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Zyste nach Weisheitszahn OP Entfernung

Kategorie: Allgemeinmedizin » Expertenrat Zahnarzt | Expertenfrage

09.04.2018 | 15:34 Uhr

Hallo, 

nach meiner Weisheitszahn OP (Oktober '17) kam heute bei einem Röntgenbild der Befund zu Stande, dass sich an der Stelle, wo der Zahn im Unterkiefer saß, eine Zyste gebildet hat. Mein Zahnchirug meinte, die müsste raus, aber nicht sofort. Da ich gerade in das neue Semester gestartet bin, habe ich mir einen Termin für Juli geben lassen. Dann habe ich den dummen Fehler gemacht, zu googlen. Nun habe ich Angst, das es bis dahin Komplikationen geben könnte! Ich hatte aber mehrmals nachgefragt und der Arzt sagte, es sei ungefährlich und müsste nur mittelfristig gemacht werden. Außerdem sollte ich etwa eine Woche Krankschreibung einplanen. Es wurde eine Stunde für die Entfernung eingeplant. 

Ich danke für den Rat, ob es doch dringender gemacht werden muss. 

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Bisherige Antworten
Experte Nilius
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10.04.2018, 07:17 Uhr
Antwort von Experte Nilius

Hallo Lizzazy -

hier meine Antwort. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten einer Zysten Bildung Nach Weisheitszahnentfernung. Je nach Operationsmethode ist ein Teil des Zahnsäckchens verbleiben. Daraus kann sich dann eine Residualzyste entwickeln. Erreicht diese die Mundschleimhaut, so kann sich dies Zyste auch zu normaler Mundschleimhaut entwickeln (so macht es jedes Zystengewebe, wenn ein nachgewachsener Zahn durchgebrochen ist. Daher - keine Sorge und keine übertriebene Eile. Ggf. Kann man auch auf die Operation verzichten!

es Grüßt Dr. Dr. Manfred Nilius MSc.

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