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Mammografie

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Wechseljahre | Expertenfrage an Expertin-Grüne

30.01.2013 | 23:10 Uhr

Hallo Frau Dr. Grüne,

bin 58 Jahre und bei mir wurde bei der Mammografie etwas entdeckt und so musste ich heute noch zur genaueren Abklärung hin. Es wurden nun viele kleine Kalkablagerungen und bei Ultraschall ein Knoten an der Unterseite entdeckt. Der Arzt meinte solche vermehrten Ablagerungen wären Vorstufe zum Brustkrebs und machte gleich Biopsie. 7x hat er was rausgeholt. Montag krieg ich jetzt erst Bescheid

Können Sie mir sagen, sind solche Ablagerungen wirklich so gefährlich und wie häufig solche Knoten bösartig? Kann man da nicht schon was am Bildschirm erkennen?

Ging alles so schnell, war so überrrascht und daheim fing alles so zu bluten an, weil der Verband wohl nicht fest genug war. Außerdem wurde mir ein kleines Metallstück als Markierung eingesetzt. Das soll drin bleiben.

Bin natürlich nun voll Angst, was wird. Hab an Sie geschrieben, weil ich sonst nicht wüßte wohin wenden.

Wär über Ihre Antwort dankbar.

Liebe Grüße




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Expertin-Grüne
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31.01.2013, 07:23 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo,

Kalk in der Brustdrüse an sich ist nichts Böseartiges, sogenannte gruppierte Mikrokalkablagerungen können aber in einigen Fällen ein Hinweis auf ein Oberflächenkarzinom in den Milchgängen (DCIS) sein. Genau der Erkennung dieser Fällen dient die Vorsorgemammographie.
Stellt sich heraus, dass es sich um ein Frühkarzinom handelt, kann rechtzeitig behandelt werden. Es gibt jedoch auch viele Fälle in denen sich solche Kalkablagerungen finden, ohne dass eine beginnende bösartige Entwicklung dahinter steckt. Daher die Biopsie.

ich wünsche alles Gute
Dr. Grüne

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31.01.2013, 09:37 Uhr
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vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Jetzt muss ich einfach bis Montag abwarten und hoffen.

Freundliche Grüße
Binchen55

Expertin-Grüne
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31.01.2013, 14:36 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

gern - mit den besten Wünschen für ein günstiges Ergebnis


Dr. Grüne

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09.02.2013, 14:18 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

muss Ihnen nochmal schreiben. Es wurde Mammakarzinom, 18 mm groß, hormonabhängig festgestellt und muss operiert werden, danach Bestahlung, evtl. Hormonbehandlung.

Bis jetzt keine Lymphknoten befallen. Könnten sie aber erst bei OP feststellen, ob es dabei bleibt. Kommt das dann oft vor, dass doch was ist? Hab so Panik vor Chemo, weil die doch so schlecht vertragen wird..

Hab auch gehört, dass es verkapselte Knoten gibt, die nichts machen würden, aber wenn man durch Biopsie reinsticht, sie sich ausbreiten und gefährlich werden, stimmt das?

Will auch die OP schnell hinter mich bringen, nicht dass jetzt in der Zeit noch mehr passiert, denn meine Angst wächst natürlich mit jedem Tag.

In dem Bericht steht B-Kategorie: B5b, was heißt dass?

Wär Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir noch mal schreiben würden. Vielen Dank im Voraus.

Herzlichen Dank im voraus.
Binchen 55

Sch



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09.02.2013, 14:37 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

somit wurden Ihre Befürchtungen doch leider bestätigt.

Nun ist die vollständige Entfernung des Befundes im Gesunden erforderlich, meist gelingt das durch eine Brusterhaltende Operation.
Das Tumorgewebe wird unter verschiedenen Aspekten untersucht und beurteilt werden. Die Art der Zellveränderungen, das Grading (welches besagt, wie weit sich die Zellen von einem gesunden Wachstum entfernt haben) weitere Tumoreigenschaften ( Bindungsstellen für Hormonrezeptoren und HER2 Rezeptoren, Teilungsmarker an den Zellen), die entnommenen Wächterlymphknoten werden untersucht werden, bevor man das Risiko eines Rezidives einschätzen kann.

Daran orientiert sich der Rat bzgl. einer individuell sinnvollen Nachbehandlung zur Senkung des Rezidivrisikos (adjuvante Therapie). Neben einer Chemotherapie können je nach Befund unter anderem auch Hormontherapien in Betracht kommen.
Auch Chemotherapien werden aber heute unter Anwendung geeigneter Begleitmedikationen meist sogar ziemlich gut vertragen, wenngleich z.B. ein Haarausfall weiterhin häufige unangenehme Nebenwirkung bleibt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, bedenken Sie dabei immer, dass bei einem kleinen Tumor reele Heilungschancen bestehen. Melden Sie sich gern wieder, wenn Sie weitere Fragen haben.

Detaillierte Informationen finden Sie beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums:

http://www.krebsinformation.de/tumorarten/brustkrebs/oertlich-begrenzt.php#inhalt3

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Grüne

Expertin-Grüne
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09.02.2013, 14:39 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

und keine Sorge: die Biospie führt nicht zu einer Verschleppung von Tumorzellen. Der Punktionskanal wird bei der Operation mit entfernt.

Alles Gute!

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09.02.2013, 15:10 Uhr
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vielen Dank für Ihre so prompte Antwort und Infos, liebe Frau Dr. Grüne. Jetzt seh ich etwas klarer und bin beruhigt wegen Ihrer 2. Antwort.

Wünsch Ihnen ein ruhiges Faschingswochenende.
Binchen 55

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09.02.2013, 17:45 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

gern. Melden Sie sich erneut, wenn es weitere Fragen gibt. Information und Aufklärung können häufig Ängste, vor dem was kommt, etwas abschwächen.

Ich wünsche ebenfalls ein schönes Wochenende
Dr. Grüne

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28.02.2013, 18:11 Uhr
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Hallo Frau Dr. Grüne,

hoffe es klappt hier mit der Antwort und sie bei Ihnen ankommt.

Bin nun vor einer Woche operiert. Tumor, er soll 1,1 x 1 cm sein, wurde entfernt und der Wächterknoten, zusammen mit einem Lymphknoten, der verbunden war.

Nun warte ich auf den Befund, der erst nach 10 Tagen, nächste Woche vorliegt.

Die Untersuchungen waren Stress pur für mich, vor allem die Sentinentel-Markierung. Aber alles, Lunge, Leber, Knochen o. B.

