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LWS / Beckenschiefstand / Fußfehlstellung

Kategorie: Knochen-Gelenke » Forum Rückenschmerzen

04.06.2018 | 21:15 Uhr

Beinschmerzen, Kribbeln, Taubheit?

Bei mir fing es Mitte Januar an: Kribbeln/Ziehen/Reißen im linken Fuß und in der Wade, hinzu kamen Muskelzuckungen und Schmerzen von der LWS über das Gesäß bis zur Wade und in den Fuß. Zwischendurch war mein linkes Bein auch mal taub, besonders Sitzen bereitete mir Probleme. Irgendwie gesellte sich das rechte Bein auch dazu, allerdings mit weniger Schmerzen und Kribbeln.

Ich ging zum Orthopäden, da meine Piriformis-Muskeln im Gesäß sehr schmerzhaft bei Druck waren, vermutete er das Piriformis-Syndrom. Dieser bedrängt den Ischias. Er verschrieb mir Physio und das Medikament Ortoton. Von dem Medikament wurde mir zwar schwindelig, aber die Muskeln entspannten sich und das "Kirmesgefühl" in meinen Beinen wurde tatsächlich weniger...

Wegen der Muskelzuckungen war ich noch beim Neurologen. Auch, da sie an beiden Beinen und auch manchmal an Armen und Rücken auftauchen (Erst seitdem das Bein/Rückenproblem besteht! ) Er hat ein EMG gemacht und die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen. Alles ok. Auch die anderen Untersuchungen waren unauffällig.

Durch verschriebene Physiotherapie ( eig. nur Massage...) hatte ich keine langfristige Besserung. Daher ging ich nochmal zum Orthopäden und es wurde ein MRT gemacht. Alles ok, kein BSV. Daher wechselte ich zu einer Osteopathin mit Physio Ausbildung. Diese hat den Piriformis und auch andere Beinmuskeln direkt von hinten behandelt. Gleich ging ich mit "leichteren" Beinen nach Hause. Jedoch kamen sie immer nach einigen Stunden und Bewegung wieder.

Schließlich habe ich aber gedacht, dass es doch einen anderen Grund geben muss. Die "Spannung" kommt immer wieder zustande. Bin nochmal zum Orthopäden und der machte ein Röntgenbild vom Becken. Habe einen Beckenschiefstand, daher ein kürzeres Bein und zufällig wurde noch eine beidseitige Hüftdysplasie entdeckt. Auch einen Senk-Knick-Spreizfuß habe ich.

Die Osteopathin hat dann versucht den Beckenschiefstand zu richten, ohne Erfolg. Sie hat aber auch nur leichte Handbewegungen von oben und unten gemacht... Die Einlagen für die Schuhe haben leider auch nicht viel gebracht. Bin da auch skeptisch, da dort an dem kürzeren Bein eine leichte Erhöhung drin ist. Man sagt ja eig, dass das kontraproduktiv ist...

Mittlerweile haben die "Ischiasschmerzen" etwas nachgelassen, dafür habe ich aber starke Belastungsschmerzen: der untere Rücken schmerzt, die Knie und manchmal auch im Bereich des Fußgelenkes, es zieht manchmal in der Leiste, wenn ich mich hinsetze ziept es leicht an der linken Steißbeinseite und das Schlimmste ist, dass meine Fußinnenseite kribbelt und es zuckt dort auch. Das merke ich natürlich erst in Ruhe. Sobald ich mich hinsetze und meine Beine hochlege, geht es nach ca. 15 Min fast weg. Ebenso die anderen Belastungsschmerzen. Schlafen kann ich auch super!
Habe das Gefühl, dass während des Laufens/Stehens irgendetwas passiert: Nerveneinengung oder reizung oder ähnliches...
 
Blutuntersuchungen waren alle ok, nehme aber schon seit Wochen provisorisch Vitamin D-, Magnesium und Vitamin B12. Bin beim Letzteren aber nun auf ein Vitam B Komplex Produkt umgestiegen.

Soll nun nochmal den Physio wechseln und zu einer Osteopathin gehen, die sich mit Richten von Beckenschiefständen gut auskennt.
 
Ich setze alles darauf. Was soll es sonst sein???
 
Danke!

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Bisherige Antworten
Community-Managerin
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08.06.2018, 13:51 Uhr
Antwort von Community-Managerin

Guten Tag Sonne87,

vielen Dank für Ihren Beitrag in unserem Forum Rückenschmerzen.

Ich habe gesehen, dass Sie Ihre Frage auch an unseren Experten Herrn Dr.Stehn gestellt haben, dieser wird Ihnen sicherlich in Kürze antworten.

Vielleicht lesen Sie sich parallel unseren Artikel zu Beckenschiefstand durch, hier steht das die Dorn-Therapie in diesem Falle sehr wirksam sein kann:

https://www.special-rueckenschmerz.de/chronische-schmerzen/ursache/rueckenschmerzen-durch-unterschiedlich-lange-Beine-id63600.html

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall schnelle und gute Besserung und denke es ist sicherlich der richtige Ansatz noch einmal nach einem Therapeuten zu suchen der sich mit Beckenschiefstand auskennt.

Viele Grüße

Victoria Martini

Lifeline - Community-Managerin

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