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Bioidentisch oder klassische HET

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

16.02.2017 | 00:31 Uhr

Huhu ihr lieben..

Wer kennt sich mit dem Unterschied zwischen bioidentischer und klassischer HET aus...

Nehme jetzt seit Juni 16 mit kurzer Pause Gynokadin und habe das Gefühl, es ist trotz guter Hormonwerte nicht das richtige Mittel für mich...

Schmiere jetzt seit November konstant durch...

Manchmal denke ich es ist gut...dann wieder nicht.

:,(:,(

Bin ich zuuu ungeduldig?? Oder vertrage ich es doch nicht..

Wer kennt sich etwas aus? :HELP:

Möchte auch nicht ständig bei jeder Frage meine Endo kontaktieren..:TIRED:

Habe jahrelang Estrifam genommen...und es ging mir nicht so wie im Moment...gut ich war jünger und es ist länger her..

 

Danke und lg Biene

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16.02.2017, 08:42 Uhr
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Hallo Biene,

ich kenne einige Frauen, denen es mit den Künstlichen besser geht. Das Problem mit den Natürlichen ist halt, das sie sehr sanft wirken. Es kann natürlich auch ein Dosisproblem sein. Nimmst du auch PG dazu?

Man gibt es ja häufig Faruen ohne GM nicht, aber für Psyche und Schlaf ist es ganz wichtig.

Der Doc drüben empfiehlt immer für ein paar Jahre die Künstlichen und wenn sich die Lage beruhigt hat die Natürlichen.

Ich kenne hier 2 aus dem Forum, die auch zu den Künstlichen gewechselt haben und denen es sehr gut damit ging. Leider sind sie nicht mehr da.

LG Ringelblume

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16.02.2017, 08:54 Uhr
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Danke liebe Ringelblume 

Nein...nehme kein PG Werte waren ok...

Die Nebenwirkungsliste bei klassischer HET ist halt 

entsprechend umfassender als bei Gynokadin das relativ wenig Nebenwirkungen hat und auf lange Sicht daher schon die schonendste Lösung ist...

So zumindest seh ich das für mich.Vielleicht sind die wenigen Monate die ich schmiere zu wenig um schon Urteilen zu können.

:-[

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16.02.2017, 09:20 Uhr
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Hallo Biene,

wenn du schon Ö brauchst, kann eigentlich das PG nicht gut sein. Das fällt ja immer als Erstes ab, also das erschließt sich mir nicht so ganz.

Hast du denn richtige NW von dem Gel oder noch keinen durchschlagenden Erfolg?

Es gibt ja auch Frauen, die das Gel nicht so gut  aufnehmen und besser mit einem Pflaster bedient sind, was eben kontinuierlich das Hormon abgibt.

Also es gibt da noch mehrere Möglichkeiten, die man überlegen kann. 

LG Ringelblume

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16.02.2017, 08:42 Uhr
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Abgesehen davon das das eine bioidentisch und das andere Chemie ist....

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16.02.2017, 08:50 Uhr
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Genau, heute kombiniert man ja das natürliche Ö mit einem künstlichen Gestagen und die wirken halt stärker und halten die die Hypophyse in Schach, das die nicht so ausrastet.

Das ist Sinn und Zweck der Übung.

LG Ringelblume

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16.02.2017, 11:25 Uhr
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Liebe Ringelblume, du hattest ja in dem Thread weiter unten gefragt, ob ich bemerkt hätte, dass etwas an Symptomen wieder kam, nachdem ich die HT wieder absetzte - sorry, dass ich erst jetzt reagiere. Ich schreib mal was dazu:

Da meine FÄ mir riet, einen Kalender auszufüllen mit Symptomen und der Dosis der Medis, habe ich da eine gute Übersicht und kann sagen, dass der Unterschied zwischen "ohne und mit HT" nicht groß war.

Also die Stimmungsschwankungen haben sich nicht großartig verändert. Heultage hatte ich auch mit Ö. Zyklus war in der Phase eh recht kurz, auch das änderte sich nicht, eher im Gegenteil im Sommer mit HT hatte ich ständig Schmierblutungen und Blutungen. Jetzt habe ich wieder einen "normalen" 4-Wochen Zyklus.

Im Nachhinein sehe ich, dass die Einnahme von Gynokadin/Östrogen mehr Wassereinlagerung ins Gewebe mit sich bringt, was die Haut straffer, den Busen voller und die Schleimhäute (bes. Augen) feuchter werden ließ. Kann jetzt aber auch am Winter liegen, dass ich mich "trockener" fühle.

