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Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Vergesslichkeit.....

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Wechseljahre | Expertenfrage

27.06.2020 | 22:57 Uhr

Hallo, 

ich litt schon während der Menstruation unter starken Symtomen, wie starkes Bauchweh, Tage zuvor extreme Gereiztheit , Streitlust und daneben emotionsgeladen , teilweise richtige Weinattacken. Mit 45 wurden die Tage kürzer von 6 Tagen zu 3 Tagen an denen nur noch spärlich Blut floß. Dazu starke Schmerzen, Hitzewallungen. Dann 2019 von heute auf morgen nichts mehr. Keine Tage mehr seither und wahnsinnige Symptome. Erst kamen Schlafstörungen, wo ich dachte nie wieder richtig in den Schlaf zu finden. Die Schwitzattacken verhinderten nur noch mehr das schlafen. Geholfen haben mir in dieser krassen Zeit CBD Produkte, Passionsblume, Ashwaganda. Diese Schlafstörungen gingen, als ich das Schwitzen in soweit angenommen habe. Nur habe ich jetzt das Los , dass ich morgens um 6 hellwach bin , obwohl ich erst um 2 Uhr in der Nacht schlafen kann..... Ging zum Frauenarzt und der hat mir Estramon Conti verschrieben, da dieser meint, dass dieses Progestogel alleine Krebs erzeugen würde.... Bisher hab ich das noch nicht feststellen können. Und ich habe dieses Progestogel seit über 10 Jahren in Gebrauch.... Meine Frage, da ich weg von diesen Hormonen möchte, ist dieses Estramon ähnlich dem Progesteron ?  Wird davon das Schwitzen besser ? Wie ist es in der Langzeitverordnung und der Gewichtszunahme? Wiege schon zu viel und möchte nicht noch mehr ...... Rauche , wie ist es damit ? Danke im voraus ! 

 

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Bisherige Antworten
Expertin-Grüne
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28.06.2020, 07:05 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo Lua,

Estramon conti enthält ein Östrogen und ein Gestagen (ersetzt somit Progesteron).
Gegen Ihre geschilderten Beschwerden ist das Östrogen vermutlich besser wirksam, da sie in erster Linie auf dem wechseljahrsbedingten Östrogenmangel begründet sein dürften.

Gleichzeitiges Rauchen ist immer ein Risiko, da Thromobosen und Herzkreislaufstörungen häufiger vorkommen.

Man muss das also abwägen.
Wichtig ist, dass Sie auch selbst gegen Ihre Beschwerden aktiv werden - betreiben Sie Ausdauersport, achten Sie auf vielfältige Alltagsbewegungen (10.000 Schritte pro Tag...) und eine gesunde Ernährung. Mit dem Rauchen sollten Sie auch aus vielen anderen Gründen baldmöglichst aufhören.

Vielleicht finden Sie den Einstieg in eine gesunde und achtsame Lebensführung im Rahmen einer Reha-Maßnahme. Aufgrund der Gesamtumstände wird Ihr Hausarzt Sie diesbezüglich sicherlich untersützten.

viele Grüße
Dr. Grüne

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