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Glaskörpertrübung

Kategorie: Allgemeinmedizin » Forum Allgemeine Gesundheit

23.05.2005 | 12:31 Uhr

Hallo an alle,

es nervt und nervt. Jedesmal wenn ich nur geradeaus sehr, dann ist da wieder dieser schreckliche schleier... Habe jetzt vile im Internet gelesen, dass man da gar nicht gegen machen kann... könnt ihr mir vielleicht helfen und wisst evt. ob es nicht doch irgendwelche tropfen dagegen gibt..?

mfg susi

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28.06.2005, 03:54 Uhr
Antwort

Hallo Susi,

lasse deine Augen mal vom Arzt auf Glaskörperblutung (Morbus Eales) überprüfen.

Ich bin seit inzw. 20 Jahren davon betroffen. Diese Blutungen haben auch Schleier verursacht. Eine Heilungsmöglichkeit gibt es nicht.

Alles Gute
Jürgen

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21.08.2005, 11:39 Uhr
Antwort

Hallo Susi,

ich hätte da vieleicht eine Lösung für dich..
Es gibt da einen Augenarzt der sich auf Glaskörpertrübung spezialisiert hat.

Dr. Herborn
Rathausallee 12 - 14
Duisburg Rumeln-Kaldenhausen
Tel. 02151 40141

Ich selber habe erst am 28.9.2005 dort einen Termin.
Soweit ich weiß gibt es sehrwohl aus der Sicht der homoepatie eine sehr gute heilungschance.
Ich hoffe ich konne dir helfen. Solltest du noch fragen haben kannst du dich unter markus@weber-markus.de jederzeit bei mir melden.

Alles gute

Markus

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05.12.2005, 11:44 Uhr
Antwort

Hi,

ich bin 24 Jahre alt und habe seit diesem Jahr im Frühling eine Glaskörpertrübung.
Ich muss dazu sagen, dass ich mittlerweile auf beiden augen etwa eine sehschwäche von -6,5 habe und seit knapp 8 jahren kontaktlinsen trage.

Ich war mittlerweile 2 mal beim Augenarzt, darunter auch eine Komplettuntersuchung mit Tropfen im Auge, da mit der Onki Doktor auch hinters Auge schauen konnte.

Diagnose: Glaskörpertrübung

Nur eine schwierige Operation kann sowas beheben, was aber absolut nicht im verhältnis bei mir steht.

oder gerade aus einem anderen forum:
www.eyefloaters.com

muss jeder selber wissen ob das sinn macht.

jedoch wird es von monat zu monat immer schlimmer. da ich als online sales manager tätig bin, arbeite ich ca. 10-12 std. am tag am rechner mit oft weißen hintergründen...da seh ich diese scheiss flusen halt ständig.

meine frage wäre, ob es evtl. von den kontaktlinsen kommen könnte oder von der art, wie man seine linsen einsetzt. nach knapp 8 jahren übung, kann ich mir meine linsen ganz einfach ohne spiegel ins auge drücken...ich tu mir da zwar nicht selbst weh, bin kein masochist, aber man hört immer ganz deutlich wie ich die luft aus den kontaktlinsen drücke, bevor diese richtig liegen.

eine antwort würd mich freuen

grüße,
dany aus münchen

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13.01.2006, 01:13 Uhr
Antwort

Hallo Markus,

Deinen Beitrag über Dr. Herborn habe ich mit Interesse gelesen. Hast Du mittlerweile Deinen Arztbesuch erfolgreich hinter Dir? Ich habe auch dieses Problem der Glaskörpertrübung und die Ärzte raten von einer OP ab. Gibt es wirklich homöopathische Mittel dafür? Vielleicht kannst Du mir ja kurz Bescheid geben.
Besten Dank
Susi

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21.06.2006, 01:06 Uhr
Antwort

Auch ich leide seit Anfang diesen Jahres an einer schweren Glaskörpertrübung - und das im zarten Alter von 28 Jahren.

Daß es NICHTS dagegen gibt, ist die landläufige Meinung vieler Ärzte. Jedoch ist diese These definitiv unwahr.

Es gibt die Vitrektomie, bei der 3 Einstiche ins Auge gemacht werden, der Glaskörper abgesaugt und mit einer Kochsalzlösung dauerhaft ersetzt wird. Diese Methode birgt das Risiko einer Netzhautablösung (2-3% Wahrscheinlichkeit), was jedoch nicht damit gleichzusetzen ist, daß man erblindet. Denn während der OP wird die Netzhaut überwacht. Sollte es zur Ablösung kommen, so wird die Netzhaut sofort mittels Laser wieder angeschweißt.

Leider gibt es ein fast unausweichliches Problem: Nach einer durchgeführten Vitrektomie kommt es in sehr vielen Fällen zur Bildung des Grauen Stars, was wieder eine OP nach sich zieht, die jedoch heutzutage kaum noch Risiken birgt (<0,01%). Nach Einsetzen einer Kunstlinse ist dann in der Regel alles in Ordnung.

