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FA bei Dr. Solc in Pilsen am 1.3. Bericht!!!!!

Kategorie: Schönheitsoperationen » Forum Schönheitsoperationen

15.03.2004 | 10:52 Uhr

Ich habe einen sehr langen und ausführlichen Bericht geschrieben, der aber teilweise recht hart ist… aber so habe ich es nun mal empfunden.

Ich möchte daher vorweg schicken, dass das natürlich höchst individuell ist und dass ich trotz aller Punkte, die hier vielleicht furchtbar klingen oder auch Kritikpunkte an dem ganzen Ablauf sind, sehr sehr sehr froh bin, dass ich diesen Eingriff genau dort habe machen lassen!!!

Ich bin mit dem bisherigen Ergebnis, das ihr auch alle bei den Liposisters sehen könnt, absolut zufrieden! Ich habe das alles noch keinen einzigen Tag bereut und ich bitte euch, das bei allem, was ihr jetzt lest, im Hinterkopf zu behalten.

Fotos: http://groups.msn.com/LiposuktionSisters/murmeltier.msnw

Außerdem wird der Bericht auch einige Dinge beinhalten, die mit dem eigentlichen Eingriff gar nix zu tun haben, aber vielleicht für einige doch interessant zu lesen sind (man kann es auch betteln um Mitleid nennen )


Also zunächst zum Tag vor der Abfahrt…

Wer meine Berichte hier verfolgt hat, wird wissen, dass es noch Probleme mit evtl. erforderlichen Dokumenten (Auslandskrankenversicherung, grüße Versichertenkarte, Reisepässe etc.) gab, weil ich verpennt hatte das zu besorgen, und außerdem hier ein absolutes Schneechaos herrschte, weswegen wir Angst hatten gar nicht durch zu kommen und nicht genau wussten, wann wir losfahren sollten, um pünktlich um 15 Uhr in Pilsen zu sein…
Zu allem Überfluss hatten wir den zugesagten Sofort-Kredit immer noch nicht bekommen…. Wir hatten ihn 10 Tage vor Abfahrt beantragt und es war versprochen, dass man das Geld 48 Stunden später hat. Nun, aber am Abend vor der Abfahrt war es noch immer nicht da (es kam pünktlich am Tag der RÜCKKEHR!!!) Nur gut, dass meine Mama mir ganz spontan das fehlende Geld (1000 Euro) geliehen hat, sonst wär das alles wegen der Döseligkeit der Bank ins Wasser gefallen. Das alles hat jedenfalls schon im Vorfeld sehr an meinen Nerven gezerrt…

Also, da der Tag vor der Abfahrt dann noch mit hektischen Versicherungskram suchen/besorgen, Geld beschaffen, etc. voll war, blieb nur die Nacht zum Route planen und Taschen packen und was man sonst noch machen muss, was dazu führte, dass ich schon die zweite Nacht in Folge gar nicht schlief… Was aber nicht so tragisch war, da mein Freund schlafen war und ich eh keinen Führerschein habe und damit er die Strapazen der Fahrt allein zu tragen hatte…


Die Fahrt

Statt wie geplant um 5 fuhren wir dann auch erst um kurz vor 7 los – was uns schon in eine gewisse Zeitbedrängnis brachte, denn vom Ruhrpott bis Pilsen in 8 Stunden in dem Wetter, das hätte Probleme geben können…. Wir kamen aber sehr gut durch, ich verschlief gut 2/3 der Fahrt auf dem Rücksitz und wurde nur 2 mal geweckt. Einmal für „Schatz, wo ist dein Ausweis“, beim zweiten mal für „Schatz, da ist deine Klinik“ ;-) Aber die Klinik sieht von außen nicht grad vertrauenserweckend aus, wobei ich das ja schon wusste… (Die Autos werden übrigens nachts auf dem Klinikgelände eingeschlossen und man bekommt einen Schlüssel vom Tor falls man spät noch weg will.)


Die Ankunft

Wir waren dann sogar schon gegen kurz vor 2 da – waren also wirklich GUT durchgekommen, da wirklich nur in NRW Glätte und Schnee war und im Süden gar nicht.
Im Auto hab ich mich dann erstmal präsentabel gemacht und umgezogen, weil ich ja völlig verschlafen aussah und hab aus dem Auto heraus dann zum ersten Mal Stopsi gesehen, aber dann war sie auch schon wieder weg und ich hab nicht gesehen, wohin sie gegangen ist…

Dann folgte erstmal das erste für mich etwas unangenehme: Wir wussten nicht wohin… Es gab da mehrere Eingänge und Klingeln und dann haben wir schließlich direkt bei Dr. Solc geklingelt wurden hoch gelassen, aber oben war niemand, der uns empfangen hat… Dr. Solc war grad im Beratungsgespräch und außer uns saßen vor seinem Zimmer noch einige andere Leute und keiner wusste, wie es nun weiter geht (und Stopsi war auch nirgens zu sehen), was mich das erste mal richtig nervös werden ließ… Nach ner halben Stunden nervösen Nicht-Wissens was jetzt passiert kam dann Dr. Solc raus und, fragte nach unseren Namen, bat ein anderes Pärchen zu sich und erklärte uns anderen, wo die Pension sei und dass er uns dann auf dem Zimmer anrufen würde, wenn wir zum Beratungsgespräch dran wären…
Die, die Blutwerte mitgebracht hatten (ich nicht), waren zuerst dran, weswegen ich wusste, dass es bei mir noch ziemlich lange dauern würde, was aber dann ok war, weil ich ja nun wusste, wie es weiter geht – also an alle, die noch hinfahren: Dr. Solc berät in seinem Büro im Nebengebäude von der Klinik. Der OP-Saal selbst ist quasi DIREKT in der Pension Ofta – auf den selben Flur, wie die Zimmer. Wenn ihr also zu früh da sein, könnt ihr auch erstmal an der Pension klingeln und euer Zimmer beziehen und dann beim Doc klingeln.

Dann gingen wir also in die Pension, in unser Zimmer, das Pensionsmädchen sprach perfekt deutsch und erklärte uns alles und dann packten wir erstmal aus. Die Zimmer waren wirklich schön, schlicht aber schön… mit Fernseher, Kühlschrank und einem TOLLEN Bad mit riesen Dusche und einem separaten Toilettenraum mit Haltebügeln neben dem Klo – die nach der OP auch wirklich hilfreich sind! Die Betten waren bei uns noch so typische Krankenhausbetten, was den Vorteil hatte, dass wir die zusammen schieben konnten und so ein großes Bett hatten. 2 Tage später kamen allerdings neue richtige Betten an, die dann wohl auch bequemer waren – aber in den Genuss kam ich dann ja nicht mehr… aber ihr, die ihr demnächst fahrt, denn im Krankenhausbett kamen mir die Matratzen nach der OP schon ziemlich hart vor…

Im Preis für die Übernachtungen (50 Euro für Patient und 43 Euro für begleitperson) ist Frühstück inbegriffen und ansonsten gab es im Zimmer kostenlos Wasser, Saft, Kaffe, Obst, Süßes, Brot, Fertigsuppenpäckchen, Tee, diverse Brotbeläge und Aufstriche, Pudding und Yoghurt, was täglich aufgefüllt wurde, so dass man auch immer etwas zu essen dort hatte. Außerdem Kühlpakete für nach der OP. Der Preis ist nicht ohne und es gibt in der Nähe Pensionen, die nur 12 Euro pro Nase kosten und auch Frühstück inbegriffen haben, aber ich muste die Nacht vor der OP sowieso in der Klinikpension schlafen, um sofort verfügbar zu sein, falls sie am Ablauf der Ops spontan was ändert (wenn jemand aspringt z.B.) und ich wollte meinen Schatz gerne bei mir haben - was nach der OP auch echt wichtig war! Das war mir das Geld mehr schon wert!