Heute wurden Fäden gezogen, aber die Ärztin sagte mir auch, dass immer Gefahr besteht, dass sie noch mal operieren müssen, wenn nicht alles entfernt. Ich dachte, da wird immer großzügig entfernt.

Und haben sie Erfahrungswerte, ob ich Chemo brauche? Mir wurde gesagt, wenn der Wächterknoten ohne Befund ist, reicht Bestrahlung. Ist die Chance gut, dass er frei ist?

Das warten macht mich eben schon fertig. Hab auch noch zeitweise Schmerzen, soll ja nichts heben, aber ich lebe allein und muss einfach alles machen. Bin schon Rad gefahren und es geht, weil ich den Arm gut auf Lenker abstützen kann. Was halten Sie davon?

Vielleicht können Sie mir etwas Ruhe geben, bis das Ergebnis vorliegt. Herzlichen Dank im voraus.

Liebe Grüße
Binchen 55







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28.02.2013, 21:54 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

jetzt haben Sie die OP hinter sich und so kann es nun wieder bergauf gehen! Mit körperlichen Belastungen sollten Sie - solange noch Schmerzen da sind - zurückhaltend sein.

Ob man Ihnen eine Nachbehandlung empfiehlt oder nicht, hängt davon ab, wie hoch das Rückfallrisiko ist. Dieses hängt von verschiedenen Tumoreigenschaften ab. Nur wenn das Rückfallrisiko durch eine Nachbehandlung noch erheblich gesenkt werden kann, ist diese sinnvoll. Es können zu diesem Ziel dann wiederum abhängig von den Tumoreigenschaften eine Hormontherapie oder eine Chemotherapie eingesetzt werden. Chemotherapien werden heute unter Einsatz von Begleitmedikamenten in aller Regel gut vertragen. Machen Sie sich deshalb nicht zu große Sorgen.

Besteht aber ohnehin ein sehr kleines Risiko, weil unter anderem der Tumor klein ist, er vielleicht keine hohe Aggressivität zeigt und die Lymphknoten nicht befallen sind, wird eine Nachbehandlung nicht in jedem Fall empfohlen, da sie die ohnehin schon guten Heilungschancen vielleicht nicht mehr wesentlich zusätzlich verbessern kann.

Letztlich entscheiden Sie sich selbst für oder gegen eine Therapie - nach individueller Beratung, wenn alle Befunde vorliegen.

Nachresektionen, also erneute Operationen, können erforderlich werden, wenn bei der feingeweblichen Untersuchung z.B. im Umkreis des Tumors noch Krebsvorstufen gefunden werden, die den Schnittrand erreichen. Das lässt sich auch durch eine großzügige Entfernung des Tumors nicht immer vermeiden.

Alles Gute!

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01.03.2013, 10:00 Uhr
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Vielen herzlichen Danke für Ihre so schnelle und ausführliche Antwort, liebe Frau Dr. Grüne.

Jetzt weiß ich wenigstens etwas mehr und muss bis nächste Woche noch durchhalten und hoffen, dass ich Glück habe, dass nichts mehr ist.

Schönes Wochenende
Binchen55

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11.04.2013, 07:29 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

eine Senkung des Rückfallrisikos von 10-15 % ist nicht unerheblich. Üblicherweise wird das Risiko und die Risikoverbesserung im Einzelfall genau kalkuliert. Es gibt dazu Programme, die auf international in Studien erhobenen Daten basieren (Adjuvant online). Diese Programme sind Ärzten zugänglich. Fragen Sie im Brustzentrum danach, um eine Einschätzung zu erhalten, die auf Ihre Situation zugeschnitten ist.
Chemotherapien haben Nebenwirkungen, gerade die genannten Gelenk- und Muskelbescnwerden können (müssen aber nicht) auftreten.
Chemotherapien verusachen aber nicht eine andere Krebserkrankung. Es gibt natürlich Menschen, die mehreren Krebserkrankungen erleiden müssen. Die Ursachen sind aber vielfältig.

Mit freundlichen Grüßen

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27.06.2013, 15:50 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo Binchen,

wesentlich schlechter werden sollten die Rötung und die Schmerzen durch die verbleibenen 3 Bestrahlungen nicht.
Das werden Sie jetzt auch noch überstehen.

Und dann kommt die Phase zum Durchatmen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie entspannen und etwas Abstand gewinnen können.
Es war ja doch alles sehr belastend.

Alles Gute
Dr. Grüne

Expertin-Grüne
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01.03.2013, 10:21 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo,

es ist Ihre gute Chance, dass die Erkrankung durch rechtzeitige Diagnose und Behandlung geheilt werden kann. Auch wenn noch zu einer Nachbehandlung geraten wird, sollten Sie das unter diesem Blickwinkel positiv sehen.

Alles Gute!

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08.03.2013, 12:35 Uhr
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Hallo Frau Dr. Grüne,
brauch nochmal Ihren Rat. Bei dem Befund wurden noch Zellen gefunden und ich muss noch mal nachoperiert werden. Hab gleich nächsten Mittwoch Termin. Auch soll der Lymphknoten, der neben dem Wächterknoten mit rausgemacht wurde, befallen sein.

Neben der Panik vor der OP, weil ich die Narkose so schlecht vertrug ist natürlich jetzt die Angst da, brauch ich Chemo oder komm ich mit Bestrahlung da auch aus? Zumal ich inzwischen gehört habe, dass nur 1 von 5 Frauen davon Nutzen haben und es auch getestet werden sollte, ob der Tumor überhaupt auf die Chemo anspricht. Er hat Kategorie B5b. Was heißt das?

Soll auch Hormontherapie bekommen. Wie verträglich ist die? Nimmt man da auch so zu? Darf nicht sein wegen meiner Rückenprobleme.

Konnte gestern nicht viel mehr fragen, weil die Ärztin nicht gut war und ich einfach am Ende bin.

Vielleicht können Sie mir etwas Licht im Dunkel geben.Vielen Dank im voraus.

Binchen55


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08.03.2013, 15:50 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

abschließend wird man ein genaues Tumorstadium festlegen, welches das Tumorgröße, Lymphknotenstatus, eine mögliche Tumorstreuung beinhaltet - darüber hinaus gehen feingewebliche, molekularbiologische oder genetische Eigenschaften des Tumors in die Bewertung des Rückfallrisikos ein.

Dieses Risiko ist also nicht pauschal zu benennen, ebensowenig kann man pauschal sagen, dass z.B. in jeder Situation 1:5 Frauen von einer chemotherapeutischen Nachbehandlung profitieren würde. Wobei eine solche Chancenverbesserung schon nicht geringzuschätzen wäre (stellen Sie sich vor, Sie sind die 1 von 5 die durch die Nachbehandlung dauerhafte Heilung erreichen kann).

