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Wie soll ich mich entscheiden ?

Kategorie: Männermedizin » Forum Prostatakrebs

16.11.2018 | 18:31 Uhr

Hallo, nach der 3.Biopsie wurde bei mir Prostatakrebs festgestellt.Von 16 Stanzen waren 4 positiv !

Nun soll ich mich ltz.Urologe für einen Behandlungsweg entscheiden.

Mein PSA Wert liegt derzeit bei 8,6 , ich lasse diesen 2x im Jahr messen.

Was soll ich zun ?

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Community-Managerin
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19.11.2018, 12:18 Uhr
Antwort von Community-Managerin

Guten Tag Hajo,

vielen Dank für Ihre Frage an unsere Nutzerforum.

Ich kann verstehen, dass Sie in der momentanen Situation verunsichert sind. Welche Behandlungsmöglichkeiten hat Ihnen der Arzt den in Aussicht gestellt?

Anbei sende ich Ihnen einen Link zu einem Artikel mit einer Übersicht aller Behandlungsmöglichkeiten in der Hoffnung, dass dieser Ihnen einen Überblick geben wird:

https://www.lifeline.de/prostata/prostatakrebs/therapie/

Sicherlich ist es wichtig, dass Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt genau aufklären lassen. Sie haben dann immer noch die Möglichket eine Zweitmeinung und Empfehlung eines anderen Arztes einzuholen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Viele Grüße

Victoria

Lifeline - Community-Managerin

 

 

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24.11.2018, 10:56 Uhr
Kommentar

Hallo und vielen Dank für Ihre Antwort. Meine Urologin hat mir nur gesagt , dass es die OP gibt und Bestrahlung sowie die Verschärfte Kontrolle ! Ich soll mich bis Januar 2019 entscheiden.

Ich habe nächste Woche einen Termin in einer Klinik in Aue um dort mit einem Arzt zu sprechen.

Die letzten eingriffe hatte ich ja in der Uniklinik in Leipzig.

Ihr Link ist sehr hilfreich für mich,Danke nochmals dafür.

 

MfG Hajo

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24.11.2018, 17:48 Uhr
Kommentar von Community-Managerin

Guten Tag Hajo,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und es freut mich, dass Sie den Link als hilfreich empfunden haben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für die weitere Behandlung und hoffe, dass Sie in der Klinik gut aufgehoben sein werden.

Viele Grüße

Victoria

Lifeline - Community-Managerin

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02.12.2018, 17:29 Uhr
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Nachdem ich nun das Arztgespräch in der Klinik in Aue hatte , bin ich in meiner Entscheidung weiter.Der Arzt hat mir zu einer Totalentfernung der Prostata geraten und das lasse ich nun machen.

Am 09.01.2019 habe ich die Voruntersuchung und ca.3 Tage später dann die OP.

Was mir noch Sorgen bereitet sind die Nebenwirkungen wie Inkontinenz und das ich meine Manneskraft verliere !

Es ist eine schwere Entscheidung und ich hoffe es ist für mich die beste Lösung !

Ich werde mich sicher nach der OP wieder melden.

 

Allen wünsche ich ein paar schöne Weihnachtstage.

 

Euer Hajo

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03.12.2018, 10:04 Uhr
Kommentar von Community-Managerin

Guten Morgen Hajo,

vielen Dank das Sie sich noch einmal gemeldet haben.

Es ist gut, dass Ihr Arzt Ihnen beratend zur Seite stehen konnte und Ihnen geholfen hat eine Entscheidung zu treffen.

Für Ihre Operation wünsche ich Ihnen alles Gute.

Vielleicht melden Sie sich anschliessend noch einmal und berichten wie die Operation gelaufen ist, es wird sicherlich auch anderen helfen die vor einer solchen Entscheidung stehen.

Ich wünsche Ihnen auch eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.

Viele Grüße

Victoria

Lifeline - Communuiy-Managerin

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09.12.2018, 14:48 Uhr
Kommentar

Mach ich gerne , ich melde mich danach wieder. Es soll ja anschließend ne Reha-Kur geben , ob das so ist kann ich nicht genau sagen.