Danach dann die Blutentnahme von der einzigen Schwester vor Ort die weder deutsch noch englisch konnte. Dann fragte ich die Dame von der Pension noch, auf welchem Zimmer Stopsi liegt und ging erstmal zu ihr und wir quatschten ein wenig, während mein Freund das Telefon hütete, ob Dr. Solc anriefe, und ich wurde dann doch etwas nervös… so langsam…


Das Beratungsgespräch

Ich war dann die letzte, die zum Beratungsgespräch ging und das war schon nach 8 Uhr abends… Aber Dr. Solc war dennoch noch sehr nett und gar nicht genervt, sondern sehr ruhig, obwohl ich sicher das 7te oder 8te Gespräch an dem Tag war… Ich hatte nur leider kaum Fragen und er hatte mir auch kaum was Neues zu sagen, da ich eigentlich schon alles aus dem Forum wusste…

Er hat mir halt noch mal kurz die Tumeszenz-Technik erklärt und gesagt, dass er – seit er diese Technik anwendet – absolut keine Komplikationen mehr bei FAs hatte – außer Thrombosen und Lungenembolien, die selten auftreten, wenn die Patienten sich nicht an die Anweisungen halten. Entzündungen, Zusammenbrüche, starkes Nachbluten usw. traten bei ihm seither gar nicht mehr auf…

Ich hab ihn dann gefragt, ob denn die ganze OP über ein Anästhesist anwesend ist, der mich auch im Fall eines Falles reanimieren könnte und er meinte, ja! Ich sei die gante Zeit an einen Computer angeschlossen, der alles überwacht und der Anästhesist hätte da immer ein Auge drauf. Aber eine Reanimation sei bei ihm noch nie nötig gewesen.

Dann hat er mir gesagt, was man gegen Thrombosen machen muss (viel Bewegung, wenigstens Gymnastik mit den Beinen im Bett, viel Trinken, Strümpfe tragen, etc. und mir Gesagt, ich bekäme aber während der Op auch so ein Gelblut-Ersatz, was auch Thrombosen vorbeugt und den Blutverlust ausgleicht) und er hat viele Fragen an mich gestellt (Rauchen? Pille? Andere Medikamnete? Krankheiten? Allergien? Etc.).

Dazu ein kurzer Exkurs
Auch wenn ich jetzt hier wieder Haue bekomme – Dr. Solc operiert NICHT, wenn man die Pille nimmt. Ich NEHME die Pille und habe sie auch nicht vor der OP abgesetzt und habe Dr. Solc aber gesagt, dass ich sie abgesetzt hätte. Jaja, einen Arzt anlügen ist dumm – spart es euch einfach!!! Ich habe vorher mehrere Ärzte befragt und alle sagten, die Pille erhöhe nicht das OP-Risiko an sich und bewirkt auch keine Wechselwirkung mit der Narkose, sondern sie erhöht halt einfach – wie bekannt – das Thromboserisiko und das vor allem in Kombination mit Rauchen (was ich NICHT tue) und bei Frauen über 30 (was ich auch nicht bin). In Deutschland nehmen auch fast alle Ärzte eine Fa vor, egal ob die Frau die Pille nimmt oder nicht, aber Dr. Solc ist nun mal ÜBERvorsichtig! Er operiert auch nicht, wenn man seine Tage hat (deshalb hab ich die Pille überhaupt weiter genommen, weil ich sonst nicht gewusst hätte, wann ich meine Tage bekommen hätte und das wär schwieriger zu verheimlichen gewesen!) Außerdem habe ich meinen Op-Termin ja erst 3 Wochen vor OP erfahren und um wirklich einen Effekt zu haben, hätte ich die Pille 6-8 Wochen vor OP absetzen müssen. Meine Frauenärztin hat mir außerdem gesagt, dass ein kurzfristige Hormonumstellung auch immer die Thrombosengefahr erhöht, so dass sie mir sogar geraten hat, die Pille weiter zu nehmen, zumal meine Pille (Leios) extrem niedrig dosiert ist!
Also an die Mädels, die noch hingehen. Er operiert definitiv nicht, wenn ihr die Pille nehmt. Also setzt sie entweder rechtzeitig ab, oder bindet ihm nicht auf die Nase, dass ihr sie nehmt – es sei denn, ihr wollt nach Hause geschickt werden! (Er wird aber mehrfach danach fragen, um Lügen kommt ihr dann nicht herum!). Ihr solltet euch aber des höheren Thromboserisikos bewusst sein – vor allem bei zusätzlichen Risikofaktoren (Alter, Rauchen) und höher dosierten Pillen. Sorgt dann also nach der OP für noch mehr Bewegung und noch mehr Trinken und was immer man sonst gegen Thrombosen machen kann! Soviel dazu!

Weiter Beratungsgespräch

Als nächstes hat er gesagt, dass er im Jahr ca. 250 FAs macht und pro Jahr ca. 2 davon nachkorrigieren muss (und das dann auch kostenlos nach 6 Monaten tut, solange die Unebenheiten tatsächlich an der Fettschicht liegen und nicht an Asymmetrien im Knochen- oder Muskelbau).
Ich habe ihn dann noch gefragt, wie hoch die Gefahr einer Fettembolie ist (weil ich da Angst vor hatte) und er sagte, das käme bei der Tumeszenz-technik quasi gar nicht vor, weil durch die kalte Flüssigkeit die Venen so stark zusammengezogen sind und die Kanüle stumpf wäre, dass da gar kein Fett eindringen kann. Er betonte aber noch mal das Risiko einer Lungenembolie, wenn man nach der OP zu lange nur im Bett liegen oder sitzen würde.
Außerdem hab ich ihn noch gefragt, ob sich die 6 Liter Absaugvolumen auf reines Fett beziehen, und er meinte, in dem Behälter sei da zwar immer ein gewisser (kleiner) Teil anderer Flüssigkeit mit dabei, aber dadurch, dass der Körper nach der FA, die aus dem Verbund gerissenen, aber nicht abgesaugten Fettzellen, noch abbaut, käme man im Nachhinein bestimmt auf diese 6 Liter weniger Fettzellen.

