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Marklagergliose und Depression

Kategorie: Neurologie » Expertenrat Neurologie | Expertenfrage

05.09.2022 | 09:43 Uhr

Hallo, ich bin 52 Jahre alt und habe seit 2 Jahren eine Depression, v.a. die Konzentrationsstörungen, Merkstörungen, Wortfindungsstörungen, Erinnerungsstörungen, nur noch im Zahlenraum bis 30 rechnen können, verlangsamte Motorik, Antriebslos, verlangsamte Reaktion, Schwindel, Tinnitus machen mir zu schaffen. Keine Emotion, visuelle und akkustische  Informationen werden nicht verarbeitet, es fühlt sich dann im Kopf wie "Strom" an. Entscheidungen treffen geht nicht mehr, gelesenes wird nicht verstanden und behalten. Gefühlt kam nach jeder Coronaimpfung (3x) und Infektion (2x) eine Störung hinzu bzw. Verschlimmern sich bereits Vorhandene (visuelle Halluzinationen, Angst, Panikattacken). Es wurde jetzt ein MRT gemacht und "solitäre kleine Gliose im Marklager des Gyrus cinguli links" festgestellt. Für mich eine Logik, dass das mit den Symptomen oder Depression zu tun hat, weil die rechte Hirnhälfte Kreativität, Kunst... noch gut funktioniert. Meine Psychiaterin meint, das hätte nichts damit zu tun. ... wirklich?? 

Ich vertrage durch Histaminintoleranz nur wenig Medikamente (Serotonin syndrom), seit der letzten Corona Infektion ist die Unverträglichkeit auch bezüglich der Lebensmittel schlimmer geworden (Entzündung im Marklager??).

Welche Möglichkeiten hätte ich noch zur weiteren Diagnostik?

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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07.09.2022, 15:43 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo,

MRT-Befunde sind häufig sehr unsprezifisch und müssen von einem Arzt mit den Symptomen des Patienten in Zusammenhang gebracht werden. Eine Depression alleine erklärt Ihre Beschwerden bereits ausreichend, daher sollte diese behandelt werden. Sind Sie denn diesbezüglich bereits in Behandlung? 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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07.09.2022, 15:55 Uhr
Kommentar

Ja ich bin in Behandlung, aber die Ärztin bringt die linkhirnigen Symptome (Konrentration, Logik, Motorik usw. ) nicht mit der Gliose in Verbindung. Der Artzt, der den MRT Bericht geschrieben hatte, gab keine Empfehlung. Auf der Überweisung stand "Abklären von Schwindel", diesbezüglich wurde ja auch nichts gefunden. Aber Schwindel ist nur ein Bruchteil meiner Symptome. Schwindel wird jetzt in der UK Aachen näher betrachtet. Bleibt aber die Ursache der Konzentrationsprobleme usw. abzuklären, die immer schlimmer werden anstatt besser... Wie gesagt, für mich die logische Konsequenz, wenn ein Hirnnerv geschädigt ist, er die Informationen nicht weiterleiten kann...

Lifeline Gesundheitsteam
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12.09.2022, 21:36 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo,

MRT werden von Radiologen befundet, diese geben keine Empfehlungen, da Radiologen (in der Regel) nicht kurativ, also behandelnd, sind.

Konzentrationsstörungen stehen nicht mit Hirnnerven in Verbindung. Eine Depression kann durchaus Konentrationsstörungen erklären.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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