall rumfahren kann. Mir erscheint der aber viel zu klein und unkomfortabel, noch dazu wenn man wirklich länger damit unterwegs wäre.

Na ja, momentan ist es eh noch nicht spruchreif...die Zukunft wird es weisen....

LG

Toffifee

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30.09.2020, 07:41 Uhr
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Hallo Toffiffee,

schön, dass du auch Interesse hast, Stichwort Wohnmobil. 

wir sind seit über 10 Jahren damit unterwegs, , mit Hund auch die ideale Reiseform. Mein Mann ist seit fast 3 Jahren zu Hause, ich muss auch noch paar Jährchen arbeiten, aber es gibt ja Urlaub und verlängerte Wochenenden:-)) unsere Favoriten waren immer Toskana und Provence, aber auch woanders. Mit dem jetzigen Wohnmobil ist es schon sehr komfortabel, aber man muss die Art zu reisen eben mögen, Hotels und viele Leute wär nix für mich, wenn's einem nicht mehr gefällt oder das Wetter schlechter wird, fährt man eben weiter.... :THUMBS UP:

Einen schönen Tag für dich und für alle hier !
Greta

 

 

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30.09.2020, 10:29 Uhr
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Ach das ist ja witzig!

Wir waren früher oft in der Toskana und sind jetzt schon viele Jahre im Sommerurlaub in der Region Provence/Cote d´Azur unterwegs. Ich liebe es, die Gegend zu erkunden, die kleinen alten Dörfer, Schluchten, Burgen, Abteien und Kirchen, es gibt so viel zu entdecken....

Kennst du den Gorge du Verdon? Das ist so eine Art französischer Grand Canyon. Falls nicht, müsst ihr den unbedingt besichtigen!

LG

Toffifee

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30.09.2020, 12:57 Uhr
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Hallo Toffifee,

ja die Gegend ist sehr schön dort, im Canyon waren wir auch schon. 
sind gerne in der Gegend um Apt, weil dort unser favorisierter Weinhändler ist :-) in ein Wohnmobil passt ja zum Glück einiges rein. 
LGGreta

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30.09.2020, 15:29 Uhr
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Ja, es ist traumhaft dort. Gordes, L' Abbaye de Senanque, Aix, Avignon, Orange, Arles und noch ganz viele andere Orte haben wir schon besucht. Ich bin jetzt richtig traurig und könnte grade weinen, weil wir ja heuer wegen Corona unseren Frankreichurlaub stornieren mussten. Ich finde Frankreich hat ein ganz besonderes Flair, es gefällt mir sogar noch besser als in Italien, wo wir auch schon viele Orte besichtigt haben, nicht nur in der Toskana, auch in Apulien, den Marken, Latium, Kampanien, Venetien, Lombardei und Ligurien waren wir schon. Wir machen ja alle Urlaube mit dem Auto, da ich wegen Panikattacken (die ich aber mit einem AD gut im Griff habe) nicht mehr fliegen wollte. Da ist man dann von der Entfernung her natürlich beschränkt. Mein Mann würde schon fliegen, aber mir zuliebe verzichtet er darauf. Ich hoffe sehr, dass nächstes Jahr wieder eine Reise nach Frankreich möglich sein wird.

LG

Toffifee

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30.09.2020, 21:47 Uhr
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Dann wäre ein Wohnmobil ja wirklich passend für eurer Interesse an dem entdecken von kleinen Orten usw. 

wir waren in Frankreich auch schon in vielen verschiedenen Regionen, die Normandie und Jura haben uns gut gefallen, in Italien war Umbrien sehr schön. 
ihr könntet doch mal testen und ein Wohnmobil mieten, dann merkt man, ob das die richtige Art zu reisen ist bzw. sammelt Erfahrungen ob man sich das vorstellen kann. 
schönen Abend :-)

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30.09.2020, 09:17 Uhr
Kommentar von Community-Managerin

Guten Morgen Greta,

ich habe eine neue E-Mail Adresse, vielleicht liegt es daran:

cm@funke-gesundheit.de

Bitte sende mir doch eine E-Mail Adresse über die Du kontaktiert werden möchtest und den Namen der Nutzerin mit der Du gerne in KOntakt treten möchtest.

