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Es geht vorbei - Angst, Panik

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

26.05.2011 | 11:34 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bin jetzt gute 4 Jahre in den Wechseljahren und habe in dieser Zeit schon eine ganze Menge erlebt.

Am schlimmsten waren meine Angst-, und Panikattacken mit Begleitdeppressionen.

Diese entstanden 2007 aus heiterem Himmel und steigerten sich so weit, das ich fast nirgendwo mehr hin konnte und ich das Haus nur noch sehr selten verlassen habe.

Morgens war es immer am heftigsten, ich glaube das war die Angst vor dem Tag, denn zum Nachmittag hin wurde es immer besser.

2007 war ich einmal 6 und einmal 3 Wochen in der Psychiatrie, dort habe ich einiges darüber gelernt, aber niemand erwähnte die Wechseljahre, darauf bin ich erst später durch das Forum hier gekommen.

Ich war so naiv und glaubte daß die Wechseljahre erst mit dem Ende der Regel beginnen.

2009 sind wir umgezogen und kurz vor meinem 50zigsten Geburtstag wurde es bei mir wieder so heftig, ich habe Tag und Nacht geheult, schlimme Depressionen und so habe ich mich wieder freiwillig in die Psychiatrie einweisen lassen.

Dort fühlte ich mich aber noch viel, viel schlecht
er als zu Hause und überhaupt ging es mir so schlecht wie noch nie.

Mein Mann musste mich nach einer Woche wieder abholen und so fing dann eigentlich mein Heilungsprozess an.

Mein Mann war den ganzen Tag arbeiten und ich alleine zu Hause.

Mein Denken hat sich geändert da ich es ja nun alleine schaffen musste.

So bald mein Gedankenkarusell anfing, habe ich mit mir selbst geschimpft und immer wieder laut „schluss – aus“ gesagt.

Tätigkeiten fielen mir äußerst schwer, aber ich habe mich gezwungen kleinere Aufgaben zu erledigen.

Das ging über Wochen so weiter und ich habe auch Stück für Stück meinen Ausgangsradius erweitert, aber immer nur dann, wenn ich mich auch wirklich gut gefühlt habe.

Vom Einkauf im Ort, bis zum Einkauf in das 10 km entfernte Hameln und jetzt kann ich auch wieder meinen Sohn in Paderborn besuchen.

Ich möchte damit Jedem Hoffnung machen, es geht vorbei!

Jeder kann es schaffen!

Ansonsten habe ich auch schon fast die ganze Palette der Wechselbeschwerden hinter mir, habe sie noch, oder es wechselt im wahrsten Sinne des Wortes.

Mein Rücken schmerzt wie verrückt, Blasenschwäche und eine rapide Gewichtszunahme.

Im letzten September wurde meine Galle entfernt und seit dieser Zeit habe ich nochmals ca. 20 kg zugelegt.

Mein Magen ist immer wie aufgebläht, meine Sachen passen nicht mehr und ich fühle mich unwohl.

Ich sehe mich alt und nur noch selten attraktiv im Spiegel, der Haarwuchs hat sich verändert, es wachsen auch Haare an Stellen wo früher keine waren, Krampfadern, die Haut … und und und…

Ich hoffe und denke, das diese Phase auch wieder vorüber geht, sich selbst akzeptiert und mit anderen Augen betrachtet.

Herzliche Grüße Euch allen,
Emma

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26.05.2011, 02:01 Uhr
Antwort

Liebe Emma,

hab vielen vielen Dank für deinen Beitrag.

Gerade momentan machst du mir ganz viel Hoffnung.
Die Angst- und Panikattacken und der Schwindel dazu sind bei mir derzeit das Schlimmste.

Ich freue mich ganz doll für dich, dass du raus bist aus diesem Angstkarussell.

Und auch die vielen anderen Dinge die dich noch quälen werden vorübergehen.

Ich finde es ganz toll wie du deine Ängste besiegt hast.

Ich bin auf dem Weg dahin, aber mein WEg ist sicher noch sehr lang.
Aber egal, ich will es schaffen.