Dann hat er mich angeschaut und meine Fesseln und Waden abgetastet (was ich machen lassen will, wusste er auch schon aus Mails) und mir da genau erklärt, was bei den Fesseln das Problem ist und auch direkt gesagt, dass er das nur ohne Garantie macht, weil es durch lange Schwellungen (mehrere Monate) zur Umwandlung des Schwellwassers zu Proteinen und somit zum Aufbau neuen Bindegewebes kommen kann, was dann dazu führt, dass man keinen unterschied sieht… Er meinte, die Chancen stünden 50:50 und ich könnte auch enttäuscht werden (aber er sagte, im schlimmsten Fll sieht man keinen Unterschied - schlimmer als vorher würde es wohl nicht)… Dann sagte er noch aus den Oberschenkeln kämen sicher je 2 Liter raus und dann noch Knie und Waden und Fesseln, das würde schon dauern…

Völlig kleinlaut fragte ich dann auch noch nach den Hüften und ob dadurch die 6 Liter überschritten würden und er meinte, das Volumen sei gar nicht so sehr das Problem, aber die Zeit… Länger als 3 bis MAX. 3,5 stunden sollte man nicht in VN liegen und das Modellieren der Fesseln und Waden sei schon sehr zeitaufwendig, weil die Fettschicht dort recht dünn sei (und es wäre auch nicht garantiert, dass dort alles ganz ebenmäßig wird) und er wüsste nicht, ob dann noch Zeit für die Hüfte bleibt, aber weil die Hüften danach schon sehr hervorstechen könnten, wenn die RH weg sind, meinte er, er fängt mal unten an und schaut, wie hoch er in 3,5 stunden kommt…

Mein Waden und Fesseln hat er dann auch schon mal am Abend vorher angezeichnet, weil er meinte, dafür nimmt er sich lieber länger Zeit und tastet noch mal alles ab, und das wär vor der OP am nächsten Tag vielleicht zu hektisch. Ich durfte aber noch duschen, der Stift war wasserfest, nur nicht mehr eincremen…
Fotos hat er dann auch noch von mir gemacht…

Ich hab dann noch gesagt, dass mich das mit der Hüfte aber ganz arg freuen würde, er meinte, er verspricht mir das nicht und dann war auch alles geklärt… Dann haben wir bezahlt. So viel Geld auf einmal hatte ich noch nie in der Hand… es tat ja schon weh, das so abzugeben… Natürlich bakam ich eine Quittung!

Ich musste dann noch das Mieder anprobieren und er gab mir noch 1 Schlaftablette für die Nacht und 2 Beruhigungstabletten für den nächsten Vormittag mit.
Zum Abschied sagte er, ich solle um 7 noch 1 Liter trinken und dann nüchtern bleiben und ich wäre zwischen 12 und 1 Uhr mittags dran.


Der Abend vor der OP

Ich war nach diesem Gespräch gar nicht mehr aufgeregt wegen der OP (ich hatte nur Angst, dass die Blutwerte doch schlecht sein könnten, weil Dr. Solc die erst am nächsten Morgen bekam – waren sie dann aber zum Glück nicht). Stopsi und ihr Mann kamen nochmal kurz nach uns sehen und mein Freund und ich machten uns dann noch einen schönen Abend und als die Schwestern aus dem Nebenzimmer um 22 Uhr nach hause gingen, haben wir ein letztes mal vor der OP (und mit meinem alten Körper) miteinander geschlafen… Er hat sich dann ganz süß von meinen Beinen verabschiedet ;-)
Danach hab ich noch gelesen und wurde ich auch müde und wollte die Schlaftablette eigentlich gar nicht nehmen, hab es dann aber doch getan, was erstmal dazu führte, dass ich wieder hellwach wurde und etwas später voll die Halluzinationen davon bekam ;-)))) Nix böses, war sehr lustig… so von sprechenden Büschen und Bäumen, die mich umzingeln und über mir zusammen wachsen, bis ich in den Schlaf falle


Der Tag der OP

Am nächsten Tag hab ich mir den Wecker auf 7 Uhr gestellt, viel getrunken, die Beruhigungstabletten genommen, die mich TOTAL duselig gemacht haben und weiter gepennt. Als ich wach wurde, bin ich nochmal kurz zur Stopsi gegangen - gegenseitig Mut machen - und gegen 12 sollte ich mich dann zur OP fertig machen und die Kompressionsstrümpfe anprobieren, die die Schwester mir brachte und erst DA wurde ich nervös…

Ich bin dann noch kurz duschen gegangen und wir haben noch schnell ein paar Vorher-Fotos gemacht (die aber alle nix geworden sind, gut, dass ich schon mal vorher welche gemacht hatte) und hab mich nackich und mit meinem Glücks-Kuscheltier ins Bett gelegt und von meinem Freund beruhigen lassen. Tatsächlich pünktlich um halb 1 bekam ich eine Morphiumspritze und wurde mit dem Bett aus dem Zimmer Richtung OP gerollt – ich war also vor Stopsi dran. Leider durfte ich mein Kuscheltier aus Hygienegründen nicht mit in der OP nehmen, es blieb im Bett in der OP-Schleue liegen. Mein Freund durfte auch nicht mal mit in die Schleuse und ich wurde dann sehr flatterig, als ich so von ihm getrennt wurde – aber das Morphium begann zu wirken, so dann keine Gefahr bestand, dass ich aus dem OP flüchte. Mir kam das alles total irreal vor. In der Schleuse wurde ich dann noch zu Ende angemalt (auch die Hüfte, falls die Zeit reichen würde) und dann kam ich in den OP. Dort noch mal alle Fragen vom Anästhesisten (Allergien? Medikamente? Krankheiten?), dann bekam ich die Branüle in den Arm und etwas später war ich am schlummern… ganz plötzlich… obwohl mir die 2-3 Minuten bis dahin noch ewig vorkamen...


Nach der OP

(Es wurden übrigens sogar 6,5 Liter abgesaugt und er hat auch die Hüfte geschafft )

Als ich wach wurde, lag ich wieder im Bett im Pensionszimmer, hatte das Mieder schon an und mein Freund hielt meine Hand.

Im Gegensatz zu Julia (Isis) kann ich mich leider an absolut alles und jedes Detail erinnern, was passierte, sobald ich wach war. Ich hatte sooooo wahnsinnige Schmerzen, wie ich es noch nie in meinem Leben erlebt hatte. Es tut mir leid, wenn ich das so sagen muss, aber aber ich hätte es gerne vorher gewusst und ich will hier auch nix beschönigen. Ich hatte stärkere Schmerzen, als ich mir Schmerzen je hätte vorstellen können… Ich habe geweint und gewimmert und außerdem gezittert – ach was gebebt… das ganze Bett hat gewackelt…aber ich habe NICHT gefroren.

Dann kam die Schwester, sie hat dann meinen Puls gemessen und ich habe sie um Schmerzmittel angefleht. Die OP hatte nicht so lange gedauert, wenn ich mich richtig erinnere war es 3 Uhr. Sie sagte dann, die letzte Morphiumspritze sei noch nicht lange genug her, ich müsste das noch eine Stunde so aushalten… in dem Moment dachte ich ich müsste sterben… Das war mir völlig unvorstellbar das noch 1 Stunde auszuhalten… ich hab so geheult und geschrieen und die Schwester misst immer nur meinen Puls und sagt ständig: Aber der Puls ist gar nicht so hoch – du kannst gar keine Schmerzen haben. Ich sag immer: „DOCH verdammt! Ich HABE Schmerzen! Höllische Schmerzen!“ Sie hat nur immer gesagt, ich könnte ja höchstens leichte Schmerzen haben und der Arzt würde gleich kommen… Ich wurde da echt langsam sauer, dass die mir immer erzählen wollte ich hätte gar keine Schmerzen, während ich dachte ich sterbe grade… Mein Freund was auch völlig hilflos.

Dann kam Dr. Solc und sagte auch um 4 würde ich eine weitere Morphiumspritze erhalten, bis dahin müsste ich durchhalten… Da hab ich zu meinem Freund gesagt: „Wenn ich gewusst hätte, wie stark diese Schmerzen sind, hätte ich es nicht machen lassen“.

