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Schlaganfall möglich?

Kategorie: Neurologie » Expertenrat Schlaganfall | Expertenfrage

14.01.2021 | 00:38 Uhr

Hallo,

ich bin 40 w und leide seit dem 24.12.2017 unter chronischen hws Syndrom...es fing damit an das ich aus dem liegenden position mit nach rechts gedrehten kopf abrupt aufgesprungen bin.... erst war total schwindelig und dann übel und hatte Schweißausbrüch....

die ganzen Probleme fingen dann an, Kopfschmerzen, nacken schulter arm probleme und verspannungen, bis hin zur tinnitus auf beiden seiten und tinnitus, kieferverspannungen usw... und seitdem habe ich auch augnmigräne, mit Zickzack die bunt leuchtet, unten am auge anfängt und sich langsam nach oben wandert( auf beiden seiten). Hatte es aber bis jetzt nur 4 mal mit max. dauer 1 std, und nur einmal mit ganz leichten schläfenschmerzen. Sie können sich ja vorstellen was für ein Ärzte Marathon ich hinter mir habe. Mrt Schädel 2018)o.B, halsgefässe (2018) O.B, NLM exträmitäten (2018) O.B, Hörtest (2018 und vor 2 tagen erneut)100%hörfähigkeit...

MRT Befund HWS (2018 ) 2mm bandscheibenprovorwölbung im c5/6 und c6/7 ohne nerven wurzel(dies kam auch nochmal als nebenbefund vor 6 monaten als MRT halsweichteile gemacht wurden)keine Signifikante!! spinalkanalstenose. gering degenerativ verändertes bandscheibensignal cervikalen segmenten, steilstellung der HWS mit angedeuteter kyphose und milde spondylarthrose c7/th1 rechtsbetont...laut dem Orthopäden für meinen alter alles normal und  nichts gravierendes...!!

Jetzt seit november habe ich auch Sehstörungen, ständig kleine aufleutende punkte  (dauer 3-4sek. Bis die pnkte verblassen) und 2cent grosse dunkelblaue flecken,die nicht mal ne sekunde dauert...Augenschmerzen am augapfel aber fast nur rechts, das die Schmerzen zum schläfen übergehen, augenbrennen und tränen.

Ich war jetzt in den 2 monaten, 2mal beim Augenarzt ,alles untersucht ohne Befund (ausser das ich kurzsichtig bin)...

Augennerven vom Neurologen gemessen O.B, sie geht von migräne oder von meine Verspannungen im nacke schulter bereich bzw. HWS syndrom aus...aber ständig die kleinen punkte sehen, das kann doch nicht migräne sein???dann leide ich ja jeden tag alle 2 min unter der migräne attacke???

was mir aufgefallen ist, das ich die kleinen punkte auch mit geschlossen augen sehe, vorallem wenn ich mich neu zum schlafengehen hingelegt habe( nach ca.30 min legt sich das wieder) oder wenn ich mich im schneidersitz mit dem kopf/stirn zum boden gehe( beim spielen mit den kindern) und wieder hochkomme , dann sehe ich die kleinen punkte auch besonders...

Was mich jetzt verrückt macht, das der Augenarzt gesagt hat ich soll mir die halsgefässe untersuchen lassen (was im 2018 ok war und das MRT halsweichteile von vor 6 monaten ,da haben die Ärzte auch reingeschrieben "soweit in dieser technik beurteilbar regelrechte darstellung halsgefässe". Aber die probleme mit den punkten hatte ich da noch nicht, es kam später...

sorry ist echt lang geworden aber ich wollte nichts auslassen, ist vielleicht wichtig bei der Beurteilung..

meine frage ist jetzt kann es tatsächlich aufgrung der verspannungen bzw. HWS syndrom zum minderblutung des gehirns kommen? Und damit sogar zum Schlaganfall??

ich habe im internet viele seiten gefunden wo tatsächlich das mit Verspannungen  im hws bereich und augenmigräne ein höhres risiko man für Schlaganfall birgt und das ist jetzt meine große angst ich habe 2kleine kinder und mache mich wahnsinnig :(

sind die ganzen Sehstörungen und augenmigräne iein anzeichen dafür das mein gehirn nicht gut durchblutet ist?? Warum warnen die Ärzte einen nicht das HWS -Verspannungen zu schlaganfall führen kann???

termine habe ich jetzt bei Ärzten zu untesuchung der halsgefässe und bei meine Hausärztin gemacht aber ist noch 2 wochen hin, ich hoffe sie können mich einwenig beruhigen bis dahin, ich kann echt nicht mehr schlafen seit tagen..

