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Schwindelattacken beim Hinlegen und Kopf nach unten

Kategorie: Neurologie » Expertenrat Neurologie | Expertenfrage

15.06.2024 | 15:28 Uhr

Hallo liebes Experten Team,

heute morgen hatte ich schon nach dem Aufstehen eine subtiles Schwindelgefühl festgestellt. Das hat mich wegen des heftigen Wetterwechsels nicht sonderlich beunruhigt. Darauf reagiere ich manchmal mit Schwindel oder Migräneaura. Das habe ich seit Covid mit Tendenz zur Besserung, ansonsten hatte ich mein leben Lang sehr selten mal Kopfschmerzen.

Was ich aber heute festgestellt habe ist, dass ich, wenn ich mich hinlege oder den Kopf nach unten hägen lasse, üble Schwindelattacken bekomme. Ich muss dann sofort die Position wechseln weil es nicht auszuhalten ist. Dazu habe ich Duck auf den Ohren mein Nacken knirscht und ist mega verspannt. Dazu habe ich symmetrische dumpfe Kopfschmerzen. Hinter den Augen, Nacken und Schädeldach.

So jetzt, habe ich beim Schreiben eine Pause gemacht und inzwischen geht es besser. Es sind noch Kopfschmerzen, Nackenschmerzen spührbar und der Schwindel ist besser.

Ähnliches, kenne ich als einzelne Symptome aber nicht alles auf einmal. Ich hatte vor einem Jahr für eine Woche einen Lagerungsschwindel. Der war sehr ähnlich dem, den ich heute hatte. Ich kenne Schwindel und Kopfschmerzen bei Wetterwechsel. Und habe selten auch mal Migräne auch oft bei Wettterwechsel oder zyklusbedingt, meist in Form einer Aura mit Flimmerskotomen und anschließender Erschöpfung, selten auch mit Kopfschmerzen danach (beidseitig, einseitig, wechselnd).

Was das heute Vormittag war,  weiß ich nicht. Könnte das eine migränöse Ursache haben? Oder an Verspannungen oder Lagerungsschwindel liegen .......

Sollte ich das neurologisch abchecken lassen?

Ich bin w, Ende 40, Nichtraucherin, kein Alkohol, eingestellt mit 88 L-Thyroxin. Keine weiteren Medikamente, letztes Schmerzmittel vor 1,5 Jahren während Covid, ansonsten Hormonschwankungen durch beginnende WJ.

Vielen Dank vorab

 

 

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15.06.2024, 15:40 Uhr
Antwort

Hier noch ein Nachtrag vom Folgetag:

Heute sind nach wie vor Kopfschmerzen präsent, gepaart mit Übelkeit, Schlappsein und etwas Benommenheit beim Rumlaufen.

Am besten geht es in Ruhe im Liegen mit leicht erhöhtem Oberkörperkörper und reizarmer Umgebung. Blutdruck war vorhin 106/84.

Das sind jetzt viele Infos, aber ich dachte vielleicht brings das was.

VG

 

 

Lifeline Gesundheitsteam
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07.07.2024, 18:41 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo, 

Verzeihen Sie bitte unsere späte Antwort.
Wir können das aus der Ferne natürlich nur eingeschränkt beurteilen, deshalb empfehlen wir Ihnen natürlich, den Hausarzt aufzusuchen. Aus unserer Sicht klingt das aber fast ein bisschen so, als würden dea mehrere Faktoren zusammenspielen.
Offensichtlich haben Sie wohl eine leichte Prädisposition dazu, dass es manchmal zu so einem Schwindel kommt. Das heißt, Sie sind auch ein bisschen darauf sensibilisiert und nehme diesen leicht wahr. Gleichzeitig liegen offensichtlich auch Verspannungen vor, die so etwas natürlich auch begünstigen können.
Ansonsten deutet aber die Benommenheit und das Schlappsein auch auf einen leichten Infekt hin. Das würde auch dazu passen, dass die Symptome beim Kopf nach unten halten schlimmer werden. Es könnte sein, dass in den Nasennebenhöhlen, wozu auch das Mittelohr gehört, etwas Sekret vorliegt. Der Schwerkraft folgend baut dieses einen gewissen Druck auf, wenn Sie den Kopf nach unten halten. Dieser Druck kann sich dann theoretisch auf das Innenohr weiter Fortpflanzen, was dann zu diesem Schwindelgefühl führen kann. Gemeinsam mit den oben genannten Faktoren kann das sich dann so unangenehm anfühlen.
Das ist wie gesagt nur eine grobe Einschätzung aus der Ferne. Eine Untersuchung wurde sicher nicht schaden und sollte hier mehr Klarheit bringen können. Gleichzeitig würden wir aber Entwarnung geben, eine wirklich bedrohliche neurologische Erkrankung ist eher unwahrscheinlich.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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07.07.2024, 19:05 Uhr
Antwort

Hallo liebes Gesundheitsteam,

auch von mir ein etwas spätes Update. Ihr Verdacht bezüglich der Infektion war schon richtig. Ab dem Folgetag war ich richtig heftig krank inklusive Kopfschmerzen aus der Hölle, etwas Fieber, Gliederschmerzen, Halsschmerzen und enormer Schwäche und Schwindel. Der ganze Mensch tat weh. :). Nach einer Woche Bettruhe ging es relativ schnell wieder bergauf. 

Sehr interessant ist, dass mit der Genesung auch  Symptome, die ich seit meiner COVID Infektion hatte, verschwunden sind.

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage und viele Grüße. 

 

 

 

 

 

 

 

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