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Hämatosalpinx nach Hysterekomie mit Salpingektomie

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Wechseljahre | Expertenfrage

15.02.2010 | 11:30 Uhr

Bei mir wurde im Jahr 2008 ein Hysterekomie miu. Salpingektomie (LAVH!!)wegen starker schmerzen durch Myom entfernt. Mir ging es dann sehr gut ich wahr Schmerzfrei bis vor drei Wochen wo ich plötzlich unterb. schmerzen re. mit Übelk. usw. bekam. Bei der Laparoskopie wurde eine Hämatosalpinx festgestellt. Lt. Arzt konnte ein Rest des Eileiters nicht entfernt werden u. hier hätte sich eine Hämatosalpinx gebildet was sehr mysteriös sei.
Hyst.-Befund: Dilatierte Tube mit Infarzierung u. ausgepräg. Einblutung, passend zu einer Hämatosalpinx z. B. nach Stieldrehung(Tube rechts). Der rest des Eileiters wurde jetzt Entfernt.
Gibt es das wirklich das reste der Eilleiter verbleiben u. habe Sie eine Ahnung wie es zu dieser ein Blutung gekommen sein kann. Mein amb. Frauenarzt wahr der Meinung das kann nicht sein das reste verbleiben u. man hätte dies nicht operiene müssen. Ich hatte wirklich höllische Schmerzen u. mir ging es seit wochen sehr schlecht.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

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15.02.2010, 08:36 Uhr
Antwort

Hallo,
es ist wirklich mysteriös und eigentlich nicht vorstellbar, dass bei der ersten OP wirklich alles weggenommen wurde. Sie sollten sich hier unbedingt den OP-Bericht der ersten OP und den histologischen Befund geben lassen!
Ich bhabe einen Fall erlebt, wo eine Patientin auf beiden Seiten je zwei Eileiter hattte!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
TomDoc

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16.02.2010, 09:51 Uhr
Antwort

Hallo!
Vielen Dank! Also mir wurde ja gesagt das lt. OP-Bericht ein Teil des Eileiters drin geblieben ist u. hier diese Einblutung entstanden ist.Nur meine Frage war wie es zu solch einer Hämatosalpinx kommen kann u. ob es üblich ist das bei Hysterektomien die Eileiter nicht ganz entfernt werden können.Im Hystologischen Bericht der Hysterektomie steht:
Markoskop-B.:I: Uterus 49g usw. Frei im Gefäß 3 cm lange Tube mit Fimbrienende
II: Re. Tube 1,5X1,5X1 cm Fimbrienende
Diagnose
I. Uterus mit subserösem leiomyom
II: Hyperämische Fimbrienende(Re. Tube
Was ein Hyperämisches Fimbrienende ist wurde mir auch nicht erklärt.
Nochmals Vielen Dank für Ihre Bemühungen vielleicht können Sie mir jetzt weiter helfen
Kerstin

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17.02.2010, 10:36 Uhr
Antwort

Es ist halt so das mich mein amb . Frauenarzt so sehr verunsichert hat. Weil er der Meinung wahr das es nicht üblich wäre das eileiter oder auch teil davon bei einer Hysterekomie drin bleiben würden u. das man dies Hämatosalpinx nicht hätte operieren müssen. Aber was wäre dann
passiert mit dieser Einblutung. Zudem hatte ich drei tage lang sehr starke Schmerzen die nicht besser wurden u. seit Wochen problemme mit Übelkeit und Durchfall.
Wäre nett wenn Sie mir weiter helfen könnten.
Danke
Kerstin

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17.02.2010, 12:38 Uhr
Antwort

Hallo Kerstin,
der ganz genaue OP-Bericht würde mich interessieren, da aus dem pathologischen Befund nur zu erlesen ist, dass in dem einen eingesandten Gefäß sich der Uterus und ein Eileiter befanden und in dem zweiten Gefäß das Fimbrienende des rechten Eileiters. Es ist doch eher ungewöhnlich, dass da ein Teil des Eileiters drin geblieben ist. Und die Erklärung dafür würde mich schon interessieren.
Hyperämisch heißt nichts anderes als stärker durchblutet. Das ist z.B. während des Eisprungs so; aber auch bei Entzündungen.
Wahrscheinlich ist in einem Resteileiter ein Blutgefäß geplatzt. Das kommt auch spontan bei völlig intakten inneren Genitalorganen vor. Eine nähere Erklärung dafür habe ich nicht; aber ich habe auch keine logische Erklärung dafür, warum ein Teil des Eileiters bei der OP verblieben ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
TomDoc

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17.02.2010, 12:43 Uhr
Antwort

Hallo Kerstin,
dass eine Hämatosalpinx mit starken Beschwerden nicht operiert werden soll, ist mir fremd.
Wie schon gesagt ist mir noch fremder, warum man einen Teil des Eileiters drin läßt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
TomDoc

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17.02.2010, 14:48 Uhr
Antwort

Hallo1
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! Die OP-Berichte liegen mir leider nicht vor die müßte ich im Krankenhaus anfordern. Bei der Enlassungsuntersuchung habe ich ja nachgefragt warum da noch ein Teil drin sein sollte. Die Ärztin hatte dann den OP-Bericht von der Hysterektomie 2008 im PC aufgerufen und zu mir gesagt das der Teil auf Grund der Vaginalen-Entfernung der Gebärmutter (LAVH) nicht mit entfernt werden konnte. Weiteres hat Sie mir nicht gesagt. Ich überlege ob ich Versuche die OP-Berichte anzufordern um endlich dies alles zuverstehen zu können u. um Ruhe zubekommen.
Sollte ich die Berichte erhalten werde ich mich wieder melden.
MfG
Kerstin

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17.02.2010, 19:48 Uhr
Antwort

Hallo Kerstin,
die Erklärung der Ärztin ist äußerst dürftig und für mich nicht nachvollziehbar.
Die Ärztin hat (da bin ich ziemlich sicher) den Original-OP-Bericht vorliegen.
Sonst bitten Sie ihren Hausarzt, sich aus der Klinik eine Kopie schicken zu lassen.
Ihr
TomDoc

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18.02.2010, 10:40 Uhr
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Hallo Sie habe recht mit ihrer Aussage das die Erklärung ziemlich dürftig ist u. obwohl ich große Vertrauen zu dieser Klinik habe ich die OP-Berichte ber Email angefordert werde es aber nochmals schriftlich machen.

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18.02.2010, 12:09 Uhr
Antwort

Hallo,
versuchen Sie Informationen in Kliniken immer auf die sanfte Tour zu bekommen.
Deswegen war mein Tipp, dies über den Hausarzt zu machen.
Auch Ihre FÄ muss Ihnen auf Anfrage wenn nicht das Original, so doch eine Kopie des 1. und 2. OP-Berichtes aushändigen (zum Beispiel weil Sie einen längeren Auslandsurlaub vorhaben und zur Sicherheit die Unterlagen mitnehmen möchten).
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
TomDoc

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