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Synovialzyste LWS 4/5

Kategorie: Knochen-Gelenke » Expertenrat Wirbelsäule | Expertenfrage

02.09.2020 | 11:28 Uhr

hallo, schön dass es sie gibt. Ich habe folgendes Problem:

nach dauerhaften Schmerzen in den Händen mit Taubheitsgefühlen, kribbeln und Kraftverlust wurde bei mir 2017 der Karpaltunnel geöffnet. Die  Symptome waren nach der OP kurzfristig weg, kamen aber ein halbes Jahr später wieder zurück. Es wurde ein neues Röntgenbild angefertigt und ich bekam die Diagnose Minus- Variante. Kurze Zeit später bekam ich zusätzlich Schmerzen in den Schultern. Es wurden mehrere MRTS angefertigt,  die alle keinen nennenswerten Befund erbrachten. Eine Minus Variante lag nicht  vor. Ich bekam zu den üblichen Schmerzmittteln Physiotherapie verodnet. Alles ohne Erfolg. Es wurde ein zusätzliches MRT von meiner HWS angefertigt und ein  Bandscheibenvorfall zwischen den Wirbeln 6 und 7 diagnostiziert. Eine verordnete manuelle Therapie brachte endlich Erfolge. Die Schmerzen in den Schultern und in den Händen waren weg. Die Erfolge sind aber immer nur von kurzer Dauer und  eine neue Verordnung bekomme ich nicht mehr. Stattdessen habe ich im März eine Verordnung zum Reha- Sport bekommen. Dort war ich 2 x und dann kam Corona...

Bei einer Übung die meine LWS stärken sollte kam es dann im März zu einem dramatischen Zwischenfall und ich habe seitdem unerträgliche Schmerzen. Ich bekam nochmals eine Verordnung  zur manuellen Therapie aber auch die brachte diesmal keine Besserung. Da Reha- Sport immer noch  nicht stattfindet habe ich mich in einem Fitness- Studio angemeldet . Aber je mehr ich sportlich mache umso schlimmer wird es. Ich übe einen stehenden Beruf aus und bin seit März mittlerweile 6 Wochen ( mit Unterbrechungen) krankgeschrieben. Außerdem sind die Schmerzen in den Händen und Schultern wieder da. Ende August wurde dann auch von meiner LWS ein MRT angefertigt. Als Diagnose bekam ich dann: SYNOVIALZYSTE (1,2 cm x 1 cm x 0,8 cm) zwischen dem 4/5 LW. Die einzige Möglichkeit die mir bleibt ist scheinbar eine OP. 

Damit aber nicht genug: Man will zuerst meine HWS operieren und stabilisieren da es bei einer OP an der LWS zu einer Verschlimmerung der HWS kommen kann. Muss das wirklich sein? Die OP and der LWS finde ich schon schlimm genug. Abgesehen von meinem Arbeitsausfall.....

Kann man die HWS nicht mit einer manuellen Therapie behandenl und dann mit  einer Halskrause fixieren???? 

Im Moment bekommeich gerade eine Panikattacke nach der anderen. Ich bin gespannt auf Ihre Antwort 

MfG

Teddybär2013

 

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Lifeline Gesundheitsteam
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04.09.2020, 17:50 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo,

eine OP-Indikation kann nur bei persönlicher Vorstellung nach Kenntnis aller Befunde gestellt werden. Wann wurde denn der Bandscheibenvorfall in der HWS im MRT gesehen? Wurde eine Verlaufskontrolle gemacht? Konnte ein klarer Zusammenhang zwischen Ihren Schmerzen und dem Vorfall hergestellt werden? Haben Sie Nervenschmerzen, die ein Arzt bestätigt hat und welche durch den Vorfall erfklärbar sind? Wurde bereits eine diagnostische Infiltration eine womöglich betroffenen Nervs gemacht? Das gleiche gilt für die LWS. 

Wirklich harte Indikationen zur Operation sind klinisch objektivierte Lähmungen bzw. Kraftminderungen höherer Grade. Auch ist aufgrund einer fehlenden Krankengymnastik, explizites Beüben der Muskulatur (hier reichen 6 Termine, in denen die Übungen für zuhause erlernt werden) vollkommen aus. 

Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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