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lebermetastasen

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Brustkrebs

05.12.2011 | 11:12 Uhr

ich habe lebermetasen nach 7 jahren bekommen.

mich würde interessieren, wer erfahrung hat und wie die lebermetastasen behandelt wurden und mit welchen erfolg?

ich habe grosse angst

danke für antwoten

trixi

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09.12.2011, 18:01 Uhr
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UTE, genau, z.Z. nimmt diese bekannte von dir chemotabletten, daran erkenne ich dass diese wöchentliche taxolgabe wohl auch nichts gebracht hat. wenn man metastasen hat dann wird es ein leben lang chemo geben, erst die heftigen taxane, dann kommen die resistenzen, dann geht es weiter und weiter, weil alles versucht wird. tolle letzte lebenszeit. wo bleibt ds die qualtiät, zumal man ja eh sterben widr und keiner weiß, wann ohne und wann mit chemoversuchen. ich fühle mich nicht wohl dabei und meine erste harte chemo hat auch versagt, woran soll ich denn glauben

traurige grüsse
trixi

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09.12.2011, 19:12 Uhr
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Hallo UTE,
und woher bitte weißt Du, daß es IMMER wirkt??
Alles Gute für Dich,
Ute B.

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09.12.2011, 21:28 Uhr
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Liebe Trixi,

wenn ich könnte würde ich dich in den Arm nehmen und trösten. Es ist schwierig in deiner Situation aber nicht hoffnungslos!!
Kein Arzt darf dich zu etwas drängen, aber sie tun es, das schreibt auch
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Dr. Kroiss, hier ein Auszug: aus .. www.dr-kroiss.at/Krebs.htm
Lassen Sie sich von Erklärungen, daß die eine oder andere Methode unbedingt gemacht werden muß nicht überreden, bedrohen oder überfahren, wie es die Schulmediziner heute leider tun dürfen (was aber ungesetzlich ist!).
Man darf auch niemals den besonders wichtigen Umstand übersehen, daß der Patient selbst sehr, sehr viel zu seiner Genesung oder Nicht-Genesung beiträgt. Wenn jemandem also eine bestimmte Therapie sehr zusagt, wird er als Patient so viel persönliches Engagement hineinlegen, daß die Behandlung auch entsprechend erfolgreich sein wird. Das gilt für schulmedizinische Verfahren genauso wie für alle anderen Methoden.
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Du bist jetzt in einer akuten Phase, d.h. deine Tumore sind nicht mehr so klein und wenn man sie nebeneinander reiht sind es immerhin schon 18 cm. Das ist schon viel Tumormasse!!!
Im Prinzip bin ich gegen Chemotherapie, aber in deiner momentanen Situation, um das Wachstum der Metastasen auszubremsen würde ich auch eine Chemo versuchen.
Nicht zum Zwecke der Heilung - die gibt es damit nicht - sondern schlicht und ergreifend um Zeit zu gewinnen und in der Hoffnung das die Tumore kleiner werden. Die wöchendlichen Chemos sind nicht so stark, in der Biomed Klinik z B werden diese noch zusätzlich mit Hyperthermie gemacht was die Wirkung der Giftkur optimiert.
Ich würde mir an deiner Stelle einen Onkologen suchen der komplementär behandelt. Man kann aber auch selber in den Tagen der Pause, zwischen der einen und anderen Chemo, sich Vitamin C Infusionen geben lassen und einiges einnehmen was das Blutbild verbessert usw.
Das die Haare ausfallen ist das kleinere Übel, die wachsen ja schnell wieder nach.
Der Zeitgewinn und die Verkleinerung der Metas würde bedeuten das du schon während der Chemo und danach nahtlos volles Programm, auf die biologischen Mittel übergehen kannst und somit die Nebenwirkungen minimierst.
Aber das ist deine Entscheidung, die kann dir niemand abnehmen!
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Nochmal Auszug Webs. Dr. Kroiss: .... www.dr-kroiss.at/Krebs.htm
Wie bei jeder anderen Krankheit lautet auch hier der Grundsatz: Schulmedizin für akute Zustände, Ganzheitsmedizin für die chronische Seite der Erkrankung. Krebs hat tatsächlich diese beiden Seiten. Einerseits gibt es einen Tumor (= Geschwulst, Gewächs, Schwellung) und andererseits gibt es den Organismus, der den Krebs zugelassen oder sogar herbeigeführt hat. Ersteres gehört rasch behandelt (zum Beispiel Operation, Akutmedizin), letzteres muß aber den natürlichen Gesetzen des Organismus konform repariert werden!

