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Rehabilitation nach Radiusfraktur

Kategorie: Sonstige-Medizin » Expertenrat Rehabilitation | Expertenfrage

03.01.2006 | 09:53 Uhr

Guten Tag!

Ich habe vor ca. einem Monat eine Radiusfraktur durch einen Fahrradsturz erlitten. Der Knochen war nicht komplett durchgebrochen und musste deshalb auch nur mit einer Gipsschiene behandelt werden. Heute nun sagte die Ärztin nach einer Kontrollaufnahme, der Bruch sei verheilt, und hat den Gips abgenommen und mir nur eine Schiene für nachts gegeben. Ich soll jetzt Übungen zu Hause in warmem Wasser machen, um die Bewegung wieder herzustellen und könne ansonsten so langsam wieder alles machen, solle mich auch z.T. überwinden, trotz Schmerzen die Hand zu benutzen, damit sie nicht versteift. Krankengymnastik würde sie empfehlen, wenn ich die Beweglichkeit nicht selbst wieder herstellen könne, d.h. beim nächsten Termin in einer guten Woche noch große Probleme hätte.

Freunde und Bekannte hingegen reagierten eher ängstlich, sagen, ich solle die Hand ruhig halten und vorsichtig sein, am besten das Handgelenk nicht drehen usw. Jetzt bin ich etwas verunsichert. Was ist z.B. mit Schwimmen - gut oder schlecht, oder ab wann ratsam? Was sollte ich beachten, damit die Beweglichkeit wieder komplett hergestellt wird und die Schmerzen ganz abklingen? Gibt es außer Krankengymnastik und Übung zu Hause noch andere gute Behandlungsmöglichkeiten?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

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12.01.2006, 06:52 Uhr
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Leider hat mich Ihre Anfrage erst heute erreicht. Der behandelnden Ärztin ist voll und ganz zuzustimmen. Wichtig für das Handgelenk ist nun viel Bewegung; Übungen im warmen Wasser sind ideal, da dann das Gewebe enstspannt und locker
ist. Auch Schwimmen ist zu empfehlen. Nachbehandlung getreu dem orthopädischen Grundprinzip: Bewegung
ohne Belastung; d.h. sie sollten ca. Monate nach dem Bruch noch
keinen schweren Sachen tragen oder heben.
Weiter gute Besserung.

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12.01.2006, 11:06 Uhr
Antwort

Vielen Dank für Ihre Antwort und die guten Wünsche!. Ich bekomme mittlerweile auch Krankengymnastik, die mir sehr gut tut. Dann werd ich nächste Woche auch mal wieder mit Schwimmen anfangen. Viele Grüße

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06.04.2008, 06:24 Uhr
Antwort

Hallo Expertenteam,
ich habe mir im Winterurlaub beide Handgelenke gebrochen. Die rechte Hand wurde noch am gleichen Abend operiert. Nach bereits 12 Sitzungen bei der Physiotherapie kann ich noch immer nicht die komplette Drehung des Handgelenkes machen (Drehung wie beim Aufschließen einer Tür). Ist das normal? Wie lange dauert es, bis keine Beeinträchtigungen mehr vorhanden sind? Des Weiteren wurde mir vor einer Woche der Gibs abgenommen. Nach der Röntgenaufnahme (eine Woche später) stellte der Arzt fest, dass es zur Fehlstellung gekommen ist. Diese wirkt sich wie folgt aus: Der Radius (oder auch Speiche) hat sich verkürzt und dadurch ist die Elle zu lang. Sieht man auch ohne Röntgenbild. Der Arzt will nun erst einmal die Reha abwarten um zu sehen, ob es wirklich zu Beeinträchtigungen kommt. Ist dies sinnvoll? Oder sollte man vielleicht doch eher operieren, bevor wieder einige Wochen ins Land gehen? Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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