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aufgeplatzte Fingerkuppen

Kategorie: Haut-Haar-Nägel » Forum Dermatologie

22.06.2006 | 12:09 Uhr

Hallo,

betroffen sind vor allem Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Seit einiger Zeit esse ich täglich eine Banane. Die Beschwerden konnten gemildert werden, sind aber nicht verschwunden. Ich habe die Beobachtung gemacht das der Kontakt mit Wasser im Allgemeinen nicht gut vertragen wird und benutzte bei Hausarbeiten daher Handschuhe.

Meine Ärzte konnten mir nicht helfen. Kortisonsalben helfen nur phasenweise, möchte ich aber nicht ständig anwenden.

Verheilte Haut sieht eher dick, ledern und rissig aus. Was kann das sein? Wie werde ich es los? .... und hat das Kind einen Namen?

Für die Beantwortung meiner Frage bedanke ich mich schon im Voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ursula

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26.06.2006, 10:12 Uhr
Antwort

Hallo Ursula, bin soeben durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, weil ich nach aufgerissenen bzw. aufgeplatzten Fingerkuppen in der Suchmaschine gesucht hatte. Seit der Endphase des Stillens meines zweiten Kindes platzt mir regelmäßig lediglich die Fingerkuppe des rechten Daumens auf. Erreiche ich die Phase des Aufplatzens, merke ich, daß die Haut spannt, es fühlt sich entzündet an, pocht und ist sie dann aufgeplatzt (mehrere Risse nebeneinander zum Nagel hin) ist es ziemlich unangenehm um nicht zu sagen schmerzhaft. Nach ein paar Tagen heilt es wieder ab, aber der Daumen bleibt verhornt und sieht einfach sehr unschön aus, dann geht es wieder von vorne los. Das hatte ich vorher noch nie und auch jetzt nur an dem besagten Daumen. Inzwischen habe ich von zwei weiteren Frauen gehört, die auch nach dem Stillen genau diese Beschwerden hatten. Ich ernähre mich sehr vollwertig, so daß ich eigentlich nur durch das Stillen einen Mangel bekommen haben kann und es tatsächlich um eine Mangelerscheinung bzw. Unterversorgung handelt. Inzwischen stille ich nicht mehr und somit müßte diese Sache ja eigentlich auch wieder von alleine verschwinden. Allderdings hat eine der beiden Frauen diese Sache bereits seit 1 1/2 Jahren auch auch der Besuch bei einem Hautarzt konnte ihr nicht helfen. Somit denke ich, daß es sich hierbei um eine ziemlich spezielle Erscheinung handelt und ein normaler Feld- und Wiesen-Mediziner damit ziemlich überfordert sein dürfte. Insofern wäre ich auch sehr dankbar, wenn ich vielleicht durch dieses Forum weitere Infos bekommen könnte. Vielan Dank und schöne Grüße

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27.06.2006, 05:31 Uhr
Antwort

Hallo Ursula,

bei den geschilderten Symptomen könnte es sich um ein sogenannes tylotisches Ekzem handeln.
Die Behandlung erfordert viel Geduld und am besten einen homöopathisch behandelnden Arzt.

Bei Ekzemen sollte man auf jeden Fall die Ernährung umstellen und sich tiereiweissfrei ernähren.
Also ohne: Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Milch, Quark, Käse und Joghurt.

Gute Besserung,
Eri

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16.07.2006, 11:03 Uhr
Antwort

Hallo Ursula, sorry, dieses Thema war irgendwie bei mir nach hinten gerutscht ist jetzt aber wieder wegen meines akuten Daumens sehr aktuell, so daß ich erst jetzt wieder hier hereingeschaut habe. Weitere Informationen hierzu konnte ich bislang nicht finden, außer, daß mir ein bekannter Arzt privat den Tip gab, daß es sich nur um einen Pilz handeln könnte, so wie mein Daumen ausschaut. Insofern würde Kortison bzw. eine Pilzsalbe helfen. Pilze seien manchmal bei einem Abstrich nicht nachweisbar, deshalb sollte ich ihn einfach mal behandeln und schaun, was passiert. Habe ich aber bislang auch noch nicht getan. Zu der Antwort ERi muß ich aber absolut mein Veto einlegen!! Dieser Rat ist schon fast fahrlässig!! Wenn es sich bei dieser Sache nicht um einen Pilz oder Ekzem handelt, kann es nur eine Mangelerscheinung sein. Wie dem aber auch immer sei, wer sich derartig komplett einseitig ernährt und auf diese mega wichtigen Ernährungsbausteine tatsächlich verzichtet, der darf sich dann überhaupt nicht wundern, wenn aufgeplatzte Kuppen dann das kleinere Übel sind!!!! Also, bevor Du keine definitive und glaubhafte Diagnose hast, probiere um Gottes willen nicht so einen Unsinn aus!!!

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19.07.2006, 04:58 Uhr
Antwort

Liebe Angelika,

in deinem Beitrag fragst du nach Tipps und Anregungen. Ja wie willst du denn neue Tipps bekommen wenn du jeden, der anderer Meinung ist wie du dermaßen abschmetterst???

Die Erde ist eben KEINE Scheibe und es gibt schon viele Erkenntnisse, die du eventuell noch nicht kennst und die trotzdem richtig sind.

Außerdem haben deine ganzen Unternehmungen ja bis dato leider KEINEN Erfolg gehabt, oder???

