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vergrößerte Milz bei Rheuma??

Kategorie: Knochen-Gelenke » Forum Gelenkbeschwerden/Rheuma

02.03.2006 | 08:44 Uhr

Hallo!
Kann es sein das bei einer rheumatischen Krankheit die Milz sich vergrößert?

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03.03.2006, 12:22 Uhr
Antwort

Liebe Astrid,
für eine vergrößerte Milz kann es viele verschidene Ursachen geben. Rheumatische Erkrankungen können (wenn auch eher selten) mit einer Milzvergrößerung einhergehen.
Wichtig wäre nun, daß ihr Arzt die Ursache der Milzvergrößerung genauer untersucht.

Seien sie herzlich gegrüßt, Ihr
Sebastian

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04.03.2006, 11:57 Uhr
Antwort

Hallo Astrid,

ich habe seit 5 Jahren eine Rheumatoide Arthritis. Und vor 2 Jahren wurde eine vergrößerte Milz festegestellt. Es kann mir aber keiner sagen, woher das kommt, ob das mit dem Rheuma zusammenhängt, von den Medikamenten kommt oder was ganz anderes die Ursache ist ...

Komisch ist das, aber soll nicht beunruhigend sein. Käme häufiger vor. Bei mir wars auch eher Zufall, daß se drauf gestoßen sind. Hatte und habe keine Beschwerden. Hoffentlich bleibt das so!!!!!!!!!!!!!!

Viele Grüsse, Melanie

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04.03.2006, 18:13 Uhr
Antwort

Hallo Melanie!
Wie wurde bei dir die Krankheit festgestellt? Wie sind deine Beschwerden?
Ich habe noch keine genaue Diagnose, die Ärzte suchen noch. Polyarthrose hat der Orth. festgestellt.Wahrscheinlich ist aber noch was anderes was meine Schmerzen auslöst. Wäre dir für eine Antwort dankbar.

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04.03.2006, 19:11 Uhr
Antwort

hi astrid,
das kann tatsächlich vorkommen, da es ja z.b. bei der rheumatoiden arthritis eine Schwächung des Abwehrsystems gibt : d.h. es zeigen sich schon mal geschwollene Lymphknoten, vergrößerte Milz . auch müdigkeit, blutarmut, dünnere haut können auftreten. Lunge, Herz, Leber und Nieren sowie das Gehirn können auch in Mitleidenschaft gezogen werden.

Du siehst es ist keine einfache erkrankung und muss unbedingt behandelt werden. welcher art diese behandlung sein wird, entscheidest du mit deinem internistischen rheumatologen zusammen. ist dein rheuma sehr aggressiv muss auch entsprechend gehandelt werden, verläuft es nur leicht, kann auch die behandlung milder sein. von immunsuppresiva über nsar bis hin zur anthroposophischen behandlung ist alles drin. in schwierigen fällen werden die neuen tnf alpha medikamente gegeben und neue medikamente sind demnächst auf dem markt, zur zeit nur innerhalb einer studie erhaltbar.

gruss enanna

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05.03.2006, 12:11 Uhr
Antwort

Hallo Astrid,

ich hatte damals (und letzlich phasenweiese noch immer :() wohl ein typisches Bild meiner Erkrankung:
- habe mich zunehmend schlapp und leistungsunfähiger gefühlt
- meine Fingergelenke waren geschwollen und schmerzhaft
- morgens war alles steif und schmerzhaft am ganzen Körper

Dann Hausarzt und Rheumatologe, Körperliche Untersuchungen, Blutentnahme, Röntgen und die Diagnose: Rheumatoide Arthritis (Polyarthritis sagt mannn auch). Wie ich gelernt habe ;), ist der Unterschied bei der Arthrose, dass das eine Gelenkverschleißsache ist. Während bei mir, bei der Arthritis eine Gelenkentzündung im Spiel ist. Das soll vom Beschwerdebild anders sein und insbesondere geht mann behandlungsmäßig anders ran.

Alles Gute!
Melanie

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