LS Jessy und verzeihen sie nichmal den langen beitrag:((

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14.01.2021, 01:15 Uhr
Antwort

Kleiner nachtrag noch, damit es nicht zu Missverständniss kommt die kleinen aufleuchtenden punkte, überdecken nicht den gesamten sichfeld sondern zwischen 1 bis höchstens 5 kleine punkte im sichfeld mit einem mal und dann die nächsten Minuten oder stunden nochmal paar aber nie so viel das sie mich beim sehen erschweren...und wie gesagt vorallem beim liegen die ersten minuten und den kopf nach unten beugen...

vielen lieben Dank nochmal:ROSE:

Lifeline Gesundheitsteam
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18.01.2021, 01:46 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Jessy,

unseres Wissens nach gibt es keine wissenschaftlichen Hinweise darauf, dass HWS-Verspannungen zu Schlaganfällen führen. Von daher können Sie beruhigt sein.
Jetzt zu Ihren Symptomen, es könnte sich dabei rein aus den Symptomen schon um eine Migräne handeln, dann wäre es aber tatsächlich sehr ausgeprägt und häufig. Dann könnte durchaus über eine prophylaktische Medikation nachgedacht werden.
Auf der anderen Seite sollte aber vielleicht auch noch ein EEG abgeleitet werden, da es sich auch um sehr kleine, fokale epileptische Anfälle handeln könnte. Allerdings wäre hier fraglich, warum diese jetzt auf einmal auftreten sollten, wenn vorher so etwas nie der Fall war.
Ob die Sehstörungen ein Zeichen für eine Minderdurchblutung sind, lässt sich nicht so einfach beantworten, typischerweise passt das nicht zum hinlegen, da ja dann das Gehirn leichter durchblutet werden sollte. Insofern passt es hierzu nicht so richtig. Es könnte sich wenn dann um kleine Durchlutungsstörungen oder Entzündungen im Gehirn handeln, was aber im MRT aufgefallen wäre.
In Anbetracht dieser Überlegungen ist die Diagnose einer Migräne, wie Ihre Neurologin Sie vorgebracht hat, auch aus unserer Sicht am wahrscheinlichsten.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen damit weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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18.01.2021, 11:44 Uhr
Antwort

 

 

Danke erstmal für die Antwor, muss jedoch nochmal kurz was fragen...

das mit der Epilepsie macht mir jetzt aber einwenig angst, aber wenn ich mir die Ursachen durchlese würde wenn dann nur eine Hirntrauma zutreffen, was eher am wahrscheinlichsten wäre und selbst da hatte ich kein unfall oder so, nur kurz bevor das mit den lichtpunkten anfing (ca. 1-2 monate vorher) hatte eine OP an der Ohrspeicheldrüs, wegen einem gutaritigen tumor. Der tumor saß fest auf dem gesichtsnerv, hat mir der Operateur hinterher erzählt was die op schwer machte.

Im befund steht: "im postoperativen verlauf kam es zu einer am ehesten prellungsbedingten , leichten marginalisschwäche links"  dieser satz gibt mir bedenken!!!! Apo po die parese habe ich jetzt leider nach 4 monaten immer noch...

1. jetzt scwirren mir fragen im kopf: könnte es sein das wegen der op zu leichte trauma am kopf erlitten habe, was denn jetzt zu epilepsi geführt hat? kann eine hirntrauma während der OP passiert sein? Weil ja laut dem satz oben anscheinend doch schon rumgedrückt wurde usw.?? Aber selbst dann müsste ich ja öfters am tag unter epilepsie leiden da ich ja öfters am tag diese lichtpunkte sehe, auch wenn vereinzelt...kann sich sowas am tag öfter melden???

sie haben ja noch geschrieben:  "Es könnte sich wenn dann um kleine Durchlutungsstörungen oder Entzündungen im Gehirn handeln, was aber im MRT aufgefallen wäre"

2.meinen Sie die MRT (Schädel) was ich im 2018 hatte oder die ich jetzt im juni 2020 wegen der halsweichteile? sieht man das gehirn und solche Probleme wie entzündungen und minderdurchblutung auch während des MRT's an der halsweichteile???

3. gut vielleicht kann ein hws syndrom nicht zum Schlaganfall aber sie meinen das solche Sehstörungen auch nicht von hws sydrom kommen können? Im internet liest man oft das es genau zu diese augenflimmern kommen kann.

Also ich werde versuchen eine Überweisung von meinem Arzt wegen MRT Schädel angiographie zu kriegen und halt Ultraschall der halsgefäss und ggf. nochmal zum Orthopäde... meine sie all diese Untersuchungen reichen aus um Klarheit zu gewinnen????

was soll ich jetzt machen was würden sie mir empfehlen,bin si verzweifelt :((

vielen herzlichen Dank nochmal

Lifeline Gesundheitsteam
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gestern, 14:19 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo,

1. Die postoperative Schwäche kann durchaus lange bis dauerhaft anhalten, Nerven erholen sich nur sehr sehr langsam. Ein Hirntrauma während einer Operation ist sehr unwahrscheinlich.

2. Was genau in einer MRT zu sehen ist, hängt vom untersuchten Gebiet, Sequenzen und Ebenen ab. Dies müssten Sie daher mit Ihrem Radiologen besprechen, da nur dieser die Bilder kennt. 

3. Das HWS-Syndrom als Ursache für neurologische Symptome ist eine sogenannte Ausschluss-Diagnose. Generell kann die HWS zu einer Vielzahl von neurologischen Beschwerden führen. Die Diagnose kann aber erst gestellt werden, wenn andere Ursachen (Entzündung der Nerven, gefäßbedingte Ursachen usw.) ausgeschlossen wurden. 

Letztendlich haben Sie bereits das richtige gemacht und waren bei einem Neurologen und Augenarzt. 

Haben Sie denn bereits Therapie für Ihre HWS-Beschwerden bekommen?

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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