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Inneres Vibrieren

Kategorie: Allgemeinmedizin » Forum Allgemeine Gesundheit

08.10.2019 | 19:18 Uhr

Hallo in die Runde,

ich hoffe, ich finde hier vielleicht jemanden, der dieses Gefühl auch schon mal hatte. Zumindest bei einigen Damen im Wechseljahrforum habe ich schon davon gelesen.

Ich quäle mich seit inzwischen 2 Monaten mit einem dauerhaften inneren Vibrieren herum. Mal richtig stark, mal weniger, aber die ganze Zeit permanent da. Vom Augen öffnen, bis zum Einschlafen. Meine Blutwerte sind soweit in Ordnung, die Schilddrüse wurde eingehend untersucht und bewegt sich Richtung Überfunktion, aber wertemäßig noch einigermaßen im Rahmen, daher als Ursache ausgeschlossen.

Im Februar musste ich die Pille nach 15 Jahren absetzen und habe seitdem keine Periode bekommen. Gyn hat PCO festgestellt und einen Hormonstatus gemacht, mein Progesteron ist total im Keller und auch Östrogen ist relativ niedrig. Mein Körper scheint also mit 35 gerade probeweise Wechseljahre zu spielen. Begleitet wird das vibrieren von heftiger Unruhe und schlafen geht nur noch mit Opipramol.

Hat vielleicht jemand mal ähnliches erlebt und einen Tipp, wie man diese Zeit übersteht oder noch besser das vibrieren zum verstummen bringt?

 

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Bisherige Antworten
Dr. Sabine Schulz
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09.10.2019, 11:06 Uhr
Antwort von Dr. Sabine Schulz

Hallo!

Innere Unruhe bzw ein inneres Vibrieren kann krankheitsbedingt auftreten, Hormonschwankungen können eine Rolle spielen, ebenso wie auch z.B. neurologische Erkrankungen (M.Parkinson, Multiple Sklerose) oder psychische Erkrankungen wie Depressionen. Grundsätzlich handelt es sich meist um eine Stressreaktion des Körpers, welche häufig auch bei allgemeiner Erschöpfung auftritt. Hilfreich sein können  Entspannungsübungen wie autogenes Training und Yoga oder auch ein regelmässiges sportliches Ausdauertraining,

Gruss

Dr Schulz 

 

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10.10.2019, 08:49 Uhr
Antwort

Hallo Johanna.. 

Ich will hier niemandem zu nahe treten,aber ich glaube nicht,dass es eine Depression ist..bei mir fing es letzten November auch so an..hab dann auch erstmal von meiner Ärztin opipram erhalten..und die Aussage,dass ich mit 44 noch nicht in den wechseljahren sein kann..dann hat ich ca ein halbes Jahr Ruhe...und dann setzen im Juni aufeinmal tierische panikattacken,ständige Unruhe,Herzklopfen..hab dann dieses Forum hier gefunden und das erste mal vom progesteronmangel gelesen..ich nehme es jetzt seit ca 3 Monaten und seit dem geht es mir besser..es kommt zwar immer mal wieder dies Angst.. aber ich Versuch mich dann immer zu beruhigen und sage mir,dass sind die Schwankungen.. im November hab ich endlich einen Termin bei einen Endokrinologen bekommen..hoffe,dass er mich noch besser einstellen kann..

LG ela

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