Avatar

Schwindel mit Drall zur Seite

Kategorie: Sonstige-Medizin » Expertenrat Rehabilitation | Expertenfrage

09.02.2006 | 06:09 Uhr

Liebes Team,
nun bin ich medizinisch wohl ganz durchgecheckt, MR-Schädel, Gelichgewichtstests beim HNO, EEG beim Neurologen und nahm erst Beta Histin 12.

Zusätzlich empfahl mir der Neurologe gegen den bei mir ausgeprägten Rechtsdrall beim Gehen (inzwischen traue ich mich nicht mehr allein aus dem Haus) Fluoxetin beta 20. Der Rechtsdrall äußert sich so, dass ich praktisch an Hauswänden usw. entlang gehe, das Symptom entsteht spontan und dann bekomme ich auch Angst, denn es ist sehr belastend und mir wird schwindelig, sehe dann nicht mehr richtig und gehe immer schneller, was mir dann aber eigentlich nichts bringt. Dann könnte ich um Hilfe schreien. Dieses Mittel Fluoxetin macht mich aber, obwohl ich momentan von 1 Tbl. auf 1/2 Tbl. reduziert habe nicht (nehme es seit einer Woche und habe auch viele Nebenwirkungen, wie müde, Benommen, Haarausfall, Blähungen) stabiler.
Ich hatte diesen Schwindel auch schon mal im Bett bei lagerungsänderung. Aber woher kommt er und wie kann ich dagegen angehen?
Sollte das mit Antidepressiva wirklich zu bekämpfen sein?
Wann kann ich es wagen wieder fröhlich spazieren zu gehen?
Ich bin noch keine 5= Jahre und muss auch bald wieder arbeiten können, weil mein Arbeitsplatz ansonsten auch gefährdet scheint. Ich glaube, dann bekomme ich erst mal psychische Problem.

Danke für Ihre werte Rückantwort,
Sternchen

Helfen Sie mit Ihrer Bewertung: Ja, dieses Thema ist hilfreich!

6
Bisherige Antworten
Avatar
Beitrag melden
13.02.2006, 08:49 Uhr
Antwort

hallo,
eine diagnose wäre hilfreich: Schwindel ist ein Symptom und kann bei verschiedensten erkrankungen, in erster linie aus dem bereich der neurologie oder hno auftreten.
neurologischerseits bleiben dann zumeist physiotherapeutische maßnahmen (schwindeltraining, gangschule etc ) als therapie.
häufig führen insbesóndere plötzlich auftretende schwindelanfälle zu angst welche dann die gangsicherheit zusätzlich beeinträchtigt.
somit erscheint eine angstlösende (das sind eben antidepressiva) therapie unterstützend mitunter durchaus wirkung. der effekt benötigt aber eine gewisse zeit (ca. 2-3 wochen.)
aber schwerpunkt sollte die krankengymnastische therapie sein.
mfg dr.brüggemann

Diskussionsverlauf
Stellen Sie selbst eine Frage!

...an andere Nutzer der Lifeline-Community oder unsere Experten

Stichwortsuche in Fragen und Antworten

Durchstöbern Sie anhand der für Sie interessanten Begriffe aus Gesundheit und Medizin die Beiträge und Foren in der Lifeline-Community.

Übersicht: Expertenrat