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Ansteckungsweg Hep B und C

Kategorie: Infektionen » Expertenrat Infektions- und Reisemedizin | Expertenfrage

13.04.2017 | 13:03 Uhr

Sehr geehrter Dr Leidl,

ich habe mich in letzter Zeit - eigentlich eher durch Zufall - über Hepatitis B und C-Übertragungswege informiert. Hierbei bin ich immer wieder - auf seriösen Seiten - auf die Aussage gestoßen, dass selbst getrocknetes Blut in kleinen Mengen ein Infektionsriskio darstellen kann. Zunächst hieß es, die Infektiosität würde ein paar Tage bis eine Woche bestehen, jedoch gab es wohl in den letzten Jahren mehrere Studien, die belegen, dass Hep C-Viren auf Gegenständen bei Raumtemperatur bis zu 6 Wochen infektiös bleiben (zB https://blog.aids.gov/2014/01/scientists-discover-hepatitis-c-virus-can-remain-infectious-outside-of-the-body-for-up-to-6-weeks.html), obwohl man bis dahin davon ausgegangen war, dass es nur wenige Tage sein müssten.

 

Diese Informationen verunsichern mich zunehmend. Seitdem mache ich mir ständig Sorgen, wenn ich mit Gegenständen in Berührung komme, die rötliche Flecken aufweisen (Bücher aus der Bibliothek, Geldscheine, Bettwäsche im Hotel - obwohl wohl gewaschen etc.). Glaubt man diesen Studien, würde von all diesen Gegenständen mindestens 6 Wochen eine Gefahr ausgehen können. Manchmal ließ es sich nicht vermeiden, direkt oder indirekt mit diesen Flecken - die teils schon nach getrocknetem Blut aussahen- in Berührung zu kommen. Gerade für Hep C gibt es ja auch keinen Impfschutz... muss man daher tatsächlich davon ausgehen, dass getrocknetes Blut (über Wochen hinweg) im Alltag eine Gefahr darstellt? Ich hatte gehofft, dass meine Internetrecherche mich beruhigt, aber in diesem Fall hat es mich eindeutig beunruhigt..

 

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Experte-Leidel
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14.04.2017, 21:13 Uhr
Antwort von Experte-Leidel

Guten Abend Annnna,

ich habe die Originalarbeit gelesen, auf die sich der Link in Ihrer Frage bezieht. Die Arbeit ist durchaus interessant und zeigt, dass Hepatitis C-Viren (HCV) in Blutplasma, das in kleinen Gefäßen aus speziellem Plastik tatsächlich bis zu 6 Wochen infektionstüchtig bleiben können. Diese Experimente sind unter Laborbedingungen erfolgt. Man hat dabei versucht, Gegebenheiten zu simulieren, wie sie z. B. in Kliniken durchaus vorkommen können. Die Infektiosität zu bestimmten Zeitpunkten wurde dadurch bestimmt, dass dann empfindliche Zellen einer Zellkultur auf die angetrockneten Plasmaproben aufgetropft wurden.

Wie gesagt, eine interssante Untersuchung. Allerdings sind die Ergebnisse nicht ohner weiteres auf das alltägliche Leben außerhalb des Krankenhauses zu übertragen. Die untersuchten Proben wurden von Umwelteinflüssen weitgehend geschützt für die jeweilige Testdauer aufbewahrt und dann mit einem hochempfindlichen Verfahren auf Infektiosität untersucht.

Im Alltag funktioniert das so nicht. Bücher, Geldscheine, Bettwäsche usw. werden nicht unter sterilen Bedingungen außerordentlich pfleglich behandelt, sondern Reibungen und Umwelteinflüssen der unterschiedlichsten Art ausgesetzt. Und selbst wenn z. B. an einem Geldschein noch angetrocknete, aber infektiöse Viren haften sollten, hätten diese es außerordentlich schwer, in Ihr Gewebe einzudringen und zur Infektion zu führen. Der Körper verfügt neben seinem Immunsystem über eine Fülle von Abwehrmechanismen, die einer solchen Infektion entgegenwirken und ohne die Menschen und Tiere kaum überlebensfähig wären. 

Tatsächlich ist das Infektionsrisiko gerade bei der Hepatitis C eher geringer als bei Hepatitis B oder HIV. Das höchste Risiko haben Drogenkranke, die Spritzen und Kanülen gemeinsam benutzen. Bei Nadelstichverletzungen mit kontaminierten Nadeln, wie sie im medizinischen Bereich vorkommen können, liegt das Infektionsrisiko bei durchschnittlich 1% (Hepatitis B 6 - 30%).

Also: Für Ihre Ängste in Alltagssituationen kann diese Studie nicht einfach übertragen werden.