Alles Liebe und Gute wünscht dir UTE

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10.12.2011, 00:17 Uhr
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UTE,
Du schreibst an Daniela: du machst keinem hier Mut du verunsicherst nur. Du machst das aber auch. Auch Du verunsicherst hier nur. Ist dir das noch nicht bewusst?

Doch das ist ihr sicher bewusst, aber es ist ihr sch.... egal. Hauptsache sie hat eine Gelgenheit die Schulmedizin in den Dreck zu ziehen und Werbung für Ihre zweifelhaften Methoden zu machen.

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10.12.2011, 00:23 Uhr
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Liebe Trixi,

Du solltest Dich auf keinen Fall von irgendjemanden zu irgend einer Therapie drängen lassen!
Wie Du selbst feststellst wird Dir eine Chemo gegen die Du Dich mit jeder Faser sträubst nicht nur von wenig Nutzen sein, sondern sie wird Dir auch erhebliche Nebenwirkungen bringen.

Leider, oder besser gesagt Gott sei dank, habe ich keine Erfahrungen mit Lebermetas. Ich kenne aber Frauen die welche hatten....... Wirklich Mut machen kann ich Dir damit nicht, nur noch einmal raten Dir einen seriösen Therapeuten für eine Kompementäre resp. alternative Therapie zu suchen und diesen Weg zu beschreiten.
Denn man muss hinter einer Therapie stehen damit sie Etwas bewirkt.

Ich wünsche Dir alles Gute

Daniela

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10.12.2011, 00:34 Uhr
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Liebe UTE,ich habe Gänsehaut bekommen, als ich deine Zeilen an Trixi
gelesen habe. Du bist eine kluge und hilfsbereite Frau.
Danke das du in diesem Forum schreibst.
Liebe Grüsse.....R.

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10.12.2011, 00:36 Uhr
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Hallo
ihr alle wisst, wie es ist, wenn ein Tumor diagnostiziert wird. Und könnt euch deshalb in die arme Trixie hineinfühlen.

Könnt ihr deshalb nicht endlich einmal eure persönlichen Befindlichkeiten heraus halten und produktiv und ohne Anweisung das eine zu tun und das Andere zu lassen, einfach mal die Vor und Nachteile sachlich erklären?
Letztendlich wird es natürlich immer subjektiv eingefärbt sein, aber wenn man das mal versuchen würde, wäre es sicher Trixie eher förderlich als jetzt in diesem Rahmen wieder eine Grundsatzdiskussion zu entfachen.
Dann macht doch einfach einen neuen Thraed auf und kratzt euch da die Augen aus.
Aber auf Trixies Frage hin kann ich den Austausch wirklich nicht mehr anschauen. Ich schäme mich für einige hier echt fremd.

Auch wenn ich so gut wie nie Utes Ansichten teile, aber ihr letztes Statement hätte an den Anfang gehört und dann hätte es Trixie eventuell schneller weiter geholfen.

Schönes besinnlichen Wochenende
Kika

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10.12.2011, 00:53 Uhr
Antwort

hallo Babs,

danke für deine erklärungen. darf ich fragen, ob die taxol chemos denn einen erfolg gebracht haben bei dir? ist alles damit verschwunden? wie war das genau bei dir? ich brauche erfahrungwerte, danke!

ich habe mittlerweilen viell gelesen, dieses weekly taxol wird bei fast jeden gegeben in der situation. die meisten hatten nur eine geringe verkleinerung und bei keiner waren die metastasen komplett und für immer verschwunden. ich habe schon an den chemoständer würggefühle, ich stehe da einfach nicht hinter und dann habe ich kostbare monate verloren wo ich jede woche stunden an diesem gerät sitze. die übrigen tage ist man schlapp und der alltag ist nicht mehr wie sonst zu bewältigen. wo ist da dann noch die lebensqualität. da es eh nur noch palliatativ ist und ohne sicherhheit der behandlung, die nur aus versuchen sind, danach kommt dann die nächste chemo und dann wieder die nächste...insgesamt spart man, wenn es gut läuft 3-9 monate durch die chemo. was habe ich denn davon, ist doch keine qualität unter den umständen. die qualität habe ich jetzt.

ich würde mich nochmal freuen, wenn du antwortest, Babs

allen anderen auch ein dankeschön

trixi

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21.12.2011, 01:58 Uhr
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Dieser Zickenkrief ist wirklich fürchterlich. Kloppt auch bitte mit euren Männer und Freunden, solltet ihr noch welche haben.

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