Im Einzelfall lässt sich der erwartete Nutzen einer Therapie genau berechnen, da es umfangreiche Erfahrungen mit Brustkrebs gibt. Wenn der Tumor hormonempfindlich ist, kann auch eine Kombination von Chemotherapie mit nachfolgender Hormontherapie vorgeschlagen werden.

Durch eine solche Therapie mit sogenannten Antiöstrogenen oder Aromatasehemmern wird die Östrogenwirkung im Gewebe blockiert, bzw. die Bildung von Östrogenen unterdrückt. Eine Gewichtszunahme ist also nicht zu erwarten.

Hier finden Sie viele nützliche Informationen, falls eine Chemotherapie in Erwägung gezogen wird:
http://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/chemotherapie.php
und
http://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/iblatt-behandlungswahl.pdf

Alles Gute für die nächste OP!

MfG Dr. Grüne

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09.03.2013, 12:01 Uhr
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Hallo Frau Dr. Grüne,

vielen Dank für Ihre vielen interessanten Infos. Oh je, das ist ja arg kompliziert. Weiß, dass mein Tumor stark hormonabhängig ist.

Jetzt erst mal die OP überstehen und dann weitersehen.

Ihnen ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Binchen55

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09.03.2013, 12:38 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo Binchen,

Ja, kompliziert ist das. Deshalb gibt es ja spezialisierte Brustzentren, die auf dem aktuellen Stand des verfügbaren Wissens sind.

Wenn ein Tumor stark hormonabhängig ist, wird man diese Therapieoption auf jeden Fall nutzen - eine Antihormontherapie wird nämlich normalerweise sehr gut vertragen und ist sehr wirkungsvoll in der Reduktion des Risikos eines erneuten Auftretens der Erkrankung.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch den nächsten Eingriff gut überstehen.

Anschließend sollten Sie sich in einem Beratungsgespräch alles gut erklären lassen. Bereiten Sie sich ruhig mit Stichworten und Fragen auf das Gespräch vor und nehmen Sie am besten eine Begleitperson mit.

Alles Gute
Dr. Grüne

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11.03.2013, 10:32 Uhr
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Vielen Dank, liebe Frau Dr. Grüne, für Ihre ermutigenden Wort und gute die Idee jemanden mitzunehmen. Werde ich machen, denn ich kann kaum noch denken. Ich bin zum Glück in so einem Brustzentrum. Jetzt erst übermorgen die OP überstehen

Alles Gute für Sie und danke noch mal
Binchen 55

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11.03.2013, 15:07 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

ich wünsche Ihnen alles Gute für übermorgen.
Und denken Sie ruhig auch schon mal über eine REHA-Maßnahme nach Behandlungsabschluss nach.
Vielleicht ist auch eine psychologische Mitbetreuung zur Verarbeitung hilfreich. Das Brustzentrum kann auf Wunsch einen Therapeuten empfehlen.

Herzliche Grüße
Dr. Grüne

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12.03.2013, 15:59 Uhr
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Danke noch mal für Ihre guten Wünsche, liebe Frau Dr. Grüne. Kann ich gebrauchen, denn je näher es kommt, umso größer die Angst. Und mein Hausarzt meinte, Chemo würde er raten, aber er kennt sich wohl nicht so aus. Muss erst mal die OP überstehen und hören, was dann bei Befund raus kommt.

Reha wurde mir vom Zentrum auch empfohlen und die psychologische Begleitung ist auch guter Tipp. Werde nachfragen. Danke Ihnen. Bin zwar ambulant noch in Traumatherapie, die leider grade ausläuft.

Machen Sie´s gut.
Binchen 55


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21.03.2013, 09:38 Uhr
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Hallo Frau Dr. Grüne,

bin noch mal da. OP mäßig überstanden. Kam dabei zu Nachblutung, deshalb dauerte es länger. Hat mich schon arg mitgenommen.

Im Arztbrief stand auszugsweise folgendes: Insgesamt etwa 4 ca messendes, mäßig differenziertes, ductal-invasives Mammacarcinom mit einliegende, die invasive Komponente nachlateral hin etwas überschreitende DCIS-Komponente vom intermediären Malignitätsgrad mit solide-kribiformem Waschstumsmuster und einliegendemassoziiertem Mikrokalk. Eine Metastase durch das ductal-invasive Mamac. in insgesamt 3 mituntersuchten Lymphknoten. Kein eindeutiger Hinweis auf eine Blutgefäßinvastion.

ICD-O C: 50.9, ICD-O M: 8500/3, Stadieneinteilung: pT2/p Tis, pN1a (1/3), L1 V0, Tumorgraduierung: G2 (3+2+1=6, nach Elston und Ellis), R-Klassifikation: R0, Ris0

Hormonrezeptoren Östrogen positiv 100%, Progesteron positiv 100%

Können Sie mir das etwas "übersetzen"? Hatte meine Therapeutin schon gefragt, die damit aber nicht viel anfangen kann und mein Hausarzt ist in Urlaub und der Befund vor nächster Woche wohl wieder nicht da.

In Klinik wurde nur von Bestrahlung und Hormontherapie geredet. Brauch ich vielleicht keine Chemo. Hab dort drin nur Schlechtes darüber gehört.

Sorry, das so viel geschrieben, aber ich hoffe, Sie können mir etwas Aufklärung geben.

Herzlichen Dank dafür schon mal.

Liebe Grüße
Binchen 55

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21.03.2013, 14:45 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

den Befunden ist zu entnehmen, dass es sich um einen Tumor handelte, dessen Zelleigenschaften sich mittelgradig (G2) von der gesunder Zellen entfernt haben. Der Tumor zeigt eine hohe Hormonempfindlichkeit. Damit ist auch eine hormonelle Therapierbarkeit gegeben. Es hat sich ein anfänglicher Lymphknotenbefall gezeigt.
Eine Nachbehandlung ist wichtig, um das Rückfallrisiko zu senken. Meist wird auch Frauen nach den Wechseljahren eine Chemotherapie vorgeschlagen, wenn Lymphknoten befallen waren. Eine Grenzsitutation ist gegeben, wenn es sich wie in Ihrem Fall um enen nur anfänglichen Lymphknotenbefall handlete.
Da muss man gut abwägen, welche Therapie bei welchem Risiko gewählt werden soll.