Ich wünsche Ihnen schöne Ostertage.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jan Leidel

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16.04.2017, 13:51 Uhr
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Sehr geehrter Dr Leidel, 

vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort. Dass in einer Studie andere Gegebenheiten für eine längere Infektiosität sorgen, erscheint mir logisch.

Dennoch würde mich interessieren, ob man in etwa sagen kann, wie lange Hepatitis B- oder C-Viren im Blut oder anderen Flüssigkeiten auf genannten Alltagsgegenständen (Buch/Bettwädche etc.) bei Raumtemperatur überleben können (ohne Labor-Bedingungen). Auch, wenn das Risiko einer Ansteckung selbst bei noch aktiven Viren gering ist, macht mir selbst dieses Rest-Risiko Sorgen. Ich frage mich dann in manchen Situationen, "wie lange" ich vermeiden muss, mit bestimmten Gegenständen in Berührung zu kommen, um jedes Risiko ausschließen zu können. Irgendwie verunsichern mich die unterschiedlichen Angaben, die man dazu im Internet findet. Meist wird von ein paar Tagen bis einer Woche gesprochen, aber ich weiß nicht, ob nicht diese neuen Studien doch Einfluss auf diese Angabe hatten. 

Ich mache mir wohl unbegründet viele Sorgen, aber die Unsicherheit kommt vor allem daher, dass man so viele unterschiedliche Aussagen liest, und ich dann gar nicht mehr weiß, woran ich mich orientieren kann (auch wenn die Übertragung im Alltag so oder so schwierig ist). 

 

Vielen Dank für Ihre Hilfe und frohe Ostern! 

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16.04.2017, 14:33 Uhr
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PS: Was mir noch einfällt ... stellt eine Buchseite einen Sonderfall da, da der Fleck im Buch im geschlossenen Zustand nicht "an der Luft" ist? 

Experte-Leidel
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16.04.2017, 21:24 Uhr
Antwort von Experte-Leidel

Guten Abend Annnna,

Ihre Fragen kann ich nicht beantworten. Es gibt hierrzu keine Studien. Tatsächlich spielen diese eher exotischen Übertragungswege offenbar keine Rolle. Sonst gäbe es mehr eigentlich unerklärliche Infektiuonen, die es aber nicht gibt.

Man müsste für ein konkretes Infektionsrisiko schon sehr extreme Voraussetzungen annehmen. Bleiben wir bei der Buchseite, auf der sich ein getrockneter Blutfleck in einem Alter von bis zu 6 Wochen befindet, und nehmen wir weiter an, dass dieser Blutfleck von einem an Hepatitis C erkrankten Menschen stammt (das sind etwa 0,3% unserer Bevölkerung). Und unterstellen wir weiter, dass Sie diesen Blutfleck mit z. B. Serum behandeln und etwa darin enthaltene Viren wieder lösen können und sich diese Präparation einspritzen. Dann kann ich die Möglichkeit einer Infektion nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen.

Aber warum ängstigt Sie gerade ein derart minimales Risiko so sehr. In Deutschland sterben z. B. jedes Jahr bis zu einigen tausend Menschen an einer Influenza. Das nenne ich ein tatsächliches Risiko. Sind Sie dagegen geimpft? Warum also diese Sorge wegen Hepatitis C?

Ich denke, dass diese Frage nicht in mein Fachgebiet fällt, sxondern dass hierfür eine gute Therapeutin bzw. ein guter Therapeut zuständig wäre. Ich möchte Ihnen wünschen, dass Sie durch eine entsprechende Behandlung Hilfe bei Ihrer infektologisch kaum begründeten Angst erhalten.

Alles Gute und freundliche Grüße

Dr. Jan Leidel

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04.05.2017, 21:03 Uhr
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Sehr geehrter Dr Leidel,

entschuldigen Sie, dass ich mich noch einmal an Sie wende. Sie haben in der Tat Recht, ich befinde mich mittlerweile in Therapie wegen meiner Angst vor Krankheiten. Dennoch ist diese noch ganz am Anfang, es geht momentan lediglich darum, dass ich meine Ängste schildere, sodass eine Diagnose gestellt werden kann. Daher kann wohl erst in einigen Monaten auf Besserung gehofft werden...

Ich hatte letzte Woche eine Situation, die mich nicht mehr in Ruhe lässt. Da ich mittlerweile kaum noch schlafen kann deswegen, habe ich beschlossen, mich nun doch an Sie zu wenden. Die Situation ist meiner Meinung nach die kronketeste die ich bisher erlebt habe und die das größte Risiko darstellt.