Allen Lesern eine schöne Weihnachtszeit !

 

 

Euer Hajo

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19.02.2020, 17:28 Uhr
Kommentar

Danke für Ihre Antwort . Der behandelnte Arzt meinte , eine Bestrahlung wäre der richtige Weg !? Da bei einer erneuten OP kaum ein Unterschied zwischen gesunden Gewebe und befallenen Gewebe zu sehen sei !? Ich werde noch mit einem Strahlenfachmann darüber sprechen , um besser verstehen zu können.

Ich bekomme auch nochmal eine Kur im Mai 2020 , genehmigt ist sie schon. Diesmal gehts an die Ostsee.

 

           Viele Grüsse Hajo

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20.02.2020, 15:54 Uhr
Kommentar von Community-Managerin

Hallo Hajo,

ich wünsche Ihnen alles Gute für die Beahndlung und anschliessend eine schöne Zeit in Kur. Ostsee klingt schon einmal sehr schön.:-)

Viele Grüße

Victoria

Lifeline - Community-Managerin

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30.01.2019, 14:34 Uhr
Antwort

Hallo zusammen ,

 

wie versprochen , schreibe ich Euch meine Erlebnisse auf , die ich bei meiner Prostata-OP erlebt habe.

Es begann natürlich mit dem Befund der letzten Biopsie im November 2018 , wo man mir mitteilte , dass vier von 16 Proben ( Stanzen ) positiv waren. Mein Urologe hat mir daraufhin die einzelnen Möglichkeiten erläutert , die ich dagegen unternehmen sollte.

Ich habe im Internet diese Seite gefunden und auch Hilfe bekommen , Dank Victoria. Gleichzeitig wollte ich noch eine zweite ärtzliche Meinung mir einholen. Darum habe ich die Helios-Klinik in Aue/Sa. angerufen und einen Termin gemacht. Im Gespräch mit dem dortigen Chefarzt der Urologie, habe ich mich zur Entfernung der meiner Prostata entschlossen.

Am 09. Januar dieses Jahres war dann das Aufnahmegespräch mit vielen Untersuchungen , wie z.B. Blut nehmen , EKG , Röntgen , Ultraschall , Vermessung der Prostata sowie das Gespräch mit dem Narkosearzt , das hat alles 6 stunden gedauert !

Am.12.01. bin ich mittags ins Krankenhaus gefahren um für die OP vorbereitet zu werden. Die nicht so einfache OP war dann am Montag den 13.01. früh 8,00 Uhr.

Da ich unter Vollnarkose stand , habe ich nichts weiter mitbekommen ! Ich bin dann an dem Montag so gegen 14 Uhr auf der Intensivstation aufgewacht , verbunden mit vielen Kabeln , Schläuchen und einem Katheder. Ich wurde in dieser Zeit liebevoll vom Personal betreut. Am nächsten Tag wurde ich wieder auf mein Zimmer verlegt. Mein Unterbauch schmerzte mässig bei Bewegung oder husten ! Das aufstehen war schwierig und trotz der schmerzen bin ich nicht im Bett versauert , habe mich vorsichtig bewegt !

Im Zimmer waren wir drei Patienten , wo ich mit 64 jahren der absolut jüngste war ! Es folgten noch 3 schlaflose nächte , verursacht durch meine zwei Mitbewohner.Die Verpflegung war gut , obwohl ich die ganze woche auf Diät gesetzt war. Das Essen war ausreichend und abwechslungsreich ! 

Jeden tag gab es eine Visite und es wurde viel besprochen und untersucht. Auch wenn es in dem Krankenhaus viele ausländische Ärzte gab , hatte ich den Eindruck , dass alle sich Mühe gegeben haben und man konnte die Ärtzte auch gut verstehen.