MfG Dr. Grüne

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23.03.2013, 11:46 Uhr
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Hallo Frau Dr. Grüne,

vielen Dank für Ihre schnellen und hilfreichen Infos. Der Befund ist noch nicht da und ich muss eben weiter warten, was da dann rauskommt und vorgeschlagen wird und ich dann mache.

Hab inzwischen nur Negatives von Chemo gehört und was alles im Körper dadurch kaputt geht. Da ist die Angst davor schon riesig.

Wünsch Ihnen jetzt erst mal ein schönes Wochenende.
Binchen55

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23.03.2013, 20:42 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

eine Chemotherapie ist sicherlich kein Spaziergang, aber Horrorgeschichten sollten Sie sich auch nicht anhören. Zum einen kommt es auf die Erkrankung und deren Stadium, zum anderen auf den sonstigen allgemeinen Gesundheitszustand an, wie gut man eine solche Therapie verträgt.

Eine chemotherapeutische Nachbehandlung nach lokal begrenztem Brustkrebs ist heute eine Standardbehandlung, die von ansonsten gesunden Frauen mit passender Begleittherapie gut vertragen wird. Es gibt Frauen, die in den Phasen zwischen den Zyklen sogar zur Arbeit gehen.

Natürlich hat die Chemotherapie Nebenwirkungen auf andere Organe, es "geht aber nicht alles kaputt". Schleimhäute und Haare erholen sich wieder, Blutveränderungen gehen zurück.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Grüne

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24.03.2013, 18:28 Uhr
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Hallo Frau Dr. Grüne,

das ist aber nett, dass Sie mir nochmal geschrieben und einiges erklärt haben. Das macht etwas Mut, es doch zu wagen falls nötig. Kann zumindest mal nachfragen.

Bin körperlich noch relativ fit. Fahre schon wieder Rad und laufe wieder meine 4 Stockwerke hoch, obwohl Aufzug :-)

Also mal sehen, was nun rauskommt. Werde es Ihnen melden, wenn ich Sie nicht nerve damit.

Herzlichen Dank noch mal
binchen 55

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27.03.2013, 09:32 Uhr
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Hallo Frau Dr. Grüne,

wende mich in meiner Angst noch mal an Sie. Gestern Befund. Wird Chemo vorgeschlagen, Bestrahlung und Hormontherapie. War geschockt, dass alles drei. Er wäre mittelgradig aggressiv.

Mir wurde aber zu einem Gentest in USA geraten, wo die Metastasengefährlichkeit geprüft wird. Da wird in 3 Gruppen eingeteilt und wenn meiner nur schwach ist, könnte auf Chemo verzichtet werden. Kostet mich zwar 150 €, aber ich lass ihn machen. Haben Sie das schon gehört, bzw. Erfahrungen damit? Dauert nur weider 3 Wochen.

Bei Hormontherapie soll ich erst Aromataeinhibitor 2 J. und dann Tamoxifen 20 mg 3 Jahre bekommen. Hab nun gehört, dass das Tamoifen nicht gut verträglich und dafür Aromatasehemer eingesetzt werden sollten.

Vielleicht können Sie mir noch mal mit Rat rhelfen. Recht herzlichen Dank im voraus.
Binchen55

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27.03.2013, 10:54 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

es war zu erwarten, dass eine Chemotherapie empfohlen wird, da sie abhängig von der Tumorgröße und bei einem nachgewiesenen Lymphknotenbefall zu einer deutlichen Senkung des Rückfallrisikos führt.

Eine Antihormontherapie mit Tamoxifen und Aromatasehemmern ist bei hormonempfindlichen Tumoren nach den Wechseljahren üblich und wird von den meisten Frauen sehr gut vertragen. Sie beginnt üblicherweise nach der Chemotherapie.
Heute wird vielfach nach einer Behandlungsdauer von 2-3 Jahren auf auf das jeweils andere Medikament gewechselt, um die Wirksamkeit noch zu steigern. Die Verträglichkeit ist gut. Unter bestimmten Voraussetztungen bzw. bei speziellen Risikofaktoren wird nur eines der Mittel gegeben oder es wird bei nicht tolerierbaren Nebenwirkungen vorzeitig umgestellt.
Viele Frauen vertragen die Behandlung mit beiden Mitteln aber ohne nennenswerte Beschwerden gut.

Genannte Gentests zur Abschätzung des individuellen Rückfallrisikos sind mehr und mehr im Kommen. Damit kann eine im Einzelfall besonders gut zugeschnittene Empfehlung gegeben werden.

Alles Gute und schöne Ostertage!
Dr. Grüne

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27.03.2013, 17:41 Uhr
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Vielen Dank noch mal für Ihre Antwort, liebe Frau Dr. Grüne. Haben mir bezüglich der Hormontherapie doch die Angst genommen.

Werde nun abwarten, was bei dem Test rauskommt. Vielleicht hab ich ja Glück und komm doch ohne Chemo aus.

Ihnen auch ein ruhiges und schönes, hoffentlich Frühlingswochenende, etwas Wärme brauchen wir jetzt alle.

Liebe Grüße
Binchen55

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27.03.2013, 19:16 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Vielen Dank!
Auch Ihnen ein wunderschönes Osterwochenende.

Alles Gute
Dr. Grüne

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11.04.2013, 00:25 Uhr
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Hallo Frau Dr. Grüne,

muss noch mal an Sie schreiben. Warte leider immer noch auf den Befund der USA.

Hab aber inwzischen wegen Chemo gehört, dass dadurch das Rückfallrisiko nur um 10 -15 % weiter gesenkt wird, wenn man auch mit Hormontherapie behandeln kann. Sollte man da die Belastung eingehen? Eine Bekannte erlebte, dass man durch Chemo anderen Krebs kriegen kann und sehr häufig Muskel/Knochen und Kopfschmerzen auftreten und bleiben. Die habe ich auch so schon und wenn das noch schlimmer wird, wo bleibt da noch Lebensqualität? Und es müssen ja auch keine Metastasen auftreten, oder?

Und meine Therapeutin sieht aufgrund meiner Angsterkrankung, PTBS u. a. auch große Probleme bei Chemo.

Mein Stroßhalm ist nun der Test. Dann kommt die evtl schwere Entscheidung oder die Erleichterung. Wie nur?