Also: Geglückte Vitrektomie + Grauer Star-OP = Beseitigung der Glaskörpertrübungen für immer und alle Zeiten.

Die unter www.eyefloaters.com illustrierte Methode, die Trübung mittels YAG-Laser zu behandeln, ist noch immer umstritten. Wichtig: Wählt die kostspielige Therapie, so muss klar sein, dass es keine 100%-Garantie gibt. Optimal ist es, wenn die Trübung in der Mitte des Glaskörpers, also weit genug von Linse und Retina entfernt liegt. Dann hat man wohl eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

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03.07.2006, 09:38 Uhr
Antwort

Hallo,

ich bin 22 Jahre jung vom Beruf Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung und habe seit ca. einem Jahr Morbus Eales.

Vor einem Jahr war ich bei einem Augenarzt, da ich leichte Schleier gesehen habe oder manchmal viele kleine Punkte. Dieser stellte mir die Diagnose, dass das altersbedingt auftreten kann und meistens Männer zwischen 40 – 50 Jahre an dieser Erkrankung leiden. Das kam mir alles komisch vor, so mal ich auch noch recht jung bin. Also bin ich zu einem anderen Arzt gegangen, um mir eine zweite Meinung einzuholen. Dieser diagnostizierte sofort eine Glaskörperblutung und überweise mich am gleichen Tag noch in die Uni Klinik.

In der Uni Klinik wurde ich in den letztem Jahr von unzähligen, verschiedenen Ärzten untersucht, darunter auch zwei Oberärzte. Sie haben mein Auge mit neusten Mittel untersucht (Farbstoffuntersuchung, irgend so eine Wassermessung etc.).

Auf Grund meiner Blutung wurde ich auf dem rechten Auge zwei mal gelasert. In meinem rechten Auge hatte sich auch Wasser abgelagert, so dass ich zwischenzeitlich nur noch 20 - 30 % Sehschärfe hatte. Daraufhin wurde mir Kortison verschrieben (in Form von Augentropfen, ca. 4 - 5 täglich), doch diese verbesserten meine Sehschärfe nur geringfügig und das Wasser zog sich nicht zurück.

Nach dieser Behandlung wurden mir zwei weiter Maßnahmen zur Auswahl gestellt. Eine OP wie es in einer vorherigen Antwort schon zu lesen war (absaugen des Wassers + Kochsalzlösung etc.), die den grauen Star mit sich bringt, aber von der Krankenkasse bezahlt wird. Oder eine neue Methode aus den USA, bei der man mit einer Spritze ins Auge sticht und dort das Kortison direkt rein spritzt. Diese OP muss selbst bezahlt werden und kostet ca. 300,00 EUR. Durch diese Behandlung soll das Wasser komplett aus dem Auge verschwinden. Ich habe mich für die letztere Behandlung entschieden. Meine Sehschärfe ist nun nach ca. 4 – 5 Monaten nach der OP bei 60 – 80 %. Eine Blutung sehe ich trotzdem noch ganz leicht. In Dunkelheit und bei strahlendem Licht sehe ich schlecht.

Seit ca. 1,5 Monaten sehe ich verstärkt Blutung in meinem „gesundem“ linken Auge. Die Sehschärfe ist mittlerweile bei 80 – 100 %. Diese schwankt und heute war sie sehr schlecht, so dass ich gleich wieder zum Augenarzt gerannt bin. So lange sich hier keine deutliche Verschlechterung zeigt, will man nichts tun / eingreifen.

Da ich beruflich hauptsächlich in der Webentwicklung zu tun habe, habe ich mir schon überlegt, eine passende Webseite für dieses Thema in Englisch und Deutsch zu erstellen.

Die Krankheit Morbus Eales ist einfach noch zu unerforscht und man muss mehr darauf aufmerksam machen. Vielleicht gibt es ja schon Heilungsmöglichkeiten auf irgend einem Fleck auf dieser Erde…???

Ich hoffe, dass sich noch mehr Beiträge hier sammeln und ihr von euren Erfahrungen oder gefunden Informationen berichtet.

Gruß
Sven.

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03.07.2006, 09:49 Uhr
Antwort

Hallo,

ich bin 22 Jahre jung vom Beruf Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung und habe seit ca. einem Jahr Morbus Eales.

Vor einem Jahr war ich bei einem Augenarzt, da ich leichte Schleier gesehen habe oder manchmal viele kleine Punkte. Dieser stellte mir die Diagnose, dass das altersbedingt auftreten kann und meistens Männer zwischen 40 – 50 Jahre an dieser Erkrankung leiden. Das kam mir alles komisch vor, so mal ich auch noch recht jung bin. Also bin ich zu einem anderen Arzt gegangen, um mir eine zweite Meinung einzuholen. Dieser diagnostizierte sofort eine Glaskörperblutung und überweise mich am gleichen Tag noch in die Uni Klinik.

In der Uni Klinik wurde ich in den letztem Jahr von unzähligen, verschiedenen Ärzten untersucht, darunter auch zwei Oberärzte. Sie haben mein Auge mit neusten Mittel untersucht (Farbstoffuntersuchung, irgend so eine Wassermessung etc.).