Liebe Grüße
Birgit

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26.05.2011, 02:06 Uhr
Antwort

hallo emma,
schön das du wohl schon einen gr. teil des weges durch die wj geschafft hast.
bei mir ist es leider noch nicht so weit...obwohl ich glaube einen kleinen schritt geht es voran ( periode in immer gr. abständen )..
was mir allerdings ganz schrecklich zusetzt sind die muskel und gelenkschmerzen (im lendenbereich und beinen am schlimsmten).. leider hab ich da immer noch nichts gefunden was es etwas lindern würde...kennst du evtl. was
seit 2 wochen -besuchen- mich auch die hitzeschübe häufiger 8vor allem abends und nachts).
lg

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26.05.2011, 09:29 Uhr
Antwort

Liebe Emma,
danke für Deinen offenen Beitrag und die Erfahrungen, die Du mit uns teilst. Du hast einen langen und harten Weg hinter Dir. Großer Respekt. Das beweist, dass Du unglaubliche Ressourcen in Dir hast, so einen Wandel allein zu schaffen mit innerer Kraft!
Ich bin sicher, Du siehst nur halb so alt aus wie Du Dich fühlst. Sicher hast Du das gewisse Etwas und eine tolle Ausstrahlung.
Ich wünsche Dir, dass Du Dich immer wohler in Deinem Radius fühlst und Du schöne Sachen unternehmen kannst.

Nur das Beste für Dich,
hermana

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27.05.2011, 07:27 Uhr
Antwort

Liebe Birgit,

es freut mich sehr, dass ich Dir mit meinen Zeilen etwas Hoffnung machen konnte.
Den Schwindel hatte ich ebenfalls eine Zeit lang, musste mich dann immer fest halten , oder hinsetzen.
Das ging dann aber auch wieder vorbei.
Wann immer Du Fragen zu der Angst, Panik etc. hast, kannst Du mich jeder Zeit fragen.
Vielleicht wäre es bei mir nicht so ausgeartet, wenn ich früher den Zusammenhang mit den Wechseljahren gewusst hätte.
Ich hatte mich immerzu gefragt warum, wieso, woher und ich kannte auch keinen mit der gleichen Krankheit mit dem ich mich hätte austauschen können.
Es ist eine schwere Zeit, aber es geht vorbei!


Liebe Pitti,

Muskel-, und Gelenkschmerzen im Lendenbereich hatte ich nie.
Bei mir waren es eher Muskelverkrampfungen im Nackenbereich und auch diese entstanden durch meine Angst und Panik.
Hitzewallungen hatte ich ca. 7 – 8 Wochen lang, musste so manche Nacht den Schlafanzug vor Feuchtigkeit wechseln.
Hier im Forum wurde gerade über Schüssler Salze geschrieben und das habe ich dann auch ausprobiert.
Jeden Abend die „Heisse 7“ getrunken und irgendwann hörte die Schwitzerei auf.


Liebe Hermana,

Dankeschön für Deine lieben Worte und Komplimente. Geht runter wie Öl und tut sehr gut.
Obwohl ich wirklich erst mit den vielen Veränderungen klar kommen muss.
Im letzten Jahr hatte ich mir erst ein einfaches Fahrrad gekauft, aber nach der Gallen OP und der nochmals starken Gewichtszunahme fühlte ich mich damit nicht mehr sicher und habe mir nun ein Fahrrad für Schwergewichte gekauft.
Rank und schlank muss ich ja nicht mehr werden, aber ein Wohlgefühl für mich und aus gesundheitlichen Gründen.
Naja, abwarten und hoffen.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende und das Ihr Alles schafft, was Ihr Euch vorgenommen habt.

Herzlich Emma

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27.05.2011, 10:10 Uhr
Antwort

Hallo Emma,
ja, was alles durch die Wechseljahre kommen kann ist schon erorm. Ich hatte Ende 2008 eine Angststörung. Irgendwie aus heiterem Himmel. Das habe ich auch erst sehr viel später mit den Wj in Verbindung gebracht.
Ich bin Krankenschwester im halben Dienst. Seit einigen Wochen ist es wieder ganz schlimm. Meine körperlichen Beschwerden sind so schlimm, dass ich jeden Tag denke. Hoffentlich kann ich alles bewältigen, was ich muss. Seit 2 Wochen bin ich schon krank geschrieben, weil ich so eine Angst habe krank zu werden auf Station. Ewig dieser Noro Virus. Ich suche schon lange eine andere Arbeit, aber was? Ich habe keine Idee. Ich möchte nichts mehr mit kranken Menschen zu tun haben.
Aber den ganzen Tag allein, da bin ich auch nur am Grübeln.
Wie komm ich da bloss raus? Ich habe Angst, was noch alles kommt.
Mein Mann ist in seiner eigenen Firma, in der es sehr schlecht läuft, total eingespannt. Grosses Verständnis hat er nicht. Was man nicht ändern könne, da müsse man durch.
Was soll ich bloss tun?
LG
Marly

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29.11.2018, 18:56 Uhr
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Hi marly

Oh wei. Das kommt mir sooo bekannt vor. Diese sch... angststörung und panikattaken. Ich kann so gut verstehen wie du dich fühlst oder fühltest. 