Viele liebe Grüße und danke im voraus
Binchen55

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04.05.2013, 16:28 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

das sind doch hoffnungsvolle Nachrichten. Ich freue mich für Sie über die günstige Risikosituation.
Wenn eine Bestrahlung vorgesehen ist, kann die hormonelle Behandlung gleichzeitig oder auch nach dieser begonnen werden, das entscheidet das behandelnde Zentrum.
Nebenwirkungen einer Hormonentzugstherapie sind vor allem Wechseljahrsbeschwerden: dazu zählen bei einigen Frauen Hitzewallungen, Gelenkbeschwerden und auch Knochenbeschwerden, die aber nach einiger Zeit wieder nachlassen. Typsicherweise kommt es sowohl durch die natürlichen Wechseljahre als auch durch die bewußte Hormonentzugstherapie zu Gewichtsveränderungen.
Das Gewicht verändert sich aber nicht durch die Tabletten selbst, sondern durch Änderungen von Nahrungsgewohnheiten und in gewissem Maße auch durch Stoffwechselumstellungen. Durch eine bewußte, abwechslungsreiche Mischkost lässt sich das gut beeinflussen. Viel frisches Obst und Gemüse, bewußter Umgang mit kohlehydratreichen Speisen sind dabei wertvolle Grundprinzipien. Das haben Sie selbst in der Hand.
Es gibt verschiedene Präparate, oft ist eine Umstellung im Behandlungsplan vorgesehen, kann aber auch erfolgen, wenn wirklich ein Medikament nicht so gut vertragen wird.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für den Verlauf, Sie sollten vor der Behandlung keine allzugroße Angst haben, das ist wirklich nicht nötig.

Herzliche Sonnengrüße
Dr. Grüne

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06.07.2013, 10:54 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

im Vergleich zu dem, was Sie bereits geschafft haben, ist die Einstellung auf die Tabletten jetzt ganz bestimmt das geringste Problem.
Die Chance, sie sehr gut zu vertragen, ist groß. Machen Sie sich also nicht zu viele Gedanken.
Ich wünsche ebenfalls ein schönes WE und, wie gesagt, eine gute Erholung in der Reha. Melden Sie sich gern wieder.

MfG Dr. Grüne

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15.04.2013, 14:28 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hier sicherheitshalber nochmal die Antwort auf den letzten Beitrag, falls Sie sie nicht gefunden haben - sie war zuvor an falscher Stelle platziert.

Hallo,

eine Senkung des Rückfallrisikos von 10-15 % ist nicht unerheblich. Üblicherweise wird das Risiko und die Risikoverbesserung im Einzelfall genau kalkuliert. Es gibt dazu Programme, die auf international in Studien erhobenen Daten basieren (Adjuvant online). Diese Programme sind Ärzten zugänglich. Fragen Sie im Brustzentrum danach, um eine Einschätzung zu erhalten, die auf Ihre Situation zugeschnitten ist.
Chemotherapien haben Nebenwirkungen, gerade die genannten Gelenk- und Muskelbescnwerden können (müssen aber nicht) auftreten.
Chemotherapien verusachen aber nicht eine andere Krebserkrankung. Es gibt natürlich Menschen, die mehreren Krebserkrankungen erleiden müssen. Die Ursachen sind aber vielfältig.

Mit freundlichen Grüßen

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16.04.2013, 10:27 Uhr
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Hallo Frau Dr. Grüne,

ja, ich hab die Antwort nicht gesehen. Vielen Dank noch mal für Ihre Meinung. Werde Ihre wertvollen Anregungen bei dem Gespräch ansprechen, wenn ich wegen dem Befund dort bin.

Herzlicher Gruß
Binchen 55

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02.05.2013, 23:10 Uhr
Kommentar

Moin Frau Dr. Grüne,

jetzt muss ich Ihnen doch schreiben. Der Befund aus USA ist da, ich brauch keine Chemo, da nur ein 3%iges Rückfallrisiko in den nächsten 10 Jahren besteht, vorausgesetzt ich mach die Strahlen- und Hormonbehandlung. Gott sei Dank!

Vor der Bestrahlung hab ich nicht so Angst, aber die Hormontherapie ist mir doch unheimlich, was in meinem Körper da passiert.

Sie hatten zwar geschrieben, dass diese allgemein gut vertragen wird. Inzwischen hab ich aber von einigen Frauen gehört, dass Knochen/Muskelschmerzen, Schlafstörungen, Hitzewallungen und auch Gewichtszunahme auftreten. Gerade letzteres wär Gift für mich, weil ich wegen meiner Rückenschmerzen und auch "lädierten" Rücken nicht zunehmen darf.

Hängt das vom Alter ab oder Dosishöhe ab. Gibt es verschiedene Hormonmedikamente? Tritt das häufig auf? Lassen die Nebenwirkungen mit der Zeit nach?

Sind doch einige Fragen. Nächste Woche hab ich erst Vorgespräch wegen Bestrahlung. Mir wurde gesagt, dass man mit der Hormontherapie nicht gleichzeitig, sondern erst anfängt, weil es sonst zu viel für die Körper ist. Stimmt das

Wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir einiges erklären könnten.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

Liebe Grüße
Binchen55






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05.05.2013, 12:26 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

durch Zufall hab ich jetzt Ihre Antwort gesehen, weil sie weiter oben steht. Vielen Dank für Ihre ausführlichen Infos.

Ich soll Tamoxifen und nach 2 - 3 Jahren Aromatesehemmer bekommen. Hab inzwischen gehört, dass zweiteres besser vertragen wird und weniger Nebenwirkungen hat. Warum bekommt man dann Tamoxifen überhaupt?

Beim Essen achte ich schon immer auf die Mengen. Esse öfter kleine Portionen, schon vielseitig, aber eben auch gerne süß. Bin ja 58 Jahre und halte mein Gewicht schon immer. Somit dürfte ja jetzt auch nichts passieren, wenn ich nicht anders esse, oder?

Jetzt schick ich Ihnen auch erst mal sonnige Frühlingsgrüße am Sonntag und danke noch mal.
Binchen55

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06.05.2013, 19:42 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

ja, die Antworten erscheinen in diesem langen Verlauf nicht mehr an der richtigen Stelle, ich werde das mit dem Verlag klären.
Wenn Sie weiter so bewußt essen, wird das Gewicht bestimmt auch unter der Hormonentzugsbehandlung stabil bleiben.
Tamoxifen ist das besterprobte Standardpräparat, durch die Therapieumstellung lässt sich der Nutzen steigern. Der vorgeschlagene Wechsel entspricht der momentan gültigen Empfehlung zur Behandlung des örtlich begrenzten hormonempfindlichen Brustkrebses. Tamoxifen wird normalerweise sehr gut vertragen. Wenn nicht, kann man tatsächlich vorzeitig umstellen.

viele Sonnengrüße auch von mir
Dr. Grüne

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12.05.2013, 12:32 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

danke noch mal für Ihre Antwort. Was meinen Sie mit der richtigen Stelle? Hab jetzt gesehen, dass es auch auch Expertenrat "Brustkreb" gibt. Besser dafür?

