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Chronische Prostatitis

Kategorie: Männermedizin » Expertenrat Prostatabeschwerden | Expertenfrage

10.11.2021 | 09:09 Uhr

Liebes Team,

ich habe noch eine Frage, die mich umtreibt.

vor ca. drei Monaten habe ich sehr lange mastubiert und musste jedoch plötzlich los. Da ich nicht kommen konnte, hat sich ein leicht ziehendes Gefühl eingestellt. Am selben Abend habe ich dann einen Orgasmus gehabt. Dieser war sehr intensiv jedoch nicht schmerzhaft. Das Ziehen hat sich dann verflüchtigt und war nächsten Tag nicht mehr spürbar. 

Ein ähnlicher Vorgang hat sich dann vorgestern abgespielt. Nach sehr langem Sex kam Besuch und ich konnte keinen Orgasmus erleben. Ich hatte wieder ein leichtes Ziehen, welches sich nach dem schmerzfreien Orgasmus am Abend auflöste. 

Irgendwie komme ich von dem Gedanken nicht weg, dass ich jetzt eine chronische Prostatitis habe, die syptomlos verläuft. 

Im Internet habe ich gelesen, dass eine chronische Prostatitis Schmerzen bei und während des Orgasmuses verursacht auch Schmerzen beim Wasserlassen bzw. ein nicht entleeren der Blasen kann vorkommen oder eine Eintrübung des Spermas kann vorkommmen.Dann habe ich aber auch wieder gelesen, dass gar keine Symtompe autreten können, man also gar nichts merkt. 

Die beschriebenen Symptome hatte ich nie, außer das beschriebene leichte Ziehen an beiden Tagen, welches nach dem Orgasmus endete.

Meine Fragen:

1. Kann eine chronische Prostatits auch komplett ohne Symptome verlaufen, sodass man diese niemals merken würde?

2. Da ich aktuell einen Verdacht auf einen Pilz habe, musste ich eine Urinprobe abgeben. Wird bei einer Urinprobe auch Entzündungswerte ersichtlich, wie es zb beiner chronische Prostatitis der Fall ist?

Ich entschuldige mich für den langen Text und würde mich sehr über eine Antwort freuen. Hier fragen zu können, ist eine echt tolle Sache. Liebe Dank!

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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10.11.2021, 15:36 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Daniel123,

ob Sie an einer chronischen Prostatitis leiden, können wir hier via Internetforum natürlich nicht beurteilen, da wir Sie ja nicht kennen und auch nicht körperlich untersuchen können.

Aufgrund Ihrer "Beschwerdesymptomatik" halten wir es aber eher für unwahrscheinlich. Aber Sie haben recht: bei einer Urindiagnostik kann auch eine Entzündung dargestellt werden, sprechen Sie Ihren Arzt bei der Probengabe darauf an, damit Sie auch darauf getestet werden. Dann könnten Sie einen entzündlichen Prozess ausschließen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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10.11.2021, 16:34 Uhr
Antwort

Danke für Ihre Rückmeldung. Nur eine kurze Rückfrage. Die Urinprobe wurde bereits eingereicht, es sollte untersucht werden ob Geschlechtskrankheiten vorhanden sind. Mein Arzt hat mich in diesem Kontext aber nur wegen dem Pilzbefall untersucht nicht wegen der "vermeintlichen" Prostatabeschwerden. 

Ist so eine Urinuntersuchung aber immer dieselbe? Also, dass quasi immer dieselben Parameter untersucht werden und somit vielleicht Entzündungswerte abgedeckt sind?

Gibt es sonst einen speziellen Wert auf den man seinen Urologen ansprechen sollte?

LG

Lifeline Gesundheitsteam
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11.11.2021, 09:40 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Daniel123,

wir können via Internetforum natürlich jetzt nicht nachvollziehen, welche Untersuchungen Ihr Urologe veranlasst hat, dazu müssten Sie in der Praxis anrufen und nachfragen. Zum Ausschluss einer Entzündung würde ein sogenannter Urin Status gemacht werden, bei dem überprüft wird, ob zB Leukozyten im Urin erhöht sind, die eine Entzündung anzeigen würden. Diese Untersuchung geht sehr schnell, dauert kürzer als eine Minute und den Teststreifen können Sie sich ggf. sogar selbst in der Apotheke besorgen, sollte der Urologe die Untersuchung nicht veranlasst haben und Sie dafür dort auch nicht hingehen wollen.

Eine Urinuntersuchung für Pilze ist jedoch nicht dasselbe, da ja auf verschiedene Dinge getestet wird. Ggf. hat Ihr Urologe aber beides veranlasst. Fragen Sie am besten in der Praxis nach, da kann man Ihnen sicher weiterhelfen .

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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