Ich war bei meinem Hausarzt zur Impfung (Hep B), die eine Arzthelferin vorgenommen hat. Dabei hat der Einstich ziemlich geblutet, sodass Sie die Stelle abgetupft hat. Das erste blutige Tuch legte Sie einfach auf den Tisch, nicht in die Metallschale daneben. Das zweite ging in einen kleinen Plastikmülleimer, der einen "schwingenden Deckel" hatte, sie hat also mit dem blutigen Tuch den Deckel weggedrückt um das Tuch reinzuwerfen und dabei natürlich auch den Mülleimer an den Seiten/Deckel berührt. Danach hat sie wieder mit einem Tupfer über die Wunde gestrichen und ein Pflaster draufgeklebt. Sie können Sich ja vielleicht vorstellen, wie schlimm diese Situation für mich war. Offenbar werden ja alle blutigen Tücher und Tupfer in diesem kleinen Plastikmülleimer entsorgt, der mit Sicherheit auch nicht jedes Mal desinfiziert wird (falls überhaupt). Eine Tüte war auch nicht in dem Mülleimer. Auf Nachfrage meinte Sie noch zu mir, dass "alles" nach Praxisschluss am Abend desinfiziert würde - die Information hat mir natürlich nicht weitergeholfen. Auch gehe ich davon aus, dass wie gesagt ein Mülleimer nicht komplett innen und außen desinfiziert wird- dass dies auch zwischen den Patienten erst recht nicht geschieht, wurde ja sogar bestätigt. Meine Angst, mich mit Hep B oder C angesteckt haben zu können, steigt mittlerweile ins Unermessliche. Die Ironie ist, dass ich mich in der Situation ja gegen Hep B habe impfen lassen (Auffrischungsimpfung nach 12 Jahren, nach 10 Jahren ist der Schutz ja evtl schon nicht mehr gegeben)... aber der "neue" Schutz wird ja nicht ab der Sekunde des Einstichs schon gegeben sein. Auch gerade bei Hep C geht man ja von einer langen Überlebensdauer an der Luft/auf Gegenständen aus. Da auch eine Ansteckung mit anderen Gegenständen, an denen Blut haftet, möglich ist (Rasierer etc), wenn man sich selbst damit verletzt, frage ich mich, ob der Mülleimer nicht das gleiche Risiko darstellt, da auch dieser ja offenbar mit Blut auf Tupfern etc in Berührung kommt - und meine noch blutende Wunde nach Berührung des Mülleimers ja noch weiter mit Tupfer/Pflastern behandelt wurde. (Also zusammengefasst: Blutige Tupfer/Tücher anderer Patienten-Mülleimer/Deckel-Hand der Arzthelferin-meine Wunde.


Eigentlich sollte man ja davon ausgehen, dass gerade beim Arzt die Bedingungen so steril sind bzw das Personal so geschult ist, dass man keine Befürchtungen haben muss, aber die geschilderte Situation ist für mich (natürlich gerade durch meine psychische Erkrankung) kaum noch zu vergessen...

 

Ich hoffe, Sie können mich vielleicht etwas beruhigen, und dass die Therapie mir bald hilft..

 

Vielen Dank

 

Annnna

 

PS: In Ihrer vorherigen Antwort klang es fast so, als müsste bereits getrocknetes Blut/die darin enthaltenen Viren erst mit einem Serum wieder verflüssigt/gelöst werden.. dennoch liest man ja überall dass auch getrocknetes Blut noch infektiös ist... ob an dem müll oder in dem Müll nur getrocknetes oder auch frisches Blut war, weiß ich natürlich nicht genau...

Experte-Leidel
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05.05.2017, 09:11 Uhr
Antwort von Experte-Leidel

Guten Tag Annnna,

ich kann Ihre Sorge nicht nachvollziehen: Ihre Impfung gegen Hepatitis B wurde aufgefrischt. Dabei hat es aus der Injektionsstelle geblutet. Die Arzthelferin hat mit einem doch sicher frischen Tupfer (oder hatte sie diesen aus dem Mülleimer geholt?) abgetupft und den Tupfer auf den Tisch gelegt (das ist nicht richtig, aber doch keine Gefahr für Sie). dann wurde ein weiterer Tupfer benutzt, der anschließend in einen Eimer mit Schwingdeckel entsorgt wurde. Haben Sie gesehen, dass die Helferin den Deckel mit dem Tupfer geöffnet hat? Normalerweise macht man das mit der anderen Hand. Aber selbst wenn, die Viren (aus Ihrem Blut!?) springen ja nicht vom Eimerdeckel auf Ihren Arm und treffen ausgerechnet die winzige und weitgehend geschlossene Einstichstelle.

