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Unverträglichkeiten Auslöser für andere Dinge???

Kategorie: Ernährung-Fitness » Expertenrat Ernährung, Diät und Abnehmen | Expertenfrage an Experte-Eisen

14.04.2013 | 12:42 Uhr

Hallo Dr.Eisen!Ich entschuldige mich zunächst für die lange Ausführung,ich bin offensichtlich ein komplizierter Fall.Mein Fall betrifft auch die Ernährung,ich muss aber leider ausholen.Seit Ende letzten Jahres habe ich Symptome wie Magen-/Darmprobleme,Herzrasen(Ruhe-EKG 137/min),Verspannungen,Zyklusstörungen,depressive Verstimmung,die bisher kein Arzt zuordnen konnte.Alles wurde allein auf die Psyche geschoben.Ich bin 22 u.als Studentin schon gut beschäftigt,habe aber genug Ausgleich.Mittlerweile bin ich schlank(1.59m,50 kg),da ich dauernd abnehme (vorher etwas zu viel,nämlich 60kg).Ein Grund dafür scheinen auch die Magen-/Darmprobleme zu sein.Mein Internist stellte fest,dass ich Lactose-/Fructose-u.Sorbitunverträglichkeit habe.Mein FA bestimmte die Hormone u.sagte,ich hätte ein beginnendes PCO-Syndrom (zu hohes DHEAS,verschobener LH-FSH-Quotient, viel zu hohes Prolaktin).Die depressive Verstimmung konnte bisher kein Arzt zuordnen.
Meine Hausärztin meinte,ich sollte mir eine Zweitmeinung holen,weil mein FA sehr oberflächlich war.Ein anderer FA,bei dem ich war,hat einen Ultraschall gemacht u.polycystische Ovarien gesehen.Um die Frage,ob ich PCO habe o.nicht,drückt er sich bislang.Habe den Eindruck,ich bin ein Grenzfall.Beim Abstrich kam raus,dass ich Scheidenpilz hatte.Er hat einige Werte nochmals gemessen, mit dem gleichen Ergebnis:DHEAS wieder zu hoch u.LH-FSH-Quot noch schlechter.Auch dieser FA meint,ich sollte eine antiandrogene Pille nehmen,was ich jetzt mache.
Eine Freundin von mir hat Pharmazie studiert und ist Filialleiterin einer großen Apotheke.Ich habe mich letzte Woche ausführlich von ihr beraten lassen.Sie bildet sich viel fort,ich halte sie für sehr kompetent.Sie hat mir folgenden Tipp gegeben:
Ich soll diese Pille nehmen, zur Verhütung UND um in ein hormonelles Gleichgewicht zu kommen,deshalb vielleicht sogar im Langzeitzyklus.Sie bringt die Unverträglichkeiten als bisher einzige mit den anderen Symptomen in Verbindung:Sie meint,weil alle Schleimhäute aus dem gleichen Keimblatt sind,passt der Scheidenpilz da gut dazu u.dass die Schleimhäute bei mir nicht mehr im Gleichgewicht sind.Damit meint sie,könnte auch die depressive Verstimmung zusammenhängen.Sie sagt,im Darm wird Serotonin gebildet u.dass das bei mir vielleicht alles nicht mehr so funktioniert.Auch Hormonsteuerung und Immunsystem können dann schnell aus dem Ruder laufen.Ich soll deshalb 4 Wochen lang Omniflora nehmen(1vor dem Frühstück,2vor dem Schlafengehen)u.meine Ernährung umstellen u.viel Zink u.Folsäure "essen".Es ist mit Unverträglichkeiten einfach schwierig.Obst u.Milchprodukte sind schon mal schlecht,deshalb soll ich viel Fisch,Minus-L-Käse,Weizenkeime mit Minus-L-Joghurt,Nüsse,Erbsen,Spargel,Salat,Broccoli u.Reis essen.Außerdem soll ich Globuli nehmen (ich weiß,man muss auch daran glauben):Aurum apis regina comp von WALA,gegen Stimmungsschwankungen,depressive Verstimmung u.funktionelle Organsstörungen(3 mal tägl.5 Stück).Abgesehen davon muss ich am Freitag zum Langzeit-EKG.Das möchte auch mein FA,weil er meint 137/min sei schon hoch,auch wenn das ja nicht dauernd so ist u.er sagt,PCO-Frauen sind auch gefährdeter für Herzgeschichten.Dann hat mir die Apothekerin noch eine Ärztin empfohlen,die ganzheitlich arbeitet u.ich soll mal zu ihr gehen(allerdings gibt es bei der erst im Juli Termine).Was halten Sie von dem ganzen Vorgehen und v.a. von den Zusammenhängen, die meine Apothekerfreundin sieht?Diese hat bisher kein Arzt entdeckt bei mir!!!Ich weiß,es hat nur teilweise mit Ihrem Fachgebiet zu tun,wobei bei mir offensichtlich viel von Unverträglichkeiten u.Ernährung bedingt wird.Haben Sie vielleicht noch Ergänzungen/Ideen,was ich noch tun könnte o.meinen Sie,das passt so?Oder vielleicht haben Sie noch ein paar Ernährungstipps.Ich freue mich auf Ihre Meinung!