Dank Heilpraktiker weiss ich jetzt( nach 4 Jahren ) das ich Anfang der wechseljahren bin. Wenn du deine Ängste nicht zuordnen kannst heulkrämpfe bekommst und du weisst nicht warum....zermarrt es dir das köpfle. Hab auch angst vor der angst. Und das ganze mittlerweile. Gelenkschmerzen, Verdauung, immer wieder mal schweissausbrüche, Kopfweh Schwindel usw.   Periode noch einigermassen regelmässig. Aber weniger. 

Mir geht es komischerweise meistens wenn ich die fruchtbaren Phase habe echt beschossen. Manchmal auch vor und während der periode. 

Der Heilpraktiker hat mir tröpfle verschrieben bei denen es mir langsam etwas Besser geht.

Und die Männer....Verstehens leider nicht. 

Ach. Bin 40 geworden und nie im Leben dran gedacht es wären die wechseljahre....

Liebes grüssle dani 

Wie geht's dir nun mittlerweile?

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27.05.2011, 15:07 Uhr
Antwort

hallo marly,
du hast auch aus heiterem himmel diese angstörung bekommen ?
natürlich hab ich auch vieles um die ohren aber den meisten stress hab ich durch meine beschwerden die ebenfalls aus heiterem himmel auftauchen und man immer alles auf häuslichen stress schieben will.
ich denke bei dem wortwechseljahre denken die meisten nur an hitzwallung und das ausbleiben der menstruation und hysterische frauen, für alles andere muß es häuslicher stress sein.
LG ines

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27.05.2011, 22:26 Uhr
Antwort

Hallo Marly,
das dein Mann damit nicht klar kommt, ist kein Einzelfall.
Du hast immer funktioniert und nun ist er überfordert mit deinen ganzen Ängsten und Symptomen. Weiterhin ist er wohl hilflos und verunsichert, daß du auf einmal so mies drauf bist.
Das wollen Männer nicht wahrhaben. Zumal er wohl durch die Selbstständigkeit selbst an seine Leistungsgrenzen zu kommen scheint,das aber nie zugeben würde. Kann das sein?
Mein Mann ist schon total überfordert, wenn ich mal zwei Tage Komplettausfall habe wegen Fieber, Magen-Darm oder sonstwas.
Der wird dann richtig komisch und auch panisch und ist sehr gereizt.
Das dein Beruf, in dem man viel Leid sieht, jetzt deinen Ängsten nicht förderlich ist, scheint ganz klar zu sein. Verständlich, daß du was anderes machen möchtest. Aber auch schwer, zumal man in der Pflege noch recht flexibel arbeiten kann. Die Frauen, die ich kenne, die im Beruf bleiben konnten trotz der Kinder, sind alle in der Pflege tätig. Käme für dich nochmal eine Fortbildung oder Weiterbildung in Frage? Vom Alter her? Vom eigenen Willen her? DAS mußt du für dich klären. Wenn du irgendeinen Job annimmst (Bäckerei, Kasse, sonstwas) wirst du bestimmt nicht mehr so gut verdienen wie in der Pflege. Aber manchmal findet man Arbeit fast direkt vor der Tür mit viel GLück und dann muß man überlegen, ob man nicht doch auch unter Wert zur Zeit besser dran ist.
Ich werde wegen familiärer Überforderung meine Arbeit jetzt wohl auch erst mal wieder aufgeben müssen. Ich bin nicht belastbar zur Zeit, die Kinder brauchen mich noch sehr und mein Mann hilft nicht genug mit. Ich bin nicht bereit länger zu akzeptieren, daß bei meinen Arbeitstagen z. B. am Samstag, da ist er zuhause, die Kinder von ihm nichts gekocht bekommen (obwohl er Zeit hat.) Er wartet dann noch auf mich, daß ich komme und das mache....So werde ich das auf keinen Fall weiter betreiben! Zumal es mir selbst nicht gut geht. Und mit dem ganzen Kram der Kinder stehe ich auch alleine da. Ich bin nicht bereit unter diesen Umständen noch zwei Jobs(wenn auch Aushilfsjobs) zu machen. Im nächsten Jahr kommt noch ein Kind erst in die Schule und mit zwei Schulkindern muß das hier besser laufen.
Zumal sich die Krankheit meiner Ma verschlechtert und ich auch da wieder mehr gebraucht werde. Wer weiß wie lange ich sie noch habe!
Ich weiß oft auch nicht wo mir der Kopf steht. Natürlich möchte ich auch niemand im Stich lassen, das Leben ist sehr teuer geworden.
Und trotz daß wir nicht so anspruchsvoll sind, brauchen wir jeden Cent, den ich auch dazuverdiene, sozusagen zum Löcherstopfen. Aber nicht um jeden Preis!
Was würdest du an meiner Stelle tun? Wie du siehst bin ich auch in der Bredouille!