Also ich kann hier keinerlei Risiko für Sie erkennen. Aber das ist ja gerade Ihr Problem. Ihre Ängste sind weitestgehend irrational als Ausdruck Ihrer Angst- bzw. Zwangskrankheit.

Ein Infektionsrisiko für Hepatitis B und (deutlich geringer) Hepatitis C besteht bei Stich- oder Schnittverletzungen vor allem mit Injektionsnadeln und bei Kontakt der Schleimhaut oder nicht intakten Haut mit infektiösem Blut. Das vermag ich in Ihrem Fall nicht zu sehen.

Wir gehen heute davon aus, dass eine erfolgreiche Impfung gegen Hepatitis B nicht nur für 10 Jahre, sondern praktisch lebenslang vor einer Erkrankung schützt. Ich möchte Ihnen empgfehlen, dass Sie 4 bis 8 Wochen nach der jetzt erfolgten Auffrischung Ihren Arzt um eine Antikörperkontrolle bitten. Beträgt der Wert dann 100 IE/l oder mehr, können Sie von einem lebenslangen Schutz ausgehen.

Zu Ihrem P.S.: Ich habe nur deutlich machen wollen, dass in der Studie, die Sie so beunruhigt hat, in dieser, besonders schonenden Weise vorgegangen wurde, und dass ich es schwierig finde, diese Sondersituation auf alltägliche Situationen zu übertragen.

Ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich weitere Fragen dieser Art von Ihnen nicht mehr beantworten werde. Ich könnte mich nur immer und immer wieder wiederholen.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen guten Erfolg Ihrer Therapie

Dr. Jan Leidel

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06.05.2017, 17:36 Uhr
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Sehr geehrter Dr Leidel,

ich verstehe, dass sie zukünftig bei eventuell erneut auftretenden Situationen keine Risikoeinschätzung mehr geben können. Daher werde ich es dabei belassen, auf die Verständnisfragen zu meiner Anfrage einzugehen, um zumindest diese Situation hoffentlich klären zu können.

Es ging in der beschriebenen Situation nicht um Angst vor meinem eigenen Blut. Man geht ja bei Hepatitis B oder C davon aus, dass nicht nur direkter Blutkontakt, sondern auch Gegenstände mit infektiösem Blut eine Gefahrenquelle darstellen (zB Rasierer etc), wenn man sich selbst damit verletzt und so Viren in den Körper gelangen. In meinem Falle wären diese Gegenstände Mülleimer (und Schublade) und die Eintrittspforte meine Einstichstelle:

Die Arzthelferin hat beim Wegwerfen meiner Tupfer mit Ihrer Hand den Plastikmülleimer berührt (konkret: Schwingdeckel des Mülleimers, Innenseiten und eventuell auch bereits darin befindliche benutzte Tupfer von anderen Patienten, da der Mülleimer sehr klein war). Da mein blutiger Tupfer beim Wegwerfen mit dem Mülleimerdeckel und dann natürlich mit den Innenseiten des Mülleimers (in dem sich keine Plastiktüte befand) in Berührung kam, gehe ich davon aus, dass dies bei den Tupfern der Patienten vor mir genau so geschehen ist. Meine Angst ist, dass sich dann ja wohl auch am Mülleimer Blutreste/Viren von anderen Patienten befunden haben könnten. Er war von außen betrachtet nicht sichtlich "blutverschmiert", aber auch kleine oder kaum sichtbare Mengen sind ja offenbar schon ausreichend. Zudem wird denke ich kein kompletter Mülleimer desinfiziert, und erst recht nicht nach jedem Patienten, von dem dort Tupfer entsorgt werden - dies wurde mir auch bestätigt, als ich nachgefragt habe. Nach Berührung mit dem Mülleimer hat sie meine Einstichstelle ein drittes Mal mit einem (neuen) Tupfer abgewischt und ein Pflaster angebracht. Ebenso habe ich einen getrockneten Blutfleck an der Schublade bemerkt, in dem sich die Tupfer befanden. Auch hiermit ist die Arzthelferin eventuell beim Öffnen dieser in Berührung gekommen. 

Eigentlich kenne ich es von Arztpraxen bisher so, dass Treteimer verwendet werden, in denen sich zudem auch Plastiktüten befinden, in denen solches Material entsorgt wird (was ich als hygienischer betrachte, da hier gar kein Kontakt mit dem Mülleimer/Müll stattfindet). Auch dass sie ein blutiges Tuch von mir auf dem Tisch abgelegt hat, auf dem sie vorher Dinge abgestellt und sortiert hat, verunsichert mich- dort könnten ja auch bereits blutige Tücher von anderen Patienten abgelegt worden sein.