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Experte-Eisen
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15.04.2013, 20:41 Uhr
Antwort von Experte-Eisen

Hallo! Viele Ihrer Beschwerden lassen sich auf das PCOS zurückführen. Es gibt nämlich Hinweise darauf, dass PCOS-Patientinnen häufig auch an schweren Depressionen leiden. Es wird vermutet, dass eine Störung des Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Systems, die beim PCOS zu beobachten ist, als ein Risikofaktor für die Entstehung depressiver Störungen gilt.
Der Scheidenpilz ist nicht typisch für PCOS. Bezüglich der Nahrungsmittelunverträglichkeiten gilt es, die auslösenden Lebensmittel möglichst zu meiden. Hierzu gibt es jede Menge Tabellen, die die entsprechenden Lebensmittel auflisten. Den hohen Puls sollten Sie auf jeden Fall klären lassen (Schilddrüse, Langzeit-EKG usw.) Die Therapie würde ich einem erfahrenen Gynäkologen überlassen, wobei der Aufbau der Magen-Darm-Flora sicher kein Fehler ist! Viele Grüße. Dr. Eisen

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15.04.2013, 23:03 Uhr
Kommentar

Hallo Herr Dr. Eisen!

Danke für die schnelle und ausführliche Antwort!

Ich glaube Ihnen sofort, dass das PCOS mit depressiver Stimmung (als schwere Depression würde ich das bei mir jetzt nicht bezeichnen, ich kann meinem Alltag schon noch ganz gut nachgehen) zusammenhängt. Würde es auch schon eher als Stimmungsschwankungen bezeichnen. In einem Moment bin ich überglücklich und 2 Stunden später total traurig. Im Nachhinein kam die Stimmung auch das erste mal auf, als das mit den Zyklusstörungen anfing. Ihre Erklärung klingt auch logisch. Ich habe den FA auch gewechselt, da meine FÄ vorher nur das Blutbild der Hormone abgelesen hat, aber weder Ultraschall der Eierstöcke gemacht hat noch auf die depressive Stimmung eingegangen ist. Sie behauptete, das sei untypisch, wenn die männlichen Hormone zu hoch liegen und eher typisch für niedrige Östrogene (Wechseljahre z.B.). Was soll ich nur davon halten??? Naja, dann hat sie noch gemeint, mit meinen Hormonwerten klappt es sowieso nicht, mal schwanger zu werden...sehr aufbauend. Helfen konnte sie mir jedenfalls nicht....
Ich bin morgen wieder bei dem neuen FA, weil er noch einmal ein paar Hormonwerte bestimmt hat und eben einen Ultraschall gemacht hat, der ja leider für PCOS spricht. Ich glaube, er weiß besser, was er da tut und meint, mit Hilfe klappt der Kinderwunsch in ein paar Jahren schon....

Die Lebensmittel zu meiden, versuche ich. Aber muss ich Haushaltszucker jetzt auch meiden oder nicht? Da sagt jeder was anderes. Die einen sagen ja, weil ja auch Fructose darin ist, die anderen sagen nein, weil die Glucose das ja ausgleicht. Was stimmt denn jetzt???

Zwecks Herzrasen: Schilddrüse wurde schon abgeklärt. TSH war 0,74. Mein FA meinte, gut aktiv aber in Ordnung. Herzultraschall wurde vom Kardiologen auch schon gemacht, war auch ok. Langzeit-EKG ist diesen Freitag.

Der Scheidenpilz ist aber doch auch typisch für ein schlechtes Immunsystem oder nicht? Ich war seit November 2012 3 Mal erkältet, davon einmal 2 Wochen trotz Antibiotikum mit 40 Fieber im Bett gelegen. Können die Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht auch das Immunsystem negativ beeinflussen? Hab das mal irgendwo gehört....

Sorry noch einmal fürs Nachfragen und die lange Nachricht. Habe nur den Eindruck, Sie kennen sich bald besser aus, als meine alte FÄ und mein Internist :-)
Drücken Sie mir die Daumen für bessere Hormonwerte morgen!

Viele Grüße zurück!

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16.04.2013, 18:25 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Haushaltszucker sollte man prinzipiell sparsam verwenden :-) ! Leider kann man eine pauschale Aussage schlecht treffen, jeder verträgt es anders. Ich würde einfach mal ausprobieren, was Sie vertragen und was nicht.
Das Langzeit-Ekg gibt sicher weitere Hinweise. Scheidenpilz spricht immer für ein zumindest lokal vermindertes Immunsystem und die Erkältung für ein gestörtes Immunsystem. Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind nicht typisch für Infektneigung, aber das Immunsystem wird sicher negativ beeinflusst.
Ich drücke Ihnen die Daumen! Beste Grüße. Dr. Eisen

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16.04.2013, 18:55 Uhr
Kommentar

Hallo Herr Dr. Eisen!

Danke für die Antwort.

Vielleicht können Sie mir ja noch einmal helfen. Habe da noch 2 Fragen:

Mein Frauenarzt meinte heute auch, mein Immunsystem und die Darmflora könnten mal etwas "Nachhilfe" gebrauchen. Er schlägt mir statt Omniflora Folgendes vor: Mucosa Formula von natural Biogena, weil da mehr drin ist: 500 mg L-Glutamin, 16 mg Zink, 140µg Selen, 1 mg Kupfer, 1 mg Mangan, 180mg Vitamin C, 50 mg Pantothensäure, 8 mg Vitamin B6, 4 µg Vitamin D. Das wäre dann auch ohne Lactose, das Omniflora aber nicht. Was halten Sie davon???

Die Pille soll ich jetzt im Langzeitzyklus nehmen, damit die Hormone nicht immer wieder abfallen können, was ja auch depressive Stimmung begünstigen würde. Dann soll ich die Globuli ruhig mal weiternehmen, wenn ich meine, sie bringen was und es beobachten, ob die Pille jetzt die Stimmungsschwankungen reduziert.

