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Haarausfall und Kopfhautbrennen

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

03.12.2004 | 10:35 Uhr

Es fing bei mir ungefähr vor einem Jahr an. Es piekste und juckte auf der Kopfhaut, immer an verschiedenen Stellen und am Anfang leicht und auch nicht permanent. Dann bemerkte ich auch stärkeren Haarausfall. Ich ging zum Arzt. Alles ok. Für das Jucken und Brennen bekam ich eine Tinktur. Es wurde aber immer stärker und ich ging zum nächsten Arzt. (Damals hatte ich aber noch richtig dicke Naturlocken. Den Haarausfall nahm natürlich kein Arzt ernst.)Diagnose.. Wurzel sieht verkümmert aus, ich solle entweder ein Vitaminpräparat oder wieder die Pille nehmen. Mit der Zeit veränderten sich aber auch meine Haare. Sie fühlten sich ganz strohig und trocken an. Keine Packung oder sonstige Pflege hat geholfen. Die Beschwerden wurden aber mit der Zeit immer schlimmer und ich suchte wieder einen anderen Arzt auf.
Diagnose... telogener diffuser dystrophischer Haarausfall. Blut wurde untersucht...alles ok! Jetzt war ich bei einem Endokrinologen und bekomme nächste Woche mein Ergebnis. Ich habe das Gefühl, daß die Beschwerden immer stärker werden. Meine Haare sind ganz fisselig und dünn geworden. Ich leide total darunter. Hat vielleicht jemand die selben Beschwerden? Ich wäre so dankbar für eine Antwort.
Claudia

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12.12.2004, 01:04 Uhr
Antwort

Hallo Anonym und Claudia,

danke für den Artikel, fand ich sehr interessant.

Bei mir ist es exakt genau wie bei Claudia undich habe mittlerweile meinen Hausarzt und meinen Hautarzt nach den Werten befragt, jder meinte, es wäre absolut ausreichend. Ich wusste die Variante mit mind. 70, da ich oft in einem HA Forum lese, aber bitte was soll man machen, wenn die Ärzte nichts verschreiben? Sogar im KH hat man mir bestätigt, dass der Eisenwert okay ist.Liegt auf 159 µg/l und Ferritin bei 31,8ng/l und der HB, auch noch wichtig bei 13,9 g/dl....bitte was soll der Patient da noch machen? Zudem hört man immer wieder, wie schädlich doch Eisentabletten sein können....ich bin ehrlichgesagt ratlos...

LG Holly

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12.12.2004, 01:54 Uhr
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Hallo Claudia,

ich drücke dir die Daumen, dass es durch die Einnahme der Eisentabletten besser wird.

Gruß

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12.12.2004, 02:02 Uhr
Antwort

Hallo Holly,

Eisentabletten muss der Arzt nicht verschreiben, die bekommt man auch ohne Rezept. Natürlich sind sie vor allem für den Darm eine Belastung (weil sie die Darmwände reizen können), aber ein Eisenmangel hat für den Körper auch weitreichende Folgen...
Als Alternative gibt es Hemferin, dieses wird vom Körper besser aufgenommen und reizt den Darm nicht. Der teurere Preis wird dadurch ausgeglichen, dass man von HemFerin nicht so viel einnehmen muss.

Gruß

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12.12.2004, 02:13 Uhr
Antwort

Hallo Holly,

dann versuch es doch einmal mit Schüssler-Salz Nr. 3, Ferrum phosphoricum, das reguliert den Eisenhaushalt und kann bei zu hohem und zu niedrigem Eisenwert angewandt werden.
Einfach Schüssler-Salz Nr. 3 morgens 2 Tabletten nehmen und das zunächst einmal für 4 Wochen.

