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„Erstverschlechterung“ Progesteron-Creme

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

10.07.2019 | 13:02 Uhr

Hallo liebe Leserinnen, 

seit gut 4 Wochen nutze ich nun eine Progesteron-Creme, hergestellt in der Apotheke (3%, micro.). Morgens und abends eine (kleine) linsen- bis erbsengroße Menge, gegen Östrogendominanz mit ständiger Müdigkeit und Schwindel/Benommenheit. 

Die ersten Tage ging es mir plötzlich blendend, doch dann kamen die Symptome wieder, um etliches stärker als zuvor. Zudem Kopfschmerzen. Ich las nun dies könne daran liegen das der Körper eine Zeit der Umstellung benötigt. 

Gibt es unter euch Frauen mit ähnlicher Erfahrung, und wenn ja habt ihr euch über längere Zeit „durchgeboxt„ mit später positiven Ergebnissen - oder habt ihr aufgegeben?

Ich bin mir nicht sicher ob ich weitermachen soll - oder ob die Creme nichts für mich ist. Das wäre sehr schade, denn sie hat auch positive Effekte auf mich. Nur die negativen sind eben schwer nur zu ertragen. 

VIELEN DANK!

LG! 

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10.07.2019, 14:28 Uhr
Antwort

Hallo,

bei einer Progesteron-Creme erzielst Du nie die Wirkung

was du wirklich brauchst.

3%sind sehr niedrig,da kommt nicht viel im Körper an.

Besser sind Progesteron-Kapseln diese gibt es als

100 od 200.

Aber meistens wird die 100 angewendet.

Ich hatte es auch mal mit einer Progesteron-creme versucht

ohne Wirkung.

Lg.

Anemonne

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10.07.2019, 16:02 Uhr
Antwort

Hallo,

ich habe gestern hier und auch im Expertenforum bezüglich des cremens von Progesteron gefragt wieviel Prozent vom Wirkstoff über die Haut aufgenommen werden. Leider habe ich bezüglich der prozentualen Aufnahme keine Antwort bekommen. Zur oralen und vaginalen Aufnahme findet man ja Angaben.

Fr. Dr. Grüne antwortete jedenfalls, dass die Aufnahme über die Haut unzureichend sei und die Aufnahme oral oder vaginal erfolgen soll. Allerdings habe ich auch keine fertige Creme verordnet bekommen. Mir wurden von meinen Frauenarzt Kapseln mit 200 mg natürlichen Progesterons verschrieben (Famenita), die ich laut meinem FA aufstechen und den Inhalt auf die Haut cremen soll. 

Es gibt wohl unterschiedliche Meinungen bezüglich der Wirksamkeit über die Haut. Eine Userin antwortete mir, dass sehr wohl eine Wirkung eintrat, allerdings leider eine unerwünschte.

Das ist das Dilemma, ein zu wenig bringt nicht die erhoffte Besserung. Ein zu viel auch nicht, bis hin zur Symptomverschlechterung, die ich auf jeden Fall vermeiden möchte.

So wie es mir momentan erscheint, muss man selbst etwas herum experimentieren. Was mir ehrlich gesagt Sorge bereitet. Ach ja, irgendwo habe ich auch noch gelesen, dass es  bei einer Frau auch einen Unterschied gemacht hat, ob  im Zyklus ein Eisprung erfolgte oder nicht. Wenn kein Eisprung stattgefunden hat, wurde von ihr mehr Progesteron benötigt, wenn ich mich richtig erinnere. Wie man das alles hinkriegen soll, so das es passt ist mir bislang auch noch ein Rätsel.

Es tut mir leid, dass ich dir auch nicht weiter helfen kann. Ich habe selbst schon Angst mit der Anwendung zu beginnen. Ich glaube, ich werde versuchen es einzuschleichen und schauen was passiert. Es gibt ja auch die Möglichkeit selbst einen Speicheltest  zu veranlassen um den Wert zu überprüfen. Wobei der ja auch umstritten ist. Also du siehst, du bist nicht allein mit deinen Fragen. Ich hoffe, dass hier noch einige antworten werden, die über ihre Erfahrungen berichten können.

LG

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10.07.2019, 18:24 Uhr
Antwort

Liebe Anemonne und Perelin,

vielen Dank für eure Beiträge! 

Ja, es ist nicht leicht das „Richtige“ zu finden. Man hört wahnsinnig viel Unterschiedliches. Und: viele sagen die Creme sei weitaus besser, da sie nicht über die Leber verstoffwechselt werden muss, und somit schneller und ergiebiger ankommt. Außerdem kann man mit der Creme mit der Dosierung leichter experimentieren um die passende zu finden. 

Was die Speicheltests angeht zur Bestimmung der Hormone: auch da sind die Meinungen geteilt. Ich hörte mehrmals diese würden keinen wirklichen Sinn machen, da der Hormonstatus im Körper viel zu fluktuativ sei. 

Hoffen wir mal das Beste und bleiben wir dran :-) 

LG! 

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10.07.2019, 20:26 Uhr
Antwort

Hallo,

Ringelblume20 hat gerade einen sehr informativen Beitrag "Progesteron Kapseln und Creme" geschrieben.

Ich habe bislang in den wenigen Tagen, wo ich mich mit dem Thema befasse auch viel widersprüchliches gelesen. Das macht es dann nicht leichter. Zumal wenn es dann wie bei dir aktuell nicht so recht klappt und du nicht weißt woran es liegt. Ringelblume hatte in ihrem Beitrag erwähnt, dass es 3-4  Monate dauern kann, bis eine Hormontherapie wirkt, mitunter sogar 6 Monate und das Schwankungen bezüglich der Beschwerden möglich sind.  

Jede Anwendungsform scheint so ihre Vor- und Nachteile zu haben und was für den einen funktioniert ist für den anderen vielleicht wieder nicht das Richtige. 

Das die Speicheltests umstritten sind, habe ich auch schon gelesen und auch beim FA zu hören bekommen. Viele Frauenärzte lehnen auch Bluttests ab, da sie angeblich überflüssig oder nicht aussagekräftig sind. Da wird sich dann oft nur an dem Beschwerdebild orientiert. 

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und das sich bald ein Erfolg einstellt :-)

LG

 

 

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