Ihr Daumen drücken hat immerhin halb geholfen: Homa-Index war gut: 1,2 (Norm: kleiner 2); Glucose: 82,8 (Norm 70,0-100); Insulin: 6,00 (Norm: 6,0-25,0), also keine Insulinresistenz.
Prolaktin war leider wieder viel zu hoch: 61,7 (Norm: 5,18-26,5); das letzte Mal waren es 66,0.
Jetzt die 2.Frage, vielleicht können Sie ja helfen, auch wenn es nicht um Ernährung geht:
Mein Frauenarzt meinte, er wäre also offensichtlich recht konstant geblieben und so im Grenzbereich/der Grauzone, ab wann man ein NMR durchführt. Ich habe ihn gar nicht darauf angesprochen, er hat gleich von selbst was dazu gesagt und auch angesprochen, dass so etwas auf den Sehnerv drücken kann aber eben nicht muss. Da ich Studentin bin, meinte er auch, Prolaktin sei ja auch das "Stresshormon", also auch das wäre möglich (wobei ich zu beiden Messzeitpunkten Semesterferien hatte und wenig gestresst war). Sein Vorschlag ist jetzt, dass ich im Juli noch einmal kommen soll zum Nachmessen. Er möchte dann auch noch einmal einen Ultraschall der Eierstöcke machen und sehen, ob die Zystchen durch die antiandrogene Pille, die ich jetzt nehme, weniger geworden sind. Er meint auch, dass eben auch 40% der PCO-Patientinnen sowieso erhöhtes Prolaktin haben, es also auch einfach daher kommen kann. Ich soll also Anfang Juli noch einmal kommen und wenn er dann wieder so hoch ist, ist er für ein NMR. Was meinen Sie dazu? Kann und soll ich so lange warten? Bitte nicht falsch verstehen, ich bin sicher nicht scharf darauf, dem weiter nachzugehen, langsam reicht es, mit den wöchentlichen Arztbesuchen, möchte aber trotzdem Ihre ehrliche Meinung.

Sie haben mir schon sehr geholfen! Dankeschön!
Viele Grüße!

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22.04.2013, 13:15 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Das von Ihrem Frauenarzt empfohlene Präparat ist sicher besser als Omniflora, weil wesentlich mehr enthalten ist. Die Wartezeit ist sicher nicht zu lange, versäumt wird dadurch nichts! Ihr Frauenarzt macht insgesamt einen sehr guten Eindruck mit dem was er sagt!
Viele Grüße. Dr. Eisen

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22.04.2013, 20:59 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen,

habe mich sehr gefreut, dass Sie noch einmal geantwortet haben. Und es beruhigt auch, wenn man hört, dass mein Frauenarzt einen guten Eindruck macht. In meinem Alter ist das schon wichtig, dass da jetzt nichts "verbockt" wird, ich will schließlich in ein paar Jahren mal noch schwanger werden und mit den Werten momentan schaut das ja nicht so gut aus, aber er meinte schon, das biegen wir schon hin :-)
Finde auch toll, dass er sehr gewissenhaft ist und lieber einmal zu viel kontrolliert, als zu wenig. Er wird das schon hoffentlich jetzt alles wieder ins Lot bringen.
Er ist auch der einzige meiner Ärzte bisher, der mal ganzheitlich arbeitet (z.B. mit dem Präparat für die Darmflora). Das hat mir nicht einmal mein Internist gesagt, obwohl das ja eher sein Gebiet wäre.

Dann werde ich jetzt dieses Darmflora-Präparat von meinem FA nehmen und das Omniflora weglassen. Hatte sowieso den Eindruck, dass es mir davon wieder schlecht geworden ist wegen der Lactose. Auf der anderen Seite denke ich, dass das doch so wenig ist, das kann ich doch gar nicht merken, oder????? In meiner Pille ist ja jetzt auch Lactose und ich merke nichts.

Kann das Herzrasen (Langzeit-EKG war letzten Freitag, habe es heute abgegeben und habe nächste Woche Gesprächstermin) eigentlich mit den Unverträglichkeiten zusammenhängen? Ich hatte das früher nie und jetzt schon öfter mal nach dem Essen (in letzter Zeit eben nicht mehr so oft, vielleicht weil ich jetzt die Ernährung umgestellt habe?). Manchmal ging das dann so 10 bis 15 Minuten lang auf 140-150 hoch, allerdings zum Glück ohne Stolpern oder so. Dachte eigentlich immer, sowas ist nur bei Histaminintoleranz bekannt???
Habe allerdings grundsätzlich einen hohen Ruhepuls (mache zwar keinen Ausdauersport, aber Yoga und Tanzen) von 90-100. Auf 80 geht er mal, wenn ich wirklich 3 Stunden vor dem Fernseher sitze oder so.