Herzlichen Gruß
Nina

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12.12.2004, 05:45 Uhr
Antwort

Hallo Holly,
unsere Ferritin-Werte sind ja fast gleich, zu niedrig. Ich versuche so schnell wie möglich einen Termin bei meinem Hausarzt zu bekommen und ich nehme den Artikel mit. Mein Arzt hat mich bis jetzt zwar auch immer ein bißchen belächelt, aber es geht um meine Gesundheit und da werde ich jetzt nachhaken. Ich habe zwar eine chronische Darmentzündung, (mir geht es aber die letzten Jahre ganz gut)aber ich werde die Eisen-Tabletten trotzdem versuchen. Vielleicht rät mir mein Arzt ja zu einem anderen Produkt.
Ich habe heute noch in einem Bericht gelesen, daß man Eisen in den seltensten Fällen überdosieren kann, der Überschuß wird wieder ausgeschieden, deshalb kann der Stuhl auch schwarz werden.
Ich würde Dir raten dran zu bleiben. Nimm den Artikel einfach mit zu Deinem Arzt.
Alles Liebe und Gute
Claudia

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13.12.2004, 08:19 Uhr
Antwort

Hallo Holly,
ich bin heute schon bei meinem Hausarzt gewesen. Ist immer gut, wenn man ein gutes Verhältnis zu der Sprechstunden-
hilfe hat, dann kommt man immer sofort
dran. Zuerst hat er mich mit einem Lächeln gefragt, ob ich immer noch mit dem selben Problem beschäftigt bin. Ich habe gesagt, daß ich das gar nicht lustig finde und dann war er auch wieder ernsthaft. Ich habe ihm die Ergebnisse vom Endo gezeigt und den Artikel aus der Ärztezeitung. Er ist auch der Meinung, daß mein Ferritin-Wert zu gering ist und hat mir jetzt Eisen-Infusionen verschrieben. Er meinte, mit Tabletten wäre es eine sehr langwierige Prozedur. Ich bekomme jetzt alle 14 Tage eine Infusion und soll aber trotzdem 1 Tabl. tägl. nehmen.
Siehst Du, man soll immer dran bleiben und nicht aufgeben. Jetzt hoffe ich nur noch, daß das auch wirklich die Ursache für den Haarausfall ist.
Schreib mal, wie es bei Dir weitergeht.
Alles Gute Claudia

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14.12.2004, 02:54 Uhr
Antwort

Hallo ihr Lieben,

da ich im Moment Traubensilberkerze nehme, schaue ich auch nach Informationen darüber im Net.
Habe gerade gelesen, dass Cimicifuga (so der latein. Name) auch gegen Haarausfall hilft.

Quelle: http://www.phytohormone.ch/traubensilberkerze.htm

Ein spezielles Haartonikum mit diesem Wirkstoff heißt CIMI.

Von Schüssler-Salzen könnte Nr. 11, Silicea, helfen.

Liebe Grüße
Nina

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09.06.2020, 12:55 Uhr
Antwort

Hallo. Dieser Beitrag ist zwar schon Jahre alt, aber für mich zzt absolut aktuell. Ich leide seit einem Jahr unter genau diesen Symptomen wie Haarausfall und brennenden Kopfhautschmerz. Auch mir konnte bisher niemand helfen. Ich habe inzwischen nur noch einen Flaum als Haar und das Brennen macht mich wahnsinnig. Vllt bekomme ich nach all den Jahren hier eine Antwort wie das alles weitergegangen ist. Ich wäre sooo dankbar.

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09.06.2020, 13:01 Uhr
Kommentar von Community-Managerin

Hallo Schwarztee,

vielen Dank für Ihren Beitrag hier im Thread.

Wie Sie schon gesehen haben ist der Beitrag einige Jahre alt und mittlerweile ist keines der daran beteiligten Userinnen mehr aktiv in unserem Forum.

Am besten wäre es daher, Sie stellen einen neuen Beitrag in unserem Forum "Wechseljahre" ein und schildern Ihre Situation. Unser Forum ist sehr aktiv und ich bin mir sicher, dass Sie dann schnell hilfreiche Antworten erhalten werden.

Viele Grüße

Victoria

Lifeline - Community-Managerin

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