Finde es angenehm, dass ohne Ö-Zugabe. die Brust weicher ist und nicht mehr spannt. Für alles andere bin ich jetzt auf Hyaluron in allen Cremes und Tropfen angewiesen...

Die Einnahme von Progesteron hat mir gezeigt, dass meine definitiven Schlafstörungen mit den WJ zusammenhängen und mit den Hormonen - ich hatte nach Einnahme von Utrogest wieder eine Bettschwere und schlief nach langer Zeit mal wieder tief.

Der Effekt blieb aber leider nicht so, nach einigen Monaten hat sich der Körper bei mir dran gewöhnt, ich hatte wieder meine "schlaflosen Nächte" zu bestimmten Phasen. Dazu machte mich das Progesteron ein wenig tagesmüde, wobei das auch an den ständigen Blutungen gelegen haben kann.

Jetzt muss ich entweder mit Schlafhygiene oder Schlafmittel gegen die schlaflosen Nächte steuern.

Hitzewallungen hab ich eher so dass es mich zeitweise fröstelt und dann bin ich wieder aufgeheizt wie ein Vulkan. Da kann es sein, dass das Östrogen (ich habe es abends genommen) die Hitze nachts reduziert hat. Da aber Frühjahr und Sommer war, habe ich die Hitze evtl. auch anders wahrgenommen als jetzt im kalten Winter.

Dass ich die HT abgesetzt habe, hing am stärksten mit den ewigen Blutungen zusammen und der Tagesmüdigkeit durch das Progesteron. Ich hätte natürlich noch weiter experimentieren können, welche Dosis und so weiter, aber dafür waren mir die positiven Auswirkungen zu gering. Und ich muss auch ehrlich sagen, es war mir - da das alles noch ein relativ unerforschtes Gebiet ist - auch irgendwie komisch, meinen Körper dann mit Hormonen "zu füttern" und zu merken, dass das Ö doch auch - bei mir - sehr stark auf das Brustgewebe wirkt.

Der Unterschied zwischen den bioidentischen und "künstlichen" Hormonen (künstlich hergestellt sind sie ja alle) ist, dass die bioidentischen den eigenen Hormonen identisch nachgebaut sind. Das Gel hat den Vorteil, dass es sich viel individueller dosieren lässt und die Dosis angepasst werden kann. Dafür unterdrücken sie die eigene Hormonproduktion aber nicht so sehr und in der Perimenopause lässt sich dadurch das Auf- und Ab, mal viel Ö, mal ist es im Keller, nicht so gut steuern. Fertige Hormonpräparate wie LaFemme machen das natürlich stärker, aber die haben dann wieder andere Nachteile.

Man muss es halt abwägen, aber ich denke am Besten ist die Betreuung durch eine gute Ärztin, die sich in der Endokrinologie auskennt und nicht nur die Standarddosis anwendet. Die FÄ raten sehr gerne zu 2 Hub Gynokadin und das fand ich viel zu viel, wenn noch eigene Ö-Produktion da ist. Da ich dickköpfig bin, hab ich es eh auf 1 Hub reduziert und manchmal noch weniger genommen. Ich würde auch nicht ausschließen, dass ich bei massiven Problemen z. B. mit Hitzewallungen in geringer Dosis was nehmen würde. Aber vorher würde ich doch auch was anderes probieren.

Ach ja, was so ein bisschen neu ist - ohne HT - ist, dass sich die Blase ein bisschen gereizt anfühlt. Die FÄ meinte, das käme vom Ö-Mangel, könnte mit einer Creme behandelt werden. Hab ich bis jetzt noch nicht gemacht. Nimmt eine von euch östrogenhaltige Salbe für die Blase?

So, das wär's. Ist ja lang genug.

GLG

 

 

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16.02.2017, 12:44 Uhr
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Liebe Jorinde,

:-)

vielen Dank für deinen Bericht. Ich hätte heftige Angst die Hormone abzusetzen und wieder in so ein Loch zu fallen, aber muss ich ja auch nicht, mir gehts ja gut damit.

Estriol nehme ich Ovestin Tabletten 2 mal die Woche vaginal, helfen super und man hat keine Schmiererei.

LG Ringelblume

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16.02.2017, 12:56 Uhr
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Liebe Jorinde, nehme auch Ovestin, in Zäpfchenform, es hilft wirklich

gut bei Blasenproblemen, die ja häufig auch hormonbedingt sind, würd

ich mal ausprobieren.