Dazu muss ich jetzt rückblickend sagen, dass ich es aber auch mit diesem Wissen wieder machen würde. Das Problem war ja auch. Dass ich nicht wirklich wusste, wie lange ich das noch aushalten muss. Ich wusste ja da noch nicht, dass die Morphiumspritzen so gut und schnell helfen würden. Ich hatte Angst, dass ich diese oder ähnliche Schmerzen tagelang hätte – was natürlich nicht so war!

Die Schwester hat alle 10 Minuten Puls gemessen, ich habe sie immer um Morphium angebettelt und gefleht. Und unter Tränen beteuert, ich bräuchte das jetzt und würde das nicht mehr aushalten – ich kam mir vor wie ein Junkie!!! Mein Freund war jedenfalls auch voll fertig du hat mir immer angesagt, wie lange es noch bis 4 Uhr ist… Ich bin dann irgendwann tatsächlich vor Erschöpfung noch mal eingeschlummert und hatte dabei ein einmaliges Erlebnis… JA, man kann auch während des Schlafens Schmerzen spüren! Das wusste ich vorher auch noch nicht… Jedenfalls ging dadurch die Zeit bis zur Morphiumspritze – meinem primären Ziel – erheblich schneller um und ich habe es ja letztich doch überlebt . Pünktlich um 4 gab`s Morphium und ich schlief richtig fest ein und wachte erst abends wieder auf.


1. Abend und 1. Nacht nach OP

Dann kam Dr. Solc noch mal und ich bekam im Laufe von Abend/Nacht noch 2 Morphium-Spritzen und war deshalb total high und weitestgehend schmerzfrei, abgesehen davon dass ich aus irgendwelchen Gründen starke Schmerzen im Unterbauch und in der Leiste hatte, die aber auszuhalten waren. Dr. Solc erklärte mir, das könnte irgendiwe Luft im Bauch sein oder so... (und beim Toilettengang, den ich aber sogar alleine besser schaffte, als ich es erwartet hätte!).

Ich trank dann auch einiges und bekam im Laufe von Abend und Nacht etliche Beutel Glucose intravenös verabreicht und der Puls und die Temperatur wurden immer wieder überprüft. Die Nachtschwester und der Nachtpfleger wechselten die Kompressen, wobei ich sagen muss, dass ich absolut gar nicht ausgelaufen bin… NIX!!! Ich habe aber aus 2 Wunden nachgeblutet, aus der rechten Hüfte und der rechten Fessel. Aus der Fessel sehr sehr stark, da wurden in der Nacht bestimmt 8 mal die Kompressen gewechselt, was trotz Morphium noch weh tat, aber auszuhalten war – bei der Hüfte nur 1 mal. Und mein Freund kümmerte sich ganz liebevoll um mich.

Beim Klogang sah ich dann im Mieder meine neuen Beine und auch, dass die Hüfte auch gemacht wurde und war mehr als happy! Schon da wusste ich, dass die Schmerzen sich absolut gelohnt hatten! Mein Freund starrte auch ungläubig auf meine Beine und sagte nur „Daran muss ich mich erst gewöhnen!“.

Die Klogänge schaffte ich alle echt recht gut alleine und obwohl sogar die OS-Hinterseiten gemacht wurden, tat das nicht mal so weh, wenn ich mich ganz ganz nach hinten auf die Klobrille setzte… Aber das Aufstehen und wieder ins Bett legen tat recht weh, weil die Betten so hoch waren – wie gesagt, haben die, die demnächst fahren aber Glück, die neuen Betten sind weicher und erheblich niedriger!

Die Narkose hatte ich eigentlich recht gut vertragen. Mir wurde nicht schwarz vor Augen und nur schwindelig, wenn ich versuchte länger zu laufen (wegen Thrombosen). Das ging noch nicht. Schlecht war mir zwischendurch ein paar mal, so dass ich zum kotzen aufs Klo ging – kam aber nix! Bis ich nachts entschied 1 Liter Multivitasaft auf einmal zu trinken, den ich prompt ins Bett wieder rausbrachte, weil die Spuckschüssl so viel nicht fasste… Also Bettzeug wechseln, Tee trinken und dann hab ich geschlafen…


1. Tag nach OP

Am nächsten Morgen wurden wir recht früh geweckt mit Frühstück und Dr. Solc kam mit der Nachricht, dass es kein weiteres Morphium gäbe, was meine Stimmung erstmal drückte

Dafür gab er mir Kapseln gegen Thrombosen, Hämatome und Schwellungen, die ich 4 mal am Tag 2 nehmen sollte und er gab mir Schmerztropfen. Wobenzym hatte mein Freund mir besorgt während ich im OP war und so fing ich an Medikamente zu nehmen. Dazu kurz: Wobenzym ist in Tschechien NICHT günstiger als hier! Hier kosten 200 Kapseln 22 Euro und n paar Cent. In Tschechien haben wir kanpp 30 Euro für 200 bezahlt…
Den Tag ging es mir nicht so gut… Es waren zwar starke Schmerztropfen (Opiate – gibt’s in Deutschland unter dem Namen Tramal), aber natürlich nicht so stark wie Morphium, daher kamen die Schmerzen wieder mehr durch, dafür waren die Unterbauchschmerzen weg - aber die Leiste tat noch weh, schätze das waren die Lymphknoten oder die Einstiche, die mir ja auch später noch Ärger machten.

Ich habe dann in den vorgeschriebenen Abständen diese Tramal-Tropfen genommen, aber einmal zwischendurch einfach auch ein paar Novalgintropfen (ich wusste dass man die mischen darf, macht man hierin Deutschland im Krankenhaus auch!), weil ich noch nicht wieder Tramal nehmen durfte aber wieder starke Schmerzen hatte. Wichtig ist zu sagen, dass die Schmerzen zu keinem Zeitpunkt mehr an die Schmerzen von direkt nach der OP ran reichten! Nicht mal annähernd! Aber dummerweise kamen Rückenschmerzen hinzu, weil ich sonst nie auf dem Rücken schlafe und das aber nicht anders ging!

Mittags kam Stopsi und verabschiedete sich von mir, denn sie wollte schon fahren und es ging ihr DEUTLICH besser als mir. Ich hätte mir zu diesem Zeitpunkt niemals vorstellen können zu fahren. Aber sie hatte ja auch nicht mal den halben Weg...

Insgesamt war mir diesen Tag flau… Ich habe viel geschlafen und so gut wie nix essen können… erst abends einen Apfel und eine Pflaume – mehr nicht. Hatte aber auch keinen Hunger. Im Laufe es Tagen wurden dann nochmal Kompressen an der rechten Hüfte und rechten Fessel geweselt, die noch immer wie Sau blutete, aber gar nicht so weh tat wie die linke (bis heute) - sehr suspekt...

Dennoch bin ich schon öfter ein paar Minuten durchs Zimmer oder auch kurz auf dem Flur gelaufen, aber da wurde mir dann doch noch recht schnell schwindelig. Und ich habe sehr viel getrunken - man bekam ja pro Tag 3 Liter stilles Wasser, 1 Liter Multivitasaft und so viel Tee, wie man wollte aufs Zimmer und ich hatte ja einen tollen Mann dabei, der mich ständig daran erinnert hat mal zu laufen, genaug zu trinken und im Bett öfter die Venenpumpe zu aktivieren...