Viele Grüße und danke für Ihre Mühe! Finde ich echt super, ist schließlich alles höchstens so halb Ihr Spezialgebiet :-)

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23.04.2013, 17:51 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Herzrasen kommt zwar bei allergischen Schockreaktionen vor, ist aber nicht typisch für Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wahrscheinlich ist es eher eine paroxysmale Tachykardie, die anfallsartig bei vegetativ labilen Patienten vorkommen kann. Das Langzeit-Ekg gibt sicher mehr Hinweise!!! Viele Grüße. Dr. Eisen

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24.04.2013, 00:45 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen!
Das ist ehrlich gesagt auch mein Gefühl. Das Herzrasen ist ganz einfach vegetativ bedingt und hängt mit Sicherheit auch mit den Stimmungsschwankungen/der depressiven Stimmung zusammen, insofern erwarte ich nicht, dass das Langzeit-EKG da irgendwelche neuen Erkenntnisse bringt, außer, dass ich mit Sicherheit wieder höre, dass mein Herzschlag insgesamt zu schnell ist. Das weiß ich aber auch so. Aber abwarten.
Angefangen hat das alles eigentlich zum letzten Semesterende. Ich habe mich in das letzte Semester ziemlich reingestresst, weil es ein paar sehr wichtige Prüfungen gab und ein Praktikum auch noch nebenher lief und habe oft bis spät nachts gelernt. Dann habe ich noch 8 Stunden pro Woche gearbeitet und das war insgesamt einfach zu viel. Hatte eigentlich kein einziges Wochenende mehr, außer vielleicht den Freitag und Samstag Abend. Das hat man dann davon. Immunsystem geht den Bach runter, Darmflora auch, Hormone verschieben sich total, Herzrasen.
Nun gut, Schluss mit dem Gejammer. Das wird jetzt alles wieder hingebogen :-)
Hätte noch zwei letzte Fragen und dann lasse ich Sie mal wieder in Ruhe :-)
1. Woher kommen solche Unverträglichkeiten eigentlich? Das habe mich jetzt schon mehrere Freunde gefragt, woher ich das habe. Ich sage jedes Mal, dass ich keine Ahnung habe. Vererbt wird sowas doch nicht oder? Ich bin zumindest die einzige in der Familie....
2. Darf ich mich bei Ihnen vielleicht noch ein letztes Mal mit dem Ergebnis vom Langzeit-EKG melden, falls was dabei rauskommt? Bin nächste Woche auch noch einmal für ein "ganzheitliches Gespräch" bei meiner Hausärztin, nachdem ich jetzt so viele Einzelergebnisse habe, bin ich schon ganz verwirrt langsam.
Viele Grüße zurück und danke für Ihre unermüdliche Ausdauer, mir zu antworten! Ich weiß das zu schätzen!

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25.04.2013, 17:23 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Zu 1. Das ist leider vollkommen ungeklärt. Sicherlich ist eine familiäre Disposition möglich, aber es gibt auch spontanes Auftreten.
Zu 2. Jaaaa, selbstverständlich!
Viele Grüße. Dr. Eisen

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25.04.2013, 22:57 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen!

zu 1. Ich denke, bei mir ist alles ein bisschen so "Was ist die Henne und was das Ei". Haben letztendlich Stress und Stimmungsschwankungen zu Herzrasen, Unverträglichkeiten, Infektanfälligkeit und Zyklusstörungen / hormoneller Störung geführt oder hat das PCO-Syndrom zu Stimmungsschwankungen geführt und die Unverträglichkeiten zu gestörter Darmflora, leidendem Immunsystem (Infektanfälligkeit)?! Das wird mir wahrscheinlich selbst der beste Arzt nicht beantworten können, sondern da lässt sich nur spekulieren, was ja letztendlich auch nicht weiter führt. Deswegen bin ich jetzt einfach mal gespannt, was meine Hausärztin nächste Woche meint, dass ich noch tun sollte oder ob sie dem nichts mehr hinzuzufügen hat.

Ich weiß es nicht, vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig, aber bisher gleicht die Pille keine Stimmungsschwankungen aus (nehme sie jetzt seit 4 Wochen durchgängig) - mein Freund tut mir langsam Leid, diese Aufs und Abs dauernd ertragen zu müssen, wobei ich schon versuche, mich zu beherrschen - und ich habe auch noch nicht das Gefühl, dass das Produkt von meinem Frauenarzt meine Darmflora schon so wirklich aufgebaut hat. Wie lange dauert so was denn alles?????

Und jetzt habe ich noch eine allerletzte Frage, bevor ich Sie dann wirklich erst mal in Ruhe lasse: Wie lange meinen Sie sollte ich Lactose, Fructose und Sorbit meiden? So etwas kann doch im Laufe der Zeit auch besser werden oder? Wann würden Sie denn z.B. mal mit einem Stückchen Apfel oder so anfangen (muss ja nicht gleich ein ganzer sein)? Nur ganz grob: 3 Monate, halbes Jahr, ganzes Jahr, mehr, weniger?

zu 2. Das ist sehr nett von Ihnen. Melde mich dann am Dienstag mit dem Langzeit-EKG bei Ihnen, falls ich glaube, Sie könnten mir da helfen :-) Wahrscheinlich kommt sowieso nichts dabei raus...Habe Dienstag Besprechung mit dem Internisten.

Entschuldigung, dass ich Sie immer so ausführlich und so oft belästige, habe schon ein schlechtes Gewissen. Danke und schon einmal ein schönes zumindest morgen noch frühlingshaftes Wochenende! Nachdem Sie ja auch in Bayern sind, wird das Wetter dort nicht so anders sein wie hier :-)

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27.04.2013, 10:11 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Die Unverträglichkeit wird erfahrungsgemäß umso schneller besser, je mehr zu Beginn der Stoff vermieden wird. Der Aufbau der Darmflora kann mehrere Monate dauern!
Viele Grüße und ein ebenfalls sonniges Wochenende.
Dr. Eisen

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27.04.2013, 14:49 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen!

