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Wirbelkörperauflösung durch Arthrose

Kategorie: Knochen-Gelenke » Forum Rückenschmerzen

28.04.2009 | 11:57 Uhr

Angefangen hat es 1997 mit dem ersten Bandscheibenvorfall. Wie viele andere wurde auch ich (40 Jahre) entsprechend Behandlungen unterzogen, die zeitweise auch Besserungen brachten. 1999 war dann der zweite Vorfall, der ohne Medikamente ertragen werden musste, da ich im 8ten Monat Schwanger war. Bis heute waren es noch weitere Vorfälle, die ich aber erst jetzt vom Arzt gesagt bekam. 2008 stellte man dann fest, dass im Bereich L5/S1 nunmehr keine Bandscheibe mehr vorhanden ist. Um die ständigen Schmerzen zu bekämpfen wurde ich mit Akkupunktursitzungen, Muskelaufbau, Krankengymnastik, Massagen etc. behandelt. Alles hat jedoch nicht den Erfolg gebracht. Dieses Jahr nach Rücksprache mit dem Arzt, wurde nun endlich nach 12 Jahren erneut eine CT-Aufnahme vorgenommen. Die Bilder waren erschreckend. Die Diagnose des Arztes lautete: Weit fortgeschrittene Arthrose im L5/S1 Bereich, Wirbelauflösung mit Knochenabsplitterung am L5 (kleine Splitter in den Weichteilregionen), erhebliche, arthrotische Veränderungen an S1. Durch Bandscheibenauflösung sitzen die beiden Wirbel direkt aufeinander und verursachen dadurch Nervenabquetschungen bzw. Nervenschädigungen. Der Arzt meinte daraufhin, dass es besser sei die geschädigten Wirbel komplett zu entfernen und durch Implatate zu ersetzen. Meine Frage nun, wer hat solch eine OP schon hinter sich und/oder welche Erfahrungen wurden durch solch einen Eingriff gemacht? Wie lebt es sich mit solchen Implataten?Mit welchen Einschränkungen muß gerechnet werden. Ich habe deshalb diese Frage, da ich Mutter von zwei Kindern (9 J. und 5 J.) bin und ziemlich viel in Bewegung bin.

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17.05.2009, 08:39 Uhr
Antwort

Hallo Karin,

zwar kann ich Ihnen keine persönliche Erfahrung in dieser Sache liefern.
Nach meiner persönlichen Einschätzung kommen Sie in Ihren jungen Jahren angesichts der geschilderten Verhältnisse nicht darum herum, sich operieren zu lassen , weil die Gesamtsituation nach erfolgreicher Op günstiger sein dürfte, als vorher bezw. einer sich ständig verschlechternden Lage bei Nichtstun.
Sie sollten allerdings gut abwägen, in welche Hände Sie sich begeben.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt

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