Aber auch die anderen Leute dort waren alle echt süß. Die haben sich echt gut um mich gekümmert und - wie gesagt - wurden ja dort grad neue Möbel angeliefert und so kam es, dass sie mit einem Schrank und einem Bett durch unser Zimmer durch mussten. Das hat höchstens 5-10 Minuten gedauert, aber alle Schwestern und Pfleger und sogar Dr. Solc persönlich haben sich vorher erkundigt, ob das ok für uns ist und sich nachher überschwenglich bedankt, weil wir so kooperativ waren


2. Nacht nach OP

Ich habe dann direkt vor dem Schlafen gehen abends noch mal Tramal-Tropfen (heißen da bei ihm Traumadol oder so, ist aber genau das selbe!) genommen und das war ein Fehler! Das dumme war – und das ist mein einziger wirklich Kritikpunkt an der ganzen Sache – dass die Nachtschwestern in der zweiten Nach nach der Op nur bis 22 Uhr dort sind, weil alle davon ausgehen, dass es in der zweiten Nach post OP besser geht als in der ersten… aber Pustekuchen!!!!

Ich weiß es nicht mit 100%iger Sicherheit, aber zu 90% bin ich mir sicher, dass das an den blöden Tramal-Schmerztropfen lag, jedenfalls war ich in dieser zweiten Nacht völlig am Ende. Die Schmerzen waren nicht das Problem, die waren zu dem Zeitounkt wirklich auf einem Level, wie ich es erwartet hätte, aber mir war 1. speiübel und ich hatte Magendrücken und -krämpfe und 2. war mir ständig schwindelig und kaum, dass ich aufgestanden bin oder mich hingelegt habe, wurde mir total schwarz vor Augen und ich dachte, ich falle in Ohnmacht. Nur im Sitzen war es zwar schwindelig, aber erträglich… Nun war ich aber auch müde und wollte gerne mal schlafen… und außerdem wurde mir immer schlechter… Ich hab mich dann zum Klo geschleppt und erstmal 2 mal gereihert… dann zurück im bett und das Mülleiner mitgenommen hab ich in den auch direkt noch mal gereihert und dann meinen Freund geweckt und ihn gebeten, mit aus der Tasche die selbst mitgebrachten Tropfen gegen Übelkeit zu geben… hab sie auch genommen und sofort wieder ausgekotzt… 2 mal! Ich wusste nicht, dass man 5 mal brechen kann, obwohl man nur 1 Apfel und 1 Pflaume gegessen hat, aber man lernt ja nie aus…

Danach habe ich versucht mich hinzulegen, was aber jedesmal wieder zur Folge hatte, dass mir schwarz vor Augen wurde und ich kaum wieder hoch kam, weil ich wirklich der Ohnmacht nahe war und da bekam ich richtig Angst! Ich bekam Angst, dass ich wirklich ohnmächtig werde und dann im Schlaf noch mal brechen muss und daran ersticke, weil ich ja nur auf dem Rücken schlafen konnte… Also bin ich dann alleine (mein Freund war wieder am pennen) über den Flur gekrochen und habe an alle Türen geklopft, weil ich echt nicht wusste, was ich machen sollte, aber wir waren völlig alleine dort… DAS fand ich wirklich beschissen!

Ich wusste gar nicht, was ich machen sollte. Ich hab mich also trotz arger Schmerzen gezwungen auf der Seite zu schlafen, so dass – falls ich wirklich ohnmächtig geworden wäre und gebrochen hätte – das Erbrochene aus dem Mund hätte raus laufen können und ich nicht hätte ersticken könne. So bin ich dann doch noch ein paar weniger Stunden eingeschlafen und alles ging gut - kein Ohnmacht, kein weiteres Erbrechen! Aber diese Tramal-Tropfen habe ich seither nie wieder angerührt, denn ich habe dann am nächsten morgen die Packungsbeilage dazu gelesen (war auch deutsch!) und da stand genau das alles (Magenkrämpfe, Erbrechen, Schwindel bis zur Ohnmacht) als möglich, ja sogar als häufige Nebenwirkung drin… Seit dem habe ich überhaupt nur noch einmal Novalgin-Tropfen genommen, ansonsten habe ich seit dem keine Schmerzmittel mehr genommen – die Erfahrung hat mir gereicht!!! Ich kann also nur empfehlen genau darauf zu achten, ob man diese Tropfen dort verträgt und sie nur zu nehmen, wenn es wirklich nötig ist und ansonsten vielleicht lieber von zu hause Paracetamol oder Novalgin-Tropfen (wobei die auch nicht jeder verträgt) oder Diclophenac mit zu nehmen und die Tramal (Traumadol)- Tropfen nur zur Not zu nehmen oder nur möglichst gering zu dosieren… Ich nehme die garantiert nie wieder…


2. Tag nach OP

Jedefalls kam dann am nächsten Morgen noch mal Dr. Solc und hat meine Beine abgetastet und meinte, alles fühlt sich gut an, weich, keine Anzeichen von Thrombosen und mir ging es dann auch schon erheblich besser und wir sind schon relativ lange auf dem Flur der Pension gelaufen ohne dass mir schwindelig wurde. Dr. Solc verabschiedete sich dann noch und sagte, er würde am nächsten tag in den Urlaub fahren, aber ich sollte ihm bitte mailen, wenn ich zu hause bin, wie es mir geht und erantwortet dann, wenn er wieder da ist. Und den Op-Bericht auf tschechisch bekam ich noch…

Ursprünglich hatten wir ja überlegt noch eine dritte Nacht post OP zur Sicherheit in der Klinikpension bzw. zumindest in einer anderen, billigeren Pension in der Nähe der Klinik bleiben sollen, falls doch noch irgendwelche Komplikationen auftreten, aber nachdem, ich nun wusste, dass selbst WENN irgendetwas passieren würde, niemand erreichbar wäre (wie in der Nacht vorher) und ich auch keine Lust hatte dann zu Uni-Klinik-Pilsen zu fahren und mich dort wohlmöglich in der Notaufnahme auf Tschechisch zu verständigen, entschieden wir dann doch nach hause zu fahren und mussten daher das Zimmer bis 11 verlassen (normalerweise bis 12, aber es stand noch der Bettentausch in unserem an, darum schon um 11). Wir haben dann bezahlt und mein Schatz hat gefrühstückt und ich habe versucht etwas zu essen. Aber 2 Bisssen von einem Brötchen mit magerem Schinken und es ist mir wieder hochgekommen War echt nicht einfach, denn ich härre ja essen müssen. ich hab dann das Kännchen Kaffesahne, was für den Kaffe dabei war ausgetrunken, weil ich dachte, es sei normale Milch, aber obwohl das so fett war, ging es mir danach tatsächlich besser! Ich hab dann noch nen Apfel gegessen und wir haben dann unsere Sache gepckt, uns angezogen, uns für den Rückweg Brötchen geschmiert und Getränke eingepackt und dann sind wir losgefahren!


Ergänzung

Zu dieser ganzen In der zweiten Nacht alleine sein-Geschichte muss ich aber noch etwas sagen. Ich hab das schon einem anderen Mädel von hier erzählt und id hat daraufhin bei der Vermittlerin nachgefragt und die Auskunft bekommen, man bekäme aber eine Telefonummer, mit der man im Notfall Dr. Solc persönlich in der 2. nacht erreichen könnte. Nun, ich hatte diese Nummer nicht - vielleicht muss man danach fragen, vielleicht wurde es auch bei mir zufällig vergessen, vielleicht habe ich sie auch doch nebenbei irgendwo hingelegt bekommen und habe das nicht mitbekommen. Ich weiß es nicht! Aber wer vor hat dort nach der Op 2 Nächte zu verbringen, sollte danach fragen!!!