Jetzt muss ich mich nur wegen Unverträglichkeiten doch noch einmal melden wegen Ihrer Antwort, weil da ergeben sich mir jetzt noch zwei Fragen, auch wenn ich Sie jetzt echt in Ruhe lassen wollte.
Ich versuche eigentlich schon alles soweit möglich zu vermeiden, nur ist das soooo schwierig. Man isst ja auch nicht immer zu Hause, weiß also auch nicht immer so ganz genau, ob da jetzt wieder jemand Milch z.B. o.ä. rein hat (nehme jetzt schon immer zur Sicherheit überall Laktase mit) oder man isst irgendein ganz tolles Gemüse und erfährt hinterher, dass da kleine Apfelstückchen drin waren. Alles nicht so einfach, wenn man nicht selbst gekocht hat. Und gerade die Fructose ist bei mir immer noch sehr schlimm, würde mich momentan nie im Leben trauen, ein Stück Apfel zu essen. Habe gestern von einer Freundin einen Keks bekommen (Minus-L!!!), aber eben mit viel Zucker und schon war mir wieder schlecht.
Jetzt noch 2 Nachfragen zu Ihrer Antwort:
1. Ist in Paprika eigentlich viel Fructose? Ich habe eine Freundin, die Fructose- und Sorbitmalabsorption hat (aber keine Lactose) und sie meinte gestern, Paprika wäre ganz schlimm????!!!!
2. Wenn Sie sagen, der Aufbau der Darmflora kann mehrere Monate dauern, sollte ich das Präparat von meinem Frauenarzt für die Darmflora (mit dem L-Glutamin, was ich Ihnen geschrieben hatte) dann länger nehmen??? Diese Schachtel reicht jetzt für 30 Tage. Kann das dann zu kurz sein??
Ansonsten störe ich Sie dann erst mit dem Langzeit-EKG wieder :)
Schönes WE! Bei uns regnet es leider.....
Viele Grüße!

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29.04.2013, 13:14 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Zu 1. Der Zuckergehalt ist absolut gesehen natürlich niedrig, aber oftmals hängt es eher von der Sorte Gemüse ab, wie viel davon aufgenommen wird und nicht jeder reagiert gleich darauf. Also ausprobieren!
Zu 2. Ich würde bei Ihrer Anamnese drei Monate einnehmen.

Viele Grüße. Dr. Eisen

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30.04.2013, 18:55 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen!

Danke für Ihre letzte Antwort!

War nun heute bei meinem Internisten wegen dem Langzeit-EKG. Er meinte, es wäre soweit in Ordnung, keine Aussetzer, Vorhofflimmern o.ä. (zum Glück!), nur die Frequenz ist nicht so prickelnd (wie schon vorher vermutet): Mittlere HF: 92, Maximale HF: 168 (allerdings beim Tanzen), Minimale HF: 59 (beim Schlafen), insgesamt allerdings 365 Tachykardien (über 100) zwischen 6 und 49 Mal pro Stunde (in jeder Stunde, außer nachts). Er meint deshalb, er würde gerne noch einmal einen Ultraschall von der Schilddrüse machen, weil der TSH-Wert auch ok war, aber Richtung Überfunktion (lag bei 0,74) und habe ja auch relativ viel abgenommen in letzter Zeit. Ich dachte zwar, jetzt hätte ich dann endlich mal wieder meine Ruhe, aber das muss scheinbar sein.

Darmflora über längere Zeit aufbauen hält er bei mir auch für sinnvoll.
Was mich etwas wundert: Er hat mich gefragt, was die Unverträglichkeiten so machen und ich habe gemeint, dass es mit der Lactose ganz gut läuft, aber es mir immer noch bei kleinen Mengen Fructose schlecht wird, auch manchmal bei Saccharose obwohl ja die Glucose das ausgleichen sollte. Er meinte, das wäre nicht normal und wir reden da beim Schilddrüsenunltraschall dann noch einmal drüber und wenn es nicht besser ist, dann macht er vom Magen noch einen Ultraschall. Sehen Sie das auch als so abnormal? Ist doch möglich, dass es von der Fructose kommt....

Wäre super, wenn Sie noch schreiben würden, was Sie von dem Ganzen jetzt so halten. So langsam aber sicher habe ich keine Lust mehr auf irgendwelche Untersuchungen, muss doch mal reichen jetzt.

Viele Grüße und danke noch einmal für Ihre Ausdauer!

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01.05.2013, 15:31 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Ein TSH-Wert von 0,74 spricht nicht für eine Überfunktion sondern ist vollkommen normal. Erst Werte unter 0,3 bis 0,4 (je nach Labor) deuten auf eine Überfunktion hin. Der einzig sinnvolle Weg ist eine Bestimmung der Schilddrüsenhormone freies T4 und T3. Ich denke sowieso, dass Ihre Beschwerden auch eine deutliche psychosomatische Komponente haben. Es hat ja auch einen Grund, warum Ihr körper so auf alle möglichen Nahrungsmittel reagiert. Allergien zeigen oft eine Aggession gegen sich selbst. Lesen Sie doch mal ein Buch von Rüdiger Dahlke oder googlen Sie zu diesem Thema, vielleicht hilft Ihnen das mehr als alles andere und Sie erhalten neue Impulse für Ihr Leben!
Herzliche Grüße. Dr. Eisen

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02.05.2013, 14:41 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen,

Ich verstehe es auch nicht so ganz, warum der Ultraschall der SD noch nötig sein soll, aber gut. TSH, fT3 und fT4 waren ok.