LG Svipa

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16.02.2017, 10:31 Uhr
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Hallo Biene, ich glaube man darf von den bioidenten Hormonen nicht zu viel erwarten. Zumindest sehe ich das nun für mich selbst. Im 1. Jahr des Hormondisasters habe ich erst versucht so durchzuhalten, dann habe ich Progesteroncreme genommen, das hat erst geholfen und dann nicht ausgereicht und ich war völlig am Durchdrehen, dann hatte mir ein Arzt gesagt gynokadin und Utrogest, das war ein deutlicher Aufschwung. Ein Jahr ging dann ganz gut mit deutlichen Einbrüchen zwischendurch aber immerhin Job Familie etc. lief wieder. Dann kam eine größere OP und damit eine zusätzliche Schwächung und es wurde alles wieder recht schwierig wenn sich nämlich die Wechseljahressymptome mit den Erschöpfungdsymptomen verbinden wird es recht schwierig. Mein Ö rast rauf und runter (29 - 400), ich versuche dass halt mit Gynokadin zu puffern, aber perfekt wird das nicht, Svipa hat mich nun auf den Arzt gebracht, der sagt es gibt nicht nur Ö und P wir müssen an dem Rest arbeiten, Stichwort DHEA, 5 HTP, Melatonin, Aminosäuren. Meine Symptome waren nie Hitzewallungen und Schwindel, sondern Schüttelfrost, unerträgliche Unruhe und daraus resultierend Erschöpfung. Nun habe ich den Eindruck dass die neue Richtung mir hilft. Auch wenn ich mir im Moment noch schwer tue. Meine Erkenntnis ist, dass die bioidenten Hormone gut wirken, dass man aber wenn man zu den schweren Fällen zählt sein Leben und seine Einstellung ändern muss (was vielleicht überhaupt nicht so schlecht ist?), Sport ist für mich essentiell, Entspannungsübungen, sich echt was gutes tun, Ernährung und manchmal habe ich auch das Gefühl all die Wahnsinnigen um mich herum toben lassen und für mich einen anderen Weg suchen. Dann klappt es auch ohne synthetische Geschichten. Scheine heute einen ganz optimistischen Tag zu haben, kann dir aber sagen, dass ich auch oft verzweifelt bin. LG

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16.02.2017, 11:15 Uhr
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Hallo Biene,

ich hab es jetzt nicht auf dem Schirm - wurde dir das Progesteron (Utrogest o.ä.) nicht verschrieben, weil du keine GM hast?  Das wäre ja die einzige Indikation, nur Gynokadin ohne Progesteron zu geben.

Normalerweise brauchst du das Progesteron, wenn du Gynokadin nimmst. Östrogen baut ja die Schleimhaut in der Gebärmutter auf, und Progesteron ist der "Gegenspieler" und ist bei vorhandener Gebärmutter wichtig, damit sich kein Krebs in der Gebärmutterschleimhaut entwickelt.

Außerdem hat ja Ringelblume schon darauf hingewiesen, dass das Progesteron auch einige Wirkungen hat, die ganz angenehm sein können.

GLG

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16.02.2017, 11:42 Uhr
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Ja nehme nur Östrogen da GM und Eierstöcke raus sind..

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16.02.2017, 11:46 Uhr
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Hallo Biene, ich halte es nicht für die richtige Behandlung Ö ohne P zu geben unabhängig von der GM. P hat eine beruhigende Wirkund und wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Manche Ärzte berücksichtigen das nich, andere wissen das ganz gena. LG 

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16.02.2017, 12:31 Uhr
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Hallo Spring

Diesen Gedanken hatte ich heute morgen auch schon,

Vielleicht erwarte ich vom Gynokadin zu viel...letzendlich ist es ein Hormon, kein Zaubermittel..

Lg Biene

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16.02.2017, 12:47 Uhr
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Hallo Biene,

nein H sind keine Zaubermittel und die natürlichen lindern eher. Wenn du eine Total-OP hattest sollte man auf alle Fälle auch PG in Erwägung ziehen, könntest du auch erstmal als Creme versuchen, die du dir selbst besorgen kannst und schauen ob sie dir Erleichterung bringt.

LG Ringelblume

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16.02.2017, 14:42 Uhr
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Hallo Ringelblume...

Vielen lieben Dank:-*

Werde das beim nächsten Endotermin auf 

jeden Fall ansprechen...auch bzgl.Produktempfehlung.

[:-}

Lg Biene

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16.02.2017, 12:44 Uhr
Antwort

Liebe Biene, letztendlich halt auch ein Hormon von vielen und keiner kann uns doch genau sagen, wieviel und wann genau der Körper das braucht, ist schon schwierig. Wolltest du nicht eine Reha machen? Ich verwechsle hier schon alles. LG

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16.02.2017, 14:22 Uhr
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Hallo Jorinde.

Ja Ende Februar gehts los...

Ich bin gespannt...und vielleicht wird es besser...

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