Der Rückweg mit Hindernissen

Also, ursprünglich war es so geplant, dass ich mich hinten auf unsere Rückbank lege, bzw. setze mit ausgestreckten Beinen, um die Lymphe nicht abzuklemmen (in unserem Auto passt das zwar nicht bequem aber gerade so) und wir dann alle 2 Stunden einen Halt machen, damit ich mir die Beine vertreten kann.

Zuerst schien das auch irgendwie hin zu hauen, so bis wir aus Tschechien raus waren und dann bei Nürnberg standen wir 1 Stunde lang im Stau… NERV!!! Aber ok, mit so was muss man rechnen…

Als wir weiter fahren konnten wollten wir ein Stückchen weiter die erste Pause machen – bei Erlangen – und wir waren gerade von der Bahn abgefahren und auf dem Weg zum Rastplatz, da riechen wir verbranntes Gummi und sehen Rauch vorne aus dem Auto… Wir halten also an, schauen nach und sehen… Kühlwasser ist leer und ein Kühlwasserschlauch ist durchgeschmort… Wir rufen als den ADAC, bei dem wir zwar Mitglied, aber kein PLUSmitglied sind (was später noch von Bedeutung ist) und nach knapp einer Stunde sind die auch da, tauschen den Schlauch aus, wir kaufen Kühlwasser und füllen das auf und fahren weiter…

Noch ein kleines Stückchen weiter – bei WÜRZBURG – qualmt der Wagen plötzlich vorne UND hinten und wir fahren auf den Randstreifen und TATAAA… Kühlwasser schon wieder leer… Wir füllen Kühlwasser auf und fahren noch ca. 5 Minuten bis zum nächsten Autohof und auf dem letzten Stück dahin qualmt der Wagen schon wieder… NERV! Wir also da noch mal den ADAC angerufen, der kommt wieder nach 1 Stunden und eröffnet uns, dass uns tatsächlich 450 km von zu Hause entfernt im Nirgendwo die Zylinderkopfsdichtung geschrottet ist (und dabei hat der Motor grad mal 80.000 km gelaufen!) TOLL!!!

Es war mittlerweile 17 Uhr Nachmittags und es hatte keine Werkstatt mehr auf. Über den Daumen gepeilter Kostenvoranschlag des ADAC-Menschen: „Also WENN es wirklich nur die Zylinderkopfdichtung ist, rechnen sie mit ca. 700 Euro“ Da war ich nah an einem Nervenzusammenbruch, denn meine Beine taten mir weh, ich war fertig, weil ich bereits seit 6 Stunden unterwegs war und immer noch 450 km weit weg von zu Hause und wir mussten schon für die Fa einen Kredit von 1500 Euro aufnehmen – und da sind die Aussichten auch 700 Euro Autoreparatur nicht grad goldig… Aber das war ja noch nicht alles… es kam noch besser…


Auf Nachfrage welche Alternativen wir haben, wurde uns eröffnet:

1. Uns von ADAC nach hause schleppen lassen, was uns – weil wir eben KEIN Plusmitglied sind – 900 Euro gekostet hätte – und dazu dann ja noch die Reparatur…

2. Und zur nächsten Werkstatt schleppen lassen, die aber jetzt eh schon geschlossen hatte und wo wird dann zusehen hätten können, wo wir die Nacht unter kommen (wir waren ja mitten im Nirgendwo). Außerdem muss man um an die Zylinderkopfdichtung zu kommen, den ganzen Motor auseinander nehmen und Deawoo ist auch nicht so häufig als Werkstatt vertreten, dass die Ersatzteile beschafft werden mussten, weshalb uns gesagt wurde, die Reparatur würde sicher 2-3 Tage dauern… Also konnten wir uns auf 3-4 Nächte irgendwo einrichten, wovon der ADAC die Kosten auch nur noch für PLUSMitglieder trägt (was mal anders war!) Und dazu noch die Reparatur…

3. Ja, oder zusehen, dass wir mit der Bahn nach hause kommen – wofür der ADAC die Kosten nur für – na, na, na? RICHTIG!!! Nur für PLUSmitglieder trägt! Und dann irgendwann das Auto nacholen und reparieren lassen…

4. Ok, es gab auch die Alternative irgendwie mit der Bahn nach hause zu kommen, und das Auto direkt dort verschrotten zu lassen, denn 700 Euro sind mehr als 1/3 von dem was wir für das Auto bezahlt haben – vor nicht mal 1 Jahr…

Hinzu kommt, dass es draußen schon zu der Zeit um die 0 Grad waren und nachts frieren sollte und wenn Zylinderkopfdichtung platt ist auch die Heizung im Auto platt…

Und der ADAC-Mensch wollte auch noch eine sofortige Entscheidung… Da hatte ich dann meinen Nervenzusammenbruch und hab völlig in Tränen aufgelöst meine Mama angerufen und die hatte dann auch mal echt eine gute Idee…

Ihr Freund kennt jemanden, der einen Autoabschlapphänger hat (nur mit Abschlappseil oder Abschlappstange darf man ja keine 450 km schleppen…) und der hat sich dann tatsächlich noch an dem Abend auf den Weg gemacht, um uns abzuholen, obwohl der uns gar nicht kannte…
Bis das alles geklärt war, war es allerdings 19 Uhr und die brauchten ja auch noch eine Weile um den Hänger zu holen usw. Also fuhren die dann gegen 20 Uhr in Herne (Ruhrpott) los… mittlerweile waren bei und Minusgrade…

Bis die dann bei uns angekommen waren – so ein Bus mit Hänger dran darf ja auch nicht so schnell fahren – war es halb 2 Uhr morgens und wir waren fast erfroren!!! Zu hause waren wir dann um 7 Uhr morgens und haben denen dann – wie vorher vereinbart – 400 Euro fürs Abschleppen gegeben… Immerhin, beim ADAC hätten wir mehr als das doppelte bezahlt…
Wir waren also FERTIG mit der Welt, haben wir doch für den Rückweg ganze 20 Stunden gebraucht und 400 Euro mehr als geplant bezahlt… Aber wir waren in erst Linie erstmal froh, dass wir endlich zu hause waren…

Nun gut, mittlerweile fährt unser Auto wieder und die Reparatur hat 650 Euro gekostet… D.h. der ganze Spaß hat uns jetzt 1050 Euro mehr gekostet als geplant…

Aber Das Auto wär wahrscheinlich auch kaputt gegangen, wenn wir zu hause geblieben wären – nur nicht ganz so schnell… Aber wenn man sich denn mit Autos auskenne würde, hätten wir wahrscheinlich schon vor der Fahrt nach Tschechien die ersten Anzeichen dafür bemerkt… D.H. das was uns die FA wirklich MEHR gekostet hat, waren die 400 Euro Abschleppkosten und eine Menge Nerven… Naja, ok… mit so was muss man im schlimmsten Fall rechnen, wenn man so weite Wege fährt… aber es hätte ja ebenso gut auf dem Weg in den Urlaub passieren können…
Leider mussten wir jetzt unseren Kreditrahmen erhöhen, weswegen wir jetzt etwas knappsen müssen, aber irgendwie bekommen wir das schon hin…


Weiterer Heilungsverlauf

Nun, dazu hatte ich hier ja schon einiges verlauten lassen… es war nicht so prickelnd…
Innerhalb der ersten Woche konnte ich überhaupt keine Besserung feststellen. Nach 8 Tagen waren die Schmerzen noch ebenso stark wie nach 3 Tagen… Ab dem 9. Tag wurde es dann wirklich besser… mit jedem Tag…

Sehr lustig war das ständige Jucken - was ja aber ein Zeichen von Heilung ist - trotzdem war es nervig... jetzt ist es weitestgehend vorbei...

