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Es kann noch dicker kommen!!!Verzweiflung

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

24.10.2008 | 11:50 Uhr

Hallo, ihr Süssen,

als wenn man nicht schon genug bestraft ist mit den WE Beschwerden und noch mit meiner chronischen Darmentzündung kommen noch andere Dinge auf mich zu.

Seit meiner Gebärmutter OP 2002, bin jetzt 49 Jahre alt, ist mein ganzer Beckenboden total ausgeleiert, habe nun auch mit der Blase starke Probleme.

Am Dienstag war ich bei 3 Ärzten, Proktologe, Gynäkologe und Urologe, nun muss ich am 25.11. in s Krankenhaus zur OP.

Bei mir ist alles so schlaff geworden, seit der OP 2002, das man mir den Enddarm und die Scheide raffen muss, habe eine Rektozele und Zystozele.

Das hat mich umgehauen, ich hatte Angst davor, dass ich nach dieser OP niemals mehr Lust auf Sex habe, (hat leider eh abgenommen), denn bei derOP von der Scheide aus könnte es zu Vernarbungen kommen.

Doch die Ärzte meinten, sie versuchen es durch den After, ist wohl schonender, ich bin mal gespannt, was da auf mich zu kommt.

Doch auch das schaffe ich noch, habe zwar das erste Mal grosse Angst, doch mir bleibt nichts anderes übrig, aufgrund der Rektozele, habe ich massive Verstopfungsprobleme, die mich sehr belasten.

Danke Euch WE Schwestern fürs zuhören.

Man bin ich froh, immer von Euch zu lesen.

LG Beate

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24.10.2008, 12:00 Uhr
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Liebe Beate,

sag´mal, manche trifft es ja knüppeldicke! Darf ich dich fragen, was Rektozele und Zystozele sind? Habe noch nie davon gehört oder ist das zu indiskret?

Ich wünsche dir auf alle Fälle alles, alles Gute bei deiner OP und werde an diesem Tag ganz fest an dich denken!!!

Fühl dich gaaaaaanz fest umarmt,
liebe Grüße
Carola

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24.10.2008, 12:02 Uhr
Antwort

Hallo liebe Beate

Ich kann deine Angst sehr gut verstehen........die Ungewissheit was auf einem zukommt, was danach sein....! Da kommen auch die Gedanken...wann hört das den endlich alles auf, musste das jetzt auch noch sein.....manchmal ist einfach alles so versch...ssen! Entschuldige den Ausruck.
Liebe Beate, es wird alles gut gehen.......In Gedanken werden wir dich alle begleiten, dir Energie und Kraft senden und bei dir sein.
Du schaffst es da bin ich sicher.
Ein ganz herzlicher Gruss
Susa

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24.10.2008, 12:30 Uhr
Antwort

Hallo Beate,
manchmal kommt es ja wirklich knüppeldick.
Man fragt sich dann schon was man verbrochen hat,ich kenne das ,wenn nie Ruhe wird und immer eins nach den anderen an negativen auftaucht-
Wir hatten voriges Jahr so ein Jahr,wo ein nicht endenvollender Pulk an negativen Dingen der auf uns zurollte.
Das Ende war dann mein Zusammenbruch und der Born outmeines Mannes.
Aber du wirst das schaffen,wir denken alle ganz stark an dich und beten für dich,DU BIST STARK.
Chaosmutti

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24.10.2008, 12:42 Uhr
Antwort

Hallo Ihr Lieben,

Danke für Eure Zuschriften, das tut so gut.

Eine Rektozele ist eine Ausstülpung des Enddarms.
Durch die Ausleiherung drückt der Enddarm gegen die Scheide, es kommt zu schweren Entleerungsstörungen, das könnte u.a. auch die Ursache sein, dass ich ständig aufgebläht bin und der entschuldigt, der Kot kann nicht richtig entleert werden .

Aber wir wollen das ja mal optimistisch sehen und ich freue mich nur darauf, dass es besser werden wird.

Vielen Dank noch einmal, dass ich rumgejammert habe, aber es belastet mich schon sehr.

Geniessen wir doch lieber heute den schönen sonnigen Tag, wir wollen morgen in den Garten fahren und alles winderfest machen, da kann ich mich wenigstens über meine Herbstblumen freuen.

Danke, dass es Euch gibt.

beate

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24.10.2008, 13:11 Uhr
Antwort

liebe beate,
ich wußte auch nicht was das ist, was du hast - aber ich wünsche dir viel kraft und durchhaltevermögen. und was gut sein wird danach, du kannst im wahrsten sinne des wortes deine ganze scheiße erstmal loswerden. entschuldigt bitte wenn ich das so wörtlich schreibe, aber genauso meine ich es. manchmal kann man einfach nicht drumrum schreiben. es ist so wie es ist. auch deine beschreibung, dass du in den garten gehst um alles winterfest zu machen - auch das kann sich auf uns beziehen, vielleicht sollten wir auch mal für uns so pflegsam sein und uns wj-fest machen. so wie im garten, mit zurückschneiden, einpacken, schützen und uns an den herbstblumen erfreuen. vielleicht freuen wir uns viel zu wenig über unsere herbstblumen die wir in unseren herzen oder in den händen tragen können. wir tun so viel gutes am tag, jede einzelne von uns., jede hat ihr tagwerk zu vollbringen, wir haben kinder, familie, haushalt, arbeit und was weiß ich noch alles. unsere sorgen und ängste vergeuden so viel zeit und energie, die ich doch für wichtigere dinge brauchen könnte. es ist jeden tag aufs neue viel arbeit, nicht zu verzagen. ich werde an dich denken wenn du ins krankenhaus musst - wo wird das denn sein?
alles liebe
gudrun

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24.10.2008, 17:04 Uhr
Antwort

Danke für Deine Antwort,

ich musste erst einmal herzhaft lachen, wie DU das formuliert hast.
Hat mich gleich aufgebaut.
Aber das stimmt, man nimmt die schönen Dinge des Lebens nicht immer so wahr.
Ich liebe Blumen über alles und versuche auch den Herbst mit ganz anderen Blicken zu sehen, wenn ich rausschaue und die vielen bunten Bäume sehe, die Sonne strahlt sie an, das ist einfach fantastisch.

Ich selber kaufe mir fast jede Woche einen schönen Blumenstrauss, lass Blumen sprechen, stimmt wirklich.

Ausserdem habe ich einen tollen romantischen lieben Partner an meiner Seite und der stärkt mir auch den Rücken, er sieht alles immer positiv und durch ihn sehe ich viele Dinge einfach anders, habe vieles nicht beachtet oder so wahrgenommen wie er, und das ist schon toll.

Also Kopf hoch, lassen wir die Sonne strahlen, draussen und in uns drinnen, versuchen wir es jedenfalls.

LG beate

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24.10.2008, 17:13 Uhr
Antwort

Liebe Beate,

das hört sich nicht besonders gut an, was du schreibst. Ich kann mir vorstellen, daß dich die Diagnose umgehauen hat.
Vom Kopf her weiß man zwar, daß die OP nötig ist, damit du wieder problemloser leben kannst, aber, daß sich auch Angst und Zweifel breit machen, kann man verstehen.
Auch die Ungewissheit belastet, da du nicht weißt was auf dich zukommt.
Liebe Beate, ich wünsche dir für die nächsten Wochen unendlich viel Kraft. Und wenn der OP-Tag da ist, denken wir alle ganz fest an dich und schicken dir gedanklich viiiieeeellll positive Energie.
Du schaffst das.
Ich drücke dich

LG Uschi

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