Aber im Moment ist alles klar, weiß ich, wie es bei mir weitergeht. 8 Wochen Bestrahlung à 15 Min. Das scheint mir lang (?) Die Hormontherapie werde ich erst danach beginnen, weil mir gesagt wurde, dass es evtl. zu viel für die Körper ist, beides zu machen.

Hab schon etwas Angst davor und hoffe, dass ich es gut vertrage und nicht so Probleme mit der Haut oder sonst was bekomme.

Nur noch kurz eine Frage zum Schluß. Ist die Gefahr größer, woanders Krebs zu bekommen, wenn man Brustkrebs hatte, weil mir jetzt so geraten wird, Vorsorge von Darm und Unterleib zu machen? Hab ich noch nie gemacht.

Danke schon im Voraus und alles Gute Ihnen
Binchen55

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12.05.2013, 15:26 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

mit der "falschen Stelle" meinte ich nur, dass die Antwort unsortiert im Thread nach oben gerutscht war und nicht direkt nach dem betreffenden Beitrag erschien.
Es gibt einen Expertenrat Brustkrebs, dort können Sie selbstverständlich auf fragen, wenn Sie möchten.

Wenn eine Brustkrebserkrankung aufgetreten ist, ist die Gefahr für die zweite Seite erhöht, ebenfalls im Laufe des Lebens zu erkranken. Im Falle von familiärem Brustkrebs (gehäuftes Auftreten, sehr junges Erkrankungsalter, in Ihrem Fall primär nicht zu vermuten), wäre auch das Risiko für eine Eierstockkrebserkrankung erhöht.
Mit den anderen Krebserkrankungen besteht kein primärer Zusammenhang. Trotzdem ist es natürlich - wie für alle anderen Frauen auch - ratsam, die angebotenen Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen.
Chemotherapeutika können das Risiko für Zweitkarzinome erhöhten. Eine Hormonentzugstherapie mit Tamoxifen fördert das Wachstum von Gebärmutterschleimhautzellen, woraus sich sehr selten ein Gebärmutterschleimhautkarzinom entwickeln kann. Daher sind aber Kontrollen ratsam und insbesondere Blutungen nach den Wechseljahren sollten abgeklärt werden.

Mit freundlichen Grüßen

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13.05.2013, 19:03 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

danke schön für Ihre guten Infos wieder. Das hab ich dann mit dem Schreiben falsch verstanden. Dachte, ich dürfte an Sie nicht mehr schreiben, weil schon so oft. Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Unterstützung und vertraue da voll Ihren Ausführungen. Das hilft mir sehr.

Ja der Linke "Kommentar" steht immer irgendwo in der Mitte, aber mit Ihrer Antwort hat es diesmal geklappt, dass sie am Ende stand.

Danke für Ihre Infos wieder. Jetzt seh ich erst mal wie ich den 1. Termin zur Bestrahlung mit CT und Markierung überstehe mit meinen Ängsten vor dem Unbekannten.

Wünsch Ihnen eine gute Woche und hoffe, dass ich dort gut informiert werde, damit ich Sie nicht unnötig belästigen muss.

Erst mal herzliche Grüße
Binchen55

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13.05.2013, 21:04 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

fragen Sie nur alles, was Sie erklärt haben möchten, dafür sind wir ja da.
Ich wünsche alles Gute, Sie werden das schaffen.

mit freundlichen Grüßen

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18.05.2013, 11:11 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

wünsch Ihnen ein recht schönes Pfingstfest und bedanke mich noch mal für Ihre vielen hilfreichen Tipps.

Hab die 2. Bestrahlung hinter mir ohne Probleme außer dem Liegen, das aus andern Gründen etwas schwierig ist. Hoffe, ich halte die Zeit durch und es tritt nichts weiter auf.

Liebe Grüße
Binchen55

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18.05.2013, 15:25 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo Binchen,

das ist aber nett, vielen Dank!
Schön von Ihnen zu hören, dass es Ihnen soweit ganz gut geht.
Viele der sehr bedrohlich wirkenden Behandlungsmethoden verlieren zum Glück ihren Schrecken, wenn man erst weiß, wie sie verlaufen.

Ich wünsche ebenfalls frohe Pfingsttage, hoffentlich mit etwas mehr Sonnenschein, als der Mai bisher hervorgebracht hat.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Grüne

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18.05.2013, 16:44 Uhr
Kommentar

danke schön, liebe Frau Dr. Grüne.

Schick Ihnen gleich paar Sonnenstrahlen aus dem gerade sonnigen Süden :-)

Tschüßi
Binchen55

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19.05.2013, 11:40 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne


Die Sonnenstrahlen sind angekommen - Danke!

:-)

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28.05.2013, 17:57 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

muss mich doch mal wieder an Sie wenden, nachdem ich bei dem Bestrahlungsort irgendwie nie an einen Arzt komme, bzw. es immer wieder verschoben wird. Finde ich nicht so gut

Hab heute die 9. Bestrahlung und kriege jetzt komischerweise mit dem Hals Probleme. Geht auch so eine gemalte Linie in der Mitte bis ganz rauf. Ist als wenn was drin steckt, schlucken geht schlecht und manchmal auch die Stimme heißer. Kann das von der Bestrahlung kommen? Hat mir anfangs keiner was davon gesagt. Und was mach ich da nur? Ist das nur vorübergehend? Angst, dass das mehr wird, wo ich am Hals sowieso so empfindlich bin. Ist ungutes Gefühl.

Mit Haut keine Probleme. Hoffe, es bleibt so. Krieg jetzt man. Therapie und 1x die Woche Fango, weil meine Nackenschmerzen so schlimm wurden. Hoffe, das verträgt sich.

Jetzt hoffe ich auf einen Rat von Ihnen. Vielen Dank im voraus

Herzliche Grüße
Binchen 55

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03.06.2013, 15:48 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

der Hals liegt doch sicherlich nicht innerhalb des bestrahlten Gebietes? Dann dürften die Beschwerden damit eigentlich nichts zu tun haben. Aber fragen Sie den Strahlentherapeuten. Bestehen Sie darauf - das sollte bei Beschwerden sehr kurzfristig möglich sein.

Mit freundlichen Grüßen

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05.06.2013, 17:39 Uhr
Kommentar

Moin Frau Dr. Grüne,

danke für Ihren Tipp. Hab nun nachgefragt. Die Radiologin meinte, könne nicht sein, da Kehlkopfbereich geschützt wird. Werd ja bis zum Schlüsselbein rauf bestrahlt. Aber meine Therapeutin, die auch Ärztin ist, sagte, dass Nervenstränge, die am Hals verlaufen schon betroffen sein können und auch eine Schwester im Brustzentrum, die meinen Befund kennt, schließt das nicht aus.