Auch gewöhnungbedürftig war das immer wiederkehrende Gefühl der Taubheit - vorallem in den Unterschenkeln. Manchmal nur wie ein Gänsehautschauer, manchmal richtig als wär das Bein eingeschlafen.
Etwas erschreckt hat mich am Anfang, dass ich öfter mal sowas wie kleine Stromschläge überall an den Absauggebieten gespürt habe - hab mich immer richtig erschrocken! Ist aber wohl eine normale Reaktion der irritierten Nerven!das alles hab ich auch schon seit einigen Tagen nicht mehr... Nach ca. 1 Woche ging es dann wirklich langsam täglich besser...

Heute ist der 14 Tag. Ich habe noch Schmerzen, aber nicht wenn ich ruhig irgendwo sitze oder liege, dann bin ich schon seit ein paar Tagen schmerzfrei. Aber wenn ich länger gelegen oder gesessen habe bin ich richtig eingerostet und das aufstehen und Laufen tut dann die ersten Schritte noch ziemlich weh… Das Hinsetzen und Aufstehen an sich tut noch weh, auf der Seite schlafen tut weh und natürlich kann ich noch nicht knien oder die Beine übereinander schlagen oder so…
Bei mir kam zu den Schmerzen – die bei mir erst in den letzten Tagen mit Muskelkater vergleichbar sind – dummerweise die eiternden Einstichstellen dazu, die hier ja schon für Aufsehen gesorgt haben. Nach und nach haben auch – trotz Antibiotikum – mehr Stellen angefangen zu eitern, die meisten davon sind aber mittlerweile gut in Heilung… aber leider habe ich noch immer 2 Stellen, die ganz böse aussehen (finde ich)… aber die Blutwerte sind ok und der Arzt fand, dass die keiner Behandlung bedürfen (außerBeta-Isonoa-Salbe, die ich natürlich benutze)… Ich desinfiziere also fleißig und drücke Eiter aus und hab auch ein paar Fäden – die eh schon abgefallen sei sollten – selbst entfernt, da die total eiterverklebt waren – aber wenn die letzten beiden Stellen morgen nicht abheilen, gehe ich noch mal zu einem anderen Arzt… das wird mir dann zu riskant… das sieht nämlich nicht schön aus… aber weh tun die gar nicht mehr…

Ansonsten habe ich noch Schmerzen an den Innenschenkeln, die aber wirklich täglich besser werden und sehr starke Schmerzen bei bestimmten Bewegungen an der linken Fessel – die von ersten Tag an sehr weh tat… Die Fesseln sind auch EXTREM geschwollen!!! Das sieht ziemlich krass aus… Die Waden sind wohl auch noch geschwollen du bei den Hüften bin ich nicht sicher…. Die OS sollten weitestgehend abgeschwollen sein – evtl. schwellen die Innenschenkel noch etwas ab (hoffe ich).

Ich hatte übrigens bisher schon eine Lymphdrainage und habe doch noch 10 weitere auf Rezept bekommen. Übermorgen habe ich meine nächste! Das tut echt gut!Dann will mir meine Physiotherapeutin, die das Ergebnis aus total gut findet, auch ein Wickelset und eine Wickeltechnik für die Fesseln zeigen, die die Schwellungen dort verscheuchen soll und eben verhindern soll, dass sich dort neues Bindegewebe bildet.

Wo ich – im Gegensatz zu den Einstichen – echt Glück hab, ist bei der Abheilung der Hämatome… Meine sieht man schon nach 12 Tagen kaum noch, weil sie nur noch gelb sind. Stopsi – die am selben tag da war und die selbe Menge an den selben Stellen abgesaugt bekommen hat – sieht noch erheblich blauer und röter aus… Das ist schon ein krasser Unterschied…. Trotzdem schien es Stopsi zu jedem gegebenen Zeitpunkt besser als mir zu gehen, auch wenn es auf den Fotos ganz anders aussieht – aber vielleicht bin ich auch einfach eine Memme ;-)

Das möchte ich auch noch mal betonen. Diese ganze Sache war erheblich schlimmer, als ich sie mir vorgestellt hatte – und ich hatte nicht die Vorstellung, dass es ein Spaziergang wird, ABER so muss es ja nicht sein! Stopsi ging es nicht so übel, und andere, die hier von einer ähnlichen Menge berichtet haben (KimN, Danimaus, Sandy) auch nicht… Anderen (Isis) ging es noch schlechter als mir – das ist VÖLLIG individuell…
Ich will hier niemandem Angst machen, aber so habe ich es nun mal erlebt und so kann es sein… ich wünsche aber allen, die demnächst noch dran sind, dass es ihnen besser als mir geht… Aber selbst wenn es so arg wird, wie bei mir – man kann es überleben und es ist es wert!!!

Das Gewebe ist übrigens überall schon ganz weich. Ich habe weder taube Stellen, noch Knubbel oder Rillen oder Unebenheiten. Alles sehr ebenmäßig, die Haut superfest und nichts überschüssiges – trotz der große Absaugmenge, aber ok, ich bin auch erst 22…

Ich werde, was meine Fesseln und was meine Einstiche betrifft weiter berichten und in eine paar Wochen werde ich auch noch mal neue Fotos einstellen.

Ich hoffe, dieser Bericht hilft irgendwem, denn es war viiiieeel Arbeit und ich habe deshalb die letzte Nacht gar nicht geschlafen und hau mich jetzt mal ein paar Stunden hin… Aber ihr habt ja auch lange darauf gewartet.

Allen, die es noch vor sich haben alles Gute!

Bitte entschuldigt die Tippfehler, ich hoffe, es ist alles einigermaßen verständlich!

Sollten dennoch noch Fragen offen geblieben sein - immer raus damit

Liebe Grüße

Natalie, die mit ihren neuen Beinen sehr sehr glücklich ist!!!

