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Gynokadin Dosis plötzlich zu hoch?

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Wechseljahre | Expertenfrage

18.08.2019 | 12:39 Uhr

Schönen guten Tag,

ich bin 51, letzte Regel war vor über 3 Jahren - seit etwa 2,5 J nehme ich täglich  1Hub Gynokadin / 200 mg Utrogest vag. und es ging sehr ging mir gut damit...im Mai bekam ich Brustspannen, welches durch Reduzierung von Gynokadin auf teilweise 0,5 Hub und weniger verschwand, dafür hatte ich plötzlich starke Schlafstörungen...

ich erhöhte wieder auf 1Hub und nach 1 Woche vergingen die Schlafstörungen dafür begann wieder die Brust zu spannen...bei der Ultraschalluntersuchung ergab sich nichts, Hormonstatusergebnis kommt erst nä. Woche...ich bin sehr irritiert und mache mir Sorgen was da los ist.

Kann es sein, das trotz Postmenopause der Körper selbst noch produziert...bzw kann es sein das die Dosierung nach ein paar Jahren nach unten angepasst werden muss...ist Ihnen so etwas bekannt?

 

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Expertin-Grüne
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18.08.2019, 21:52 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo Nash,

es ist unwahrscheinlich, durch 1 Hub des Gynokadingels in eine Überdosierung zu gelangen. Eher würde ich vermuten, dass die Ernährungsgewohnheiten, Stress oder Bewegungsmangel  für die Brustbeschwerden verantwortlich sind. Orientierend können Sie aber mal den Östradiolwert im Blut bestimmen lassen.

viele Grüße
Dr. Grüne

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19.08.2019, 11:58 Uhr
Kommentar

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Bewegungsmangel und Änderung der Ernährung liegt nicht vor und die Brustbeschwerden verschwinden, wenn die Dosis reduziert wird...

Deshalb meine Frage ob es sein kann, das der Körper, wenn auch minimal, zeitweilig doch noch Östrogen produziert ?

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19.08.2019, 14:38 Uhr
Kommentar

Ich bekam gerade die Laborergebnisse:

FSH 8,12

LH 1,42

PRG 8,43

E2 67,65

diese sprechen doch für meine Vermutung ?! Trotzdem ich mich seit 3,5 J. in der Menopause befinde, scheint auf einmal wieder eine Eigenproduktion stattzufinden - ich wußte nicht, das das sein kann.

Expertin-Grüne
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20.08.2019, 12:05 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo Nash,

ja, damit könnten Sie richtig liegen. Bluten Sie denn auch noch ab und zu unter der Therapie?

viele Grüße
Dr. Grüne

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20.08.2019, 12:20 Uhr
Antwort

Nein, seit über 3 Jahren nicht mehr.

Mir wurde jetzt von anderer Seite gesagt, der Hormonstatus würde nur die zugeführten Hormone wiedergeben, es gäbe in der Postmenopause keine Eigenproduktion mehr...das ist verwirrend. Ist das korrekt?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Expertin-Grüne
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20.08.2019, 12:28 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo Nash,

das ist richtig. In der Postmenopause ruhen die Eierstöcke. Zugeführtes Estradiol und Progesteron findet sich in den Blutwerten wider. Aber Ihre FSH- und LH-Werte lassen zweifeln, ob Sie wirklich schon in der Postmenopause sind. Dabei wären trotz Therapie deutlich höhere Werte zu erwarten.

viele Grüße
Dr. Grüne

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