Lieben Gruß, Tessa

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28.05.2011, 08:08 Uhr
Antwort

Liebe Marly,

als ich 2007 in der Psychiatrie gewesen bin war auch eine Krankenschwester auf meiner Station.

Sie konnte von einem Moment an, ganz plötzlich keine Spritze mehr geben.

Der Arzt gab ihr die Anweisung und sie fing beim Spritze aufziehen zu zittern an und konnte nicht weiter.

Vielleicht ist es auch zusätzlich ein Burn out?

Ich hatte auch Angst vor Krankheit, Tod und viele undefinierbare Ängste.

Bei mir ging gar nichts mehr, ich habe nichts mehr auf die Reihe bekommen und wenn es Dir auch so geht, dann wirst Du bestimmt eine längere Auszeit benötigen.

Ganz wichtig war für mich (das weiß ich heute), mal absolut kein „muss“ zu haben…ich muss zur Arbeit, ich muss kochen, ich muss funktionieren!

Mein Mann ist auch selbständig (ein Mann Firma), er musste arbeiten, sich zu Hause um unsere vielen Tiere kümmern, Besucher und dann noch die Sorge um mich.

Zu Hause war ich ein heulendes Elend, dann war ich über Wochen weg, ich war im Prinzip eine zusätzliche Last für ihn.

Wir haben aber viel geredet, ich habe versucht zu erklären, er hatte immer Verständnis für mich, obwohl ich nicht glaube das er es verstanden hat.

Wer sollte das auch? Verstehen wir uns und das Alles ja selbst nicht wirklich.

Als ich nun 2009 nochmals den Rückfall nach unserem Umzug hatte, waren die Depressionen sehr schlimm und ich fand mein Leben so sinnlos, kein Ziel, keine Zukunftsperspektive usw.

Nach dem schlimmen, kurzen Klinikaufenthalt habe ich mir zu Hause fest vorgenommen, ich werde überlegen was mir Freude bereitet, was ich in Zukunft machen könnte, aber mir ist einfach nichts eingefallen.

Alles was mir in den Sinn kam, hätte dann wieder dieses „Muss“ zur Folge und das wollte ich nicht.

Zu Hause hat man auch viele kleine „Muss“, aber die kann ich verteilen, verschieben und ich kann mich auch einfach mal hinlegen wenn mir danach ist.

Dieses ganze Nachdenken über die Zukunft, eine Aufgabe…, war eigentlich schon die Aufgabe, ich bin ruhiger, gelassener geworden, wenn eine Idee kommt, dann kommt sie von ganz alleine.

In der Zwischenzeit kann man sich andere, private Dinge vornehmen, Veränderungen in der Wohnung, einem Hobby nach gehen, sich vornehmen einmal die Woche schwimmen zu gehen oder, oder, oder

Ich habe Ketten gebastelt und dann an gute Bekannte verschenkt, die Freude war auch für mein Herz eine Freude und Ansporn zu weiteren Dingen.

In der Adventszeit habe ich zum Beisp. Weihnachtsdeko für eine Gaststätte in unserem Ort gebastelt, die Wirtsleute haben sich so sehr darüber gefreut und auch das war wieder ein wunderschönes Gefühl für mich.

Ich habe aber vorher nichts gesagt, oder versprochen, dann hätte ich es wieder zu Ende bringen müssen und so hatte ich kein „Muß“.

Durch solche und andere Aktionen habe ich mich selbst mit Freude umgeben.

Vielleicht könntest Du Dir überlegen von zu Hause aus zu arbeiten?
Hat den Vorteil das Du Dir die Zeit selbst einteilen kannst und nicht mehr so unter Druck stehst.