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15.03.2004, 05:17 Uhr
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hallo nathalie
habe deinen bericht mit spannung und auch staunen gelesen....
puh....
sei froh daß alles gut gegangen ist...
einige deiner erfahrungen kann ich bestätigen. durch einen genialen anästhesisten und eine gut geplante schmerztherapie bereits während der op war schmerz bei mir im rahmen, heftig aber erträglich...
mir hatte der arzt auf meine fragen gesagt: >>wir geben bereits vor der op novalgin (schmerzmittel) und dann nach der op noch einmal. dadurch entsteht der überaus heftige schmerz, der sich kaum noch bekämpfen läßt erst gar nicht und man kommt mit normalen schmerzmitteln aus!<<
ich habe heute den 6.postoperativen tag und schwellungen sowie hämatome sind noch vorhanden. schmerzen nur noch sehr sehr minimal bei bestimmten bewegungen
auch mal mehr.
ich muß dazu sagen, ich bin 50 jahre alt und ich finde für den 6. tag sieht es wirklich nicht so übel aus
http://www.go2daggi.com/bauch.jpg

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15.03.2004, 05:46 Uhr
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Hallo Nathalie,

ich habe mir Deinen Beitrag ganz durchgelesen.
Ich fühle mich total unwohl und möchte mir gerne die Innenoberschenkel absaugen lassen.
Meine Frage an Dich ist, wieviel hast Du jetzt für alles Komplett bezahlt?
Und wie alt bist Du?
Ich bin 22 und mache gerade eine Ausbildung von daher habe ich leider nicht so große finanzielle möglichkeiten.
Dein Bericht war total interessant und hat mir ein wenig die Angst genommen.
Auch wußte ich nie so recht, welcher Arzt der richtige ist und von Dr Solc hatte man auch schon so viel gehört.
Auch hat mich Tschechien immer etwas abgeschreckt, da ich schon so viele Berichte im Fernsehen gesehen habe über mißlungene Schönheits OP´s im Ausland und das man sich lieber in Deutschland operieren soll und sich nicht vom günstigen Preis verlocken lassen sollte.
Vielleicht kannst Du mir ja noch ein paar Tips geben und mir Hoffnung machen.
Ich würde mir nichts lieber wünschen als wieder Glücklich zu sein

Lieben Gruß Jessica

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15.03.2004, 06:57 Uhr
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Hallo Natalie,

ich nehm auch die Leios. Und dann kann nicht wirklich was passieren, wenn ich die nehem??? Absetzen möchte ich sie nicht wirklich. Is das bei jedem Arzt so oder nur bei ihm??

Vielen DAnk schon mal im Vorraus.

LG Michaela

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15.03.2004, 11:41 Uhr
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hallo michaela,

das mit der pille sowie eine op während der regel ist von arzt zu arzt unterschiedlich. wichtig ist meiner meinung nach, daß solche dinge im vorfeld geklärt werden, und du dich dann an die anweisungen des jeweiligen arztes hälst. so wie murmeltier das macht mit ärzte belügen, das find ich absolut nicht in ordnung. der arzt wird gründe für seine vorgehensweise haben, und die sollte man akzeptieren bzw wenn nicht, sich einen anderen arzt suchen. nur mit lügen bringt man sich echt unnötig in gefahr...

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16.03.2004, 04:52 Uhr
Antwort

Hallo Mausi,

Und dann kann nicht wirklich was passieren, wenn ich die nehem??? Das habe ich so nicht gesagt...
Ich werde dir jetzt auch sicher nicht sagen: Mach das, lüg den Arzt an, da passiert schon nix...

Ich habe die Risiken für mich abgewägt und diese Entschedung getroffen, die ich in dieser Situation auch wieder so treffen würde. Das ist aber sehr individuell und vorallem hätte ICH alleine mit den Konsequenzen leben müssen, wenn es schief gegangen wäre (und dass das passieren kann - egal wie unwahrscheinlich - war mir klar). Ich kann dir da keine Empfehlung aussprechen, weil ich nicht dafür verantwortlich sein will, wenn es dann doch schief geht...

Ei paar fakten kann ich dir sagen, aber die Entscheidung mussst du selber treffen...

1. ICH erfülle keine weiteren Risikofaktoren. Ich bin sehr jung (22), ich habe nie geraucht, ich bin nicht familiär vorbelastet, d.h. niemand aus meiner Familie hatte eine Thrombose oder Embolie. Ich habe keine Krampfadern oder sonst ein Venenproblem... Solltest du auch nur EINEN weiteren Risikofaktor erfüllen (Rauchen ist GANZ schlimm in Kombination mit Pille), würde ich DRINGEND zum Absetzen raten...

Ich persönlich HÄTTE aber auch abgesetzt, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte es rechtzeitig zu tun und sicher hätte gehen können, dass ich dann während der Op-Zeit nicht meine Tage hätte.

ABER ich habe erst knapp 3 Wochen vor der FA von dem termin erfahren und DANN noch die PIlle abzusetzen bringt so gut wie gar nix mehr (laut mehreren Ärzten) und laut meiner Gynäkologin SCHADET das sogar nur, wenn es so kurz vor der OP geschieht... Außderdem wäre dann meine Zyklus so durcheinander geraten, dass ich nicht gewsst hätte, wann ich meine Tage bekomme...

Hätte ich den termin schon 8 Wochen vorher gehabt, hätte ich die Pille wohl abgesetzt und vorher versucht mit dem Arzt zu besprechen, ob er mich nicht im Notfall auch trotz periode operieren kann und wenn das ausgeschlossen ist, ob es nicht doch geht, dass ich die Pille weiter nehme (weil sie eben soooo niedrig dosiert ist) und weil ich sonst nicht sicher wäre, wann ich meine Tage bekomme...

Aber ich hätte eh nicht mehr rechtzeitig absetzen können...

Die Leios ist sehr sehr niedrig dosiert, ich glaube die zweitniedrigst dosierte Micropille überhaupt. Außerdem hat sie ein Gestagen (Levonorgestrel), was die Thrombosengefahr nicht so extrem erhöht, wie das andere Pillenhormone (Desogestrel) tun... Diese Tatsache, zusammen damit, dass ich nicht rauche und unter 30 bin und auch sonst absolz nicht vorbelastet, hat mich dazu veranlasst, so zu handeln wie ich das getan habe und das find ich nach wie vor FÜR MICH ok... Aber deshalb rate ich es trotzdem niemand anderem, denn das ist eine Entscheidung, die KANN böse Konsequenzen haben (wenn es auch unwahrscheinlich ist) und die muss dann jeder mit sich selbst ausmachen...

Liebe Grüße

Natalie

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29.03.2004, 12:02 Uhr
Antwort

Hi Natalie,

ich hab mir gerade sehr gespannt Deinen Bericht durchgelesen.

Nun ist ja schon etwas Zeit seit Deiner OP vergangen und da würde mich mal interessieren: wie zufrieden bist Du? Wie groß ist der sichtbare Unterschied?

Und was mich noch interessieren würde (ich hoffe, es ist nicht indiskret, wenn ich das so frage): wie viel hast Du jetzt alles in allem (mit Medikamenten, Mieder, etc.) bezahlt?

Wär super, wenn Du antworten würdest.
Danke.

Viele Grüße
Steffi

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18.04.2004, 11:01 Uhr
Antwort

Hallo Murmeltier,
ich habe Deine Fotos gesehen und bin wirklich beindruckt, wie toll es geworden ist. Freut mich richtig für Dich.
Auf den Fotos kann ich sehr schwer erkennen, wie der genaue Unterschied der Waden bei Dir ist. Kannst Du mir in etwa sagen, wie Du das Ergebnis der Waden und Fesseln enpfindest? Hattest Du vorher im Gefühl dass es mehr Muskulatur ist oder konntest Du das Fett richtig spüren? Mein Übergang zwischen Waden und Fesseln ist sehr stampfig aber kann da kein Fett direkt spüren. Wie war es bei Dir? Würde mich sehr über eine genaue Antwort freuen.
Danke

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07.11.2020, 21:45 Uhr
Antwort

Hello Natalie,

I just read your story, it was very helpful for me! I would like to know how you are today, did any of the fat came back? What are your experiences?

Thanks a lot!!

Lili

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