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Suche nach Hilfe und oder Experten im Raum Frankfurt

Kategorie: Männermedizin » Expertenrat Urologie | Expertenfrage

20.08.2021 | 00:39 Uhr

Hallo,

Ich habe seit genau einem Jahr ein Problem mit meinem Glied.
Und zwar fing es vor einem Jahr unterschwellig mit Missempfindungen und einer leicht trockenen Eichel, die sich an vereinzelten stellen schälte, an.
Zuerst dachte ich einfach es wäre das Gefühl stärker Erregung, unmittelbar darauf formten sich allerdings rote Punkte auf der Eichel und es kam ab und an zu milchigen Ausfluss, wovon ich annahm, dass es Spermareste seien.

Als ich merkte, dass etwas nicht schtimmt begab ich mich direkt zum Urologen, welcher mir weiß machen wollte, dass ich mich nicht genug waschen würde und es mit regelmäßiger Hygiene weggehen würde, da ich ja erst 22 sei.
Ab da ging der Horror los, zig Urologen und Hautärzte später hat sich nichts an meinem Zustand geändert.
Es wurde Mal bei einem Abstrich Candida albicans festgestellt, woraufhin mit eine Creme verschreiben wurde. Durch die Anwendung wurden meine Symptome zunächst besser, ein paar Tage nach Absetzen kehrten sie jedoch zurück.
Die Missempfindungen stören mich bei meinem alltäglichen Leben und ich habe alles in meiner Macht stehende getan, sie los zu werden doch nichts, kein Arzt konnte mir bis jetzt helfen.
Irgendwann fing ich an die Apothekurintests zu machen. Alle Teststreifen waren negativ, jedoch bemerkte ich, dass immer ganz dünne, fast kristalline (farblose) Faden in meinem Urin waren mit vereinzelten roten und schwarzen Klumpen. Diese Fäden kommen alle paar Tage vor und sind je nach Stärke der Missempfindungen zwischen 0,5 und 2 cm lang.

Kann mir irgendjemand helfen, mir sagen, was es sein könnte, einen Experten im Raum Frankfurt empfehlen, irgendwas? Ich kann so nicht mehr. Alle Tests und Kulturen fallen negativ/ unbesorgniserregend aus. Es ist wie ein Witz. Mein Leben ist ein Witz.


Vielen Dank!


20.08.2021 09:28 – Beitrag von der Redaktion bearbeitet.

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Lifeline Gesundheitsteam
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20.08.2021, 09:31 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Peter L.,

was für Teststreifen haben Sie denn benutzt? Die normalen Urinteststreifen, die anzeigen, ob man Blut oder Leukozyten oder Proteine im Urin hat?

Diese Teststreifen bilden leider keinen Pilznachweis ab. 

Wir raten Ihnen, erneut einen Urologen aufzusuchen und einen Abstrich sowohl auf Pilzinfektionen, als auch auf sexuell übertragbare Erkrankungen machen zu lassen.

Ggf. war die vorangegangene antimykotische Therapie nicht ausreichend, dh Sie hat das Erregerspektrum des Pilzes nicht vollständig abgedeckt oder die Therapiedauer war zu kurz.

Wurde Ihre Partnerin/Ihr Partner denn auch mitbehandelt? Dies muss unbedingt erfolgen, sonst spielt man sich die Infektion wie einen Pingpong Ball immer hin und her.

Wurde beim letzten Mal denn auch ein Ultraschall Ihrer Blase gemacht?

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lfieline Gesundheitsteam


20.08.2021 10:43 – Beitrag von der Redaktion bearbeitet.

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20.08.2021, 14:24 Uhr
Antwort

Liebes Lifeline-Team,

Ja das waren diese ganz normalen cumbo Testsstreifen, oder wie auch immer sie heißen mögen.

Mittlerweile habe ich keine Sexualpartnerin mehr, sie hat und wird sich aber so oder so niemals testen lassen.................  

Um nochmal genauer zu werden: es gab Abstriche der Eichel (Pos. Auf Candida albicans bei einer Hautärztin), Abstriche der Harnröhre (neg. Wahrscheinlich nur auf Chlamydien und co., für Pilze war die Zeit vom Test bis zum Ergebnis auf jeden Fall zu kurz, die Ergebnisse beim Hautarzt kamen erst nach 3 Wochen), Urinkulturen (neg. Und bestimmt auch nicht auf Pilze getestet, obwohl ich darauf bestanden habe), ein Ultraschall meiner Blase, Prostata, Hoden (unauffällig, bis auf eine minimale Entzündungsreaktion der Prostata), HIV und Syphillis Bluttest (neg.).......