So, was stimmt nun? Zum Glück ist es nicht ständig und wenn es nicht mehr wird und wieder ganz vergeht, komm ich damit noch klar.

Ansonsten geht bisher alles noch ganz gut.

Wünsch Ihnen noch ne gute Restwoche.

Liebe Grüße
Binchen55

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05.06.2013, 23:13 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo Binchen,

solche Bestrahlungen unter Einschluss der Lymphknoten im Bereich des Schlüsselbeines werden ja nach Brustkrebserkrankungen häufig durchgeführt.
Wenn die Halsbeschwerden dadurch verursacht wären, würden solche Beschwerden häufiger zu beobachten sein. Von daher müsste die Strahlentherapeutin das dann kennen.
Ich halte es also zumindest für unwahrscheinlich, letztlich ausschließen kann man aber einen Zusammenhang ja nie. Überschreiten die Beschwerden ein leichtes und erträgiches Maß, sollte man dem weiter nachgehen. Auch ein HNO Arzt könnte weiter helfen.

Mit freundlichen Grüße

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06.06.2013, 10:23 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

ganz nett, dass Sie mir noch mal geschrieben haben.
Interessant und hilfreich Ihre Erklärungen. Ja, dann werde ich mal abwarten, was wird. HNO wär noch ne gute Alternative. Danke für die Idee! :-)

Wünsch Ihnen schon mal ein hoffentlich sonniges und warmes Frühlingswochenende ohne Hochwasser und alles Gute.

Binchen 55

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06.06.2013, 17:10 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

ja, danke, das wünsche ich auch!

:-)

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23.06.2013, 12:07 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

bin mal wieder da. Brauch Ihren Rat.

Hab nun noch 5 Bestrahlungen vor mir. Aber nun einige Probleme. Vor allem der Arm tut ziemlich weh. Mit so was hab ich ja gar nicht gerechnet. Alles ist auch ziemlich rot. In der Radiologie ist vieles schlecht organisiert, hab schon öfter nach Arzt gefragt, aber wird wohl nicht weitergegeben. Geräte fallen immer mal wieder raus und mit den Terminen hab ich auch Ärger, wenn ich mal nicht kann. Man kriegt immer nur für den nächsten Tag die Zeit. Schlecht.

Drum frag ich Sie mal. Kommt das vor, dass einem der Arm, vor allem in der Achsel so weh tut? Tu jetzt Babyöl drauf, hab das Gefühl das hilft. Hab Angst, dass da mehr nachkommt. Auch Hände zeitweise ganz kalt oder heiß, z. B. nachts.

Am Dienstag bekomm ich neue Markierung, weil dann noch 4x ne andere Bestrahlung. Frag mich, was das dann ist?

Ging eben durch die Hitze auch nicht gut, bin nach einer Bestrahlung auch in der Notaufnahme gelandet. Mir war einfach nur schlecht. Hatte mich aber auch so aufgeregt, weil keiner kam als ich rief, als das Gerät nicht weiter lief.

Irgendwie die Woche noch durchhalten und dann hoffentlich bald zur Reha fort.

Wär für Ihre Meinung dankbar.

Guten Wochenstart wünsch ich Ihnen.
Binchen55



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23.06.2013, 16:17 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

solche Veränderungen sollte sich Arzt für Strahentherapie ansehen. Bestehen Sie darauf. Aus der Ferne dazu etwas zu sagen, ist nicht möglich. Ich bin auch kein Strahlentherapeut. Normal kingt das aber nicht.
Zum Glück haben Sie es bald geschafft. Dann wird hoffentlich erst mal etwas Ruhe einkehren, vielleicht können Sie auch in Reha fahren?

Mit freundlichen Grüßen!

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25.06.2013, 17:02 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

danke wieder für Ihre Tipps. Hab Arzt wegen Arm gefragt und Hände gefragt. Keine richtige Antwort. Könne nicht von Bestrahlung kommen. Bekam Schmerzmittel und soll mit Babyöl einreiben. Im Moment auch wieder besser.

Oder ist es gar von dem 1x Blutdruckmessen an dem Arm als ich in der Notaufnahme war und gar nicht dran dachte, dass das an dem Arm nicht mehr gemacht werden darf?

Nun hab ich noch 3 x. Heute war Neueinzeichnung und Aufnahmen. Haut ist etwas rot, aber nicht so schlimm. Kann das noch schlecht werden die letzten Male, haben Sie da Erfahrung?

Und am 23.7. komm ich zur Reha nach Bad Rappenau. Hat die Sozialarbeiterin der Klinik alles eingeleitet. Da bin ich froh. Einfach mal weg sein.

Zum Glück die Hitze vorbei. Wünsch Ihnen noch eine gute Woche und danke noch mal für Ihre Unterstützung.

Liebe Grüße
Binchen 55

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05.07.2013, 15:56 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

hatte Ihnen am 25.6. geschrieben. Ist es bei Ihnen angekommen?

Bin nun inzwischen mit den Bestrahlungen fertig. War zum Schluß immer schwieriger für mich. Hab auch noch mit dem Arm Probleme. Tut weh und das Gefühl ist noch nicht wieder da. Dauert das wirklich so lange - 5 Monate?

Nun hat mir der Gynäkologe die Tabletten verschrieben, die ich jetzt nehmen soll. Heißen Letroblock/Letrozol. Er meinte, ich würde sie gut vertragen, aber enn ich den Beipackzettel mit den vielen häufigen Nebenwirkungen lese, wird mir schon wieder Angst und die Überlegung, wie geht´s mir damit, oder muss ich sie absetzen und was ist dann?

Haben Sie mit den Tabletten Erfahrung? Wär für Ihre Meinung dankbar.

Ein schönes Wochenende schon mal.
Liebe Grüße
Binchen55

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05.07.2013, 17:56 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

schön, dass Sie die anstrengende Phase der Bestrahlung jetzt hinter sich gebracht haben. Jetzt wird es noch dauern, bis alle dadurch verursachten Beschwerden wieder abklingen.