Da ich aus Gründen des Datenschutzes keine E-Mail Adressen anderer User rausgeben darf, schreibe ich die Userin mit der Du Kontakt aufnehmen möchtest an und leite ihr Deine E-Mail Adresse weiter, so dass sie mit Dir Kontakt aufnehmen kann.

Viele Grüße

Victoria

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30.09.2020, 09:39 Uhr
Kommentar

guten Morgen,
Vielen Dank für  die Info. 
LG Greta

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30.09.2020, 09:51 Uhr
Kommentar

Guten Morgen Greta, 

Na, dann scheint es ja zu klappen ; )))

Lg Uschi ("wechseldrama" .... im wahrsten Sinne des Wortes

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28.09.2020, 14:26 Uhr
Antwort

Hallo ihr Lieben, dann geselle ich mich mal dazu, denn ich habe mich in euren Erzählungen soooo wiedergefunden.

Heute habe ich auch einen absoluten Tonnentag und wackle wie besoffen durch die Gegend.

Mirtazapin habe ich auch mal genommen, eine viertel 15er, davon konnte ich gut einschlafen, aber es war nicht mein passendes AD.

Z.Zt. versuche ich Citalopram 5mg, ich reagiere ja auch so sensibel auf alles.

Und ich teste Progestan 100 mg vag.

Nimmt das noch jemand von Euch? 

Da wäre nämlich meine Frage, ob man das auch kontinuierlich nehmen kann?

Euch erstmal einen schönen Tag und viel Kraft....diese elendige Erschöpfung, Anspannung, Angst, Kopfdruck sind so zehrend!

LG 

Omabavaria 

 

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29.09.2020, 13:46 Uhr
Kommentar

Hallo omabavaria (musste echt lachen bei dem Namen),

ja, Progesteron habe ich eine zeit lang genommen, oral soll es bei Schlafproblemen helfen... hat es mir auch, aber nach ein paar Tagen wurde mir leider massiv übel davon (ich reagiere leider auch auf nahezu alles massiv und empfindlich... Vllt weil ich vor den WJ im Grunde gar nix "eingenommen" habe) In wie weit es vaginal hilft kann ich nicht beurteilen (bzgl schlafen), es soll aber ja allgemein beruhigend wirken)

Ich persönlich hab mich nach langem zögern jetzt für eine HET entschieden, nachdem ich in mchn. im hormonzentrum im isarklinikum war. Die bieten auch die s.g Rimkus methode an und mir erscheint die, für mich jedenfalls, am "einfachsten", da ich mir das selbst "experimentieren" mit dosierungen (gel u. kapseln) nicht so ganz geheuer war/ist... Aber das muss jeder letztlich selbst wissen.

Alles Gute und lieben Gruß 

Uschi 

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02.10.2020, 20:36 Uhr
Antwort

Hallo Uschi,

Danke für dein Feedback.

Das Münchner Hormonzentrum ist reine Privatleistung, oder?

Ich hoffe jetzt, dass ich zum P auch Ö zum Cremen bekomme.

Dafür nimmt die Ärztin noch einen Blutwert ( Homocystein), um ein Thromboserisiko auszuschließen.

Dann hören hoffentlich die üblen Schwitzattacken nachts auf!

So langsam fehlt mir erholsamer Schlaf....seit Jahren.....

Aber durch das P werde ich  etwas gechillter! FREU!

LG 

Omabavaria 

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05.10.2020, 18:33 Uhr
Kommentar

Hallo, 

Ja, leider ist das eine reine Privatleistung... 

Ziemlich ärgerlich, dass wir Frauen da offenbar nicht wirklich ernst genommen werden (von Seiten der Krankenkassen etc.) weil man ja auch immer wieder hört, WJ sind keine "Krankheit" (jedem der diesen Ausspruch tätigt, wünsche mal unsere Symptome und Beschwerden... da klänge das ganz schnell anders, 100%. ; )

Schön, dass dir das P zumindest schon mal hilft!

 

LG Uschi 

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