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lebermetastasen

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Brustkrebs

05.12.2011 | 11:12 Uhr

ich habe lebermetasen nach 7 jahren bekommen.

mich würde interessieren, wer erfahrung hat und wie die lebermetastasen behandelt wurden und mit welchen erfolg?

ich habe grosse angst

danke für antwoten

trixi

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08.12.2011, 17:38 Uhr
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UTE,
Du schreibst an Daniela: du machst keinem hier Mut du verunsicherst nur. Du machst das aber auch. Auch Du verunsicherst hier nur. Ist dir das noch nicht bewusst?

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08.12.2011, 17:44 Uhr
Antwort

Hallo Trixi,

sorry, dass ich Dir erst jetzt schreibe. Ich kann aber nur nach der Arbeit. In der Firma ist die private Internetnutzung bei uns verboten.

Meine Ausgangsbasis war: eine solitäre (= eine einzige) Metastase, und zwar in der Leber. Dafür war die Metastase - wenn die Diagnose endlich feststand - schon riesengroß: > 7 cm. Inoperabel, wurde mir im Brustzentrum gesagt. Zu groß und sitzt schlecht, da kann man außer Chemo gar nichts machen. Aber - ich habe einen Arzt gefunden, der operieren wollte (kein Frauenarzt, sondern ein Leberspezialist, in einem Krankenhaus (damals) ohne Brustzentrum!). Mir wurde ca. 3/4 der Leber entfernt und nach der OP gab es ein gutes Jahr ohne weitere Behandlung. Es sah so aus, dass die OP erfolgreich war. 13 Monate nach der OP wurden leider mehrere kleinere Metastasen in der Restleber entdeckt und der Leberspezialist meinte, jetzt kann noch nicht (wieder) operiert werden und so entschied ich mich für die Chemo. Habe 4 Zyklen Taxol und Avastin bekommen. Die meisten Metas verschwanden ganz, es sind 3 ganz kleine geblieben und sie sind die ganze Zeit ruhig. Übrigens, die Chemo habe ich ganz gut vertragen.

Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung triffst.

Babs

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08.12.2011, 18:54 Uhr
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Ich verunsichere niemanden denn ich zeige auf was man alles machen kann und wenn ich sage das Chemo im allgemeinen u. bei Metastasen kaum einen Nutzen hat dann ist das so. Die Erfahrung lehrt das und das sagen viele Ärzte.
Vor allem weil das Immunsystem damit kaputt gemacht wird.

www.dr-kroiss.at/Krebs.htm

Chemotherapie
Kein kranker Organismus wird dadurch gesund, daß man ihn zusätzlich vergiftet. Nur sehr selten kann man annehmen, daß eine Chemotherapie einen Krebs ausgemerzt hat, aber man kann es ohnehin nie beweisen, denn die Chemotherapie folgt einer Operation. Man weiß nicht, ob nicht doch der Chirurg alles erwischt hat, und es daher gar nicht die folgende Chemo war, die die Heilung herbeigeführt hat. Aber wenn auch Chemotherapie in einzelnen Fällen von üblichem Krebs hilft, wird diese Tatsache dennoch dadurch beschwert und überschattet, daß in den meisten Fällen die Chemo viel mehr Belastung als erfolgreiche Behandlung ist.

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08.12.2011, 19:01 Uhr
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Liebe Ute B,
wenn du etwas nicht einnimmt weil du es nicht veträgst, wie auch immer, kann man doch nicht sagen das es nicht wirkt.

L G ... UTE

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08.12.2011, 20:06 Uhr
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Ute glaubt einfach alles zu wissen!!