Jeder Arzt kann dir heute bestätigen, dass der Mensch sich von zu viel tierischem Eiweiß ernährt. Lässt er dieses weg, verschwinden in der Regel seine Hautprobleme. Ich spreche hier übrigens aus eigener Erfahrung.

Also, informier dich erst mal gründlich über den Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit bevor du solchen unqualifizierten Unsinn von dir gibst!

Gruß Eri, Gesundheitsberaterin GGB

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21.07.2006, 02:53 Uhr
Antwort

Hallo Eri,

na, da habe ich wohl jemanden in seiner Berufsehre gekränkt:-) In dem Fall wundere ich mich um so mehr über diesen Deinen Rat.

Als Gesundheitsberaterin sollten derartige Ratschläge, ohne, daß ein intensives Gespräch geführt wurde und eine gründliche Untersuchung von einem Mediziner oder Homeopaten vorgenommen wurde, so daß man auch sicher sein kann, daß es sich tatsächlich um ein Ekzem handelt, sicherlich nicht kommen. Nicht jeder kann mit einer solch folgenschweren Info umgehen.

Ich war zu keiner befriedigenden Diagnose gekommen, weil ich in der Tat zu dem Zeitpunkt bei keinem Schulmediziner war. Nicht zuletzt wegen einigen unerfreulichen Falschbehandlungen bei wesentlich bekannteren Beschwerden.

Somit wollte ich zunächst einmal auf das breite Spektrum des Internets zurückgreifen. Gerade weil mir nur zu gut bekannt ist, wie groß das Tunneldenken und die Einseitigkeit eines Schulmediziners sein kann, wundert es mich auch nicht, daß in anderen Berufsgruppen falsche Informationen gestreut werden oder nur einfach schlechte Qualität verkauft wird. Selbst bei Gewichtsreduktionen wird von einer einseitigen Ernährung wärmstens abgeraten. Näher möchte ich auf dieses Thema auch nicht eingehen, weil sich jeder bei Interesse in einschlägeriger Literatur darüber selbst ein Bild machen kann.

Abschließend noch die Info, daß ich erst heute bei einer Vollmedizinerin war, die allerdings homeopatische Alternativmethoden verstärkt einsetzt. Diese versucht nun mit Hilfe der Bioresonanz aus meiner Blutprobe einen möglichen Mangel festzustellen. Und auch diese teilt meine obige Meinung.

Schöne Grüße Angelika

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22.07.2006, 06:15 Uhr
Antwort

Hallo Angelika,

die Empfehlung, tierisches Eiweiß bei Hauterkrankungen strengstens zu meiden, kann dir jeder Mensch, der in Gesundheitsfragen ausgebildet ist, bestätigen.

Hierbei handelt es sich keineswegs um eine einseitige Ernährung!

Besteht die übrige Ernährung aus einer vitalstoffreichen Vollwertkost mit Voll-Getreide, Gemüse, Obst und nativen Ölen, hast du somit die beste Basis für die Gesunderhaltung deines Organismus und die Heilung deiner Beschwerden.

Die Krux ist leider, dass die meisten Mediziner nicht in Ernährungsfragen ausgebildet sind und dich dementsprechend auch nicht beraten können.
Daher rate ich dir, suche dir einen Arzt, der ganzheitlich behandelt und eine homöopathische Zusatzausbildung hat.

Ein Spezialist ist ein Mensch, der von Wenigem viel weiß, bis er von Nichts mehr Alles weiß.

Außerdem ist es immer besser, selbst informiert zu sein und selber Entscheidungen zu treffen.
Da ich mit den meisten Medizinern eher schlechte Erfahrungen gemacht habe, habe ich mich zu Gesundheitberaterin ausbilden lassen und bilde mich täglich weiter.

Ich selbst ernähre mich seit 10 jahren Vollwertig ohne Fleisch, Fisch, Eier, Wurst, Quark, Joghurt und Milch. Es geht mir besser denn je, Hautprobleme, Gewichtsprobleme oder Kopfschmerzen kenne ich nicht mehr. Ich brauche auch keinerlei Medikamente mehr.

Natürlich soll vor der Diagnose immer die Anamnese erfolgen. Da die Vitalstoffreiche Vollwerternährung aber die immer die Heilung unterstützt und beschleunigt, schadet sie in keinem Fall.

Tierische Produkt sind außerdem oft mit Hormonen, Medikamenten, Zusatzstoffen,... belastet, sodass sie den Heilungsprozess eher erschweren.

Schöne Grüße,
Eri

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29.07.2009, 03:10 Uhr
Antwort

Aber Hallo, meine Lieben, das hört sich ja nach einer deftigen Meinungsverschiedenheit an.
Wir wollen doch nur aus Erfahrungsberichten lernen.
Also,ich habe das auch mit den aufgesprungenen Fingerkuppen.
Es ist der Daumen, Zeige- und Mittelfinger, wenn ich Glück habe nur an einer Hand, auch die Innenhandflächen sind betroffen.
Im Augenblick ist es sehr schlimm. Ich war bei verschiedenen Hautärzten, sie konnten mir nicht helfen. Es ist weder ein Pilz noch ein Exem.
Oft ist es so schlimm, daß das Hosenhochziehen sehr weh tut, ich sags wie es ist.
Ich ernähre mich ausgewogen, nehme noch Nahrungsergänzungsstoffe und bin Lastoseintollerant, ich genieße trotzdem Milchprodukte Minus L usw.
Einen Rat kann ich leider nicht geben, ich wünsche mir nur diese lästige Geschichte loszuwerden.
Viele Grüße Marianne
Es ist keine E

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