Am Samstag wurde dann nach einer Dichtheitsprüfung der Katheder entfernt ! Die Angst war gross , nicht in die Hosen zu machen ! Ich war dann mehrmals nachts auf dem WC um Wasser zu lassen. Am Sonntag nun , nach einer Druckstrahlprüfung wurde ich gegen 12 Uhr entlassen.

Nun begann eigentlich das , wovor ich die meiste Angst hatte , die Inkontinenz.Dagegen kann man ja erstmal nichts machen , man trägt Einlagen , Windelhosen und dergleichen. Ich finde diese zeit , die ich gerade durchmache sehr emotional , man muss einfach damit leben und hoffen , es wird besser ! Ich habe trotz alledem grosse Probleme damit !

Am 06.02.2019 biginnt dann endlich meine Kur in Bad Elster die 3 Wochen dauert , worauf ich mich schon sehr freue , weil man mir dort sicher helfen kann.

Danach muss ich wieder zum Urologen um den PSA Wert zu bestimmen , der lag ja vor der OP bei 11,6 ! Es gibt dann noch die Auswertung meiner vom Labor untersuchten Prostata und auch die Knochen werden geprüft , da der Krebs diese angreifen kann !

Abschliessend hoffe ich , dass mein beitrag , meine Erlebnisse , für den einen oder anderen hilfreich waren. Ich wünsche jeden Leidensgenossen alles Gute für die Zukunft . Die Klinik in Aue / Sachsen ist sehr empfehlenswert !

 

                                                   Euer Hajo

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30.01.2019, 14:43 Uhr
Kommentar von Community-Managerin

Hallo Hajo,

vielen lieben Dank für Ihren ausführlichen Bericht von dem ich sicher bin das er auch anderen eine Hilfe sein wird.

Ich kann verstehen, dass Sie gerade eine emotionale Zeit durchmachen, so hoffe ich das Ihnen die anstehende REHA erst einmal gut tun wird und Sie Kraft und Zuverischt tanken werden.

Sie haben nun eine Opertion und eine damit einhergehende Umstellung in Ihrem Leben durchgemacht, das zu verarbeiten dauert  seine Zeit.

Für Ihren weiteren Termin bei Urologen drücke ich Ihnen fest die Daumen das alle Ergebnisse für Sie gut ausfallen werden und wünsche Ihnen weiterhin gute Genesung.

Viele Grüße

Victoria

Lifeline - Community-Managerin

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25.12.2019, 17:13 Uhr
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Hallo zusammen ,

nun ist es fast 1 Jahr her , wo ich meine Prostata-OP hatte.

Ich will euch kurz berichten wie es mir nach der OP ging.

Nach knapp 3 Wochen zu Hause habe ich sehr mit der Inkontinenz zu tun gehabt! ich hatte keine kontrolle über meine Blase und das war ne schlimme Sache.Ich hoffte sehr auf die bevorstehende Kur ! Endlich war es so weit und ich bin dann nach Bad Elster gefahren um meine 3-wöchige Kur anzutreten! Alles war soweit ganz gut , Essen und Personal sowie das Zimmer.

Doch dann habe ich mich bei den Patienten angesteckt , Fieber plagte mich und ich durfte das Zimmer nicht mehr verlassen ! Hinzu kam ein Dauerschluckauf , der mir sehr zu schaffen machte und nach 4 tagen brachte man mich in ein Krankenhaus wo man nichts feststellte und ich aber wiederhergestellt wurde !

Dann begann endlich meine Kur mit Behandlungen , die ich intensiv mitmachte.Die Kur wurde auch um 1 Woche verlängert!

Am Ende der Kur war meine Inkontinenz viel besser geworden und ich war fohen Mutes , dass ich wieder normal aufs WC gehen kann.

Ich habe bis heute meine Beckenübungen beibehalten , so wie es jetzt ist kann ich schon zufrieden sein.

1x im viertel Jahr wird mein PSA Wert geprüft , die ersten zwei Werte lagen bei 0,04 , dann der im September bei 0,07 und jetzt im November 0,06 ! Meine Urologin will mich ert im März wiedersehen trotz das ich mit Ihr sprechen wollte ! Vielleicht wechsle ich auch den Arzt!??