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08.12.2011, 23:18 Uhr
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ich hätte mir hilfe und erfahrungswerte erhofft und keine streitereien über sonstwas. ich bin verzweifelt und sehr verwirrt über alles. UTE, danke für deine diversen links, ich brauche zeit, um diese zu lesen.
gestern war onkologen gespräch, er will, dass ich erstmal 12 x paclitaxel weekly mache. erstmal!!!! er setzt mich unter eine druck das ich nur geweint habe, ich will keine chemo mehr mit haarausfall und übelkeit und das jede woche. die woche hat nur 7 tage und es gibt ja keine garantie dass die metastasen davon für immer verschwinden, es ist ein versuch. ich habe kein gutes empfinden dabei. wenn ich das machen würde dann nur mit sicherheit und die gibt mir niemand. ich mag lebensqualität und keine versuche mit min. erfolgen, wenn überhaupt. habe was gelesen dass taxol chemos zu 80% unnütz sind. wieso soll ich die dann bekommen?

bin verwirrt und hab mir bedenkzeit erbeten, ohne verständnis.

babs, würdest du mir erzählen von deinen chemo erfahrungen?
ich bin innerlich so dagegen, dann wirkt es doch sicher nicht.

danke, trixi

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09.12.2011, 12:02 Uhr
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Hallo Trixi,

ich hab Dir doch geantwortet (hast Du meine Antwort nicht gelesen, da oben??). Als Ergänzung: die 12 x Taxol weekly das sind genau die 4 Zyklen, die auch ich bekommen habe. Taxol wird 1 x pro Woche gegeben und zwar 3 Wochen lang, die 4. Woche ist dann frei und das zählt zusammen als ein Zyklus. 12 x Taxol weekly sind eben 4 Zyklen oder anders gesagt 4 Monate.

Haarausfall gab es, klar, aber damit komme ich klar, das war nicht sooo schlimm für mich. Ich habe die Chemo gut vertragen, wahrscheinlich deshalb, weil meine Einstellung zur Chemo anders war als Deine. Wenn jemand gegen Chemo ist und trotzdem die Behandlung durchzieht (weil Ärzte, Familie, Freunde usw. es wollen), der hat bestimmt mehr Nebenwirkungen als jemand, der die Behandlung von Anfang an akzeptiert (die Psyche spielt da eben auch eine große Rolle). Und ich habe die ganze Zeit auch gearbeitet (Vollzeit).

Trixi, eine Garantie gibt es nicht. Egal, ob Schulmedizin oder Alternativtherapie. Es ist leider so und das können wir nicht ändern. Ob eine Behandlung hilft oder nicht, das kann Dir niemand garantieren.

Viele Grüße
Babs

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09.12.2011, 16:10 Uhr
Antwort

Liebe Trixi,ich kann dich so gut verstehen, nachdem ich 2x Chemos hinter
mir habe,ist schon allein das Wort Chemo eine Horrorvorstellung für mich.
Habe leider nur einen Kleinen Hinweis für dich. Wenn du möchtest, geh doch mal auf die Seite www.vita natura klinik de. Über Gästebuch kommt man dort ins Forum.Wer möchte kann auch mit dem Chefarzt ein Gespräch
führen und sich fachkundig beraten lassen.
Ich habe es nichtmal geahnt,dass es noch so viele Möglichkeiten der Krebsbehandlung gibt.
Alles Gute
Renate

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09.12.2011, 17:40 Uhr
Antwort

Liebe Renate,
warum hast du eine Gänsehaut bekommen?
Vielleicht weil ich die wöchendliche Chemo empfohlen habe?
Manchmal heiligt der Zweck die Mittel.
Ich kenne eine ältere Frau die so eine Wöchendliche gemacht und gut verkraftet hat, das liegt wohl auch an der Dosierung/Stärke.
Zur Zeit nimmt sie Chemotabletten. Biobran für das Immunsystem, empfohlen von einer Heilpraktikerin. So kann man auch eine Weile überleben bis das nicht mehr wirkt.
Trixi möchte keine Chemo aber natürlich leben, das möchte ja jeder von uns. Die Zeit läuft und die Tumore wachsen. Es ist alles nicht so einfach.

Liebe Grüsse .... UTE

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