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Schwächerer Harnstrahl Morgens nach aufstehen

Kategorie: Männermedizin » Expertenrat Urologie | Expertenfrage

28.02.2022 | 07:40 Uhr

Guten Tag, seit einiger Zeit bemerke ich Morgens nach aufstehen, daß ich einen schwächeren Harnstrahl habe, daa kommt auch vor wenn ich tagsüber ein paar Stunden geschlafen habe...Es dauert Morgens auch länger bis der urinstrahl einsetzt ( paar Sekunden ) 

Tagsüber ist alles Normal. 

Ich wurde vor 5 Monaten bei einer check up Untersuchung vom Urologen per tastuntersuchung und per Ultraschall über Bauchseite an der Prostata untersucht, mit dem Ergebnis  daß die Prostata ganz leicht vergrößert sei, aber dem Alter entsprechend.

Blase etc. Alles ok

Mein Alter ist 45 Jahre  und Medikamente nehme ich täglich morgens 150mg  Venlafaxin. 

Meine Frage ist warum ich Morgens den Verminderten Harnstrahl und die zeitliche Verzögerung bus zum einsetzen des Harnstrahls haben könnte ? 

Kann hierfür schon eine kleine Vergrößerung der Prostata verantwortlich sein ? 

Und warum nur Morgens ? 

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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28.02.2022, 20:19 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Thom1977,

ein schwächerer Harnstrahl kann darauf hindeuten, dass die Blase sich beim Entleeren etwas schwer tut, dies kann durch die leichte Prostatavergrößerung bedingt sein. Auch dass morgens der Harnstrahl schwach ist, kann dafür sprechen.

Wir raten Ihnen, sich erneut bei Ihrem Urologen vorzustellen, um das weiter abzuklären.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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28.02.2022, 20:37 Uhr
Kommentar

Kann das evtl. auch eine Nebenwirkung von Venlafaxin sein ? 

Da steht was von Problemen beim Wasserlassen in den 

NNebenwirkungen im Beipackzettel .....

Lifeline Gesundheitsteam
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01.03.2022, 10:52 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo,

bei Venlafaxin sind zwar Störungen beim Wasserlassen als unerwünschte Nebenwirkung beschrieben, jedoch sollte auch zB bei Prostatavergrößerung und daraus resultierender Störung beim Wasserlassen die Indikation für die Einnahme überprüft werden.

Wir raten Ihnen also, sich erneut urologisch vorzustellen, um abzuklären, woher Ihre Beschwerden kommen und dann sollten Sie erneut Rücksprache mit Ihrem Psychiater oder behandelnden Therapeuten halten. Ohne die Rücksprache sollten Sie das Medikament aber nun auf keinen Fall absetzen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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