Mein größtes Problem ist ein Schreiben vom Krankenhaus , dass in mir an der Schnittstelle noch eine Tumorzelle ist ! Ich wollte ein Gespräch mit dem damal behandelnten Chefarzt , aber der verweist auf die Urologin , die nicht mit mir sprechen will.

Ich frage mich , auf was wartet Sie ?? Was soll ich machen ??

 

 

                Viele Grüsse und kommt lle gut ins neue Jahr Euer Hajo

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25.04.2020, 16:40 Uhr
Kommentar

Hallo , hier bin ich wieder , auch wenn keiner auf meine Beiträge reagiert , hoffe ich , dass sie wenigstens gelesen werden.

Durch Corona wurde mein Kurtermin verschoben und der ist jetzt Ende August bis Mitte September ! Leider ist auch der Termin beim Urologen ausgefallen und ich bin schon ein halbes Jahr nicht mehr "geprüft" worden.

Die Zeit rinnt dahin , was wird mit der Krebszelle in mir ? Ich bin schon etwas besorgt !Für mich kommt ja nur noch eine Bestrahlung in Frage.

Vielleicht kann ich bei der Kur was erreichen.

Ich hoffe Euch geht es soweit ganz gut in dieser Zeit.

Meine Inkontinenz ist besser geworden Ich trage nur noch eine Einlage wenn ich längere Zeit ausser Haus bin. So wie es ist kann ich damit leben !

Vielleicht meldet sich ja mal jemand ,wie es ihm ergeht nach der OP.

 

Viele Grüsse Euer Hajo

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27.04.2020, 14:42 Uhr
Kommentar von Community-Managerin

Hallo Hajo,

schön, dass Sie sich mal wieder melden.

Ich freue mich zu lesen das es Ihnen soweit gut geht.

Sicherlich ist es nicht schön, dass Ihre Kur verschoben wurde. Leider müssen ganz viele Patienten im Moment das gleiche Schicksal teilen.

Und auch das der Termin beim Urologen verschoben worden ist ist bedauerlich. Ich kann verstehen das Sie in Sorge sind.

So hoffe ich, dass die Kur dannn auch wirklich im August/September für Sie stattfinden wird.

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass es Ihnen auch weiter gut gehen wird und Sie die im Moment doch unsichere Zeit mit einer positiven Grundeinstellung erleben können.

Alles Gute und viele Grüße

Victoria

Lifeline - Community-Managerin

 

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05.06.2020, 17:12 Uhr
Kommentar

Hallo ,

diese Woche hatte ich auch meinen Urologen Termin mit vorheriger Blutentnahme. mein derzeitiger PSA Wert liegt bei 0,07 also um 0,03 gestiegen !?

Im Gespräch mit dem Urologen wie es nun mit mir weiter geht , hat er noch keine Bedenken. Er möchte die viertel jährige Kontrolle beibehalten.

Sollte der Wert weiter steigen , empfielt er eine PSMA-PET-CT.Diese Untersuchung wird nicht in jeden fall von der Krankenkasse bezahlt , es sei denn , der Wert steigt über 0,1 an.

Ihr seht also , ich bin mit meinem Weg zur Geneesung ( wenn es überhaupt eine gibt ) , noch lange nicht am ende !

Ja dann , schöne Zeit für Euch und bleibt gesund.

 

 

 Euer Hajo

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08.06.2020, 12:00 Uhr
Kommentar von Community-Managerin

Hallo Hajo,

vielen Dank für Ihre erneute Rückmeldung.

Ich kann verstehen, dass Sie der erhöhte Wert beunruhigt, trotzdem der Urologe erst einmal keine Bedenken hat.

Hoffentlch sieht der Wert bei der nächsten Kontrolle wieder besser aus.

Alles Gute und viele Grüße

Victoria

Lifeline - Community-Managerin

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