Wenn ich das jetzt alles schon wieder einem neuen Urologen erzähle.... Der wird dann wieder auf die Idee kommen, dass es lediglich ein kleiner Abszess an der Eichel sei, der diese Probleme verursacht (die Cremes dagegen haben natürlich auch nach langer Anwendung nichts gebracht).

Können sie mir vielleicht jemanden/ eine Klinik im Raum Frankfurt/Hochtaunuskreis empfehlen? Ich weiß nicht mehr, wie ich das alles anfangen soll, die ganzen Fehldiagnosen und das runterspielen meines Problems verunsichern mich so stark, dass ich mich kaum noch traue irgendwo anzurufen..

 

 

Lifeline Gesundheitsteam
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20.08.2021, 16:00 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Peter L.,

leider ist es uns nicht gestattet, genaue Empfehlungen für Therapien, ebenso nicht für bestimmte Ärzte zu geben.

Haben Sie denn aktuell noch äußerlich in Erscheinung tretende Symptome? Tritt der Ausfluss aktuell noch regelmäßig auf? Wenn ja, eher morgens oder abends? Oder gibt es weitere Einflussfaktoren? 

Ggf. könnte es auch sinnvoll sein, ein Beschwerdetagebuch zu führen. Dh ein Tagebuch, in dem Sie aufschreiben, wann Sie welche Beschwerden hatten, wann zB der Ausfluss aufgetreten ist oder zB der Urin schäumte oder die Missempfindungen besonders schlimm waren etc. Dieses Tagebuch muss nicht über einen ewig langen Zeitraum gehen, sondern ca. 14 Tage sind absolut ausreichend. 

Dass der Ultraschall unauffällig war, ist schon mal sehr gut, dennoch sollte weiter nach der Ursache geforscht werden.

Ggf. wäre es sinnvoll, sich erneut bei einem Urologen vorzustellen und ihm in Ruhe die Problematik und Symptomatik zu beschreiben. Nehmen Sie alles an Vorbefunden mit, was Sie zu Hause haben, damit er einen Überblick über den zeitlichen Ablauf erhält. 

Sicher sollte auch nochmal ein Harnröhrenabstrich erfolgen. Die letzte Therapie mit einem Pilzmittel ist ja anscheinend schon länger her, dh dass das Ergebnis weniger beeinflusst wird.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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22.08.2021, 16:29 Uhr
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Hallo,

 

Nein der Ausfluss trat nur ganz am Anfang auf, zumindest so, dass man ihn hätte von Resturin unterscheiden können.

Die Haut ist weiterhin stark gereizt, trocken, leicht schuppig und ist mit den komischen Fäden im Urin das einzige, was man ohne Labor oder so sehen könnte.

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22.08.2021, 16:31 Uhr
Antwort

PS. Bei den Harnröhrenabstrichen kamen die Ergebnisse ja direkt 2 Tage später, ich habe selber Erfahrungen in Bio-Laboren und weiß, dass das nicht die angemessene Zeit zur Inkubation von Pilzen ist. Das kann ja immerhin Wochen lang dauern.

 

Lifeline Gesundheitsteam
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23.08.2021, 11:08 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Peter Lankton,

da haben Sie recht, je nach Pilz kann es Tage bis Wochen dauern, bis ein eindeutiges Ergebnis da ist. Deshalb wird meist ein Breitbandantimykotikum verwendet. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass ein Keim nicht sensibel daurauf reagiert oder auch nur eingeschränkt. Sollten die Beschwerden nicht verschwinden, wechselt man dann im Verlauf das Antimykotikum und deckt somit einen anderen großen Bereich ab.

Sie sollten sich unbedingt erneut bei einem Urologen vorstellen. Machen Sie Photos von diesen Fäden, die Sie ausscheiden und nehmen Sie diese zum Termin mit.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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09.09.2021, 16:15 Uhr
Antwort

Hallo, ich habe mehr oder weniger ernüchternde Neuigkeiten.

Ich habe eine Urinkultur beim Hausarzt machen lassen: „Nichts zu sehen!"

Ich habe einen Abstrich der Eichel beim Hautarzt machen lassen: „Keine Pilze, nur ancinetobacter ursingii. Was eigentlich auch normal in Schleimhäuten Auftritt aber unter bestimmten Voraussetzungen trotzdem unangenehm werden kann." Dagegen habe ich eine Creme bekommen... Aber daraus ergibt sich eine Problematik, dir ich gleich noch erläutere.

Beim Urologen habe ich einen erneuten Harnröhrenabstrich gemacht, die Ergebnisse liegen schon vor, aber die will man mit mir erst am 30. besprechen........ In drei Wochen bei meiner BLASENSPIEGELUNG.

