Avatar

Ureaplasma urealyticum Doxycyclin Einnahme verlängern?

Kategorie: Infektionen » Expertenrat Infektions- und Reisemedizin | Expertenfrage

19.12.2018 | 17:43 Uhr

Guten Tag, bei mir wurde einige Wochen nachdem ich die Kupferspirale eingesetzt bekommen habe  gardnerella Vaginalis diagnostiziert. Dies wurde mehrfach behandelt und kam immer wieder. Einige Wochen spaeter wurden Chlamydien und ureaplasma urealyticum nachgewiesen. Die Chlamydien wurden im letzten Test nicht mehr nachgewiesen, gardnerella Vaginalis und ureaplasma urealyticum würden allerdkall weiterhin festgestellt. Auserddem zeigt der abstrich, dass ich gar keine! Milchsäurebakterien mehr habe. Ich habe bereits zwei Antibiotika eingenommen: Azithromycin 3 Tabletten an zwei tagen und Doxycyclin 100 MG für 5 Tage.  Moment bin ich am 7. Tag meiner dritten Antibiotika Einnahme von Doxycyclin und verspüre noch immer Schmerzen beim Wasserlassen und auch permanent Schmerzen im Urogenitaltrakt. Daher meine Frage, macht es Sinn, das Doxycyclin länger anzuwenden und die Einnahmen nicht heute zu beenden? Ich habe nämlich in den Veröffentlichungen einiger Ärzte gelesen, dass ureaplasma urealyticum bis zu 21 Tage therapiert wird. Welche alternativen behandlungsmoBehandlungs gibt es noch ? Gibt es faelle, in denen ureaplasma urealyticum nicht heilbar ist? Danke im Voraus

Helfen Sie mit Ihrer Bewertung: Ja, dieses Thema ist hilfreich!

0
Bisherige Antworten
Experte-Leidel
Beitrag melden
20.12.2018, 15:21 Uhr
Antwort von Experte-Leidel

Guten Tag,

Ihre Frage ist für mich eigentlich nicht beantwortbar, da ich mich als jemand, der Befunde, Symptome und Verlauf nicht so kennen kann wie die behandelnden Ärztinnen oder Ärzte wenig dazu beitragen kann.

Sie haben offenbar eine sog. unkomplizierte Harnwegs- bzw. Scheideninfektion, bei der Gardnerella vaginalis und Ureaplasma urealytckum nachgeweisen wurden. Gegen beide Keime wirkt sowohl Azithromycin (2 x über 3 Tage) als auch Doxycyclin. Da beträgt die Dosierung meist 2 x täglich 200 mg über im Allgemeinen 7 Tage. Ob diese Behandlung bei Ihnen länger oder mit anderen Mitteln erfolgen sollte, kann nur der behandelnde Arzt entscheiden.

Die Antbiotika, die Sie eingenommen haben, können auch gegen die Milchsäurebakterien wirksam sein. Diese sind oft besonders empfindlich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Besiedlung der Scheide mit Milchsäurebakterien zu verbessern. Das sollten Sie aber erst nach Beendigung der jetzt laufenden Behandlung tun und zuvor mit Ihrem Arzt besprechen.

Ureaplasmen sind oft recht widerstandsfähig. Bei einer ausgeglichenen Scheisenflora kann auch eine Besiedlung mit Ureaplasmen bestehen. Diese verursachen dann aber meist keine Infektion und Beschwerden.

Möglicherweise hat die Spirale dazu beigetragen, dass es zu der Scheiden- und dann Harnwegsinfektion gekommen ist. Auch das sollten Sie mit Ihrm Arzt bzw. Ihrer Ärztin besprechen.

Gute Besserung und freundliche Grüße

Dr. Jan Leidel

Diskussionsverlauf
Corona: Welche Symptome sind möglich?

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus im Überblick und der aktuelle Impfstatus in Deutschland →

mehr...
Stellen Sie selbst eine Frage!

...an andere Nutzer der Lifeline-Community oder unsere Experten

Stichwortsuche in Fragen und Antworten

Durchstöbern Sie anhand der für Sie interessanten Begriffe aus Gesundheit und Medizin die Beiträge und Foren in der Lifeline-Community.

Übersicht: Expertenrat
afgis-Qualitätslogo mit Ablauf 2024/05: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen über FUNKE Digital GmbH und sein/ihr Internet-Angebot: https://www.lifeline.de/

Unser Angebot erfüllt die afgis-Transparenzkriterien.
Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheitsinformationen im Internet.

Sie haben Lifeline zum Top-Gesundheitsportal gewählt

Sie haben Lifeline zum Top-Gesundheitsportal gewählt. Vielen Dank für Ihr Vertrauen.