Habe jetzt mit meiner Hausärztin heute darüber geredet, sie hält es auch nicht so ganz für nötig, meint aber, ich soll es mal noch machen lassen, falls da halt irgendwelche Knötchen oder so sind, sie glaubt aber nicht, dass was dabei raus kommt. Sie meint - und ich denke, sie kann das ganz gut einschätzen, weil sie mich schon sehr lange kennt und auch die ganze Familie, mein Umfeld - sie glaubt nicht, dass die Stimmungsschwankungen (auch ins Depressive) abgesehen von den Zyklusstörungen, die halt leichter zuzuordnen sind, bei mir irgendwelche psychischen Gründe hätten, sondern sie denkt schon, dass das hormonell bedingt ist. Deswegen hält sie die Pille auch für unbedingt nötig und seit der Pille fühle ich mich auch irgendwie ausgeglichener, also sie kann schon Recht haben. Sie meint sogar, dass das Herzrasen sicher auch darin mit bedingt liegt.
Sie hat heute allerdings noch einmal Blut abgenommen, weil sie mir ans Herz gelegt hat, Vitamin D noch bestimmen zu lassen, weil sie jetzt erst wieder auf einem Vortrag war, wo sie wieder gehört hat, wie wichtig das ist und das ja gerade mit depressiver Stimmung auch in Verbindung steht und der Winter ja auch so lang war.
Sie meint, eine Psychotherapie hält sie jetzt bei mir gar nicht für nötig. Sie kennt natürlich auch mein "sicheres Umfeld". Außerdem sagt sie, gleicht die Pille das restliche Hormonchaos jetzt schon wieder aus.

Nach Rüdiger Dahlke habe ich gegoogelt. Können Sie ein bestimmtes Buch empfehlen oder sind die alle so gut? Sind ja ziemlich viele...

Und noch eine Frage, vielleicht wissen Sie da besser Bescheid:
Mein FA meinte ja, ich sollte 5 mg Folsäure nehmen, weil die Pille die Folsäure reduziert. Das hielt meine Hausärztin für etwas viel und meinte 5 mg jeden zweiten Tag. War dann in der Apotheke. Die Apothekerin hat gemeint, es gäbe Folsan 5 mg oder "Taxofit Folsäure + Metafolin 800 Depot von MCM KLOSTERFRAU". 800µg würden normalerweise bei keinem richtigen Mangel reichen, sagt sie. Was meinen Sie jetzt? Es sagt mal wieder jeder was anderes...

Ich denke, wir sind auf einem guten Weg jetzt und das wird alles wieder :-)
Viele liebe Grüße und vielen Dank!

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02.05.2013, 20:30 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Ich würde zuerst von Dahlke "Krankheit als Symbol" empfehlen. Folsäure würde ich in den ersten 4 Wochen täglich 5 mg nehmen, dann jeden 2. Tag 5 mg. Eine Laborkontrolle zeigt jederzeit, ob die Dosis richtig ist.
Liebe Grüße: Dr. Eisen

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03.05.2013, 22:40 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen,

danke für Ihre Tipps. Habe schon nach dem Buch gegoogelt.

Irgendwie ist es komisch, aber toll: Irgendwie merke ich von Tag zu Tag mehr Ausgeglichenheit, woran auch immer es liegt.... die Pille? Die Globuli? Der Sport (ich jogge ja jetzt 2 mal pro Woche und mache Yoga)? Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem. Habe heute außerdem eine halbe Banane gegessen, ohne irgendetwas zu merken.

Falls sich noch einmal eine Frage ergibt, melde ich mich einfach bei Ihnen.
Danke Ihnen für die Ausdauer, mir immer wieder weiterzuhelfen.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Viele liebe Grüße von Blümchen

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09.05.2013, 20:44 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen,

ich hätte da noch 2 Fragen an Sie, denn es ist jetzt wohl bis auf den Ultraschall der Schilddrüse alles abgeklärt.

Rausgekommen ist jetzt noch, dass ich tatsächlich einen Vitamin-D-Mangel habe. Das steht auf meinem Laborblatt:

Vitamin D (25-OH-D): 13,2 µg/l (-)
toxisch: größer 100 µg/l
optimal: 40.0-60.0 µg/l
Mangel: 20.0-30.0 µg/l
schwerer Mangel: kleiner 20 µg/l
Aufgrund des vorliegenden Vitamin D Mangels kann eine Substitution (z.B. Dekristol 20.000 I.E., 1 Kapsel pro Woche) empfohlen werden. Unter Therapie sollte die Vitamin D Konzentration regelmäßig kontrolliert werden, um ggbf. Dosisanpassungen vornehmen zu können.

Meine Hausärztin meinte, das passt sehr gut in das depressive Bild. Sie hat das Ganze jetzt für mich ausgerechnet, wie viel ich nehmen sollte, weil sie meinte, das geht nach Gewicht. Ich bin 1.59m klein, wiege 51kg. Sie meint, ich soll von dem Dekristol 20000 I.E. 14 Tage lang jeden Tag eine Kapsel nehmen (zum Auffüllen) und dann 4 Kapseln im Monat zu Erhalt (am besten für immer). Ich gehe jetzt auch 2 mal pro Woche etwa 35-45 Minuten joggen und bekomme dadurch ja jetzt auch mehr Sonne. Sie meinte aber, das reicht bei meinem Mangel nicht aus. Sie würde es für immer einmal wöchentlich dann nehmen. Was meinen Sie? Sogar im Sommer? Kann man es da nicht auch übertreiben?
Und das Labor empfiehlt ja offensichtlich eine Kontrolle. Würden Sie das machen und wenn ja wann? Ich würde das schon zahlen, wenn es sinnvoll ist, aber nachdem das nicht die Kasse zahlt, auch wirklich nur, wenn es Sinn macht.

