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Was hat es mit den Kopfschmerzen auf sich? Was soll ich tun?

Kategorie: Neurologie » Expertenrat Neurologie | Expertenfrage

09.09.2022 | 12:21 Uhr

ich habe seit dienstag abend (jetzt ca. 3-4 tage) ein penetrantes stechen einseitig im oberen hinterkopf an einer stelle (punktuell). durch schmerztabletten (400mg ibu, aspirin), kaffee oder pfefferminzöl ist es nur wenig besser geworden, ich hab keine schlaganfallsymptome, keine neurologischen ausfälle oder ähnliches. die schmerzen sind jedenfall immer periodisch aufgetreten; also 30 minuten schmerzen dann wieder nichts, dann nach einer zeit kamen sie wieder, dann nach einer stunde wieder nichts, gestern hatte ich ab nachmittags den ganzen tag über keine schmerzen mehr (war im schwimmbad sogar) und am nächsten morgen waren sie wieder da. ich bin auch am ersten tag in der nacht davon wach geworden. morgens waren sie wieder da, dann plötzlich weg. ich war dann im krankenhaus gewesen, in der notaufnahme (weil ich sowas noch nie zuvor hatte, auch keine migräne oder irgendwas), haben mir blut abgenommen, blutbild war unauffällig, wollten aber kein notfall ct oder mrt machen und fragten mich ob ich über nacht bleiben möchte damit wir es "VIELLEICHT" am nächsten tag machen. weil die schmerzen wieder kurzzeitig verschwunden waren und ich angst hatte ich würde irgendwem den platz besetzen der ihn dringender brauchte, wurde ich wieder abgeholt und nach hause gefahren. auf die frage ob der arzt denn denkt dass es was akutes ist meinte er nur er weiss es nicht, würde man erst im mrt sehen, aber hirnblutung etc schließt er jedenfalls aus. ich solle ambulant das nochmal untersuchen lassen.

hatten sie sowas schonmal gehabt, kommt ihnen das bekannt vor? können sie mir sagen was das ist? diese kopfschmerzen? ich habe jedenfalls große angst dass es was ernstes ist und die ambulanten mrt termine sind erst in einigen monaten frei.

info; ich hab ein von hausarzt diagnostiziertes hws-syndrom, bekomme auch physiotherapie. am tag als alles anfing hatte ich einen kleinen sturz vom fahrrad (bin aber nur auf die hand gefallen und nicht auf den kopf oder rücken). ich hab eine brille, die ich oft vergesse zu tragen weil sie auch eine viel zu geringe stärke hat. nehme auch keine medikamente, keine drogen, bin klar bei verstand.

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Lifeline Gesundheitsteam
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14.09.2022, 20:46 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo,

Ihre Beschwerden sind sehr unspezifisch. Eine Hirnblurung ist in der Tat sehr unwahrscheinlich. Eine CT des Kopfes ist duraus relevante Strahlenbelastung und sollte daher nur bei einem Verdacht auf eine Hirnblutung erfolgen. Das Angebot einer stationären Überwachung ist ein guter Vorschlag.

HWS-Beschwerden können durchaus Kopfschemrzen verusachen. In der Regel hilft eine Übungsbehandlung und konsequentes eigenständiges Training der Nackenmusklulatur sehr gut, um die Beschwerden dauerhaft zu lindern.

Eine ambulante neurologische Untersuchung kann sicherlich nicht schaden, hier kann auch festgestellt werden, ob eine weitere Bildgebung notwendig ist.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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