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Blutungen nach Abrasio

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Wechseljahre | Expertenfrage

31.07.2009 | 10:11 Uhr

Hallo,
ich hatte 2003 die letzte Blutung.
Nachdem mein FA eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut feststellte, wurde bei mir am 25.Juni eine Abrasio festgestellt, mit dem Ergebnis daß ich einen Polypen hatte (wurde dabei entfernt) und das ich Myome hätte (daran wurde ein bißchen gekratzt).
Patologisch alles nicht bösartig.

Nun habe ich innerhalb der letzten 4 Wochen schon die 2. Blutung und Bauchschmerzen.

Irgendwie ärgere ich mich und denke, hätte ich das bloß nicht machen lassen, mir ging es ja gut vorher und ich hatte keinerlei Beschwerden.

Und jetzt das !

Mein FA meint, wenn nicht gerade eine Abrasio gemacht worden wäre, wäre das jetzt ein Grund und eine durchzuführen und es läge auf die Dauer in meiner Entscheidung, wenn mir die Blutungen und Beschwerden zuviel werden würden, daß ich mich von meiner Gebärmutter verabschiede und eine Gebärmutterentfernung durchführen lassen.

Irgendwie bin ich stinksauer.

Was meinen Sie dazu, hätte ich das besser bleiben lassen sollen.

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31.07.2009, 10:46 Uhr
Antwort

Hallo,
zum stinksauer sein haben Sie keinen Grund!!!!
Dass der Polyp entdeckt und entfernt wurde, dafür sollten Sie dankbar sein; denn Polypen haben eine hohen Entartungstendenz!
Dass eine Ausschabung bei einer nach Jahren erstmalig wieder auftretenden Blutung gemacht wurde, war goldrichtig!
Sich gleich jetzt mit dem Gedanken an die Entfernung der Gebärmutter auseinanderzusetzen, weil es erneut blutet, ist natürlich ein bisschen happig.
Also erst mal langsam!

Bitte besorgen Sie sich doch einmal das ganz genaue Ergebnis der Ausschabungs-OP und des histologischen Befundes.

Sowohl die Entstehung von Polypen als auch die Bildung von Myomen haben oft einen gemeinsamen Grund: eine noch bestehende Östrogenbildung der Eierstöcke.
In dem Zusammenhang interessiert mich Ihr Lebensalter und ob Sie Medikamente einnehmen oder Hormone eingenommen haben oder noch einnehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
TomDoc

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31.07.2009, 11:01 Uhr
Antwort

Na ja stinksauer ist falsch ausgedrückt, eher enttäuscht und ärgerlich.

Aber:
Ich bin 51 J nehme Fem 7 Conti-Pflaster.

Sie haben mich aber missverstanden.
Ich hatte ja k e i n e Blutungen vor der Abrasio, alles war ruhig.
Deswegen ist es für mich jetzt doppelt schlimm nach dem Eingriff wieder Blutungen zu haben, ich frage mich auch, was da jetzt eigentlich blutet.

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31.07.2009, 11:46 Uhr
Antwort

Hallo,
nein nein, ich habe Sie nicht mißverstanden.
Daß Ihr FA den Polypen erkannt hat (bzw. die wahrscheinlich sehr hohe Entwicklung der Schleimhaut), das war goldrichtig und daraus die Konsequenz zu ziehen, eine Ausschabung zu veranlassen, war, so lästig Ihre aktuelle Blutungsproblematik auch ist, vollkommen richtig! Denn hinter jeder in der Menopause plötzlich auftretenden Blutung bei sonografisch verdickter Schleimhaut kann sich auch ein Gebärmutterschleimhautkrebs verstecken und zum ersten Mal bemerkbar machen!
Nicht jeder FA ist so vorsichtig und konsequent zugleich!

Bitte besorgen Sie sich doch den exakten OP-Bericht und das feingewerbliche Ergebnis. Oft sehe ich aus dem Gesamtergebnis doch noch mehr, als Ihnen bisher gesagt wurde, und vielleicht auch bereits die Erklärung, warum es jetzt erneut blutet.
Inzwischen kann ich nur dazu raten, über das Wochenende STYPTYSAT (rezeptfrei) einzunehmen (das ist ein blutungsstillender Extrakt aus dem Hirtentäschelkraut - seit Jahrhunderten wird Hirtentäschelkraut-Tee gegen Starke Menstruationsblutungen verordnet).
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
TomDoc

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31.07.2009, 12:49 Uhr
Antwort

Nein, nein, ich hatte keine plötzlich auftretende Blutung nach der Menopause.
Ich hatte garnichts! Keine Blutung, keine Beschwerden.
Der FA hat die Abrasio gemacht, weil die Schleimhaut so hoch aufgebaut war und er meinte, daß könnte eine plötzliche Blutung verursachen ! und dann wenn es mir garnicht passe und dann müßte ich ganz schnell ins Krankenhaus.

Deswegen bin ich ja so verunsichert, erst jetzt nach der Abrasio kommt es zu Blutungen.
Ich bin am überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, alles beim Alten zu lassen und nicht noch daran zu rühren.
Vielleicht wäre garnichts passiert.

Aber jetzt habe ich Beschwerden , die ich schon lange (seit 2003)
nicht mehr kenne.

Den OP-Bericht und Befund traue ich mich nicht dort zu fordern,
die sind da bißchen eigen in der Praxis und der Arzt bezieht das wieder auf sich und meint, ich würde ihm nicht vertrauen.

Ach, es ist schon doof jetzt solche Unanehmlichkeiten zu haben wo vorher alles prima war.

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04.08.2009, 09:28 Uhr
Antwort

Hallo,
dann bitten Sie Ihren Hausarzt, er möge den Bericht anfordern!
Nochmal: ein Schleimhautpolyp hat die große Tendenz, zu entarten!
Der Eingriff war völlig richtig!
Ihr
TomDoc

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