Auf Grund meiner Blutung wurde ich auf dem rechten Auge zwei mal gelasert. In meinem rechten Auge hatte sich auch Wasser abgelagert, so dass ich zwischenzeitlich nur noch 20 - 30 % Sehschärfe hatte. Daraufhin wurde mir Kortison verschrieben (in Form von Augentropfen, ca. 4 - 5 täglich), doch diese verbesserten meine Sehschärfe nur geringfügig und das Wasser zog sich nicht zurück.

Nach dieser Behandlung wurden mir zwei weiter Maßnahmen zur Auswahl gestellt. Eine OP wie es in einer vorherigen Antwort schon zu lesen war (absaugen des Wassers + Kochsalzlösung etc.), die den grauen Star mit sich bringt, aber von der Krankenkasse bezahlt wird. Oder eine neue Methode aus den USA, bei der man mit einer Spritze ins Auge sticht und dort das Kortison direkt rein spritzt. Diese OP muss selbst bezahlt werden und kostet ca. 300,00 EUR. Durch diese Behandlung soll das Wasser komplett aus dem Auge verschwinden. Ich habe mich für die letztere Behandlung entschieden. Meine Sehschärfe ist nun nach ca. 4 – 5 Monaten nach der OP bei 60 – 80 %. Eine Blutung sehe ich trotzdem noch ganz leicht. In Dunkelheit und bei strahlendem Licht sehe ich schlecht. Wir mir vorher vorausgesagt wurde, habe ich jetzt einen erhöhten Augendruck auf dem rechten Auge durch die OP. Mir wurden nach der OP die Augentropfen „Cosopt“ verschrieben. Morgens und Abends ein Tropfen. Doch der Augendruck kletterte von sehr guten 16 – 18 auf 23 – 28 hoch. Mir wurden in der Augenklinik dann noch die Tropfen „Xalatan“ verschrieben, die ich Nachts vorm ins Bettgehen tropfen soll. Bei den letzten drei Besuchen beim Augenarzt wurde eine Augendruck von 18 – 20 gemessen und ist somit wieder voll im Griff!

Seit ca. 1,5 Monaten sehe ich verstärkt Blutung in meinem „gesundem“ linken Auge. Die Sehschärfe ist mittlerweile bei 80 – 100 %. Diese schwankt und heute war sie sehr schlecht, so dass ich gleich wieder zum Augenarzt gerannt bin. So lange sich hier keine deutliche Verschlechterung zeigt, will man nichts tun / eingreifen.

Da ich beruflich hauptsächlich in der Webentwicklung zu tun habe, habe ich mir schon überlegt, eine passende Webseite für dieses Thema in Englisch und Deutsch zu erstellen.

Die Krankheit Morbus Eales ist einfach noch zu unerforscht und man muss mehr darauf aufmerksam machen. Vielleicht gibt es ja schon Heilungsmöglichkeiten auf irgend einem Fleck auf dieser Erde…???

Ich hoffe, dass sich noch mehr Beiträge hier sammeln und ihr von euren Erfahrungen oder gefunden Informationen berichtet.

Gruß
Sven.

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01.08.2006, 08:25 Uhr
Antwort

Hallo Sven,
ich habe auch Morbus eales. Seit ca 1 1/2 Jahren bin ich in Behandlung und auch schon einige Male kurz an einer Vitrktomie vorbei gekommen. Wenn Du weitere Informationen suchst, schau doch mal im Uvetitis Forum nach. Ich habe das bei Goggle unter Morbus eales gefunden. Da sind ein paar Beiträge von Betroffenen drin. Man ist ja über jedes bißchen Information dankbar bei so einer seltenen Krankheit:-) . Ich bin unter anderem in der Tagesklinik Universitätsallee in Bremen in Behandlung. Die sind absolute Spezialisten im Bereich der Netzhauterkrankungen. Wasser im Auge habe ich nicht, bin aber schon einige Male gelastert worden. Ich bin übrigens 32 Jahre alt und mir wurde gesagt, das die das typische Alter dafür sei. Würde mich freuen, was von Dir zu hören, Erfahrungsaustausch kann ja nie schaden!
Liebe Grüße, Nicole

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22.08.2006, 10:22 Uhr
Antwort

Hallo,

bin 52 Jahre alt und habe die Glaskörpertrübung seit 1 Jahr. Ich arbeite viel am PC und vermute, dass ich diese Erkrankung durch die starke Belastung der Augen bei der Bildschirmarbeit bekommen habe. Am Anfang hatte ich dauernd fliegende Mücken, inzwischen hat es sich etwas gebessert.
Gleichzeitig habe ich die Erkrankung Morbus Ledderhose an den Füßen bekommen. Diese Erkrankungen kamen nach einem starken Aufprallverkehrsunfall. Niemand kann sagen, ob ein Zusammenhang besteht.
Ich bin an einem Erfahrungsaustausch über Diagnoseverfahren, Therapien dieser Erkrankung interessiert.
Viele Grüße

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