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Ultraschall: Inhomogene Prostata

Kategorie: Männermedizin » Expertenrat Prostatakrebs | Expertenfrage

01.08.2006 | 08:45 Uhr

Sehr geehrte Experten,
ich bin 41 Jahre alt. Ich habe einen Urulogen aufgesucht, da ich zum Teil Brennen beim Wasserlassen, Harndrang, auf der anderen Seite Jucken in und geringen Ausfluss aus der Harnroehre habe.
Der Arzt hat in diesem Zusammenhang meine Hoden und Prostata rektal abgetastet (beides ohne Auffaelligkeit), zudem Ultraschall durch die Bauchdecke hindurch von der Blase und Prostata gemacht. Zusaetzlich vom Ruecken her von beiden Nieren. Alles war soweit ohne Befund, jedoch machte mir seine mehr od. weniger beilaeufig gebrummelte Ausssage: Prostata inhomogen, Volumen 18ml..... Angst. Und zwar das Wort: inhomogen.
Er versuchte zu beschwichtigen: Kann alles moegliche sein: Verkalkung, Prostatitis, haben sie vielleicht mehr als dreimal am Tag Geschlechtsverkehr (letzeters zur Begruendung der etwaigen Inhomgenitaet habe ich ueberhaupt nicht verstanden).
Er schlug mir als letzte Sicherheit einen PSA Test vor (das macht mich erst richtig nervoes), wobei die 35 Euro von mir selbst zu bezahlen seien. Ich werde nun 7 Tage mit Doxycyclin behandelt.

Erbliche Prostataerkrankungen in der Familie sind mir unbekannt. Koennen sie mir sagen, was es mit Inhomogenitaeten in der Prostata auf sich hat?

Danke.

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15.08.2006, 08:57 Uhr
Antwort

Inhomogenität bezieht sich in diesem Fall auf das Erscheinungsbild der Prostata im Ultraschall. Im Normalfall ist das Erscheinungsbild homogen, d.h. die Binnenstruktur der Prostata erscheint gleichmässig und ruhig. Inhomogen bedeutet demgegenüber, d.h. sich Zonen unterschiedlicher Gerwebedichte abwechseln, einzelne Drfüsenbereiche also dichter erscheinen als andere aufgrund von z.B. Entzündung, Sekretstau oder ähnlichem.
Inhomogenität ist ein sehr häufiger Befuind bei Entzündungen der Prostata, was bei Ihnen so wie Sie es schildern der Fall zu sein scheint und auch die wahrscheinlichste Diagnose ist.
Wahrscheinlich wurde ein etwas erhöhtes PSA bei Ihnen gefunden und ich würde erwarten, dass die Doxycyclinbehandlung auch Besserung gebracht hat.

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