Zusammengefasst: Ich habe Angst, dass Viren oder Blutreste von anderen Patienten auf Schublade/ an dem Mülleimer eine Infektion von Hep B oder C bei mir ausgelöst haben könnten, da die Arzthelferin diese Gegenstände berührt und anschließend meine Einstichstelle weiter versorgt hat. Man geht ja von einer langen Überlebensdauer der Viren auch in getrocknetem Blut oder auf Gegenständen aus und in dem Mülleimer werden ja bestimmt täglich mehrere Tupfer von verschiedenen Patienten entsorgt. Zudem hat sie danach auch noch Gegenstände von mir mit denselben Handschuhen angefasst (Impfpass und Jacke).

Würde die Einstichstelle in dem Fall eine Eintrittspforte darstellen, die groß genug ist, bzw die Virusmenge ausreichen, die über die Berührung des Mülleimers und anschließend neuem Tupfer/Pflaster an diese Stelle gelangt ist? Müsste ich mir zudem wegen der anderen Gegenstände Sorgen machen, die danach mit demselben Handschuh angefasst wurden, der zuvor in Berührung mit dem Mülleimer war (Jacke/Impfpass)?

 

Bitte entschuldigen Sie diese langen Schilderungen, ich hoffe es ist jetzt zumindest etwas besser verständlich. Ich werde wie gesagt in Zukunft von Anfragen solcher Art absehen, aber würde mich sehr freuen, wenn sie zu der geschilderten Situation noch kurz Stellung nehmen könnten, da sie mich doch sehr beschäftigt.

 

Ich danke Ihnen für Ihre Geduld und Hilfe und wünsche ein schönes Wochenende.

 

Mit freundlichem Gruß

Experte-Leidel
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07.05.2017, 19:09 Uhr
Antwort von Experte-Leidel

Guten Tag Annnna,

trotz Ihrer Erläuterungen kann ich Ihre Angst rational nicht nachvollziehen, sondern nur als Ausdruck einer Angst- bzw. Zwangskrankheit verstehen.

Nehmen wir das Beispiel mit der Rasierklinge, mit der sich ein infektiöser Benutzer schneidet und sie mit seinem Blut benetzt. Wenn dann ein anderer Benutzer die selbe Klinge benutzt und sich ebenfalls schneidet, kann es sein, dass das frische Blut des zweiten Benutzers die Viren aus dem angetrockneten Blut wieder herauslöst und dieser sich infiziert. Das ist sicher ein äußerst seltenes Ereignis, das nur unter Annahme jeweils eher unwahrscheinlicher Voraussetzungen erfolgen kann, aber wohl möglich ist.

Ich vermag nicht zu erkennen, wie die Arzthelferin bei der Berührung eines Eimers oder einer Schublade, an der hypothetisch infektiöses Blut in mehr oder weniger angetrocknetem Zustand haftet durch Berührung mit ihrer Hand diese Viren in einem übertragungsfähigen Zustand auf ihre Hand bekommt und diese wirklich in Ihre winzige Einstichstelle praktizieren könnte. Normalerweise kommt die Helferin mit der Einstichstelle selbst gar nicht in unmittelbare Berührung, sondern nur mit dem frischen Tupfer bzw. mit dem Pflaster. Und eine etwaige Berührung wäre derart flüchtig, dass mir eine tatsächliche Übertragung äußert unwahrscheinlich bzw. ausgeschlossen erscheint.

ich weiß, dass das alles wenig hilft, da Sie immer wieder denken werden. Ja, aber wenn und wenn und wenn. ich hoffe, dass Sie eine angemessene fachliche Hilfe finden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jan Leidel

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09.05.2017, 20:29 Uhr
Kommentar

Sehr geehrter Dr Leidel,

doch, Ihre Antwort beruhigt mich im Bezug auf die geschilderte Situation tatsächlich; vielen Dank. Bezüglich meiner zweiten Frage (s.o.) kann ich also davon ausgehen, dass auch von den Gegenständen (meine Jacke/Impfpass) kein Risiko ausgeht, obwohl diese von der Arzthelferin mit den Handschuhen angefasst wurden? Auch wenn dies alles sehr theoretisch klingt - ich denke um so viele Ecken, weil man überall liest, dass das Virus sich so lange an der Luft halten würde - auch in nicht sichtbaren Mengen Blut, die auch schon für eine Ansteckung ausreichend sein sollen. Nach meiner Logik könnte dann auch noch lange Zeit von zB Jacke oder Impfpass ein Risiko ausgehen, sollten diese indirekt mit kleinen Mengen Blut in Berührung gekommen sein (über die Handschuhe)... und irgendwie hat man ja immer mal kleine Wunden...