Zweite Frage: Passt den das ganze Zeug, was ich da jetzt nehmen soll, überhaupt noch zusammen??? Die Apothekerin meinte zwar ja, aber ich dachte mir, ich frage Sie lieber auch noch einmal. Also: Pille Jennifer 35, Folsan 5mg, Dekristol 20.000 I.E., Globuli Aurum apis regina comp (hauptsächlich Hafer und ganz wenig Johanniskraut), Mucosa Formula (das zum Darmfloraaufbau von meinem Frauenarzt mit hauptsächlich L-Glutamin).

Ansonsten scheint ja jetzt erst einmal alles beendet zu sein.Schilddrüsenultraschall ist erst im Juli, Ultraschall Eierstöcke und Prolaktinkontrolle (mit evtl. MRT) auch erst im Juli. Jetzt habe ich dann endlich mal Ruhe :-)

Wäre super, wenn Sie noch ein letztes Mal antworten könnte.
Viele liebe Grüße!

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10.05.2013, 09:03 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Kompliment an Ihre Hausärztin - optimaler Therapievorschlag! Vitamin D ist absolut mangelhaft in der deutschen Bevölkerung! Ich empfehle meinen Patienten durchschnittlich 2000 Einheiten pro Tag. Wenn Sie Dekristol nehmen, würde ich nach sechs Monaten eine Blutkontrollen machen lassen, um den aktuellen Spiegel zu wissen. Vitamin D verträgt sich mit allem, was Sie sonst einnehmen! Viele Grüße. Dr. Eisen

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10.05.2013, 18:41 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen,

das klingt doch gut, wenn Sie das auch so sehen.

Jetzt ergeben sich mir daraus noch 4 Fragen:
1. Meine Hausärztin meinte, die Krankenkasse bezahlt es nicht, den Vit-D-Spiegel zu messen. Zahlt sie es denn auch nicht, den jetzt dann in einiger Zeit noch einmal überprüfen zu lassen, wenn schon ein erwiesener Mangel vorliegt? Wäre es einen Versuch Wert, die Rechnung bei der Krankenkasse einzureichen?
2. Würden Sie das Vit D grunsätzlich auch über den Sommer dann weiternehmen? Meine Ärztin meinte ja, nach dem Auffüllen dann für immer einmal pro Woche 1 Dekristol.
3. Mann kann Vit D doch auch irgendwie über die Nahrung aufnehmen, oder? Abgesehen vom Rausgehen in die Sonne.... :-) Wäre das zusätzlich sinnvoll? Und wenn ja wie? Und v.a. auch mit Laktose-/Fructose-/Sorbitmalabsorption möglich?
4. Das würde mich einfach mal interessieren: Wieso ist Vit D denn so mangelhaft in der deutschen Bevölkerung? Sitzen die alle nur vorm Fernseher oder wie? :-)

Viele liebe Grüße!

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13.05.2013, 08:09 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo!
Zu 1. Vitaminbestimmungen sind im Leistungskatalog der Kassen nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Einreichen würde ich die Rechnung allerdings schon!
Zu 2. Ja, weiter nehmen und halbjährlich Laborkontrolle.
Zu 3. Eine Aufnahme über die Nahrung ist oft schwierig, da Vit. D in den gängigen Nahrungsmitteln nicht so hoch vorhanden ist. Lebertran ist eine gute Quelle!!!
Zu 4. Die Leute gehen einfach zu wenig in die Sonne und wir haben lange dunkle Jahreszeiten!
Viele Grüße. Dr. Eisen

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13.05.2013, 21:57 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen!

Alles klar. Vielen Dank für die Erklärungen. Werde das Vit D dann hälbjährlich mal kontrollieren lassen und die Rechnung bei der Kasse einreichen. Die werden sich freuen, nachdem ich in letzter Zeit schon zwei Rechnungen eingereicht habe und mir ja auch noch die "Bestätigung" geholt habe, die Pille wegen dem PCO-Syndrom auf Kassenrezept zu bekommen. Mal sehen, ob ich noch einmal erfolgreich bin.

Was für Vit.D-Spiegel haben dann die Leute in Skandinavien erst, wenn sie bei den Deutschen schon so niedrig sind???!!!!

Ansonsten danke ich Ihnen vielmals für Ihre sehr vielen Antworten. Sollte ich noch einmal Fragen haben, melde ich mich einfach, wenn das i.O. ist.

Viele Grüße

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14.05.2013, 08:05 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Alles Gute! Dr. Eisen

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17.05.2013, 16:54 Uhr
Kommentar

Hallo Herr Dr. Eisen,

jetzt belästige ich Sie schon wieder.... entschuldigung.... ich hoffe, es geht dieses Mal schnell. Es hat sich nur mit meiner Hausärztin noch einmal was wegen dem Darmfloraaufbau zwecks der ganzen Unverträglichkeiten, der Infektanfälligkeit und dem Scheidenpilz getan und ich würde da gerne noch einmal Ihre Meinung dazu hören, da ich jetzt schon wieder 2 Meinungen dazu habe und noch nicht einmal was dafür kann, weil ich gar nicht danach gefragt habe, sondern mir jeder was geraten hat....

