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Blutungen völlig durcheinander

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Wechseljahre | Expertenfrage

14.04.2024 | 08:07 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, 

abgesehen davon, dass ich nach meiner ersten Mammographier zum Zweittermin eingeladen wurde und meine Nerven blankliegen,  habe ich (50 Jahre alt, perimenopausal) Probleme mit meinen Blutungen. Nach mehr als einem halben Jahr länger und stärker werdenden Blutungen und zunehmend rotbraunen Schmierblutungen vor und zwischen den Perioden, hatte ich am 16.2. eine Ausschabung. Polypöse Formation am Uterusdach. Nur 7 Tage später stellten sich alle Beschwerden einer Menstruation ein und statt der von mir erwarteten Blutung nach Eingriff hatte ich eine Blutung, die wie meine Regel war und auch genau an dem Tag einsetzte, an dem ich sie ohne Abrasio auch gehabt hätte.  Am 6.3. war ich bei meiner Gynäkologin und nahm ab diesem Tag Progestan 100 mg 12 Tage lang. Erst 10 Tage nach Absetzen erfolgte meine Menstruation schmerzlos 4 Tage lang und normal stark, aber mit leichten Beimengungen von alten Blut. 

Ein paar Tage vor dieser Regel stellte sich starkes Brustspannen ein, die Brust wurde größer und schwerer und trat weh. Während der Regel verstärkte sich dies noch, was ich noch nie erlebt hatte,  und da ich mir nicht anders zu helfen wusste, entschied ich mich noch während der Regel, mit Mönchspfeffer zu beginnen. Brustspannen kannte ich schon seit mehr als einem Jahr gar nicht mehr - auch nicht mehr wie früher vor der Periode. Doch die Probleme im der Brust änderten sich nur wenig. Nach einer Woche stellte sich Durchfall ein. Das war mir von Mönchspfeffer in der Vergangenheit nicht unbekannt und ich musste es absetzen. Am 11. Zyklustag nahm ich eine Progestan 100 mg. Am 12. Tag kam der Anruf vom Mammographie Zentrum und vor Schreck und weiterhin Brustspannen habe ich das Progestan nicht weiter genommen. Nun habe ich schon an 14. Zyklustag wieder meine Regel,  nicht übermäßig viel hellrotes Blut. Ist das aufgrund der Pillen nachvollziehbar oder muss ich Angst haben, dass die poypöse Formation doch etwas Ernsteres war? 

Ich fühle mich gerade im Hormonchaos. Aufgrund der offenbar unklaren Mammographie habe ich sehr kurzfristig noch ein Brustzentrum gefunden, wo geschallt wurde. Ein Knoten, der als Fibroadenom identifiziert wurde, wird wahrscheinlich der Grund sein, warum ich morgen den Zweittermin beim Screening. Allerdings wurde mir im Brustzentrum auch gesagt, dass sie eventuelle Verkalkungen nicht hätten sehen können. 

Ich bin verzweifelt. 

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Beste Grüße aus Berlin 

Claudia

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Bisherige Antworten
Experte-Scheufele
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14.04.2024, 08:46 Uhr
Antwort von Experte-Scheufele

Hallo,

bei diesem Verlauf würde ich eine Verödung der Gebärmutterschleimhaut in Betracht ziehen (Ablation), damit sollte sich das Problem dauerhaft lösen lassen.

Bezüglich des Brustbefundes sehe ich keinen ernsten Grund zur Sorge.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für den weiteren Verlauf.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. N. Scheufele

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