Ist die Virusmenge dann einfach zu klein oder ist das Ansteckungsrisiko bei getrocknetem Blut praktisch gar nicht wirklich gegeben? So ganz erschließt sich mir die Ansteckungsmöglichkeit über winzige oder getrocknete Blutmengen, die überall beschrieben wird, nicht...denn offenbar wird das Virus ja gar nicht so leicht übertragen, wie es klingt...

Ich nehme hier lediglich Bezug auf eine Frage, die bereits oben gestellt wurde- von weiteren Fragen diesbezüglich werde ich natürlich absehen.

Danke für Ihre Hilfe.

Viele Grüße

Experte-Leidel
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12.05.2017, 11:00 Uhr
Antwort von Experte-Leidel

Guten Tag Annnna,

es hat jetzt leider etwas gedauert, weil ich unterwegs war. Und dies ist auch meine wirklich letzte Antwort in dieser Angelegenheit.

Gegen Hepatitis B sind Sie geimpft und daher mit hoher Wahrscheinlichkeit geschützt.

Hepatitis C ist schwerer zu übertragen. Die wichtigste Übertragung war früher die Bluttransfusion, bei der große Mengen von Viren direkt in die Blutbahn gelangen können. Heute sind Blutkonserven wegen der damit durchgeführten Tests sehr sicher. Heute ist der wohl wichtigste Übertragungsweg die gemeinsame Benutzung von Fixerspritzen. Möglich aber selten ist eine Übertragung durch Geschlechtsverkehr. Bei Paaren, von denen ein Partner chronisch infiziert ist und die ein ganz normales Sexverhalten haben, kommt es auch nach längerer Zeit nur bei wenigen Prozent zu einer Übertragung. Wenn eine Injektionsnadel, die eben bei einem infektiösen Kranken mit Hepatitis C verwendet worden war, zu einer Verletzung von Arzt oder drgl. führt, liegt die Ansteckungswahrscheinlichkeit bei knapp 1 Prozent (Hepatitis B ca. 30%).

Durch indirekte Kontakte, gemeinsame Benutzung von Essgeschirr oder Besteck und all die Kontakte, die Sie ängstigen, ist eine Infektion völlig unwahrscheinlich. Wäre es anders, wäre diese Krankheit viel, viel häufiger.

Ihnen alles Gute

Dr. Jan Leidel

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04.07.2017, 18:47 Uhr
Kommentar

Sehr geehrter Dr Leidl,

bitte entschuldgen Sie, dass ich mich noch einmal an Sie richte. Wie bereits erwähnt befinde ich mich mittlerweile seit 2 Monaten in Therapie wegen meiner Ängste. Leider ist es momentan so, dass der Erfolg der Therapie "stockt". Das Prinzip der Verhaltenstherapie ist ja, dass man sich der Angst stellt und dann seine Rituale unterlassen muss und die Situation "aushalten" muss und anschließend erkennt, dass ja trotzdem nichts passiert ist und man daher irgendwann merkt, dass die Rituale überflüssig sind. Das Problem bei mir ist, und so sieht es auch meine Therapeutin, dass ich vor allem Angst vor Hep C habe, einer Krankheit, bei der man ja oft jahrelang keine Symptome hat. Dadurch fällt dieser "Aha-Effekt" bei mir weg, weil ich immer denke, es könnte ja trotzdem etwas passiert sein, weil ich eine Ansteckung nicht bemerken würde.

Da sich meine Therapeutin auf dem Gebiet natürlich auch nicht auskennt und ebenfalls der Meinung ist, dass ich nicht jedes Mal in einer Angstsituation Rat bei einem Arzt suchen kann, sagte sie, ich solle möglichst EINE Frage formulieren, die der Angst in all diesen Situationen zugrunde liegt, und mich damit an einen Fachmann/Fachfrau wenden. Im Falle einer beruhigenden Antwort kann ich mir diese dann in den jeweiligen Situationen immer wieder ins Gedächtnis rufen, sodass dies hoffentlich den erwünschten Effekt hat und sich meine Ängste bessern. Es ist mir sehr unangenehm, Ihnen nochmal zu schreiben, aber ich weiß einfach nicht, an welche Stelle ich mich mit solchen Fragen sonst wenden kann, bzw. erhalte dort keine Antwort. Ich war zwischenzeitlich auch bei 2 Hausärzten, die mir jedoch nicht viel über die Krankheit und die Ansteckungswege erzählen konnten. Und vor allem möchte ich eben nicht mehr googlen etc.