Mein Frauenarzt riet mir ja zu diesem Mucosa Formula (vielleicht erinnern Sie sich): L-Glutamin hautsächlich, aber auch Zink, Selen, Vitamin C, Pantothensäure, Grüner Tee Extrakt, Kamillenextrakt usw.
Meine Hausärztin fand die Idee nicht sooooo super. Begründung: Sie meint, es macht mehr Sinn, erst die Darmflora mit probiotischen Kulturen 7 Wochen lang aufzubauen (z.B. Omniflora) und erst dann werden Nährstoffe gut verwertet. Deshalb sollte ich anschließend 7 Wochen Immunkeime (E.coli usw) nehmen (z.B. Prosymbioflor Tropfen).

Jetzt das Problem: Das Mucosa Formula von meinem FA ist jetzt fast leer. Würden Sie jetzt dann an meiner Stelle umsteigen auf den Vorschlag meiner Hausärztin, also 7 Wochen Omniflora und 7 Wochen Prosymbioflor? Ihrer Meinung nach wäre das Mucosa Formula ja dann sowieso fast schon "umsonst" gewesen, weil der Darm die Nährstoffe nicht verwerten kann?! Falls es für Ihre Beurteilung wichtig ist, wie ich das Mucosa Formula fand: Meine Darmflora ist glaube ich nicht schlechter geworden, aber auch nicht viel besser, vielleicht ein wenig, ich merke noch keine großen Unterschiede ehrlich gesagt. Das mag aber auch daran liegen, dass es sehr schwierig ist, auf Fructose zu verzichten (Lactose ist da leichter). Wenn ich mal etwas mehr Saccharose esse (ein Stück Kuchen oder sowas) wird mir schon schlecht, Bauchschmerzen usw. .... Dazu würde mich Ihre Meinung/ein Vorschlag mal noch interessieren. Ganz aufhören? Mit Mucosa Formula weitermachen (neues kaufen)? Omniflora/Prosymbioflor? Es ist immer schwierig, wenn einem zwei Leute verschiedene Dinge raten, ohne dass man selbst gefragt hat....

Vielen, vielen Dank.
Ich hoffe, ich muss Sie jetzt dann nicht mehr stören und zutexten :-)
Ein schönes Pfingstwochenende!!!
Viele liebe Grüße von Blümchen!

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20.05.2013, 20:11 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo!
Prinzipiell gehe ich ganz anders vor. ich lasse einen ausführlichen Darm-Check bei einem Speziallabor machen und substituiere dann gezielt nach Befund. Das hat den Vorteil, dass man nicht auf Verdacht behandelt! An Ihrer Stelle würde ich beide Therapien kombinieren, dann sind Sie auf der sicheren Seite, bauen die Flora auf und untrstützen gleichzeitig durch Mikronährstoffe...
Viele Grüße. Dr. Eisen

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21.05.2013, 00:04 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen,
danke für die Antwort.
Das mit dem Kombinieren klingt gut, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Wie genau meinen Sie das dann? Also nacheinander oder zusammen? Nacheinander würde praktisch bedeuten, dass ich jetzt noch die Schachtel mit dem Mucosa Formula (diese Nährstoffe) leer mache (das reicht noch für ca. 5 Tage und waren dann insgesamt 4 Wochen) und würde jetzt anschließend auf Omniflora und anschließend Prosymbioflor umsteigen. Oder würden Sie Omniflora nehmen und gleichzeitig Mucosa Formula?
Viele Grüße! Ich hoffe, Sie hatten ein schönes verlängertes Pfingst-WE! :-)

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21.05.2013, 16:33 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Hallo! Beides zusammen, dann ergibt sich eine synergistische Wirkung! Viele Grüße. Dr. Eisen

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21.05.2013, 23:33 Uhr
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Hallo Herr Dr. Eisen,
danke. Dann werde ich das so machen.
Die einzige grundsätzliche Frage, die ich mir jetzt noch stelle, ist, ob der Körper so viel überhaupt noch richtig aufnehmen kann?! Eigentlich denke ich schon und es sind ja hauptsächlich "Naturstoffe" und keine richtigen Medikamente, aber kann man da auch zu viel des Guten tun?
Jetzt nehme ich: Mucosa Formula (also diese Nährstoffe für den Darm), Omniflora (was ich dann eben in 7 Wochen gegen Prosymbioflor tausche), Vitamin D, Folsäure, ab und zu diese Globuli mit Hafer und die Jennifer 35 (Pille). Und manchmal nehme ich noch Laktase, wenn ich irgendwo auswärts esse, wobei das ja gelegentlich ist und wahrscheinlich völlig egal ist. Deshalb wäre jetzt meine allerletzte Frage bevor ich Sie endlich in Ruhe lasse: Ist das Ihrer Meinung nach noch ok oder schon ein bisschen viel? Weniger ist manchmal mehr?!
Schon klar, ich muss das letztendlich selbst entscheiden, aber so rein theoretisch: Stört das, so viel zu nehmen? Und wenn es nicht stört, dann sollte ich wahrscheinlich zumindest immer gewissen Abstand zwischen den einzelnen Dingen halten und nicht alles zusammen nehmen? Abgesehen davon, dass ich bei der Menge sowieso ab und zu was vergesse....
Viele Grüße und danke für alles!

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22.05.2013, 09:33 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

Keine Angst, die Präparate können unbedenklich kombiniert werden! Viele Grüße. Dr. Eisen

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22.05.2013, 16:22 Uhr
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Nagut, dann werde ich das wohl so machen. Ist ja auch alles nicht für die Ewigkeit, sondern zum Teil nur über ein paar Wochen.
Vielen, vielen, vielen Dank für Ihre 10000 Antworten!
Alles Gute für Sie!
Viele Grüße!

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23.05.2013, 07:44 Uhr
Kommentar von Experte-Eisen

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