Es gibt verschiedene Firmen die zum Beisp. Leute für den Ebay Verkauf suchen, oder Du inserierst einfach mal.

Ich wünsche Dir von Herzen alles, alles Gute!
Emma

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05.02.2015, 12:20 Uhr
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Hallo,

der Beitrag ist ja schon von 2011, habe ihn jetzt aber erst gelesen, weil ich selber Probleme habe! 

Du wohnst 10 km von Hameln entfernt, ich auch! Kann man sich irgendwie austauschen?

 

Danke und Gruß

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05.02.2015, 16:55 Uhr
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Liebe Emma,

 

kann man sich irgendwie austauschen, leider ist der Beitrag schon von 2011!

 

Liebe Grüße

Dago

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12.02.2015, 08:42 Uhr
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Hallo Dago,

bin auch auf den Beitrag von Emma gestoßen, weil ich Hilfe bei Wechseljahrbeschwerden suche.

Mir gehts total wie Emma damals und vielleicht wie dir. Am schlimmsten sind die Ängste, dass ich krank bin... . Ich ließ mir Blut abnehmen um die Hormone zu bestimmen (bin 46), weil alles so plötzlich geschah. Muss heute die Frauenärztin anrufen, wegen dem Ergebnis. Hoffe, dass es die Hormone sind. Trotzdem, die Angst bleibt, denn wie soll das weitergehen. Nehme jetzt ein Psychopharmaka gegen die Ängste. Ohne dem geht es gar nicht.

Bin gerade dabei mich beruflich/ehrenamtlich wieder neu zu orientieren (bin 25 Jahre Hausfrau), aber wenn das so weitergeht, schaffe ich meine Ziele nicht. Vielleicht ist mir auch alles nur zu viel geworden und ich bin einfach nicht stabil genug um irgendetwas zu "arbeiten". Habe nun auch einen Termin bei einer Psychologin.

Leider wohne ich nicht in deiner Näge, sondern im tiefsten Bayern.

LGalegna

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10.09.2015, 13:56 Uhr
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Hallo, ich komme auch aus der Nähe von Hameln und würde mich über Kontakte aus der Gegend sehr freuen.

Vor knapp einem Jahr hatte ich meine letzte Periode, mein Leben lang eine Östrogendominanz und Hashimoto.

Seit Monaten kenne ich mich gar nicht mehr wieder.....ich habe so starke Ängste und steigere mich in alles total rein. Ich bin kraftlos und hoffnungslos. Die Schilddrüsenwerte Schwanken und ich muss oft die Tablettendosis anpassen.

Heute habe ich auch noch einen Zahnarzttermin und ich habe keine Ahnung ob ich das schaffe.......bin wie gelähmt vor Angst.

Hin und wieder nehme ich Valium um nicht durchzudrehen.

Wie kommt Ihr mit dieser negativen hoffnungslosen Stimmung zurecht ?

Ich bin viel zuviel allein, habe nur noch meinen Mann, keine Familie , keine Freunde.

Jeder Tag ist eine Qual.

Liebe Grüße von Gela

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17.11.2015, 08:50 Uhr
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Hallo Gela63,

schön von jemandem zu hören der hier in der Nähe wohnt. Vielleicht kann man sich ja weiterhin austauschen. Wo genau ist denn dein Wohnsitz? Ich wohne in Emmerthal.

Liebe Grüße

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24.04.2016, 17:22 Uhr
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Hallo Dago,

ich habe Deine Antwort gar nicht mehr gefunden....bin ganz neu hier und selten da.

Geht es Dir inzwischen besser ?

 

Ich stecke noch mitten drin. Im Laufe des letzten Jahres ist mein Östrogen komplett abgefallen und ist nun wie Progesteron nicht mehr messbar.

Meine Schilddrüsenwerte Schwanken auch sehr und entsprechend geht es mir auch. 

ich bin immer furchtbar müde und habe niedrigen Blutdruck bei hohem Puls und immer wieder Panik.

Ich verlasse das Haus auch nur um mal eine Runde mit den Hunden zu gehen.

Ich würde mich über Kontakt sehr freuen.....gibt es hier auch PN ?

Liebe Grüße von Gela

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08.01.2017, 12:27 Uhr
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Hallo Gela63,

 

versuche es nochmal und frage ob wir uns weiter austauschen wollen?

Ganz liebe Grüße von Dago

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