Ich habe lange überlegt, welche Angst genau meinen bisherigen Fragen und allen weiteren Situationen, die seitdem aufgetreten sind, zugrunde liegen. Letztendlich ist es wohl ein Verständnisproblem, das mir ständig im Hinterkopf sitzt und mir das Leben schwer macht. Mein Problem ist, dass ich merken würde, wenn ich frisches, flüssiges Blut an der Hand (oder sonst wo) hätte. Daher bezieht sich meine Angst vor allem auf getrocknetes Blut, und so nehme ich mittlerweile fast überall bräunliche oder rote Flecken war, habe Angst, mit diesen in Berührung gekommen zu sein und die Viren dann noch bis zu 6 Wochen an mir zu haben oder zu "verteilen" (auch wenn ich weiß, dass die Flecken wahrscheinlich kein infiziertes Blut sind und sie sagen, 6 W. sind nur unter Laborbedingungen möglich - ich gehe in solchen Momenten natürlich immer vom "worst case" aus).

Was mir nicht klar ist: ich dachte, die Viren halten sich nur in einer "Trägerflüssigkeit", sprich, hauptsächlich Blut. Außerhalb dieser Flüssigkeit kommen sie nicht vor. Wenn ich nun also mit getrocknetem Blut in Berührung kommen sollte, könnte ich dabei Viren an meine Hand bekommen, obwohl das getrocknete Blut ja keine Flüssigkeit mehr abgeben kann? Davon gehe ich nämlich momentan aus und habe daher Angst, Viren an mir haben zu können, ohne es zu sehen, und diese dann weiter zu verteilen (und dass sie dann in meinen Blutkreislauf gelangen können, wenn ich einen Kratzer oder ähnliches habe oder Schleimhäute berühre etc).

Es geht mir nicht darum, was alles passieren müsste, damit diese Viren in meinen Blutkreislauf gelangen können, sondern darum, ob getrocknetes Blut noch Viren "abgeben" kann, wenn man es berührt (Beispiel:rötliche Spritzer an Toilettendeckel, letztens so passiert). Ich habe ja überall, wo ich mich informiert habe, gehört, dass auch getrocknetes Blut gefährlich ist- warum oder inwiefern jedoch wird nirgendwo erklärt. Daher frage ich mich dies sehr oft und diese Ungewissheit beunruhigt mich ständig.

Mir würde eine Antwort sehr helfen, da ich glaube, dass dies viele Situationen für mich deutlich einfacher machen würde. Ich merke, dass die Therapie stockt und möchte gerne, dass es mir möglichst schnell wieder besser geht. Ich habe wirklich sehr lange mit mir gehadert, ob ich mich noch einmal hier melden kann, aber einen Versuch ist es wert. Da ich ja momentan vom "schlimmsten Fall" ausgehe, kann sowieso nur alles gleichbleibend oder hoffentlich sogar besser, in jedem Fall jedoch nicht schlimmer werden.

Vielen, vielen Dank und alles Gute für Sie.

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04.07.2017, 21:46 Uhr
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PS: Eine Sache hätte ich bei meiner Frage zusätzlich erwähnen sollen. Sie sagten, dass das Virus durch Flüssigkeit wieder aus dem Blut herausgelöst werden könnte. Reicht normales Wasser aus? Neben der Angst vor getrocknetem Blut, das Viren abgibt?? (s.o.) beschäftigt mich das am meisten. (zB denke ich, ich bin auf einer öffentlichen Toilette in Blut getreten, und Viren an den Schuhen können zB im Regen wieder aktiv werden oder Viren an Kleidung beim Waschen etc. pp.)

Tut mir Leid, dass ich noch eine Frage anfüge. Ich verspreche, dass es das hiermit gewesen ist. Mir ist das wirklich unangenehm, aber der Wunsch, wieder angstfrei zu leben, ist so groß, dass ich alles versuchen möchte- und ich hoffe, dass Sie mir vll noch ein letztes Mal antworten und ich dann aufgeklärter mit allen Situation umgehen kann und endlich Fortschritte in der Therapie machen kann. Allgemeine Aussagen zur Übertragung sind denke ich viel sinnvoller als jedes Mal konkrete Szenarien zu beschreiben und das Risiko einschätzen zu lassen. Tut mir leid... und danke.

Experte-Leidel
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05.07.2017, 11:26 Uhr
Antwort von Experte-Leidel

Guten Tag Annnna,

es tut mir sehr leid, dass Sie sich derart quälen. Haben Sie mit Ihrer Therapeutin versucht herauszufinden, warum Ihre Angst sich gerade auf die verhältnismäßig seltene und mittlerweile immer besser behandelbare Hepatitis C konzentriert? Ich weiß nicht, ob es Ihnen bei Ihrer Angststörung und Ihren Zwangsgedanken hilft, aber ich will versuchen, Ihre Fragen - soweit man das überhaupt kann - zu beantworten:

Viren sind sehr merkwürdige Krankheitserreger. Sie sind selbst eigentlich keine Lebewesen, da sie sich weder fortbewegen, noch selbst vermehren können. Nur innerhalb lebender Zellen "erwachen" sie gleichsam zu Leben. Sie programmieren die infizierte Zelle um, so dass diese gezwungen wird, neue Viren zu produzieren.