Und genau da ergibt sich das Problem:

Wenn ich jetzt die antibiotische Creme anwende und sich das ganze etwas legen sollte, es aber weiter nicht komplett weggeht (ich habe ja auch an besonders schlimmen Tagen nicht nur das unangenehme Gefühl in Eichel und Harnröhre, sondern auch einen dumpfen Schmerz, der über die Lymphknoten ins Hüftgelenk zieht und sich auch in den Hoden bemerkbar macht) und ich dann die Blasenspiegelung mache, die dann deswegen ergebnislos bleibt... Das wäre doch Quatsch.

Sind meine Bedenken gerechtfertigt oder zumindest nachvollziehbar? 

Soll ich mit der Anwendung der Creme bis nach der Blassspiegelung warten? 

 

Vielen Dank!

Lifeline Gesundheitsteam
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09.09.2021, 20:15 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Peter Lankton,

Leider können wir Ihnen hierzu nichts genaues sagen, Therapien sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Da wir ja Sie und Ihre Befunde nicht kennen und Sie auch nicht körperlich untersuchen können, dürfen wir Ihnen hierzu via Internetforum keinen Rat geben.

Natürlich sind 3 Wochen lange und die Creme kann sich natürlich auf vorhandene Befunde auswirken, ob Sie sie verwenden sollten oder nicht, müssen Sie dennoch mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Dieser stellt ja auch die Indikation für die Therapie.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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10.10.2021, 02:46 Uhr
Antwort

Hallo,

also um der Leute Willen, die ähnliche Probleme habe, melde ich mich hier mal wieder:

Es ist echt verwunderlich, wie wenig informationen man zu diesem Thema finden kann und wie gering die Intntion der urologen ist, einem mit solchen Problemen zu helfen, vor allem deswegen schreibe ich hier!

 

Ich habe mit der Anwendung der Creme gewrtet, bis ich die Blasenspiegelung hatte, deren Ziel es ja war, diese Fädchen  im Urin und ihren Auslöser zu finden.

Nachdem man mir die Kamera unvorsichtig eingeführt hatte konnte man nichts weiter erkennen, außer die Reizungen, die infolge der Untersuchung entstanden sind. Nach 10 Minuten wurde dann eben versucht, die ganze Geschichte auf die Psyche zu schieben. Jedoch merkte der Arzt an, dass die Haut meiner Eichel zu dünn und trocken sei.... was eine Erkenntnis........ Eine Idee, wie man das weiter angehen könnte hatte er jedoch nicht und so wurde ich sozusagen mit eiem "ich kann Ihnen nicht mehr helfen" aus der Praxis verbannt. Meinetwegen.

Nun verwendete ich die Diprogenta Creme, deren Behandlungszeitraum ich heute überschritt.

Fazit: Die Creme hatte nur marginale Besseerungen erzweckt, die auch wie bei allen anderen Cremes unmittelbar nach Absetzen wieder verflogen.

 

Nun muss ich mich wieder an die Liebe Hautärztin meines Vertrauens wenden, denn die Protopic-Creme hatte ja auch nach 5-wöchiger Anwendung auch nichts weiter erzwecken können, um eben den weiteren Behandlungsverlauf abzusprechen. Desweiteren werde ich bei der Urologischen Klinik des Markuskrankenhauses in Praunheim Anfragen, ob man sich dort mit solchen Problemen auskennt und ob man dort Hilfe leisten kann.....

 

 

Die Suche geht also mit ernüchternden und abzusehnden Rückschlägen weiter. akzeptieren kann ich meine Situation nicht so einfach, wie mein Urologe das von mir will, da es mich zunehmend nun auch psychisch belastet. Mein Alltag funktioniert so einfach nicht und eine Freundin und Sex kann ich mir so nicht erlauben, bis alles wieder im Lot ist, denn weiterhin besteht die Angst Leute anzustecken. Auch wenn dies von den Ärzten ausgeschlossen wurde...

Nun denn, auf ein Neues. 

Und ich hoffe, dass sich alles bessert und dann über dieses Problem aufgeklärt wird, denn ich habe in zig Foren und Threads Geschichten von jungen Männern gelesen, deren Probleme und die damit verbundene psychische Belastung meinen so stark ähneln, dass das meinen Gesprächsbedarf anreizt. Jedoch endeten diese einfach im Leeren. Ob unaufgeklärt oder nach Genesung einfach sorglos vergessen...

Niemand sollte sich mit so einem Mist über (zumindest bei mir) Jahre hinweg rumschlagen müssen. 

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