Es ist nach Aussagen Ihres Arztes damit zu rechnen, dass dies innerhalb von 5 Monaten geschieht, es wird aber schon kontinuierlich besser werden.
Die Nachbehandlung mit einem Aromatasehemmer wie Letrozol gehört im Falle vieler hormonrezeptorpositiven Brustkrebserkrankung zum Standard. Die Behandlung kann das Rückfallrisiko deutlich senken und damit die Heilungschancen weiter verbessern. Die Behandlung wird trotz aller möglichen Nebenwirkungen (die müssen ja nicht auftreten!!) meist sehr gut vertragen. Wenn das im Einzelfall nicht so ist, kann auf ein anderes Präparat umgestellt werden.
Auch den letzten Beitrag hatte ich erhalten und beantwortet, die Antwort ist aber offenbar in den Tiefen des Netzes verschwunden ...
Jetzt geht es in die Reha? Ich wünsche eine gute Zeit, eine verdiente Erholung für Körper und Seele. Auf dass Sie neuen Mut fassen und die Kräfte auftanken können.

Alles Gute
Dr. Grüne

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06.07.2013, 10:48 Uhr
Kommentar

Moin Frau Dr. Grüne,

herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ja, die liebe Technik eben. Auch wenn ich antworten will, muss ich ganz weit rauf, ehe das Feld "Kommentar kommentieren" kommt. Aber nun hat es ja geklappt.

Danke für Ihre guten Wünsche. Werde am Montag mit den Tabletten anfangen, falls was wäre, dass nicht gerade Wochenende.

Noch gut 2 Wochen bis zur Reha in Bad Rappenau. Soll gute Spezialklinik sein. Brauch ich auch. Hat mich schon arg mitgenommen das 1/2 Jahr und wenn mit den Tabletten was wäre bin ich ja an sicherem Ort. Hoffe, dass ich sie vertragen werde.

Wünsch Ihnen auch ein erholsames Sommerwochenende und alles Gute
Binchen 55

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15.07.2013, 18:59 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

hoffe, mein Schreiben kommt bei Ihnen an und Ihres bei mir. Hatte Ihnen ja geschrieben, dass ich mit den Tabletten Letrozol angefangen habe. Aber ich bekam so Kopfschmerzen drauf, hab sie wieder abgesetzt. Denn nun auch noch starke Erkältung.

Soll nun Exemestan beta nehmen. Aber nach den Nebenwirkungen siehts ja noch schlimmer aus.

In der Frauenarztpraxis wurde mir gesagt, soll sie nicht wegen Kopfschmerzen absetzen. Aber so nen Kopf drauf bin ich zu nichts mehr fähig.

In 1 Woche fahr ich nun zur Reha. Überlege, ob ich vorher überhaupt damit anfange, muss erst die Erkältung auskurieren. Am Ende wurde die auch die Tabletten ausgelöst. Hab nur noch Angst die zu nehmen. Gibt es da keine verträgliche Alternative?

Was ist Ihre Erfahrung damit. Wäre für Rat dankbar.

Herzliche Grüße
Binchen55


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15.07.2013, 22:55 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo,

könnten die Kopfschmerzen nicht auch erkältungsbedingt sein?
Kopfschmerzen gehören zwar zu den möglichen Nebenwirkungen (beider Mittel), könnten sich aber auch wieder nachlassen. Denken Sie immer daran, dass diese Behandlung ein wichtiger Baustein des heilenden Therpieansatzes ist.

Ich wünche gute Erholung in der Reha.
Dr. Grüne

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18.07.2013, 14:29 Uhr
Kommentar

Moin liebe Frau Grüne,

danke für Ihre guten Wünsche

War inzwischen bei meiner HNO, die sagte, dass so lange vorher keine Kopfschmerzen bei Erkältung auftreten und gab den Tipp bei Reha noch mal anzufangen. So mach ich das auch. Hab jetzt noch so viel zu tun, auch Autofahren dorthin. Da muss ich ja auch in der Lage dazu sein.

Hoffe, dass dort alles besser läuft und ich die Tabletten, welche auch immer ohne Probleme vertrage, denn Lebensqualität braucht man ja auch.

Ihnen auch noch einen schönen und vor allem gesunden Sommer und danke schön nochmal für ihre lange "Begleitung".

Liebe Grüße
Binchen 55

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24.08.2013, 11:41 Uhr
Kommentar

Hallo Frau Dr. Grüne,

bin von Reha zurück. Leider dort nicht gut gelaufen für mich ausmehreren Gründen. Bin nun auch noch wegen meiner Rückenschmerzen, die ich mir dort wegen den Zimmerörtlichkeiten zugezogen habe in Behandlung.

Hab dort mit Exemestan abgefangen, von Ärztin wieder abgesetzt wegen der starken Hitzewallungen. Sollte Tamoifen nehmen, nur mein Frauenarzt sagte, dass ich die auf keinen Fall nehmen soll. Vom Klinikum hier wurde diese Tabletten auch erst an 2. Stelle nach 2 -3 Jahren angesetzt.

Nun bekam ich in Klinik dort den Tipp von einer Ärztin nur 1/2 Tablette von dem Exemestan zu nehmen, dann wär es besser verträglich. Das mach ich jetzt auch seit einer Woche und hab auch bisher keine Probleme.

Ist doch eine gute Idee und hat doch bestimmt eine Wirkung? Kann es ja nach einiger Zeit mit einer ganzen versuchen.

Fragte meinen Frauenarzt, warum ich das Tamoxifen nicht nehmen soll. Bekam keine Antwort. Können Sie mich da aufklären?

Wär Ihnen für Ihre Antwort dankbar. Wünsch Ihnen noch ein schönes Wochenende.
Binchen55

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02.09.2013, 18:22 Uhr
Kommentar von Expertin-Grüne

Hallo Binchen,

ich melde mich aus dem Urlaub zurück und hoffe, dass es Ihnen mittlerweile schon wieder besser geht.

Wenn die Standarddosierung des Exemestan unterschritten wird, ist auch die Wirksamkeit nicht gesichert. Von daher würde ich von solchen Abweichungen abraten. Hitzewallungen zählen zu den "normalen" Nebenwirkungen, die ja durch den gewollten Hormonentzug erklärbar sind. Meist lassen diese Beschwerden nach einer Anfangsphase wieder nach. Ggf. können zusätzlich Medikamente gegeben werden (z.B. pflanzliche, bestimmte Antidepressiva) um die Beschwerden abzumildern. Oder nochmal auf einen anderen Aromatasehemmer.
In vielen Fällen wird ein Therapieswitch durchgeführt, also die Umstellung des Medikamentes nach 2-3 Jahren dabei kann auch durchaus mit Tamoxifen begonnen werden. Das sollten Sie aber alles mit Ihrem FA bzw. dem Brustzentrum besprechen.

Weiterhin alles Gute!
Dr. Grüne

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