Außerhalb lebender Zellen können sie sich nicht vermehren und sterben je nach Umweltbedingungen rascher oder langsamer ab. Und wie gesagt, sie können sich nicht selbst fortbewegen.

Infektionen mit Hepatitis C-Viren (HCV) erfolgen im Allgemeinen durch den Kontakt von Körpergewebe mit infektiösem Blut. Früher, als Blutkonserven noch nicht auf HCV getestet werden konnten, waren Bluttransfusionen der häufigste Übertragungsweg. Dies leuchtet ja auch sofort ein. Bei einer Bluttransfusion mit infektiösem Blut gelangen große Mengen von Viren unmittelbar in den Blutkreislauf des Empfängers.

Heute erfolgt eine Ansteckung am häufigsten durch die gemeinsame Benutzung von Spritzenbestecken beim Drogengebrauch, seltener durch die Verletzung mit einer Spritzennadel oder drgl., die zuvor an einem Patienten mit Hepatitis C eingesetzt worden war.

Auch andere Körperflüssigkeiten können HCV enthalten (Tränen, Speichel, Schweiß, Sperma). Eine Ansteckung durch diese gilt aber als sehr unwahrscheinlich.

Eine sexuelle Übertragung ist grundsätzlich möglich, erfolgt aber sehr selten. Begünstigt wird sie durch Praktiken mit höherem Verletzungsrisiko und beim gleichzeitigen Vorliegen einer HIV-Infektion.

Kommen wir jetzt zu Ihrem Problem, dem getrockneten Blut: Wie lange in einem angetrockneten Blutfleck infektiöse Viren vorhanden sein können, hängt von vielen Faktoren ab, wie z. B. der Menge an Viren und den Umweltbedingungen. Die im Labor unter unrealistischen, für die Viren optimalen Bedingungen ermittelten bis zu sechs Wochen gelten für das wirkliche Leben sicher nicht.

Wenden wir uns jetzt der Frage zu, wie etwa noch vorhandene und intakte Viren aus dem Blutfleck in ein Körpergewebe kommen können. Bei der Berührung eines getrockneten Blutflecks mit der Haut, kann normalerweise nichts passieren. Die Haut ist eine sehr wirksame Barriere gegen das Eindringen dieser Viren, die außerdem in dem Blutgerinnsel festgehalten werden. Sie sind sozusagen fixiert und können sich selbst nicht befreien, nicht bewegen.

Dies ist auch der Grund, warum die Viren für die Infektion in der Regel in einer Flüssigkeit enthalten sein sollten. Je nach Art der Viren gibt es auch andere Möglichkeiten. So können Grippeviren z. B. über die Augen- oder Nasen- und Rachenschleimhaut in das Körpergewebe eindringen, weil sie von den körpereignen Sekreten transportiert werden. 

Zur Erinnerung: Bei den Laborexperimenten, die sie kennen, wurde infektiöses Blut an sterilen Plastikoberflächen angetrocknet. Dann wurden nach unterschiedlichen Zeiten in Plasma verteilte Zellen, die auch tatsächlich empfänglich für eine Infektion mit HCV sind (das sind nämlich beileibe nicht alle Zellen des Körpers), auf dieses angetrocknete Blut getropft. Dies ist überhaupt nicht mit den ja eher zufälligen Berührungen von Haut und Fleck vergleichbar. Und das Plasma hat dann die noch vorhandenen Viren aus dem getrockneten Blut herausgelöst.

Viren, die in einem Blutfleck am Boden, auf einer Buchseite oder in Wäschestücken vorhanden sein könnten, haben überhaupt keine Chance, jemanden zu infizieren. Getrocknete Blutreste an Ihren Schuhen werden schon mechanisch abgerieben. Und wenn es regnet, werden etwa vorhandene Viren weggeschwemmt. So ist es auch in der Waschmaschine.

Zusammenfassend halte ich Ihre Angst vor getrocknetem Blut in Alltagssituationen nur vor dem Hintergrund Ihrer Störung für einigermaßen verständlich. Realistisch betrachtet ist das so ziemlich die unwahrscheinlichste Gefährdung, die ich mir vorstellen kann.

Ich wünsche Ihnen wieder Erfolge in Ihrer Therapie und alles Gute. Und ich möchte Sie bitten, dies nicht wieder zum Anlass für Diskussionen zu nehmen, die sich nur im Kreise drehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jan Leidel

 

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